Immobilienmarkt und -wirtschaft

  • Estavis übernimmt J2P Real Estate


    Die Estavis AG hat die Chemnitzer Wohnungsgesellschaft J2P Real Estate
    mit insgesamt 160 Wohneinheiten im Bestand übernommen.


    Der Berliner Wohnungskonzern übernimmt 80% der Gesellschaft.
    Zudem übernimmt Estavis die Tochtergesellschaft J2P Services GmbH,
    die als Hausverwalter in die eigenen drittbestände in Sachsen tätig ist.


    Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,45 Millionen €, der sich aus einen Baranteil von 1,015 Millionen € beläuft.


    Mit dieser Beteiligung soll das Fundament für die geplante Bestandserweiterung der Estavis in Sachsen gebildet werden.


    Beitrag: Property

  • Estavis war in der Region durch die Tochter B&V, einem Altbauten sanierenden Bauträger mit Strukturvertrieb (Stichwort "Steuersparimmobilie"), bereits früher aktiv.


  • CAWG verkauft Wohnungen an Investor


    Wie ich vor ein zwei Tagen lesen konnte, sollen alle Wohnungen in nächster Zukunft Saniert werden.


    Die größte Chemnitzer Wohnungsgenossenschaft gibt Sechsgeschosser im Stadtteil Bernsdorf
    an ein Berliner Börsenunternehmen ab. Mieter sind verunsichert.


    Tipp!
    Für nicht Abonennten der Freien Presse stehen Monatlich Zehn Artikel zum Lesen vollständig offen.
    Also bitte nur diesen lesen um weitere in Zukunft verfolgen zu können..


    Es handelt sich wohl um reine Plattenbauten..
    Im generell Unsanierten Zustand/Urzustand.
    FreiePresseAuszug:Bei den Häusern handelt es sich um zwei etwa 25 Jahre alte, unsanierte Plattenbauten mit insgesamt 160Wohnungen.
    Der Leerstand soll bei knapp 40 Prozent liegen. "Dabei sind die Wohnungen gerade für Alleinstehende gut geschnitten",
    schildert eine Bewohnerin. Auch die Lage sei optimal: Bis zur Straßenbahn sind es nur ein paar Schritte,
    das Stadtzentrum ist innerhalb weniger Minuten zu erreichen, ringsum gibt es viel Grün....


    Hier der Ausführliche Bericht..


    Die Wahrscheinlichkeit einer erhöhten Vermietbarkeit nach Sanierung ist durchaus Positiv ..
    Man sieht es bereits an anderen Objekten, wie den Südlichen Sonnenberg.

  • Erweiterung - Stadtarchiv soll neue Räume beziehen


    FreiePresseAuszug..
    Teile des Stadtarchivs werden Mitte 2014 in das Gebäude des ehemaligen Maschinenbauhandel an der Zwickauer Straße ziehen.
    Das hat die Stadtverwaltung auf Anfrage der Grünen mitgeteilt. Offen ist derzeit noch,
    ob der Mietvertrag im April oder im Juni beginnt. Eine Gruppe von Chemnitzer Investoren plant derzeit,
    das 186 Meter lange Gebäude nahe dem Bahnhof Mitte umzubauen. Ein Teil ist für das Stadtarchiv vorgesehen,
    dessen Platzkapazitäten im bisherigen Standort an der Aue begrenzt sind.


    Das sind durchaus gute Nachrichten für den langgestreckten Bau an der Zwickauer-Straße..
    Ehemals IKEA, Anfang der 90er..

  • Bei den von der CAWG verkauften Wohnungen handelt es sich um die Bernsdorfer Straße 158-182 (Luftbild). Laut Artikel sind das unsanierte Wohnungen mit 40 % Leerstand, für die die CAWG "für die kommenden Jahre tendenziell eine weiter sinkende Nachfrage nach Wohnraum erwarte". Noch dazu ist das ein Plattenbaustandort im absoluten Außenbereich der Stadt, am nahen Bernsdorfer Hang haben bereits Abrisse stattgefunden. Mit anderen Worten: Das wäre das Paradebeispiel gewesen, wo Rückbau sinnvoll gewesen wäre, auch wenn rein wirtschaftlich ein Verkauf sicher der bessere Weg für die CAWG ist. Wie das für Estavis aussieht, wird sich zeigen.
    Übernommen wurden die Plattenbauten übrigens laut Firmenpressemitteilung zum Achtfachen der Jahres-Istmiete. Bei 160 Wohnungen, 40 % Leerstand, einer geschätzten durchschnittlichen Fläche von 50 m² und einem geschätzten durchschnittlichen Mietpreis von 4,40 Euro/m² könnten das also so um die 2 Millionen Euro gewesen sein.


  • Eine sehr gute Nachricht. Dieses unansehnliche Gebäude gehört entweder abgerissen oder ordentlich aufgemöbelt.

  • Mal schauen, inwiefern es umgebaut bzw. saniert wird. Früher hieß es mal, man würde nur kosmetische Arbeiten machen und erstmal nichts an der Struktur des Gebäudes ändern. Aber vielleicht hat sich das ja jetzt mit dem prominenten Teilmieter geändert.

  • Bei den von der CAWG verkauften Wohnungen handelt es sich um die Bernsdorfer Straße 158-182 (Luftbild). Laut Artikel sind das unsanierte Wohnungen mit 40 % Leerstand, für die die CAWG "für die kommenden Jahre tendenziell eine weiter sinkende Nachfrage nach Wohnraum erwarte". Noch dazu ist das ein Plattenbaustandort im absoluten Außenbereich der Stadt, am nahen Bernsdorfer Hang haben bereits Abrisse stattgefunden. Mit anderen Worten: Das wäre das Paradebeispiel gewesen, wo Rückbau sinnvoll gewesen wäre, auch wenn rein wirtschaftlich ein Verkauf sicher der bessere Weg für die CAWG ist. Wie das für Estavis aussieht, wird sich zeigen.
    Übernommen wurden die Plattenbauten übrigens laut Firmenpressemitteilung zum Achtfachen der Jahres-Istmiete. Bei 160 Wohnungen, 40 % Leerstand, einer geschätzten durchschnittlichen Fläche von 50 m² und einem geschätzten durchschnittlichen Mietpreis von 4,40 Euro/m² könnten das also so um die 2 Millionen Euro gewesen sein.



    Dennoch ziehe ich daraus etwas Positives..
    Da man, wie du bereits erwähntest, ordentlich einst Zurückgebaut wurde..
    kann es ja nicht sein, das man daran denken würde,
    alles Platt zu machen und daraus ergiebige Brachflächen entstehen zu lassen.


    So werden die Häuser aufgewertet und zudem der guten Lage
    wie schon beschrieben einen besseren Vermietungsstand aufweisen.


    Ich denke schon das man trotz Platte, hier gut nach vorne sehen kann..
    Wenn es keine kleine Standard Sanierung werde und die Kalt Miete sich nicht zu erheblich erhöht.


    Man hat sich beim Kauf schon etwas dabei gedacht..
    Ich kann mir auch gut vorstellen, wenn es perfekt laufen sollte..
    Das Umfeld weiter aufzupolieren..
    Sprich, neues Sprießen zu lassen.
    aber das ist ein anderes Lied..welches erst geschrieben werden muss.
    Der Kaufpreis betrug 1,45 Mil.€
    Und bei dieser Summe, nach erhalt dem Ergebnis.,
    Ist eine weitere Veräußerung so schnell nicht denkbar..
    oder besser erst einmal Unrealistisch..

  • Bei den von der CAWG verkauften Wohnungen handelt es sich um die Bernsdorfer Straße 158-182 (Luftbild). Laut Artikel sind das unsanierte Wohnungen mit 40 % Leerstand, für die die CAWG "für die kommenden Jahre tendenziell eine weiter sinkende Nachfrage nach Wohnraum erwarte". Noch dazu ist das ein Plattenbaustandort im absoluten Außenbereich der Stadt, am nahen Bernsdorfer Hang haben bereits Abrisse stattgefunden. Mit anderen Worten: Das wäre das Paradebeispiel gewesen, wo Rückbau sinnvoll gewesen wäre, auch wenn rein wirtschaftlich ein Verkauf sicher der bessere Weg für die CAWG ist.


    Wenn man das „absoluten Außenbereich der Stadt“ nennen will, dann muss man bspw. Ulbrichtstraße, R.-Straube-Hof und Heimgarten gleichermaßen benennen und die Kasernengebäude an der Geibelstraße sowieso.


    Bernsdorfer Hang, einen halben Kilometer weiter draußen: Tatsächlich wurden hier Plattenbauten der achtziger Jahre abgerissen, und zwar unten an der Bernsdorfer Straße, während die weiter oben frei am Hang stehenden Blöcke saniert wurden.


    Wie das für Estavis aussieht, wird sich zeigen.
    Übernommen wurden die Plattenbauten übrigens laut Firmenpressemitteilung zum Achtfachen der Jahres-Istmiete. Bei 160 Wohnungen, 40 % Leerstand, einer geschätzten durchschnittlichen Fläche von 50 m² und einem geschätzten durchschnittlichen Mietpreis von 4,40 Euro/m² könnten das also so um die 2 Millionen Euro gewesen sein.


    Mir fällt immer wieder mal auf, dass anscheinend nicht an Immobilien an sich, sondern nur am möglichen Gewinn interessierte Investoren solche Käufe tätigen, auch in noch weniger wertvollen Lagen. Das Rezept scheint regelmäßig darin zu bestehen, an den Häusern nicht all zu viel zu machen und mit Engagement in der Vermarktung und erhöhten Mieten das Renditeziel zu erreichen.

  • Bin heute mal wieder seit langem in Leipzig gewesen. Da bleibt dir echt der Mund offen stehen. Alles saniert und herausgeputzt. Überall Menschen. Laden an Laden. Die Höfe am Brühl sind sehr gelungen. Mit vielen Eingängen bildet es nicht so ein Ufo wie unsere Galerie Roter Turm. Auch dort gibt es Parkhäuser. Aber gut versteckt oder architektonisch eingefügt. Die letzten Lücken werden gerade mit architektonisch anspruchsvollen Neubauten geschlossen. Ich konnte keine Unmengen unvermieteter Gebäude erkennen. Vieles gut belegt.


    Was macht Chemnitz falsch, dass es mit einer im Vergleich geringeren Arbeitslosenquote und einem höheren pro Kopf Einkommen einfach nicht aus die Puschen kommt. Ist Herr Kellnberger wirklich der einzige Grossinvestor, der hier noch was bewirken möchte? Was ist aus all den Konzepten geworden, die Jahr um Jahr in Achtekturwettbewerben erstellt wurden. Der Umbau der Theaterstrasse, die StraNa, das Behördenzentrum hinterm Nischel, der Platz neben Schocken und der Parkplatz gegenüber. Das Contiloch, der Getreidemarkt, die Infrastruktur an der Bahnhofstraße, der Bebau der Aue am Citybeach, die Erweiterung der Stadthalle, Citycampus, Brühlviertel. Ich könnte endlos weiter machen. Worauf wartet diese Stadt?! Vermarktet sie sich wirklich so schlecht? Sind wir zu unattraktiv für Investoren, dass uns nur Parkhäuser und Zweckbauten bleiben? Ich lebe gern in dieser Stadt, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier irgendwas nicht stimmt. Es gibt einzelne Strohfeuer in den Stadtteilen. Aber ich kann kein ganzheitliches Konzept für das Zentrum sehen. Nur bruchstückhafte Absichtserklärungen, die im Ergebnis anders sind, als beschlossen oder die gar nicht erst umgesetzt werden. Eine Schande für diese ruhmreiche Stadt.

  • Es ist in der tat so, dass das Hauptproblem im kern der Stadt liegt.
    Ich bin heut bestimmt ;)zwanzig Kilometer quer durch die Stadt gelaufen;)
    und habe dabei wiederholt folgendes bemerkt...
    Wir leben in einer schönen Stadt..!!!


    Die Viertel Präsentieren sich an vielen Ecken sehr, sehr schön und
    selbst ganze Straßenzüge befinden sich in einen Absolut Sanierten Zustand.
    Gut bis sehr gut vermietet.


    Chemnitz kann sich leider nicht so mit Leipzig vergleichen.
    Als ich Leipzig einst das erste mal sah, habe ich festgestellt
    das es sehr viele alte Bauten in der City noch gab und natürlich noch gibt.
    Chemnitz hatte 95% seiner Innenstadt eingebüßt.


    Die Fatalen Fehler wurden danach gemacht.
    Anstatt die Stadt, aus ihren Charakter wieder aufzubauen, hat man ganz neu geplant
    und wollte die Soziale vorzeige Stadt werden.
    Damals dachte man schon, das es Modern sei.


    Durch die vielen Großkartons die entstanden sind, ist es nun mal auch schwer etwas daraus so zu zaubern,
    das man in etwa gleiches erreichen kann,
    wie in anderen Städten.


    Traurig ist aber, das man hier in der City nicht zu Potte kommt..
    23 Jahre nach 89 ist zwar hier und da etwas geschehen, aber
    nach Galeria und Galerie lässt man sich doch ganz schön gehen.


    Der Brühl hätte gleich in den 90ern in Angriff genommen werden müssen.
    So wäre die Bauaktivität in der City heute wuchernd bestimmt fast abgeschlossen..
    Da es ja meist so ist, wo einer anfängt, zieht es weitere an.


    Und die erneute Feststellung war heute die, das die Häuser die noch nicht Saniert sind
    die welche sind, die zur GGG gehören.
    Also ist das eine Art gewilltes gewesen, die Häuser nicht oder schwierig an den Mann zu bringen.
    Aber es werden immer weniger, und es sieht auch allermeist sehr gut aus,
    was die Zukunft anbelangt.
    Das sie eben noch zu retten sind.


    Im September wollte man sich im Rathaus mit dem Neubauvorhaben der WCW Bahnhofsstraße nähe Falkeplatz befassen.
    Ich habe nichts gelesen oder gehört über eine Ratssitzung und ein mögliches Ergebnis.
    Wenn jemand etwas weiß, es würde nicht nur mich Interessieren.


    Achja..


    an der Vielzahl Sanierter Gebäude, kann man auch eine Vielzahl an Investoren erkennen.
    In der City wären längst mehr als Kellnberger oder Mierbach..
    Ich glaube einfach das es einen Interessenten nicht leicht gemacht wird..
    eher kompliziert und somit eine Investition in der City unattraktiv zunichte treibt.


    Warum ändert sich da nichts?
    Wie viele Jahre sollen noch vergehen???


    Und wenn man dann baut, so etwas wie am Johannisplatz zu genehmigen
    wird mir wohl immer ein Rätsel sein und bleiben.
    Übrigens hat die Chemnitzer Morgenpost nicht ein Wort der Kritik am Bauwerk in ihren ausführlichen Artikel über Parkplatznot in der City verloren.
    Das ist schon sehr Seltsam.

  • Bin heute mal wieder seit langem in Leipzig gewesen. Da bleibt dir echt der Mund offen stehen. Alles saniert und herausgeputzt. Überall Menschen. Laden an Laden. Die Höfe am Brühl sind sehr gelungen. Mit vielen Eingängen bildet es nicht so ein Ufo wie unsere Galerie Roter Turm.


    Ich erinnere immer wieder gerne daran, dass die Galerie mal eine zusätzliche kurze Passage mit einem weiteren Eingang hatte, dessen Fehlen mit der weiteren Entwicklung der Innenstadt immer schwerer wiegt. Die Ansätz von Galerie Roter Turm und Höfen am Brühl gleichen sich jedenfalls!


    Was macht Chemnitz falsch, dass es mit einer im Vergleich geringeren Arbeitslosenquote und einem höheren pro Kopf Einkommen einfach nicht aus die Puschen kommt. Ist Herr Kellnberger wirklich der einzige Grossinvestor, der hier noch was bewirken möchte? Was ist aus all den Konzepten geworden, die Jahr um Jahr in Achtekturwettbewerben erstellt wurden. Der Umbau der Theaterstrasse,


    Der Plan hat den Straßenbahnbau als Ansatzpunkt. Der liegt im Rahmen des Chemnitzer Modells und da ist erst mal die Strecke nach Thalheim mit der Reichenhainer Straße in Arbeit. Da wird schön hintereinander gearbeitet.


    Das Contiloch,


    Das Contiloch würde ich gerne noch das eine oder andere Jahrzehnt behalten, wenn sich damit eine weitere Kellnberger-Halbherzigkeit vermeiden ließe.


    die Erweiterung der Stadthalle,


    Die wird vorgenommen, wenn Geld da ist. Die Betreibergesellschaft versucht gerade darzulegen, dass sich die Erweiterung wirtschaftlich lohnt.


    Citycampus,


    Die Bibliothek ist auf dem Weg. Und gerade erst sind ein paar Maschinenbauer von der StraNa auf die Reichenhainer Straße umgezogen.


    Kopfzerbrechen bereiten mir immer wieder halb umgesetzte gute Konzept und konzeptloses Bauen. Für beides seien Beispiele gegeben:


    Soweit ich weiß, war der Kaufhof mal als Doppel-Kaufhaus geplant, mit Teilung auf der Achse der Rathausstraßen-Zenti-Querung und der Südostseite der Marktplatzarkaden. Dann sollte gespart werden und so wurde die Verkaufsfläche reduziert und das Parken von der angedachten Tiefgarage in ein offenes Parkhaus verlegt. Damit wurde aus zwei ähnlich großen verbundenen Laden-Gebäudekörpern ein Kaufhaus und ein Parkhaus, womit sie die Achse des Durchgangs verschob und so der Zusammenhang in der Stadt verlorenging. Die unterirdische Liefer- und Park-Erschließung von der Bahnhofstraße, auch mit dem Moritzhof in Verbindung stehend, wurde freilich wie ursprünglich geplant umgesetzt. Eigentlich sollte diese aufwändige Zufahrt perspektivisch auch der Tiefgarage Alte Post dienen. Dem und auch der Vervollständigung der Markplatzarkaden an ihrer Westecke stand nur der Flachbau mit der Ratsapotheke im Wege. Dabei ging es um eine halbe Million Euro; eine halbe Million, die weitaus teurere Investitionen und Vorleistungen erst zum Abschluss und in (volle) Nutzung bringen würde, die Rampe und den Zufahrtsverkehr an der Bretgasse eliminieren und die Verkehrssituation an der Bahnhofstraße verbessern würde. Man behauptete, sich das nicht leisten zu können, und änderte den Innenstadt-Bebauungsplan. Gleichzeitig war Mierbach froh, dass er durchgesetzt hat, dass er die Ratsapotheke sanieren kann. … wobei „Sanieren“ heißt: Ein wenig Stahlbetonstruktur wird weiterverwendet. Keine Ahnung, was am Ratsapotheken-Gebäude erhaltenswert gewesen sein soll! Die jetzige Aufstockung verhindert jedenfalls auf lange Sicht, dass das Karree der Marktplatzarkaden anständig vervollständigt wird.


    Ähnlich abwegig ist das Parkhaus Rosenhof. Beim Rosenhof war und ist gefragt, die in den sechziger Jahren einfach so als etwas losgelöstes völlig neues hingesetzten Strukturen mit der Umgebung zu verbinden. Doch anders als die neuen Bauten am marktseitigen Ende hat das Parkhaus am Falkeplatz nur den Bruch zur Umwelt zementiert und die Abschottung verstärkt. Es ist eine einzige Katastrophe, was dort gebaut wurde, und ich habe keine Idee, wie man das reparieren könnte, außer durch einen (weitgehenden) Abriss des Parkhauses.

  • Die Winter-Auktion der SGA bietet einige interessante Chemnitzer Objekte (Katalog):


    Theaterstraße 48 (Luftbild), Zentrum, Denkmal, Mindestgebot 275.000 Euro (bei 33.001 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)


    5 vermietete Wohnungen, 3 vermietete Geschäftseinheiten, saniert.


    Liselotte-Herrmann-Straße 20 (Luftbild), Gablenz, Mindestgebot 95.000 Euro (bei 736 Euro Jahresmiete für Werbeanlagen)

    Für die ehemalige Hauptvermittlungsstelle der Post gab es mal große Pläne eines Umbaus in Wohnungen (Link), die offensichtlich nicht umgesetzt werden konnten.


    Zschopauer Straße 103-105 (Luftbild), Bernsdorf, Mindestgebot 235.000 Euro (bei 3580 Euro Jahresmiete für Werbeanlagen)


    Ein teilsanierter DDR-Wirtschaftsbau von 1988 inklusive großer Hoffläche, Baracke, LKW- und PKW-Garagen. Nicht nur weil das Objekt auch im Altlastenkataster eingetragen ist kommt mir der Preis völlig überzogen vor.


    Dittesstraße 9 / Vettersstraße 26 (Luftbild), Bernsdorf, Denkmal, Mindestgebot 390.000 Euro (bei 66.807 Euro Jahresmiete für die vermietete Fläche)

    Ehemaliges Postamt, ein toller, sanierter Bau aus der Zwischenkriegszeit. 840 von 2867 m² sind vermietet, zudem gehört auch ein teilvermietetes Garagengebäude dazu.


    Rudolf-Liebold-Straße 22 (Luftbild), Hilbersdorf, Denkmal, Mindestgebot 12.000 Euro


    12 leere Wohnungen. Für den Preis in Hilbersdorf ein echtes Schnäppchen, da auch die Umgebung derzeit massiv aufgewertet wird. Bereits 2010 für 12.000 Euro versteigert.


    Frankenberger Straße 122 (Luftbild), Hilbersdorf, Mindestgebot 5.000 Euro

    8 leere Wohnungen. Bereits 2011 für 4.000 Euro versteigert.

  • Die Rudolf-Liebold-Straße 22 wurde ja eigentlich von der Sparkasse angeboten. Für einen Preis von 55.000 €
    Bei ab 12.000 € wird das sicher weg gehen.
    Auch gut ist die Meldung von der Frankenberger-Straße.

  • Das gebiet um die margaretenstrasse ist sowieso ein Geheimtipp. Die Karrees sind gut in Schuss und letzte Lücken gehen gut zu schließen. Die unsanierten Häuser sind gut gesichert und die Straßen nicht allzu befahren.
    Da wird die nächsten Jahre sicherlich noch einiges vorangehen, wenn dann auch der Bereich hinter der sachsenalllee geräumt ist.

  • Oh, das will man sehr hoffen.
    Aber auch die Geschlossene Struktur an der Frankenberger-Straße gilt es zu erhalten.
    Hier bin ich auch Optimistisch, das es weiter voran gehen wird:)

  • Da müsste eindeutig die Stadt den ersten schritt tun und die Straße sanieren. Die busspur weg. Dafür radwege und bäume hin. Flüsterasphalt und moderne Beleuchtung. Der Rest kommt von allein.

  • Mietatlas Deutschland.


    Hier wird die Netto Kalt Miete der Sechszehn Bundesländer der Gegenwart Präsentiert.


    Chemnitz liegt derzeit bei 4, 60 €


    Nochmals muss ich sagen das die Mieten ganz schön unterschiedlich in Chemnitz sein können.


    In einer Ecke im Stadtteil Ebersdorf las ich erst vor kurzem, das sie bei 4,60€ beginnen.
    Der Großteil ist aber dem Recht zu geben.


    In DM zu € kann man die Spirale gen Oben jedoch gut erkennen.
    Vor Zwölf oder Dreizehn Jahren lag die Kalt Miete wohl bei ab Vier D Mark./2,00€.
    So das man bei einer 2 Raum Wohnung um die 400-450-500 DM Bezahlte/Warm.
    Wo man heut in etwa das gleiche in € hinlegt.


    Chemnitz steht aber immer noch ganz gut da.

  • Den Wunsch der Gühring-Gruppe, ein nicht mehr für Investitionen benötigtes Grundstück an die Stadt zurückzuverkaufen, hatte ich leider im falschen Thema festhgehalten: Link. Dafür kann ich jetzt im richtigen Thema informieren, dass die Stadt sich tatsächlich darauf einlassen will: Beschlussvorlage für den Stadtrat. Eine schlagkräftige Begründung für die Ausgabe von 330.000 Euro findet sich nicht, was hoffentlich im Stadtrat hinterfragt wird. Während ausführlich über Sparmaßnahmen diskutiert wird, sollen hier größere Geldbeträge für ein Grundstück ausgegeben werden, für das es wahrscheinlich derzeit keinen konkreten Interessenten gibt. Wenigstens ein Rabatt auf den Kaufpreis sollte noch herausgeschlagen werden.