• FCS Fechenheim


    ...dort wurde still und fast heimlich gestern der Grundstein gelegt. Das ist insofern recht erstaunlich weil es ganz andere "Gerüchte" gab. Es ist etwas unheimlich, weil die "KlassikStadt" sich auch nach Erweitungsflächen umschaut. Umschaut in alle Richtungen bisher, nun halt nach komplett nach Westen.


    Wer da wie mithilft bleibt spannend.


    Hintergrund ist, das die ehmalige Wilhmannschule, ab 1989 FCS Fechenheim, zu einer Grundschule werden soll.
    Die Freiligrathschule in der Fachfeldstraße ist ja schon geplatzt

    Einmal editiert, zuletzt von Ffm60ziger () aus folgendem Grund: ergänzt

  • Zitat

    Hintergrund ist, dass die ehmalige Willmannschule, ab 1989 FCS Fechenheim, zu einer Grundschule werden soll.


    Das finde ich auch spannend. Gibt's dazu schon nähere Infos? Magistratsbeschlüsse, Dokumente aus dem Schulamt? Entwicklungsplanungen? Und wenn die FCS 2016 (?) rausgeht, wann könnte eine neue Schule aufmachen - weil doch sicher saniert werden müsste?


    Ich war vor 35 Jahren auf der Freiligrathschule und da hatten wir drei bis vier Parallelklassen pro Jahrgang. (Man nannte das damals "geburtenstarke Jahrgänge".) Jetzt sind an der Schule in jedem Jahrgang 5-6 Klassen parallel. Da käme ein "neues" Schulgebäude gerade recht... Einerseits würde eine neue Schule gut passen, da gerade mehrere Kitas in Fechenheim Süd geplant (Pfortenstraße) bzw. im Bau sind (Starkenburger/Dieburger Str.), andererseits redet man doch ständig von sinkenden Schülerzahlen (so dass das Land gar nicht mehr so viele Lehrer einstellen mag) und Fechenheim ist nicht als Paradies der Baulücken und Neubaugebiete (bis auf das geplante an der Dieburger Straße) bekannt.

  • Neues Gymnasium entsteht in Nied

    Lange wurde ein Standort für das neue G-9-Gymnasium gesucht, nun ist er gefunden. Wie die FR-online berichtet, soll die neue Schule in Nied an der Mainzer Ldstr. 701 gebaut werden.


    Es ist ein Neubau auf einem 13.000 qm großen Erweiterungsgelände der Fridtjof-Nansen-Schule vorgesehen. Von dort aus sind die S-Bahn-Haltestelle "Nied" in 10 Fußminuten, sowie die Strassenbahnen 11 + 12 ("Birminghamstrasse") in ca. 7 Minuten zu erreichen.


    Mind. 6 Klassen pro Jahrgang, also etwa 180 Schüler, soll das Gymnasium haben.
    Da dieses den Betrieb bereits im kommenden Schuljahr aufnehmen soll, ist zunächst die Unterbringung in einer Pavillonanlage an der Palleskestrasse in Höchst vorgesehen. Nach etwa einem Jahr ist eine Containeranlage mitten auf dem Baugebiet geplant. Der Bau selbst soll etwa 5 - 7 Jahre dauern, berichtet die FR weiter.


    http://www.fr-online.de/frankf…4,view,asFirstTeaser.html


    Nachtrag: Die etwa 150-180 Schüler stellen nur den Stand zu Beginn des Schulbetriebes dar. Die FNP berichtet in der heutigen Printausgabe etwas dezidierter. Demnach wird die Schule für 1.800 Schüler als 8-zügiges Gymnasium gebaut, wenn der Platz es zuläßt, kündigte Schuldezernentin Sarah Sorge an. Es wäre somit das größte Gymnasium Frankfurts (bislang ist das die Ziehenschule mit 1.400 Schülern).

    5 Mal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: Ein Wort zuviel entfernt.

  • Das Areal Mainzer Landstraße 701 erscheint tatsächlich bestens geeignet für ein neues Gymnasium. So knapp kann günstig gelegenes Bauland ja noch lange nicht sein, wenn man sich den Luxus erlauben kann, städtische Areale wie dieses für einen "Verein für Deutsche Schäferhunde Ortsgruppe Ffm. West e. V. 1923" zu verwenden/verschwenden! Das sehr weitläufige Areal aus der Luft und zwei aktuelle Fotos vom Boden. Das erste von Osten:



    Das zweite von Süden, auch hier das Schäferhundevereinsheim rechts und die bestehende Fridtjof-Nansen-Grundschule im Bildhintergrund:



    Bilder: Schmittchen

  • Hermann-Herzog-Schule (Sommerhoffpark)

    Nach der Vorstellung der Pläne für ein Studentenwohnheim und zwei Wohntürme auf dem Gelände südlich der Schule am Sommerhoffpark (siehe [URL='Zusätzliche Info: Auf dem Lageplan ist ein L-förmiger Neubau der Hermann-Herzog-Schule südlich der bestehenden 'Schule am Sommerhoffpark' eingezeichnet. Die Pläne für den im Vergleich zum Rahmenplan verschobenen und verkleinerten Neubau werden von der Schulträgerin weiterhin verfolgt, wie mir auf Nachfrage bestätigt wurde. Siehe Beitrag im Schulthread (dort noch in der vorherigen Lage). Damals war er noch dreigeschossig geplant, jetzt wird er wahrscheinlich höher, um den Flächenbedarf zu decken.']diesen[/URL] und viele folgende Beiträge) stellte sich die Frage nach dem Schicksal der Hermann-Herzog-Schule, deren Neubau ursprünglich dort Platz finden sollte, wo nun das Studentenwohnheim gebaut wird. Wie berichtet, bleibt es beim Neubau zwischen Bahndamm und Sommerhoffpark, jedoch nun leicht verschoben. Auf dem folgenden Planausschnitt habe ich den Neubau gelb markiert:



    Bild: Cyrus Moser Architekten (Markierungen epizentrum)


    Ursprünglich sollten die Bauarbeiten schon 2014 beginnen. Dass die Pläne dennoch sehr konkret sind, beweist ein aktueller Magistratsvortrag (PDF), der den Verkauf eines kleinen keilförmigen Streifens (blau markiert) von der Stadt an den Schulträger, den Landeswohlfahrtsverband Hessen, dokumentiert. Das Grundstück wird unter anderem zur Abstandswahrung zwischen dem westlichen Wohnturm und dem Schulbau benötigt.

  • Bis 2019 eine Milliarde Euro für die Schulgebäude

    Die Stadt bereitet derzeit einen Schulentwicklungsplan für die Jahre 2015 bis 2019 vor. Damit soll eine planerische Grundlage für die Sicherstellung und Weiterentwicklung des schulischen Angebots geschaffen werden. Begleitend zur Entwicklung des Plans gibt es eine Website.


    Die FAZ hat nun auf Grundlage eines vorliegenden Entwurfs gerechnet. Addiert wurden die üblichen Bau- und Instandhaltungskosten der städtischen Schulgebäude und die Kosten für neue Schulen nach dem "Aktionsplan Schulbau". Demnach muss die Stadt in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro für seine Schulgebäude ausgeben. Das sind 200 Millionen Euro pro Jahr, fast die Hälfte der gesamten städtischen Investitionen. Ergeben hat die Schätzung sogar Kosten von 1,21 Milliarden Euro. Wegen eventueller Überschneidungen wurde jedoch ein Abzug vorgenommen, so dass die genannte glatte Zahl herauskam. Einzelheiten in einem aktuellen Artikel der Zeitung.

  • Grundschule Schwarzer Platz

    ^ In Vorbereitung auf besagten Schulentwicklungsplan enthält der "Aktionsplan 2014" eine Grundschule am Schwarzen Platz (Karte). Zur dreizügigen Schule soll auch eine Sporthalle gebaut werden. Den Entwurfszuschlag inklusive diverser anderer Architektenleistungen erhielt das Büro v-architekten aus Köln (Website). Eine kleine Ankündigung zeigt das folgende Modellfoto eines "schwebenden" Baukörpers:



    Bild: v-architekten, Köln

  • Neubau Ludwig-Weber-Schule, Sindlingen (geplant)

    Die rund 40 Jahre alte Ludwig-Weber-Schule in Sindlingen ist in einem desolaten Zustand. Einen drastischen Zustandsbericht mit Fotos gibt es hier. Das mittlerweile nicht mehr genutzte Schulgebäude gilt als nicht sanierungsfähig.


    Für einen Ersatzbau mit Turnhalle in Passivhausbauweise wurde ein Wettbewerb ausgerichtet (Ausschreibung). Dieser wurde kürzlich entschieden, wobei zwei Preise vergeben wurden. Den ersten Preis erhielt das Büro Behnisch Architekten, den zweiten Wulf Architekten, beide aus Stuttgart. Einzelheiten zum Wettbewerbsergebnis können bei Competitionline nachgelesen werden. Weitere Informationen, auch zu einer noch bis zum 23. Juni laufenden Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Gebäude des Hochbauamts, in einer =29371747"]Pressemitteilung der Stadt.


    Ansicht des erstplatzierten Entwurfs (Klick vergrößert auf 5.906 × 1.188 Pixel):



    Modellfoto:



    Lageplan:



    Bilder: Behnisch Architekten

  • Erweiterung Europäische Schule Frankfurt

    Die Europäische Schule Frankfurt (ESF) am Praunheimer Weg in der Nordweststadt wurde aufgrund sehr stark steigender Schülerzahlen erweitert. Die FNP berichtete am [url=http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Neubau-bietet-Platz-fuer-400-Schueler;art675,1378768]30. April[/url]:


    • Entwurf und Umsetzung: Kaufmann Bausysteme (Österreich)
    • aus Holzmodulbauteilen zusammengesetzt
    • 17 Klassenräume für 400 Schüler
    • Bauzeit: 9 Monate
    • Fertigstellung: im April 2015
    • Kosten: 10 Millionen Euro


    Das Gebäude steht etwas versteckt hinter dem Hauptgebäude der ESF. Zwei Bilder von heute:




    (Bilder von mir)



    Laut einem weiteren [url=http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Europaeische-Schule-soll-umziehen;art675,1367802]FNP-Bericht[/url] soll der Platz auch trotz Erweiterungsbau langfristig nicht ausreichend sein, so dass über einen Umzug der ESF diskutiert wird.



    Der folgende Kommentar passt eigentlich ebenfalls in den Nahverkehrs- oder Straßenbau-Thread - ich schreibe ihn trotzdem mal hier.


    Der Erweiterungsbau steht auf einer Trasse, die in den 60er Jahren ursprünglich mal für eine Stadtautobahn ähnlich der Rosa-Luxemburg-Straße freigehalten wurde (in Fortsetzung der Dillenburger Straße Richtung Westen mit Anbindung an die A5). Auf dem Luftbild ist diese Trasse noch gut erkennbar. Ursprünglich standen dort mal provisorische und leicht wieder abbaubare Gebäude der benachbarten Ernst-Reuter-Schule, die inzwischen aber alle verschwunden sind (ein "IPI-Bau" und zwei Tragluft-Sporthallen). Nachdem die Planung der Stadtautobahn verworfen wurde, war dort etwa seit den 90er Jahren mit der "Regionaltangente West" eine Stadtbahnstrecke aus Richtung Flughafen / Höchst / Eschborn zum Nordwestzentrum geplant. Als Straßenverbindung war lediglich noch von einer Anbindung der Ortsumfahrung Praunheim an den Erich-Ollenhauer-Ring die Rede. Um 2000 wurde das erste Gebäude der ESF auf der Trasse genehmigt. Östlich davon kam noch eine Kindertagesstätte. Und der ESF-Erweiterungsbau ist nun das dritte Gebäude auf der Trasse. Diskutiert wird auch eine Erweiterung der Ernst-Reuter-Schule auf einem weiteren Trassen-Grundstück ([url=http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Ein-Bauplatz-befriedet-zwei-Schulen;art675,841525]FNP vom 07.05.2014[/url]). Mit jedem neuen Gebäude wird eine vernünftige Verkehrsführung auf langfristige Sicht leider immer unwahrscheinlicher.

  • Klingerschule | Sanierung und Neubau Dachgeschoss

    Der Trend zu verrückten, möglichst individuellen und nonkonformen Dachgeschossen setzt sich wohl leider fort,
    dieses Mal erwischt es die Klingerschule nahe der Berger Straße. Ich konnt im Netz leider noch nicht's in besserer Auflösung finden,
    deshalb habe ich mal flott das Bauschild mit Rendering abgeknipst.




    Hier das Rendering etwas größer, hab's mal versucht zu entzerren und ein wenig zu schärfen.



    Bilder von mir.


    Derzeit sieht die Klingerschule so aus... *klick* für Wikimedia.


    Die Sanierung des Innenlebens der Klingerschule war tatsächlich längst überfällig. Bei der zeitgemäß fragwürdigen Aufstockung wünscht man sich allerdings fast,
    hier hätte man noch ein paar Jähren länger gewartet und es dann vielleicht gleich richtig gemacht. :confused:

  • Hermann-Herzog-Schule, Schule am Sommerhoffpark

    Mit den weiteren Vorbereitungen für das Wohnprojekt am Sommerhoffpark kommt wohl auch das Schulprojekt südlich der Schule am besagten Park ins Rollen. Auf dem Schulhof steht ein kleiner Kran. Arbeiten konnte ich nur an der Klinkerfassade eines Schulgebäudes ausmachen; allerdings sprechen die folgenden Bürocontainer dafür, dass hier demnächst der oben angesprochene Abbruch ansteht:



    Bild: epizentrum

  • Kein neues Gymnasium in Nied, ...

    ...sondern an der Miquelallee. Die FAZ berichtet in der heutigen Ausgabe (RMZ, S. 29 f.), basierend auf einer entsprechenden =29861754"]Presseerklärung des Schulamtes, das an der Mainzer Landstraße in Nied geplante Gymnasium werde nicht in Nied, sondern an der Miquelallee auf dem Gelände der heutigen Philipp-Holzmann-Schule (zusätzlich zu dieser) zwischen Sioli- und Seb,.-Rinz-Straße errichtet werden und im Jahr 2018 seinen Betrieb aufnehmen.


    Der Grund des Standortwechsels ist der zu geringe Abstand zu Störfallbetrieben im Industriepark Griesheim, ein Thema, das die westlichen Stadtteile neuerdings stärker betrifft (klick). Der Nieder Standort solle als Schulstandort nicht aufgegeben werden, weil das Gymnasium aber dringend gebraucht werde, könne man auf die Klärung ungelöster Fragen im Zusammenhang mit der Seveso-Richtlinie nicht warten.


    Der Bebauungsplan für den Uni-Campus Westen wird in Absprache mit dem Land Hessen und der Universität entsprechend geändert. Die Umplanung bedeute auch Planungssicherheit für die Holzmann-Schule, heißt es, denn für die Erweiterung der Universität sei eigentlich der Umzug der Berufsschule an einen noch nicht feststehenden Standort geplant.


    Das neue Gymnasium wird für sechs Parallelklassen je Jahrgang ausgelegt und in einem verkürzten Planungsverfahren und in zeitsparender Modulbauweise gebaut werden.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick () aus folgendem Grund: Nähe in Abstand verwandelt

  • Neue Berkersheimer Grundschule am "Schwarzen Platz"

    Im Ortsbeirat 10 wurden die Pläne für die neue Berkersheimer Grundschule vorgestellt. Die fnp berichtet hier.


    2018 soll sie fertig sein. (Btw. anders als auf der verlinkten Karte in Beitrag #169 gezeigt, handelt es sich um den Schwarzen Platz in Berkersheim!)


    Mein Tip: Auf der Kuhr ist nicht mehr lange eine Sackgasse....



    Gruß
    Kai

  • Frankfurt, Riedberg, Grundschule 2

    Also, ich habe nur wenige Gebäude erlebt die weniger geeignet sind ihren Zweck zu erfüllen als die Grundschule 2 in Frankfurt Riedberg. Ich hätte gedacht das ein Architekt der eine Schule baut wenigstens einmal in eine Grundschule gegangen wäre um die Anforderungen zu ermitteln und sich überlegt was Man besser machen kann und wie der Stand der Technik ist.
    Fange wir mal an die Mängel zusammenzufassen:
    Der Hauptgang zwischen den Klassenzimmern ist auf einer Seite offen, Kinder können also im Winter nicht einmal aufs WC ohne Jacken und Mützen anzuziehen. Der Boden ist aus Pflastersteine. Die andere Seite ist aus Glas mit 2 cm Abstand zwischen den Scheiben. Die Scheiben halten den Fußball tritt eine Drittklässlers nicht aus.
    Die Türen sind so schwer das viele Kinder diese nicht alleine öffnen können, die behinderten Kinder gar nicht. Es gibt nur ein Fahrstuhl am Ende des Traktes.
    Das ganze Gebäude ist nackter Beton und Glas, Wände, Decken und Böden. Wenn auch nur ein Kind schreit dauert das Echo 10 Sekunden. Bei 400 Kindern ist die Kakophonie nicht zu ertragen.
    Die Wege zwischen Schulhof und Klassenzimmer dauern länger als die Pausen.
    Es gibt im Schulhof keinen einzigen Baum.
    Der Fahrradstand ist nicht überdacht.
    Der Haupteingang ist fast am anderen Ende des Geländes als das eingangs Tor.
    Das Eingangstor ist von keinem Büro oder Klassenzimmer oder Hort Raum einzusehen was es unmöglich macht das Kommen und Gehen zu überwachen.
    Und um die Freundlichkeit einer Grundschule abzurunden wurde die Holz Fassade in Betongrau angestrichen.
    Die „Trampoline“ sind so klein dass es fast unmöglich ist darauf zu hüpfen ohne daneben zu landen.
    Die Fall Zone der Kletterwand ist so kurz das diese gesperrt werden sollte.
    Ich hoffe der Dilettant der dieses Design zu verantworten hat sich in Zukunft von Schulen fernhält. Infos unter: http://www.riedberg.de/de/lernen/kinder-schule/schulen.html
    Vielleicht kann mir jemand erklären wie ein Zweckgebundenes Gebäude mit Fertigstellung 2014 so Weit an den Bedürfnissen der Benutzer vorbei konzipiert werden kann.

  • Bergiusschule (Frankensteiner Platz)

    Die Bergiusschule erfährt seit 2013 eine Gesamtsanierung, deren Dauer ursprünglich für 24 Monate angesetzt war. Abgeschlossen sind die Arbeiten immer noch nicht ganz, sei's drum. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie Golden Age schon vor gut einem Jahr anmerkte. Zuletzt kam der Bau aus den 1960er-Jahren dran. Nachfolgend ein paar Impressionen des sanierten Zustandes. Zunächst die Front des westlichen Ensemble-Endes:



    Der moderne Bau wurde gedämmt und dabei die Fenster asymmetrisch eingefasst:



    Weiter Richtung Osten steht dieser kleinere historische Bau (Deutschherrnufer 19) mit schön gestalteter Tür:



    Ein Blick in den Innenhof:



    Bilder: epizentrum

  • Erasmus-Schule zieht in die Hochschulgebäude Sonnemannstraße 9-11

    Die Frankfurt School hat nach einem FR-Bericht ihren bisherigen Sitz an der Sonnemannstraße an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) verkauft. Zu den anderen Interessenten an den Gebäuden zählte die Stadt Frankfurt, die Hochschule habe sich aber für den "zuverlässigsten Partner unter allen Bewerbern" entschieden, schreibt die FR unter Bezugnahme auf eine Sprecherin der Frankfurt School. An ihrer Unzuverlässigkeit ist es aus Sicht der Stadt aber dann doch nicht gescheitert, denn wie sich aus dem folgenden Absatz des Artikels ergibt, war das Angebot der Stadt zu niedrig, zu Verhandlungen soll sie nicht bereit gewesen sein.


    Die Gebäude an der Sonnemannstraße werden frei, sobald die Hochschule den neuen Campus bezogen hat, der derzeit an der Adickesallee errichtet wird. In die bisherigen Gebäude zieht dann die Erasmus-Schule, deren Träger der ASB ist. Die derzeit an der Friedrich-Ebert-Anlage (neben dem Hessischen Hof) ansässige Grundschule wird erweitert. Auch das durch Übernahme aus der Mundanis-Schule hervorgegangene Gymnasium wird an die Sonnemannstraße ziehen, bisher ist es an der Voltastraße in der City-West untergebracht. Es wird nur mit kleineren Umbauten gerechnet.

  • Henri-Dunant-Grundschule

    Die Henri-Dunant Schule in Sossenheim ist seit dem Winterhalbjahr 2015/16 mit ihren rund 240 Schülern in einer Container-Anlage in der Palleske-Straße, IGS West in Frankfurt-Höchst untergekommen. Wie mehrere Medien berichteten (u.a. hier), ist der alte Schulbau von Schimmelbefall betroffen.


    Wie die FNP heute berichtet, ist in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden, den Neubau der Henri-Dunant-Schule bis zum Sommer 2019 fertig zu stellen, so dass der Unterrichtsbetrieb zum Schuljahr 2019/2020 wieder aufgenommen werden kann. Damit das Ziel erreicht werden kann, soll bis Ende des Jahres der Bau- und Finanzierungsplan stehen um letztendlich im Herbst 2017 mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

  • Georg-Büchner-Schule

    Wo ich schon einmal in der Ecke war (Grund), habe ich mich einmal um die Achse gedreht und in den neu hergerichteten Hof der Georg-Büchner-Schule hineinfotografiert. Neben dem längst fertiggestellten Neubau, von dem thomasfra zuletzt hier berichtete, wurde zuvor auch das Nebengebäude saniert und mit Farbe ein wenig aufgehübscht. Das Vordach hat ordentliche Pfeiler bekommen, und die Anlage wirkt insgesamt gepflegt. Die nördliche Hälfte:



    Die Südseite mit dem Neubau:



    Bilder: epizentrum

  • Künftige Kaufunger Schule (Bockenheim)

    Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, was aus dem aktuellen Sitz des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) wird, wenn das Institut seine gerade in Bau befindlichen neuen Gebäude auf dem Campus Westend bezieht. Seit 1951 hat das DIPF seinen Sitz in Bockenheim. Das Gebäude Schloßstraße 29-31 wurde im Jahr 1906 als Mittelschule erbaut, der Name war Kaufunger Schule (Q). Auf dem Baugelände war zuvor der Garten- und Landschaftsbaubetrieb von Heinrich und Philipp Siesmayer, die seinerzeit als erfolgreichste Gartenarchitekten Deutschlands galten und unter anderem den Frankfurter Palmengarten gestalteten.


    Die Antwort ist recht überraschend: Das Gebäude wird wieder das, wofür es gebaut wurde - eine Schule. Nach Umzug des DIPF im kommenden Jahr rechnet die Stadt mit einer Übergabe Anfang 2018, wie sich aus einer Stellungnahme des Magistrats aus dem letzten Jahr (PDF) ergibt. Anschließend soll das Gebäude, das sich in einem guten Zustand befinden soll, laut einer Ausschreibung zu einer vierzügigen Grundschule umgebaut werden. Denkmalschutz besteht nicht, zumindest habe ich in der Liste keinen Eintrag gefunden. Da laut Ausschreibungstext eine grobe Kostenschätzung im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Kosten von lediglich 950.000 Euro ergeben haben soll, wird man beim Umbau wohl nicht viel kaputt machen können.


    Gesamtansicht mit Anbau links im Bild:



    Von der Mühlgasse - das Hauptgebäude ist 65 Meter lang und 20 Meter tief, die Traufhöhe beträgt 18,50 Meter:



    Von der Kaufunger Straße, wohl damals namensgebend, mit Teilansicht Anbau:



    Rückseite:



    Bilder: Schmittchen