• Ich war in der Tat nüchtern, als ich die Schule besuchte; habe gerade noch einmal das Wochenende diesbezüglich Revue passieren lassen ;-) Nach wie vor finde ich, dass dieses 50er-Gebäude eine gute Architektur hat. Es hat zur Holbeinstraße hin großflächige Fensterelemente mit, 50er-typisch, schmalen Fensterrahmen, die das Glas betonen. Diese Elemente wurden bereits alle erneuert. Auch zur Holbeinstraße hin liegt der Haupteingang mit seinem schwebendem, angeschrägten Vordach. Darüber die waffelartig gelochte Betonfassade. Der Hauptriegel zieht sich entlang der Schneckenhofstraße und wirkt trotz seiner Größe zurückhaltend und leicht. Dazu tragen die vertikale Gliederung in sechs Segmente bei und darin die Fensterrasterung, welche mit den Fliesenbändern die Horizontale betont. Auf der Ecke gibt es noch einen fensterlosen Abschnitt, den ein buntes Mosaik ziert. Naja. Am hinteren Ende springt der Riegel nach vorne zur Straße hin, damit er sich in den Blockrand der Gründerzeit-Nachbarn einfügt.


    Wie gesagt, ich finde den Bau trotz seiner Größe zurückhaltend und gut gestaltet. Natürlich entstammt er einer anderen Epoche als die benachbarten Wohnhäuser, aber er nimmt von den Fluchten, seiner inneren Gliederung her definitiv Rücksicht auf diese Häuser. Das sind aber nicht alle Nachbarn. Zum Norden hin steht die Lukas-Kirche von 1913. Ihr sieht man die Jugendstil-Nachwehen noch deutlich an. Ihre Farbe: Ocker, passend zur Carl-Schurz-Schule. Gegenüber der Carl-Schurz-Schule an der Holbein-Straße: Der Otto-Hahn-Platz: Ein Park, keine Gründerzeit-Bauten.


    In den 50ern, vor allem aber in den 70er- und 80er-Jahren sind wirklich enorm viele Gebäude mit rücksichtsloser, rein selbstbezogener Architektur entstanden. Wer nur einmal die benachbarte Walter-Kolb-Straße heruntergeht, weiß ein Lied davon zu singen. Auch der Bundesrechnungshof aus den 50ern ist ein Koloss, der wie ein selbstverliebter Fremdkörper alles überdeckt, was um ihn herum steht. Auf die Carl-Schurz-Schule trifft das aber definitiv nicht zu.

  • Anna-Schmidt-Schule (Gärtnerweg 29)

    Und noch 'ne Schule: Die Gebäude der privaten Anna-Schmidt-Schule am Standort Westend werden modernisiert und erweitert. Auf der Satellitenversion der Karte erkennt man gut, wie dicht das Schulgrundstück bereits bebaut ist. Modernisiert und erweitert wird vor allem die Sport- bzw. Mehrzweckhalle im Westen des Campus. Der Neubau verlängert die Halle nach Süden und nach Osten in den Hof hinein. Ebenfalls erweitert werden die Nebenräume der Halle, die Mensa sowie Klassenräume am nördlichen Riegel des Ensembles zum Gärtnerweg hin. Architekt ist Klaus Heim aus Hanau, der den entsprechenden Wettbewerb gewann und aus dessen Projektseite (unter "News") die folgenden Renderings bzw. die Pläne stammen:





    Bilder: Klaus Heim Architekten


    Auf der Projektseite gibt es weitere Bilder, leider alle etwas klein geraten. Baubeginn war laut Heim März 2010. Die Arbeiten am Gärtnerweg begannen lt. Baustelleninformation im Juli 2010. Die Südfront schaut zur Zeit folgendermaßen aus:



    Die Turnhalle ist im Hintergrund zu sehen. Von der Straße her ist sie schlecht erreichbar. 2003-2006 wurde die Schule bereits erweitert, umgebaut und saniert, auch zur Erfüllung der Brandschutzverordnung (Referenz). Das dürfte die Oberstufen- und Grundschul-Gebäude zur Fellnerstraße hin betroffen haben, auf meinem Bild die beiden weißen Gebäude im Vordergrund. Ein Blick von oben (vom 16. Juli) zeigt mehr von der aktuellen Baustelle:



    Am 20. August feiert die Schule eine Art Richtfest für die im Rohbau fertiggestellte Turnhallenerweiterung (ohne Dachstuhl): Ankündigung mit dezenter Aufforderung, noch den einen oder anderen Euro zur Unterstützung der Baukosten mitzubringen.


    Die Fensterrahmen der bereits sanierten Gebäude sehen etwas klobig aus, mit etwas Fantasie wie das Gesicht der Eule, das die Schule als ihr Logo verwendet:



    Und hier noch das Bauschild:



    Bilder: epizentrum


    Für die Statik ist das Hanauer Ingenieurbüro Euler (Referenzseite) verantwortlich, für die Projektsteuerung k-pro (Nicht-Webseite) aus Hösbach.


    Die Schule wurde bereits 1886 (!) als eine Art "Höhere-Töchter-Schule", also als private Mädchenschule an der Mainzer Landstraße gegründet und wuchs auch durch Krisen und Kriege nach Anfangsjahren kleineren Rahmens zu einer ausgewachsenen höheren Lehranstalt heran. Mittlerweile besuchen mehr als 1.300 Schüler das Kinderhaus, die Grundschule und das Gymnasium an den zwei Standorten Westend und Nieder-Erlenbach. Die Anna-Schmidt-Schule folgt der Montessori-Pädagogik ("Hilf mir, es selbst zu tun") und ist eine UNESCO-Projektschule (Ziel: "Global denken, lokal handeln"). Sie war beispielsweise eine Veranstalterin des Projektes "Agenda 21 NOW!" gegen die globale Erwärmung.

  • Grundschule Am Landgraben in Bergen

    Nachdem Project in #20 bereits berichtet hat, hier nun erste Bilder:



    Die Baugrube für den Neubau:




    Das alte Bestandsgebäude zur Sanierung:


    Übergangsweise befindet sich für den Unterricht ein Containerdorf direkt an der vielbefahrenen
    B521...


    Alle Bilder von mir vom 08.08.2010 um 13:30

  • Schule am Landgraben, Bergen

    Zu dem Schulneubau der beiden Vorgängerbeiträge habe ich im Netz noch eine kleine Visualisierung gefunden, die den Neubau von der Seite zeigt. Voilà:



    Bild: Energie Planer Team, Seeheim-Jugenheim / sdks Architekten, Darmstadt


    Energie Planer Team in Seeheim-Jugenheim (Website) sind für die Passivhausberatung zuständig, sdks aus Darmstadt (Website) für die Gesamtplanung. Den Schulstandort habe ich in der Projektkarte eingetragen. Die Schul-Website mit einer Projektinformation findet sich hier. Demnach würden die Arbeiten bis Herbst 2011 abgeschlossen.

  • Lessinggymnasium (Fürstenbergerstraße 166)

    So langsam tut sich etwas in Sachen Sanierung Lessinggymnasium, die Project hier im Juni ankündigte. Die Stadt hat nun die Ausschreibungen für Spezialtiefbau, für den Rohbau und für die Gerüste lanciert. Die eigentliche Sanierungsausschreibung ist zumindest angekündigt. WEMO-Montagetechnik Werner GmbH aus Eichenzell erhielt bereits den Zuschlag für die Gerüstarbeiten.


    Aus den Dokumenten geht einerseits ein Zeitplan hervor: Am 3. Januar 2011 kommen die Gerüstbauer, Ende Oktober 2011 gehen die Rohbauler. Die eigentlichen Sanierer werden danach noch eine Weile bleiben. Genaues ist noch nicht bestimmt.


    Zum anderen sind auch Details enthalten. Im Wesentlichen geht es um Entkernung und Sanierung des südlichen Hauptgebäudes, allerdings soll auch ein Anbau mit 6.335 qm Bruttogeschossfläche entstehen. Wenn ich planAS richtig interpretiere, entsteht der Anbau im Inneren des Geländes, auf einem Teil des Schulhofs. Nagelt mich aber nicht fest. Ein Architekt dafür wird wohl noch gesucht, jedenfalls konnte ich keinen ausfindig machen. Die Sanierung soll mit ca. 6 Mio Euro zu Buche schlagen. Das dürfte exklusive der Roh-, Tief- und Gerüstaufträge sein. Abgerissen werden nur ca. 1.200 qm Betonplatten im Außenbereich.


    Die Lessingschule liegt zwischen dem IG-Farben-Haus und der Hansaallee an der Fürstenbergerstraße 166. Hier ein Luftbild aus dem Wikipedia-Eintrag zum Gymnasium (nach Süden hin fotografiert):



    Bild: Christoph Seeger, Wikimedia Commons unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2


    Auch auf dem Google-Satellitenbild der Projektkarte kann man die einzelnen Gebäudeteile gut erkennen: Im Südwesten liegt das Aula-Gebäude mit der markanten Betonfaltwerkkonstruktion. Es wurde 2003 - 2006 nach Plänen von Meixner Schlüter Wendt saniert (=454670"]frankfurt.de). Dabei wurde die Betonkonstruktion freigelegt und neugestaltet sowie ein neues Beleuchtungskonzept umgesetzt. Die L-förmig platzierten Hauptgebäudeteile schließen sich unmittelbar an und umrahmen den Schulhof.


    Die Gebäude wurden in den 60er-Jahren auf dem Gelände der im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörten Schule errichtet. Übergabe war 1968. In planAS ist der Komplex als denkmalgeschützt markiert, was wohl nur an der technisch interessant gebauten Aula liegen kann. Aber auch sie macht die Schule insgesamt nicht zum Augenschmaus. Weitere Infos: Website der Schule, alte Website mit weiterem Luftbild, =21176"]Schul-Steckbrief auf frankfurt.de. Wer es noch nicht wusste: Die Wurzeln der als Lateinschule gegründeten Bildungsstätte reichen bis 1520 zurück. Die Schule versteht sich als altsprachliches Gymnasium mit Schwerpunkt Musik.


    EDIT: Der entsprechende Magistratsvortrag (M115 von Juni 2010) enthält Bestätigungen und weitere Details. Insbesondere geht es um die Vergrößerung der im Südflügel liegenden Klassenzimmer von 45 qm auf 64 qm. Zitat:



    Insgesamt sind gut 10 Mio Euro für die Investitionen vorgesehen. Vorplaner und damit wohl auch Architekt des Projektes ist wie 2003 bereits Meixner Schlüter Wendt, Frankfurt.

    Einmal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: M115 hinzugefügt

  • Grundschule Am Landgraben, Bergen

    Kleines update von heute:


    Zuerst aus westlicher Richtung. Es wurde heute fleissig Beton geliefert um die Decke des Erdgeschosses zu giessen:



    Hier wird auch lange gearbeitet, zumindest bis zur einsetzenden Dunkelheit. Einen Betonmischer habe ich heute noch gegen 18:45 Uhr wegfahren sehen. Das ist der Vorteil des Konjunkturprogrammes. Die Arbeiten müssen wohl bis zum Ende des nächsten Jahres (angepeilte Fertigstellung bereits Herbst 2011) fertig sein!


    Nun nochmal aus südlicher Richtung:



    Alle Bilder von mir vom 07.10.2010 um 17:30.

  • Haupt- und Realschule Innenstadt (Lange Straße)

    Lange ist das letzte Update von der Langen Straße her - Juni war es, da hoffte ich auf baldige Anbringung der im Rendering interessant wirkenden Fassadenteile. Wenn ich dieser städtischen Ausschreibung Glauben schenke, erhält das Gebäude erst ab März nächsten Jahres seine Fassade. Es sollen "geschosshohe Sonderbetonfertigteile mit optimiert niedrigen Gewichten und wärmebrückenminimierter Befestigung" werden, also keine Natursteinverkleidung, wie ich hoffte.


    Mich wundert, dass es sich die Stadt leisten kann, einen Schulumbau bzw. -neubau so lange hinzuziehen, und ich frage mich, worin die Gründe für diese Streckung liegen. Im =5409541"]Schulsteckbrief unter frankfurt.de ist noch von einer Fertigstellung im Januar 2011 die Rede. Die Ausschreibung gibt als Endtermin April 2011 vor.


    Übrigens heißt die Schule seit Sommer letzten Jahres "Ludwig-Börne-Schule" (OBR 1).

  • Aha. Grund für die Fassaden-Verzögerung an der Langen Straße (siehe vorigen Beitrag) waren lt. Magistrats-Bericht B644 von letzter Woche "nicht wirtschaftliche Ausschreibungsergebnisse". Außerdem sei die Uhlandschule an der Hanauer Landstraße 26 auch demnächst mit einer Dach- und Fassaden-Sanierung dran.

  • Carlo-Mierendorff-Schule (Jasperstraße 63)

    Der Jahresbericht des Hochbauamtes (PDF) enthält weitere Informationen zur Sanierung der Carlo-Mierendorff-Schule. Project hatte das Projekt in Beitrag #29 erwähnt, die Lage sieht man auf der Projektekarte. Ursprünglich als Fassadenerneuerung geplant, wuchs das Projekt zu einer Gesamtsanierung mitsamt Erweiterung um eine Cafeteria. Letzteres verlängert das Gebäude, sodass es von der Seite nun aussieht wie ein langes Handtuch:



    Bild: Jahresbericht 2008/2009 des Hochbauamtes Frankfurt am Main


    Die entsprechende Illustration auf der Seite der Architekten Braun & Güth sieht so aus:



    Bild: Braun & Güth Architekten (Website)

    Mir ist nicht ganz klar, ob die Unterschiede von den verschiedenen Ansichten oder von verschiedenen Planständen her kommen. Möglicherweise von verschiedenen Planständen, denn der Cafeteria-Anbau (grün) sieht auch im Jahresbericht von beiden Seiten aus so aus:




    Bild: Jahresbericht 2008/2009 des Hochbauamtes Frankfurt am Main


    Die Cafeteria ist als Torbau geplant, um einen definierten Eingang vom angrenzenden Wohngebiet Frankfurter Bogen zu schaffen. Die Lage der Baukörper ist auf dem folgenden Plan eingezeichnet:



    Beide Quellen enthalten auch Innenansichten der Schule:



    Bilder: Braun & Güth Architekten (Website)


    Als Bauzeit gibt das Hochbauamt Februar bis Dezember 2010 an.

  • Ziehenschule: Der Neubau der Ziehenschule (1.400 Schüler) nahe der Eschersheimer Landstraße ist nahezu fertiggestellt und soll 2011 bezugsfertig sein. Baubeginn war in den Herbstferien 2009, Richtfest wurde im Juni gefeiert, aktuell laufen die Innenausbauten. Projektvorstellung in Beitrag 34.


    Im Anschluss der laufenden Arbeiten wird der alte Erweiterungsbau aus den frühen Siebzigern abgerissen und das komplette Schulgelände umgekrempelt. Ein Schulgarten mit Skulpturen, eine Kletterwand und ein Bouleplatz seien nur einige der angedachten Neuerungen. Das ehemalige Straßenbahndepot direkt am Schulgelände soll anschließend zur Kulturstätte mit Platz für Theater, Musik und Ausstellungen ausgebaut werden - jedoch erst, wenn die Arbeiten auf dem Schulgelände abgeschlossen sind (Quelle).

  • Carlo-Mierendorff-Schule (Jaspertstraße 63)

    Offenbar irrt der Jahresbericht des Hochbauamts, wenn er für die Sanierung der Carlo-Mierendorff-Schule (siehe Beitrag #50) von einer Projektdauer "Februar - Dezember 2010" spricht. Ich habe der Schule jüngst zwar keinen Besuch abgestattet, um den Status zu prüfen, aber zwei aktuelle Ausschreibungen (diese und jene hier) lassen auf einen anderen Zeitplan schließen, nämlich einen, der erst im April 2011 beginnt. Allenfalls die zum Projekt gehörende Caféteria steht möglicherweise bereits vor ihrem Abschluss. EDIT: In der Tat wurde im September Richtfest für den Caféteria-Neubau gefeiert (FNP).


    Von April bis August 2011 sind die Abbrucharbeiten geplant. Aus der Leistungsbeschreibung:


    Zitat

    [...] Abbruch von vorgehängten Fassaden (ca. 1 200 m²), Fenstern (ca. 1 100 m²), Pflasterflächen (ca. 800 m²), Unterdecken (ca. 2 500 m²), Dachabdichtungen (ca. 1 500 m²),Betonlichtschächten sowie den Komplettabbruch eines Lager- und eines WC-Gebäudes (zusammen ca. 450 m³ umbauter Raum).


    Damit dürften sämtliche Fassaden- und Fensterflächen der großen Bestandsgebäude gemeint sein. Die abzubrechenden Lager- und WC-Gebäude dürften sich nach Betrachtung des Satellitenfotos an der rot umkreisten Stelle befinden. Der östliche Bereich des Schulgeländes wird dadurch freigeräumt:



    Bild: Jahresbericht 2008/2009 des Hochbauamtes Frankfurt am Main. Bearbeitung: epizentrum


    Die andere Ausschreibung enthält die Rohbauarbeiten. Bauzeit: April 2011 - April 2012. Aus der Leistungsbeschreibung:



    Zitat

    [...] Baustelleneinrichtung für die gesamte Baustelle, die Erdbauarbeiten (ca. 1 000 m³), Beton- und Mauerarbeiten für einen 2-geschossigen Anbau an die Schule (ca. 1 680 m³), die Überdachung zweier Innenhöfe (je ca. 160 m² Fläche), Brüstungsertüchtigung des Bestandsbaus (ca. 200 m Abbruch/Erstellen von Ringankern), umfangreiche Schlitz- und Öffnungsarbeiten zum Einbau einer Lüftungsanlage sowie Unterfangungsarbeiten für Bestandsfundamente.


    Die Überdachung der Innenhöfe ist oben rot eingezeichnet, beim zweigeschossigen Anbau dürfte es sich um jenen im Innenbereich handeln.

  • Sanierung Goethe-Gymnasium

    Nachdem jetzt die Sicht auf das Goethe-Gymnasium an der Friedrich-Ebert-Anlage 24 frei ist, könnte man meinen, die haben das Gebäude nur gereinigt, aber so sieht eine denkmalgerechte Sanierung wohl aus. (Vergleich zum alten Zustand hier)



    By thomasfra at 2010-12-03



    By thomasfra at 2010-12-03

  • Dahlmannschule

    Danke für den Fund zur Dahlmannschule (Website). Ergänzenswert ist vielleicht noch, dass der Ortsbeiratsbeschluss den Magistrat auffordert zu prüfen, ob nicht auch der Bau eines auf 8 Bahnen vergrößerten Schwimmbades mit 20 x 25 Meter Beckengröße sowie eines Lehrbeckens mit 20 x 12,5 Meter möglich ist. U.a. die "örtlichen Schwimmvereine" würden das begrüßen. Die Schule habe lt. Antrag wohl einen deutlichen Schwerpunkt auf dem Schwimmsport.


    Weitere Infos aus der Ausschreibung, die eine Beratungsgesellschaft führt:


    • Die Schule liegt direkt am Grünstreifen der Luxemburgerallee in der Nähe des Ostparks
    • Die Gebäude stammen aus den 60iger Jahren
    • Der geplante Ersatz soll für 400 Schüler konzipiert werden
    • Für den Schulsport sind eine Zweifeld-Sporthalle sowie eine Schwimmhalle zu planen.
    • 5042 qm Nutzfläche sollen entstehen
    • Es ist von einer Investitionssumme von 21 Mio. Euro die Rede
    • Gesetzt sind folgende Architekturbüros: AV1 Architekten (Kaiserslautern, Website), Grüntuch Ernst (Berlin, Website), Ferdinand Heide Architekt BDA (Frankfurt, Website), KSP Jürgen Engel Architekten (Frankfurt, http://www.ksp-architekten.de/), Florian Nagler (München, Website), NKBAK (Frankfurt, Website)
    • Ein Modell sollen die Büros bis Ende Februar 2011 abgeben


    Das Satellitenbild zeigt derzeit drei Hauptgebäude: zwei langgezogene Schul- und ein Sportgebäude mit Laufbahnen. PlanAS markiert das Ensemble nicht als denkmalgeschützt. In der näheren Umgebung stehen neben Gründerzeitbauten zum Großteil Wohnblocks aus den 60ern oder früher.

  • Oh sorry, habe ganz übersehen das es einen extra Thread für Schulbauten gibt.


    Auf der letzte OBR 4 Sitzung hat die Ortsvorsteherin Frau Hedi Tschierschke, berichtet das Sie auf der 1. Planungssitzung war. Dort hat sich auch etschieden das nicht versucht wir ein Wettkampfschwimbad zu bekommen, weil dann die ganze Planung geändert werden müsste und sich dann dre Neubau massiv verschieben würde.

  • Eine Rüge muss aber in Richtung Lessing-Gymnasium ausgesprochen werden. Als Teil ihres ambitionierten Umbaus (Beitrag von epizentrum) wurde die gesamte Baumreihe an der unteren Hansaallee mit einem hässlichen Gitterzaun umspannt. Es scheint wohl hoffentlich keine Abholzung der altehrwürdigen Bäume anzustehen, aber sollte diese Einzäunung permanent sein (und so sieht es aus), dann hat die schöne Alleenstrasse ganz schön viel an Charme eingebüsst.

  • Das sah für mich am vergangenen Sonntag einfach nach einem Bauzaun aus. Die Arbeiten haben nämlich begonnen. Der Südflügel:



    Bautafel:



    Von der Fürstenbergerstraße:



    Bilder: Schmittchen

  • Der Zaun auf der Hansaallee scheint mir eine temporäre Erweiterung des Schulhofes zu sein, da der eigentliche Schulhof mit Bürocontainern als Klassenraumersatz vollgestellt ist. Nur für einen Bauzaun ist er zu massiv und dauerhaft ausgeführt.

  • Lessinggymnasium (Fürstenbergstraße)

    Ein Update vom Lessinggymnasium. Das Südgebäude ist komplett eingerüstet und bereits entkernt:



    Durchsicht:



    Hier auch nochmal ein Blick auf das Aulagebäude mit der markant gefalteten Südseite:



    Bilder: epizentrum


    Kann mir übrigens jemand erklären, warum auf dem Bauschild ausgerechnet ein Dönerspieß thront!?