Frag das Frankfurter Forum

  • Das Städel hat ein Foto von Carl Friedrich Mylius in der Sammlung, das die Gasse Unter der Katharinenpforte im Jahr 1865 zeigt. Die Blickrichtung müsste ungefähr Norden sein, Mylius' Standort demnach erhöht im Übergangsbereich Bleidenstraße und Kleiner Hirschgraben. Die Hausnummern 2 und 4 sind also rechts abgebildet. Das Haus ganz rechts dürfte die Bleidenstraße 28 sein. Im Hintergrund ist die Hauptwache samt Soldaten zu sehen.

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    Bild gemeinfrei / Städel Museum, Frankfurt am Main

    Handschriftlich ist auf dem Foto vermerkt "Unter der Katharinenpforte No. 2, eigentl. Hölzle & Chelius, Abbruch April 1866". Zu nachfolgenden Bauten in diesem Bereich bis zur Zerstörung 1943/44 habe ich nichts gefunden. Es ist jedoch gut möglich, dass die von Mäxken fotografierten Untergeschosse samt Treppenstufen ursprünglich zu einem Haus gehörten, das auf dem Foto von Mylius zu sehen ist.

    Die Gasse und ihre Umgebung auf dem Ravensteinschen Plan. Der ist von 1862 und zeigt noch den Bestand den Mylius fotografierte.

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    Grafik: gemeinfrei

  • Kann jemand etwas zum Grundstück Merianstraße 18-22 sagen?
    Bislang war dort die Taxi City Otten GmbH ansässig. Deren Impressum ist noch nicht aktualisiert, aber das Handelsregister zeigt als neue Geschäftsanschrift die Rödelheimer Landstraße 96.

    Das Grundstück ist für eine mögliche Wohnbebauung sicherlich sehr interessant. Zudem stellt sich auch die Frage, was mit der Umzugsgesellschaft Blaue Radler Transport geschieht, die das im Hintergrund anschließende Grundstück nutzt, offizielle Anschrift ist hier die Elkenbachstr. 55.

    Einmal editiert, zuletzt von robffm (8. Oktober 2026 um 12:35)

  • Kann leider nichts substantielles dazu beitragen, möchte aber meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die ehemalige Tankstelle und die Bäume in diesem Bereich erhalten bleiben. Ich mag den Platz und 50er Jahre (?) Architektur sehr und könnte mir hier hervorragend ein Café oder ähnliches vorstellen. Im Rückwärtigen Bereich ist ja dann noch immer ordentlich Platz für Wohnbebauung. Auch über den Erhalt des Gründerzeitlers der dort zwischen den Baracken und Garagen steht würde ich mich freuen.

    Hier besagte Tankstelle: Street View

  • ^^ Das hatte ich mich neulich auch schon gefragt und meiner Natur gemäß den Tatort gleich fotografisch festgehalten. Seit ca. Mitte September standen keine Fahrzeuge mehr auf dem Gelände, der grüne "Betriebs"-Wohnwagen und die Zapfsäulen wurden entfernt und die Gebäude entrümpelt. Das Betriebsgebäude mit zwei Werkstatt-Hallen hat Denkmal-Charakter. Schnappschüsse vom 23. September:

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    Die gläserne Zentrale: (den kalten Zigarettenrauch kann man fast durch die Scheiben riechen)

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    Bilder: epizentrum

    Angeblich gehört der Block zwischen Merianstraße, Elkenbachstraße, Bornheimer Landstraße und Feststraße zu großen Teilen einer "alten Dame aus Kanada". Dem Areal könnte eine spannende Entwicklung bevorstehen.

  • ^

    Auch wenn ich mir damit vermutlich keine Freunde mache:

    Erstaunlich, dass hier wieder einmal auf "Entwicklungsstadt" und den "Skyline Atlas" verwiesen wird (in einem Beitrag wohlgemerkt), obwohl die entsprechenden Informationen und Hintergründe längst in unserem eigenen Forum zu finden sind. Gerade bei Projekten, die hier seit Jahren ausführlich dokumentiert und diskutiert werden, sollte man doch zunächst die vorhandenen Beiträge berücksichtigen. Zumal ich seit Längerem den Eindruck habe, dass Informationen aus unserem Forum durchaus auch von anderen Plattformen aufgegriffen werden, ohne dass unsere Arbeit dabei immer als Quelle erkennbar ist.

    Wenn du eine Frage zu diesem Projekt hast, kannst du sie doch problemlos im entsprechenden Thread unseres Forums stellen oder zumindest auf diesen verweisen. Dafür ist unser Forum schließlich da. Zumal dir dieses Thema doch durchaus bekannt ist …

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig manchen hier offenbar bewusst ist, welche Reichweite und welchen Einfluss diese rein kommerziellen, massiv gepushten Plattformen inzwischen haben, wie sie sich geradezu metastasenartig ausbreiten und welche Folgen das langfristig für unser eigenes Forum haben könnte. Wenn wir selbst anfangen, unsere Leser auf solche Seiten zu verweisen, statt die über Jahre zusammengetragenen Informationen und Recherchen unserer eigenen Mitglieder zu nutzen, schwächen wir letztlich unsere eigene Plattform.

    Ein wenig mehr Wertschätzung für die Arbeit und Recherche der eigenen Forengemeinschaft wäre durchaus angebracht.

  • Einzelheiten werden nur sehr wenige, sehr eng mit dem Projekt befasste Personen kennen. Diese werden hier nicht mitlesen, und wenn doch, dürften sie nichts davon preisgeben. Mutmaßungen sind aber durchaus möglich, um das Forum nicht mit – pardon – unterkomplexen Fragen dieser Art zu verstopfen.

    Im Projektstrang ist nachzulesen, dass Bauherr und Investor eine österreichische Fondsgesellschaft ist. Solche Gesellschaften unterliegen strengen gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben. An erster Stelle steht die Risikominimierung für die Anleger. Der Baubeginn setzt eine Investitionsfreigabe voraus, die an die kumulative Erfüllung einer größeren Zahl wesentlicher Kriterien geknüpft ist. Um nur einige zu nennen: eine ausreichende Vorvermietungsquote, gesichertes Baurecht, ein tragfähiges Festpreisangebot eines Generalunternehmers, das Vorliegen von Vorzertifikaten und erfüllten EU-Taxonomie-Vorgaben, ein günstiges Exit-Szenario, ein positives Zinsumfeld.