Beiträge von Stadtbildfreude

    Gerne möchte ich euch einige gemeinfreie historische Ansichten des einstig weltberühmten „Nürnberg des Nordens“ von Adolf Zeller aus dem Jahre 1912 zeigen.

    Von den gezeigten Gebäuden ist keines im Original erhalten, das „Knochenhaueramtshaus“ wurde gleichwohl in den 1980ern aufwändig rekonstruiert.

    Für nähere kunsthistorische Beschreibungen sind andere Nutzer sicherlich besser geeignet. Der unermessliche Wert der Gebäude ist nichtsdestotrotz auch dem ungeschulten Auge sofort ersichtlich.


    Mittelalterliche Gildehäuser am Andreasplatz:

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    Renaissancebauten an besagtem Platz:

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    Am Neustädter Platz:

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    Ratsapotheke:

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    Am Marktplatz:

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    Weitere Bauten von unermesslicher Schönheit:

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    Einer meiner Lieblingsbauten:

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    Das ehemalige C&A-Gebäude auf der Kölner Schildergasse aus dem Jahr 1991 wird vom Büro BADTKE Architektur umfassend kernsaniert und zu einem Mixed-Use-Komplex umgebaut.

    Optisch fällt dabei vor allem die geplante Neugestaltung der Fassade auf, die durch eine wellenförmige Struktur und kupferfarbene Lamellen das bestehende Straßenbild auflockern soll. Im Inneren erfordert der Eingriff eine deutliche Anpassung der Grundrisse, da teilweise ganze Etagen zusammengelegt werden, um Platz für Veranstaltungssäle mit knapp 1.500 Plätzen zu schaffen. Während diese neue kulturelle Nutzung in den oberen fünf Stockwerken vorgesehen ist, bleiben die unteren drei Ebenen weiterhin für Einzelhandel und Gastronomie reserviert.

    Gleichzeitig wird das Gebäude energetisch ertüchtigt und mit moderner Haustechnik ausgestattet, um den Energieverbrauch des massiven Bestandsbaus spürbar zu senken. Durch die Mischung aus Handel und Kultur erhofft man sich, die bisher vor allem vom Shopping geprägte Schildergasse auch abends und an den Wochenenden zu beleben. Das Projekt zeigt damit einen sehr praxisnahen Ansatz, wie man großvolumige Kaufhausarchitektur vor dem Leerstand bewahren und wieder besser in den städtischen Alltag integrieren kann.

    Die apiro Entertainment GmbH & Co. KG agiert hier als Betreiber und Initiator, hat das Gebäude erworben und verantwortet das Kulturprogramm.


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    Bilder: BADTKE Architektur GmbH


    Laut meiner Quelle im Stadtrat sind die Pläne bereits weit fortgeschritten und derzeit in Abstimmung mit dem Gestaltungsausschuss.

    Es ist ja völlig selbstredend, dass sich Investoren jedweder Couleur diesen umlackierten Kommunisten nicht schutzlos ausliefern möchten.

    Es ist auch mindestens frappierend, wie weit die allgemeine wirtschaftliche Sachkompetenz in weiten Teilen der Bevölkerung dieser Tage abgefallen ist.

    Man kann sich natürlich allgemein die Frage stellen, inwiefern Deutschland auf vielen Ebenen noch zu retten ist, gleichwohl sollte jedem Kindergartenkind einleuchten, dass die menschliche Natur grosso modo nur bereit ist etwas zu geben, wenn sie dafür auch etwas zu erwarten hat.

    Für einen nachhaltigen Lerneffekt kann man es „den Berlinern“ gleichwohl durchaus gönnen, für längere Zeit in ihrer blutroten Lache zu schmoren.

    Aktuelle Bilder der Zimmerei Lange:


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    Ich war gestern vor Ort, wo eines der Gebäude der Tuchtinsel eingerüstet war. Die Hintergründe sind mir nicht bekannt. Zudem wurden von Midstad in vorbildlicher Weise Informationstafeln an der zukünftigen Baustelle angebracht, interessant ist dabei zum einen die Ausdehnung des Planungsgebietes in die Klosterstraße, zum anderen auch der Hinweis, dass diesen Monat bereits die Entwürfe eingereicht werden sollen.


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    Wie im Beitrag von Adama angesprochen, ging der Bau des World Trade Center nicht ohne den Abriss älterer Bausubstanz einher. Als Freund der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts möchte ich daher die Gelegenheit nutzen, die Vorläuferbebauung des WTC kurz vorzustellen.


    Das Hudson Terminal war ein Bahnhofs- und Bürokomplex an der Südspitze Manhattans, der 1908/1909 als Endstation der Hudson & Manhattan Railroad eröffnet wurde und Pendler aus New Jersey unter dem Hudson River hindurch nach Manhattan brachte. Über den Bahnsteigen befanden sich zwei 22-stöckige Zwillingstürme, die bei ihrer Fertigstellung zu den größten Bürogebäuden der Welt zählten. Der Abriss erfolgte Ende der 1960er.


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    Bilder: gemeinfrei


    Radio Row war ein Straßenviertel an der Südspitze Manhattans, das sich ab den 1920er Jahren rund um die Cortlandt Street entwickelte und sich auf den Handel mit Radios sowie elektronischen Bauteilen spezialisierte. Zahlreiche kleine Geschäfte und Händler boten dort gebrauchte und neue Elektronikwaren an, was das Viertel zu einem bedeutenden Zentrum für Funk- und Elektroniktechnik in den USA machte. Das Viertel war geprägt von einer dichten Ansammlung kleiner, oft familiengeführter Läden und zog Kunden sowie Bastler aus dem ganzen Land an. Der Abriss erfolgte in den 1960ern, wodurch dieses charakteristische Geschäftsviertel verschwand.


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    Bilder: gemeinfrei


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    Bilder: NYC Municipal Archives

    Der Gedanke ist sicherlich interessant, allerdings in meinen Augen auch elfenbeinturmhaft albern.

    Gegenwärtig gibt es konkrete Planungen zum Ausbau. Milliardeninvestitionen der letzten Jahre würden damit zudem zunichtegemacht, ganz zu schweigen von den Baukosten für den neuen Hauptbahnhof.

    Der Bund steht finanziell auch nicht wirklich gut da, wir leben zurzeit vor allem auf Pump.

    Wer soll den Spaß also bezahlen?

    In meinen Augen wäre es sinnvoller, sich realistischen Projekten zuzuwenden.

    Katastrophen-Meldung:


    Das Hansa-Haus wird abgerissen und neu gebaut:


    https://ipm.nrw/portfolio/gesundheitsamt-hansahaus/





    So sah der Bau einst aus, Baukosten: 2.110.000 Mark.


    Bilder: gemeinfrei


    Ist-Zustand nach vereinfachtem Wiederaufbau und jahrzehntelanger Vernachlässigung:


    https://maps.app.goo.gl/CQ3peQuWEVyjeQHSA


    https://maps.app.goo.gl/48HYoLsyCUhjX7vm9


    Und so soll es werden:



    Bild: HPP Architekten GmbH


    Da wird mir ehrlich gesagt mehr als schlecht. Banaler Allerweltsschrott ersetzt einzigartige Neorenaissance.

    Bezüglich des Midstad-Plangebietes „Tuchtinsel“, zuletzt ersichtlich im Beitrag #858 von Schmidtchen, gibt es eine bedeutende Änderung. Dieses umfasst nun nämlich auch die Gebäude an der Berliner Allee 2 und 8. Die neue Situation gestaltet sich also wie folgt:


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    Städtebaulich sind also nun auch zwei sehr dominante Nachkriegsbauten involviert, die gewissermaßen als Entrée zur Schadowstraße fungiert haben. Spannend also, wie damit nun umgegangen wird.


    Das Projekt hat nun auch eine sehr umfangreiche Website.


    Der Wettbewerb läuft bereits:


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    Der weitere Fahrplan, am 15. Dezember wird es interessant:


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    Bilder: Midstad

    Von Claude:


    Denkmalschutz: Ja. Der Globushof (Trostbrücke 2, Hamburg-Altstadt, erbaut 1907/08 von Lundt & Kallmorgen) ist als Kulturdenkmal in die Hamburger Denkmalliste eingetragen (Objekt-ID 14776 nach § 6 Abs. 1 Hamburgisches Denkmalschutzgesetz). Genannt werden dabei ausdrücklich die außergewöhnliche Fassade und die Neptunstatue auf dem Dach als schützenswerte Merkmale.


    Entweder die Visualisierung ist ein KI- oder Praktikantenslop oder es geht nicht mit rechten Dingen zu.