Frag das Frankfurter Forum

  • Ich denke das es viel erfolgsversprechendere Anschlagsziele am Flughafen gibt. Mit einer rießigen Bombe an der richtigen Stelle des Tunnels genau dann zünden wenn ein Flugzeug darüber fährt? Das ist schon sehr aufwändig und ob es "erfolgreich" ist? Ich halte die Gefahr für gering. Direkt über dem Tunnel ist ja auch noch die Feuerwache. Was mir eher sorgen macht: Mit einer kleinen Bewegung am Steuer kurz vor der Landung stürzt ein Jumbo in das Squaire. Da hat man viel weniger Aufwand, viel mehr Schaden und auch noch eine Symbolwirkung gegen die globalisierte Welt.

  • Bzgl. der Bebauung des Parkplatzes am ehemaligen Straßenbahndepot in Bockenheim neben dem alten Uni-Campus:


    Weiß jemand, wo zukünftig, wenn dieser Parkplatz bebaut ist, die Mietwagen des Uni-Autoverleihs, also des Kfz-Referats geparkt werden? Bisher habe ich noch nichts von einem Umzug zum Campus Westend gehört, und ich wüsste auch nicht, wo dort die Autos parken sollten. In die Tiefgarage unter dem zweiten Bauabschnitt werden sie wohl nicht hineinpassen, weil es eben hauptsächlich Kleintransporter sind. Evtl. zieht das Kfz-Referat zu den universitären Sportstätten?

  • Verschoben aus dem Thread "Erweiterung des Städel-Museums":
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    hallo alle, bin hier ganz neu und würde gerne wissen, ob es eigentlich vergleichbare, unterirdische Bauten mit den sogenannten Bullaugen gibt?

  • Guten Abend zusammen


    Gibs eigentlich noch historische Bilder oder eine Geschichte wo drinsteht wofür der Ostbahnhof eigentlich gebaut wurde?


    Und wie er aussah als er noch OK war?


    Heute schaut des Gebäude shebbig aus gell:Nieder:

  • Website mit Frankfurter Architektur-Fotos aus den 50ern

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor einiger Zeit in diesem Thread ja schon mal eine Anfrage gestellt, ob jemand dieses Gebäude kennt.


    Hintergrund war, daß ich die alten Architekturfotos meines Großvaters sichte und Fotos von den gleichen Gebäuden oder Plätzen in ihrem heutigen Zustand mache. Das ganze ist ein laufendes Projekt, das immer wieder erweitert wird. Mittlerweile sind aber über 80 Motive fotografiert und die Website online gegangen.


    Wer sich für alte Aufnahmen aus dem Frankfurt der 50er interessiert: http://www.harald-reportagen.de



    Schöne Grüße


    Robert

  • Hervorragend! Sowas hat dringend gefehlt.


    Allerdings finde ich es sehr bedauerlich, dass die einzelnen Motive lediglich in Briefmarkengröße zur Verfügung gestellt werden. Das sollte auf jeden Fall geändert werden.

  • Dem schließe ich mich an.


    Wie auf Deiner Seite zu lesen ist, hat Du noch eine ganze Menge Fotos von bisher unbekannten Orten. Gerne kannst Du diese an dieser Stelle einstellen. Es sollte hier eine ganze Reihe von Leuten geben, die beim Identifizieren helfen können. Wenn es sehr viele Fotos sind, machen wir einen gesonderten Thread daraus.

  • Vielen Dank für das positive Feedback. Was die Größe der Bilder angeht, so werde ich die Website in den nächsten Monaten wohl nochmal verändern, so daß man die Fotos optional auch in besserer Auflösung sehen kann. Dauert aber noch eine Weile.


    Danke auch für das Angebot bezüglich der noch nicht identifizierten Motive. Ich hab noch jede Menge davon, viele müssen aber erstmal digitalisiert werden. Hier aber ein paar:


    Motiv 1 (gelöst):
    Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.de/DegussaHaus/DegussaHaus.php
    im Vordergrund sieht man zwei Straßenbahnen der Linien 16 und 18:



    Motiv 2 (gelöst):
    Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.d…nermarkt/Huehnermarkt.php
    im Vordergrund sieht man zwei Straßenbahnen der Linien 16 und 18:
    kennt jemand den Sockel des Denkmals im Vordergrund?


    Motiv 3:
    Update / ist inzwischen gelöst: http://www.harald-reportagen.d…Schwille/CafeSchwille.php
    im Vordergrund "Cafe Schwille", das sich heute in der Freßgass befindet.



    Motiv 4:
    Update / ist inzwischen gelöst: hier handelt es sich um das alte Arbeitsamt in Stuttgart (Google Maps)
    zwei Aufnahmen, anscheinend ein Gewerbegebäude:



    Vielen Dank für Eure Unterstützung!


    Robert

  • Wenn ich mir die reichhaltige Webseite so anschaue, erschüttern mich folgende Vorher-Nachher-Vergleiche: Schumann-Theater, Schauspielhaus, heutige "Sport-Arena" und der Klotz von "Betten Rid" - wie konnte das passieren? Ideologie? Gibt's noch mehr von der Sorte?


    Abgesehen von diesen brutalen Ausnahmen bin ich wirklich froh, dass sich die Stadt seitdem zum weit Besseren entwickelt hat.

  • Bild 2 zeigt den Hühnermarkt nach Nordwesten und vor allem die Reste von Fachwerkhäusern (gotisches Hinterhaus des sog. "Jungen Esslingers") an der Neugasse. Alles noch Anfang der 1970er für die Großleistung Technisches Rathaus beseitigt.


    Und ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, gerade was in der Innenstadt noch stand, wohlgemerkt um 1950, als also schon vieles ohnehin reparaturfähiges gnadenlos beseitigt worden war (!), schlägt dem Fass echt den Boden aus. Dass z.B. die Kult-Gaststätte "Drei Hasen" am Rathenauplatz noch stand, habe ich hier das erste Mal gesehen.


    Ich kann auch nur für höhere Auflösungen votieren. Schon um in aller Brutalität vor Augen zu führen, was vom Stadtbild noch alles übrig war und aus purer Ideologie einem Philistergeschmack geopfert wurde. Der Mythos von Not und Wohnraumbeschaffung wird immer weniger haltbar.

  • Bei Bild zwei habe ich auch erst sofort an Hühnermarkt gedacht, aber ich habe um sicher gehen zu können kein Bild in meiner Literatur oder im Internet gefunden, das diese Stelle nochmal aus einer Perspektive zeigt, in der man das Umfeld erkennen könnte. Stutzig machte mich der im hinteren Teil mittig erkennbare Giebel (von hinten), der etwas nach Jugendstil aussieht. Gab es soetwas in der Braubachstraße?


    Zu den vorher/nachher-Bildern: Dass das gut erhaltene Schumann-Theater in den 60ern und auch das auf der anderen Ecke gegenüber der Karlstraße gelegene Carlton-Hotel noch Mitte der 70er abgerissen wurde (so weit ich weiß, weil damals der Hotelmarkt nicht lukrativ gewesen sein soll... Ironie der Geschichte...) macht mich heute immernoch agressiv... Was ich aber nicht wusste ist auch, dass in der näheren Umgebung des Inselhotels in der Großen Gallusstraße (z. B. dort wo heute die Randbebauung der Commerzbank steht) noch wirklich wunderschöne Vorkriegshäuser standen. Das ist echt unglaublich, was da später noch dran glauben musste. Auch das der Vorgängerbau der Sportarena noch erhalten war, ist mir bisher entgangen. Wobei man auch sagen muss, dass das heutige Haus über die Jahre sehr verunstaltet worden ist. Wenn man sich den damaligen Neubau ansieht, war es eigentlich kein schlechter Entwurf. Er wurde nur immer weiter zu seinem Nachteil verändert.

  • Bei Bild 2 bin ich auch für Hühnermarkt, Blickrichtung müßte nach Osten sein. Bild 3 ist in der Fressgass`, also der gleiche Standort wie der Wiederaufbau, der allerdings aufgrund der Verbreiterung deutlich zurückversetzt stattfand.


    Beim Rest bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Zu #137: Das trifft auf eine Menge 1950er Jahre Gebäude zu. Diese Bauten stehen nämlich vor allem in ihrer Proportionalität noch im guten Nachklang des Neoklassizismus der 1920er und 1930er Jahre, sind aber von diesem durch nachträgliche Umbauten vielfach völlig entstellt. Wahrscheinlich gibt es eine ganze Menge dieser Gebäude hinter Fassaden der 1960er und 1970er Jahre, die heute schon kein Mensch mehr kennt.


    Nochmal zu Bild 2: nein, Hühnermarkt nach Nordwesten mit Blick auf die Rückseiten der Häuser Braubachstraße 27–33. Beweis: der sichtbare Wellengiebel gehörte zu Braubachstraße 29, einem der besten Jugendstilbauten der Stadt. An der Hinterhausfassade sind noch die Reste der einst zum Innenhof des "Goldenen Lämmchens" gewandten Galerien zu erkennen. 1970 abgebrochen.


    Ganz rechts im Hintergrund das noch stehende "Handwerkerhaus" von 1926, in das gerade der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einzieht.

  • Um die eigentliche Frage aus #134 zu beantworten: Es ist der Sockel des Stoltze-Denkmals (Ansichtskarte von 1907). Heute steht das Denkmal auf dem nach dem Dichter benannten Platz hinter der Katharinenkirche (Foto). Mit Fertigstellung des neuen Hühnermarkts soll es wieder den ursprünglichen Platz einnehmen, zumindest war von einer solchen Absicht mehrfach zu lesen.


    Die Braubachstraße 29 zählt zu den Gebäuden, die (auch) nach Ansicht der Dom-Römer-GmbH rekonstruiert werden könnten. Also ...


    Sehr interessant übrigens, dass das ehemalige Kaufhaus Köster an der Ecke Roßmarkt und Salzhaus, heute Sitz des Juweliers Bucherer, ein Tragwerk aus (genietetem!) Stahl besitzt. Hier die Foto-Seite.

  • Mich würde mal interessieren, ob es in Ffm und/oder Umgebung Gebäude gibt, die dem Futurismus zugeordnet werden können oder sich sonst wie mit diesem in Verbindung setzen lassen können.
    Ich hab versucht mit Hilfe von Google irgendetwas rauszufinden, aber da ist nicht viel zu machen. Mit den Suchbegriffen "futuristisch" und "futurismus" wird viel umsichgeworfen nur mit der ursprünglichen Kunstbewegung hat das wenig zu tun.


    Wäre schön, wenn jemand dazu was sagen kann.

  • Also mir fällt auch nach längerem Grübeln nichts ein - das "Neue Frankfurt" repräsentiert einen deutlich anderen Stil.


    ...mit 70 Jahren Verspätung die Bahn Hauptverwaltung: http://img687.imageshack.us/img687/7839/dbnetzii.jpg. Sant’Elia hätte da sicher seinen Spaß dran gehabt.


    Das Verwaltungsgebäude der Hoecht AG wird zwar zum Expressionismus gezählt, aber eigentlich... schau es Dir mal an!