Europacity Allgemeines

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    Ich habe mir mal den Image-Film der Senatsverwaltung in dem Youtube Kanal angesehen.
    Zitat darin: "eine Verwaltung die über Jahre in die Zukunft..."


    Hallo?
    Besonders bei der Europa-City kann ich gleich mal ein Beispiel nennen.
    Die S21 die gerade gebaut wird, sie erhält in unmittelbarer Nähe der Europa-City keinen S-Bahnhof Perleberger Brücke, weil sich der Senat die Kosten dafür sparen möchte.


    Der Herr Müller ist der schlechteste, tatenloseste und schwächste Stadtentwicklungssenator den Berlin in den letzten Jahren hatte.

  • Ausbau Heidestraße

    Im Zuge der Entwicklung der Europacity wird die Heidestraße erneuert und verbreitert. Die Ausmaße werden fast schon autobahnähnlich... Auf der gesamten Länge vom Tour Total beim Hbf bis zur Nordhafenbrücke ist der östliche neue Straßenteil bereits fast fertig.


    Standort Höhe Döberitzer Str., rechts die 50hertz-Baustelle. Blick nach Norden:






    Blick zurück nach Süden zum Tour Total:



    Standort Höhe Total-Tanke:





    Hier die Anbindung der Heidestraße an die Nordhafenbrücke:


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    Zu bequem den zugehörigen Artikel zu erwähnen?


    Dieser gibt einen kurzen Abriss über die aktuellen Projekte im Viertel. Man rechne mit einer Fertigstellung des gesamten Quartiers in 2025. Dann soll es dort auch "wirklich urbanes Leben" geben.
    Unklar sei die Zukunft des „Kunst- und Gewerbehof“ der wie eine Konservation der alten Heidestraße wirke.
    Allerdings scheint mir der Jounalist auch ein wenig uninformiert zu sein. Denn die Edel AG wird keine Repräsentanz im Viertel errichten.


    Fraglich ist auch, ob die angestrebte Urbanität mit langgestreckten und teils überdimensionierten Quadern in der Heidestraße erreicht werden kann. Im LSQ hat das ja schonmal nicht geklappt.

  • Was soll denn der Unsinn. Man doch wohl schlecht die städtebauliche Qualität eines Platzes beurteilen, der längst nicht fertig ist?!

  • Der Artikel in der ZEIT ist vom 02.01. 2014!
    Schnee von gestern... :cool:


    Der Washingtonplatz wird wesentlich besser wirken, wenn die östliche Bebauung fertig ist.

  • Der Artikel ist von 2014 und das übliche Berliner Baustellen Bashing, muss schon sagen sehr blumig geschrieben. Voll nervig.
    Einzig seine Häme über die unglücklichen Namensgebungen der Vorplätze des HBF kann ich einigermaßen teilen.
    Ansonsten kann man diesen Beitrag eigentlich komplett unkommentiert lassen.

  • Der Washingtonplatz wird wesentlich besser wirken, wenn die östliche Bebauung fertig ist.


    Denke ich auch: Man darf die Wirkung des Platzes erst beurteilen, wenn er fertig ist. Bislang fehlen der Würfel und der Riegel zum Humboldthafen. Was man jetzt schon beurteilen kann, ist die bereits errichtete Architektur – sie reicht von gut (Bahnhof) über anständig (Steigenberger) bis desaströs (Meininger).


    In einem Punkt hat die Zeit allerdings recht: Es dauert mit der Entwicklung alles sehr, sehr lange...

  • Naja... bei dem (uralten) Zeitartikel scheint mir der Autor nicht nur kein Fan der Hauptbahnhofsplaetze zu sein sondern allgemein kein Fan von Berlin...
    Hat sich der Autor mal im Umfeld der Bahnhoefe z B. in Frankfurt oder Hamburg umgeschaut bzw. "hingerochen" ??
    Zumindest hat das Umfeld des Berliner Bahnhofs Potential ...und dies wird sich entwickeln wenn die umliegenden Viertel wachsen und sich beleben, ganz sicher!

  • Ein idyllisches Areal ist im Uebrigen die Kleingartenkolonie hinter dem Geschichtsdenkmal Moabiter Gefaengnis, ich hoffe sehr dass dies erhalten bleibt! Das Denkmal selbst ist eine Ruheoase und es waere wuenschenswert die teilweise schon vorhandenen Fahrradstrecken auszubauen und miteinander zu verknuepfen!

  • Ich möchte inhaltlich an Backsteins Beitrag (#123) über die Sanierungs- und Ausbauarbeiten an der Heidestraße anschließen. In der Tat wirkt die Straße zur Zeit überdimensioniert und schneisenhaft. Der Eindruck wird sicher noch durch die entstehende Bebauung geschmälert, allerdings ist die Breite nicht zu verachten.




    Zu beiden Seiten gibt es zukünftig breite Gehwege.



    Am nördlichen Ende laufen die Pflasterarbeiten noch. Dies betrifft den westlichen Gehweg von der Einmündung der Sellerstraße bis zur Kreuzung mit der Perleberger Straße/Fennstraße.




    Der Blick nach Norden zur neuen Verbindungsbrücke der S21.


  • Wahrscheinlich werden Radler mit einem der üblichen aufgepinselten Fahrradstreifen (was immer noch besser ist als die z.T. halsbrecherischen "Radwege" der 70er/80er Jahre) abgespeist.
    Ich finde es ja auch schade, dass der Senat selbst bei neu angelegten Straßen in Prestigequartieren nicht von den seit Jahrzehnten in den Niederlanden oder auch in Kopenhagen gebauten Best-Practice-Infrastrukturen für den Radverkehr ein wenig lernt.

  • Und stattdessen werden übertrieben breite Gehwege gebaut, die heute und auch in Zukunft mit Sicherheit viel zu überdimensioniert sind und sein werden. Da zu beiden Seiten der Straße Bäume gepflanzt wurden, hätte man auch auf den mittleren Grünstreifen gut und gerne verzichten können. In jedem Fall hätte man dann genug Fläche für Radwege. Darüber hinaus hätte man so die von RianMa festgestellte Schneisenwirkung reduziert. Der Mittelstreifen in dieser Ausführung passt auch mMn nicht in's Zentrum einer 3,5 Mio.-Stadt, sondern eher in ein Gewerbegebiet am Stadtrand.

  • Und stattdessen werden übertrieben breite Gehwege gebaut, die heute und auch in Zukunft mit Sicherheit viel zu überdimensioniert sind und sein werden. Da zu beiden Seiten der Straße Bäume gepflanzt wurden, hätte man auch auf den mittleren Grünstreifen gut und gerne verzichten können. In jedem Fall hätte man dann genug Fläche für Radwege. Darüber hinaus hätte man so die von RianMa festgestellte Schneisenwirkung reduziert. Der Mittelstreifen in dieser Ausführung passt auch mMn nicht in's Zentrum einer 3,5 Mio.-Stadt, sondern eher in ein Gewerbegebiet am Stadtrand.


    Ja, für das Rhein Main-Gebiet stimmt das wohl, für Berlin aber nicht. Alleen mit Mittelstreifen sind sozusagen eine Berliner Erfindung. Sie sind ein Berliner Original und gehören zu Berlin wie die Berliner Currywurst.
    Die breiten Bürgersteige finde ich wunderbar, denn man kann auf ihnen wandeln und flanieren, ohne sich beengt zu fühlen.:) In Nürnberg zum Beispiel gibt es ganz enge Gehwege - schrecklich! :Nieder:


    Urbanist : Die Berliner Stadt- und Verkehrsplanung sieht nun mal diese auf der Straße aufgemalten Radwege vor, weil diese von Experten als am sichersten bewertet werden. Auf der Agenda ist verordnet, Radwege auf die Straße zu bringen. Daher kann man bei dieser neuen Straße nicht erwarten, dass plötzlich aus dem mir-nichts-dir-nichts "Best-Practise"-Radwege oder sonst irgendetwas neues experimentelles gebaut wird. Solange die Ausführungsvorschriften zu § 7 des Berliner Straßengesetzes über Geh- und Radwege nicht grundsätzlich geändert werden, werden alle neuen Straßen konsequent so gestaltet wie die Heidestraße.

  • Die Gestaltung ist ausgezeichnet. Das klassische Berliner Straßenpflaster und insbesondere die breiten Granitbordsteine sind ausgezeichnet. Die Laternen würde ich mir klassischer wünschen.


    Soweit also top (Radweg kommt dort sicher ein sehr ordentlicher mit 1,5 m auf die Straße). Fehlt nur noch die Stadt in der Wüste. Ich bin gespannt, was Lüscher so kann. Hier werden wir es sehen. Ich bedaure es sehr aber mit der Schönhauser Alle oder der Gneisenaustrasse oder der Karl-Marx-Allee wird man letztlich wohl nicht mithalten können. Es werden doch eher riesige, coole Schukartons.