Sonstige Bauvorhaben

  • Nochmals zur Konzerthalle: Weiß jemand, welche Standorte sonst noch in Erwägung gezogen werden bzw. wurden? Das könnte ja z. B. auch eine interessante Nachnutzung für das, dann teilweise zu entkernende, alte Karstadt-Gebäude am Gewandhaus sein…

    Meines Wissens - und zu meiner Verwunderung - wird da von der Verwaltung ein bisschen gemauert.

    Die Machbarkeitstudie sollte eigentlich schon seit einigen Wochen vorliegen.

    Meines Wissens wurde auch der Standort Stadthalle noch mal geprüft
    ... sicherlich auch ein privater Anbieter wie die Millennium-Halle, der von der Raumkapazität natürlich für den Saal gut passen würde
    ... und als Nummer vier dann vielleicht wirklich Karstadt am Gewandhaus - weiß jemand, was das für eine Grundfläche bzw. BGF hat?

    ... da ja aber die Kombi moderne Musikschule / Konzertsaal definitiv gewünscht ist - und auch Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung ist ... würde mich alles andere als eine Entscheidung für den Großen Hof wundern ...

  • Nochmals zur Konzerthalle: Weiß jemand, welche Standorte sonst noch in Erwägung gezogen werden bzw. wurden? Das könnte ja z. B. auch eine interessante Nachnutzung für das, dann teilweise zu entkernende, alte Karstadt-Gebäude am Gewandhaus sein…

    Neue Gerüchte von der Braunschweiger Zeitung

    In einem Artikel berichtet die BZ nach eigenen Recherchen, dass der Standort "Großer Hof" bei einigen Entscheidern hoch umstritten ist bzw. schon verloren hat - auf Grund von Lärmschutzfragen. Alternativ wird der Standort im/an Viewegs Garten wieder kolportiert. Der würde allerdings wieder eine Aufsplittung Musikschule/Konzerthalle in zwei Standorte bedingen - sowohl von der Auslastung wie auch von der erhofften Niedrigschwelligkeit ein echtes Manko... Kiez oder Park - das ist hier die Frage.

    Interessanter, gut geschriebener Artikel, dieses Mal, vom Kulturredakteur

    Auf die Machbarkeitsstudie bin ich ja echt gespannt ...

  • ^Vielen Dank für den Hinweis. Ich stimme dem Kommentator der "BZ" zu: Ein gemeinsames Haus im Bereich von Viewegs Garten wären zwei getrennten Standorten vorzuziehen. Ebenso unterstütze ich die Einstellung, dass ein solcher Bau nicht mitten im Park entstehen sollte, sondern möglichst in den Bereichen, die im Rahmen der Planung für das Bahnhofsquartier ohnehin zur Bebauung vorgesehen sind. Allenfalls käme m. E. noch die Ecke Ottmerstr./Willy-Brandt-Platz, vis-à-vis der Stadthalle, in Betracht.


    Sollte das Areal der alten Markthalle nicht für eine Konzerthalle zur Verfügung stehen, erscheint es mir wenig ratsam, den Bereich primär als Schulstandort zu nutzen. Schulbauten gibt es in der Neustadt bereits reichlich und sie tragen abends und an Wochenenden, gelinde gesagt, nicht gerade zur Belebung bei. Insofern ist für diesen Teil der Innenstadt m. E. ein Nutzungsmix wünschenswert, der verschiedene Wohnformen mit einschließt und attraktive öffentliche Räume schafft. Ein Schulhof wäre gegenüber dem derzeitigen Hinterhofcharakter der Gegend keine großartige Verbesserung.

  • Ich stimme dir rundweg zu.

    Da gab es ja mal einen Vorschlag einer freien Architektin im letzten Jahr, eine Tiny House Siedlung gestapelt über dem Gelände anzusiedeln ... ich hab das damals für eine spinnerte Idee gehalten, sehe das inzwischen allerdings ein wenig differenzierter - ihr letzter Vorschlag bezog ja auch die Einwürfe der Stadt ... und vor allem die vorhandene Bausubstanz ein:
    https://regionalheute.de/braun…-braunschweig-1644571700/

  • Die Ricarda Huch Schule erhält einen Erweiterungsbau für 500 Schüler hinter ihrem Bestandsbau. In diesem Zuge soll u.a. die Außenstelle in Gliesmarode aufgelöst werden, wo derzeit noch Jahrgangsstufe 5/6 untergebracht sind.

  • Die Stadt Braunschweig hat Fördergelder ausgerufen, um Baulücken in der Innenstadt zu schließen. In Summe wurden 7 Inhaber in der Innenstadt angeschrieben. Zwei zeigten sich offen für das Anliegen und werden nun zu einem weiteren Informationsgespräch eingeladen. Konkreter scheint es beim Gebäude am Sack 23, welches nun einem Neubau weichen könnte. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus mit Ladenzeile. Eine Aufstockung kommt aufgrund der Statik nicht in Betracht. Derzeit ist in dem Gebäude ein Vodafone Shop.

  • ^Grundsätzlich eine gute Sache. Es ist nur gerade derzeit vermutlich nicht einfach, private Eigentümer für entsprechende Investitionen zu begeistern. Und auch guter Wille allein bezahlt noch keine Rechnungen. Insofern sollte die Stadt mit derlei Angeboten hartnäckig sein und bleiben. Zu den Baulücken zählen neben Sack 23 u. a. das Nachbargebäude Sack 21-22 mit dem Schreibwarengeschäft "Weiss", zwei Flachbauten am Bohlweg sowie drei Gebäude am Kattreppeln. Hier noch der Link zum entsprechenden Zeitungsartikel (ggf. Paywall): https://www.braunschweiger-zei…l-geschlossen-werden.html

  • Ein wirklich wichtiges Thema für die Innenstadt und die Ästhetik.

    Einige Ecken sind wirklich nicht (mehr) schön und die Kriegsbehelfsbauten können nach fast 80 Jahren auch mal verändert werden. Ich stimme dem völlig zu.

  • ^Grundsätzlich eine gute Sache. Es ist nur gerade derzeit vermutlich nicht einfach, private Eigentümer für entsprechende Investitionen zu begeistern. Und auch guter Wille allein bezahlt noch keine Rechnungen. Insofern sollte die Stadt mit derlei Angeboten hartnäckig sein und bleiben. Zu den Baulücken zählen neben Sack 23 u. a. das Nachbargebäude Sack 21-22 mit dem Schreibwarengeschäft "Weiss", zwei Flachbauten am Bohlweg sowie drei Gebäude am Kattreppeln. Hier noch der Link zum entsprechenden Zeitungsartikel (ggf. Paywall): https://www.braunschweiger-zei…l-geschlossen-werden.html

    Ein sehr schönes Projekt, allerdings wird es in der Tat schwer sein die privaten EIgentümer dazu zu bewegen etwas zu ändern, siehe Bohlweg. Bin noch skeptisch, ob das was wird.

  • 99 Wohneinheiten im Süden der Weststadt


    Hatten wir das Projekt schon? Bin mir nicht sicher. Die Wiederaufbau eG plant aktuell im Bereich "An den Gärtnerhöfen" den Neubau von Wohnkomplexen mit insgesamt 99 barrierefreien Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen in drei- bis viergeschossiger Bauweise. Sämtliche Wohneinheiten werden über Balkone bzw. Terrassen verfügen. Zudem ist der Ausbau von explizit behindertengerechten Wohnungen vorgesehen.

    Das ist der letzte Bauabschnitt eines Projektes, der einen der ältesten Teile der Weststadt ins 21. Jahrhundert holen soll. Mit dem Projekt wird neben der Aufwertung des Wohnquartiers auch die Schaffung benötigter größerer familiengerechter und insbesondere bezahlbarer Wohnungen ermöglicht. Die Kosten des Gesamtprojekts belaufen sich auf 39,5 Mio. €.

    Grundrisse und Pläne des Quartiersprojekts finden sich hier in der Ratsinfo der Stadt Braunschweig.

    Die Entwürfe stammen vom Braunschweiger Planungsbüro Wehmeyer, auf deren Seiten man auch einige Visualisierungen zu dem Quartier finden kann.

    Eine fällige Aufwertung eines Gebietes, das lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Mal sehen, wie sich dieser Impuls auf das Umfeld auswirken wird...

  • Städtebaulicher Wettbewerb für Markthallenareal / Großer Hof


    Nachdem die Standortentscheidung in Sachen Konzerthaus gegen den Großen Hof ausgefallen ist, stellt sich die Frage, was mit dem Areal rund um die alte Markthalle geschehen soll. Auch hierzu gibt es nun erste Ankündigungen: https://regionalheute.de/braun…-braunschweig-1676561055/


    OB Kornblum sieht demnach die Chance, dort ein großes Stadtentwicklungsprojekt auf den Weg zu bringen. Über die Nutzungsmischung werde in den den politischen Gremien abgestimmt. Danach, so Stadtbaurat Leuer, solle ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt werden. Laut OB Kornblum sei ein Quartier der kurzen Wege mit modernen Wohnformen, Kita und Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität denkbar. Klingt vielversprechend. Manchmal werden Wünsche wahr...

  • Hoffentlich lassen wir uns für das hier angesprochene Markthallenensemble etwas Besseres einfallen.

    Da muss ein richtiger Plan her und es soll vor allem anständig werden.

  • So wie es aussieht, wird wohl die berufsbildende Helene-Engelbrecht-Schule, die bisher an der Reichsstraße liegt, verlegt.. Anvisiert ist die Salzdahlumer Straße als neuer Standort.

    Heute erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau der Helene-Engelbrecht-Berufsschule an der Salzdahlumer Straße, direkt vor der bestehenden Heinrich-Büssing-Berufsschule. Für den Neubau ist die Stadt eine Partnerschaft mit der Goldbeck Public Partner GmbH aus Bielefeld eingegangen, die das Gebäude plant und baut sowie 20 Jahre lang betreiben wird. Die Kosten belaufen sich auf etwa 29,5 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist für Ende nächsten Jahres vorgesehen. Der Entwurf stammt vom Büro Dohle + Lohse aus Braunschweig. Visualisierungen unter https://www.dohle-lohse.de/pro…echt-schule-braunschweig/. Weitere Informationen unter https://www.braunschweiger-zei…ierarztpraxis-gebaut.html (ggf. Paywall) sowie https://www.braunschweig.de/po…ne-engelbrecht-schule.php.

  • Der Eckbau an der Helmstedter Straße ist nun ja schon eine weile fertig gestellt (inzwischen sind auch die Gewege vor dem Gebäude wieder frei zugänglich) aber dennoch sehen alle fesnter leer und unbewohnt aus.


    Die Dachgeschosswohnung steht zur Zeit zum Verkauf.
    Andere Wohnungen, ich glaube 1, und 2. OG, waren schon mal inseriert, aber nach kurzer Zeit wieder entfernt. Ob sie verkauft wurden oder nicht, weiß man natürlich dadurch nicht.


    Bitte keine kompletten Beiträge und keine Bilder "zitieren".

  • Die Richard-Borek-Unternehmensgruppe errichtet an der Theodor-Heuss-Straße einen z. T. achtstöckigen Bürokomplex mit rund 8.000 Quadratmetern Fläche nach Entwürfen von KSP Architekten. Die Fertigstellung soll nächstes Jahr erfolgen. Im Netz sind dazu bislang nur spärliche Informationen zu finden, darunter zwei leicht von einander abweichende, doch leider nicht sonderlich aussagekräftige Visualisierungen: https://www.iz.de/maerkte/news…ger-bueromarkt-2000005275; https://www.braunschweiger-zei…Buerogebaeude-gebaut.html