Beiträge von markoma1

    Nach vielen Rückschlägen scheint sich an der verlassen Villa am Steintorwall 1 doch was zu tun:

    oh wow. hoffentlich machen die nicht nur die außenanlangen. ist ja schon etwas ungewöhnlich außen anzufangen. zu mal im januar. aber mal sehen wie es weiter geht. danke jedenfalls für das update.

    ...Ich meine die Stelle, wo die Gleise über die nördliche Friedrichstraße laufen. Wenn man auf Höhe des Internationalen Handelszentrums steht und in Richtung Norden zur Weidendammer Brücke blickt. Der Anblick ist nämlich ähnlich: Gleise laufen oberirdisch über die Straße. Seitlich Fassaden, die ziemlich nah an die Straße rücken (zumindest auf der rechten Seite). Und das Fehlen von Bäumen ....

    ..eng und durchaus ähnlich. wobei das nach meiner einschätzung nicht so zu vergleichen ist, da dort nicht nur neubauten stehen. die fensterfronten sind nicht so gleichförmig und durch die straßenbahn und die u-bahn stationen und geschäfte ist die straße natürlich viel bewegter. aber ich will gar nicht den einen mit dem anderen ort vergleichen. mir fällt nur auf das ich mich als mensch in so einer konformität in der gestaltung sehr unwohl fühle. nicht willkommen. und das geht mir eben im umfeld des bahnhof´s eben so. vielleicht ist man auch diesen ewigen "construction" zustand leid.

    mit fällt nur auf das es bei hotel und geschäfts-neubauten eine ziemliche einfallslosgikeit zu geben scheint und das lange schmale fenster in raster from wohl gerade so in mode sind und einen erdrücken. mich spricht jedenfalls diese zweckarchitektur nicht an. im gegenteil. ich finde sie wahnsinnig abweisend. aber wie gesagt, vielleicht sind meine rezeptoren die da angesprochen werden sollen nicht sensibel genug für diese nüchterne architektur. das kann ja sein. ist ja alles sehr subjektiv.

    trotz allem (und ja der cube ist ein echter lichtblick) gibt es einen überhang an monolithischer architektur in den städten den ich eher abweisend denn einlandend empfinde. aber bevor man mich für diese kritik wieder zurechtweist gebe ich zu das mein eindruck sicher nur daher kommt das ich architektonisch ungebildet bin und davon nichts verstehe. ich weiss nicht warum rückseiten von gebäuden oder auch hinterhöfe, wenn sie denn solche straßenzüge ergeben, nicht mit mehr aufmerksamkeit projektiert werden. der blick von der brücke ist jedenfalls (vollkommen egal ob rückseite vom gebäude oder nicht) bedrückend. jedenfals für mich. aber es gibt sicher mehr befürworter solcher anblicke als gegner. sonst würde es das nicht geben. schade

    Feindbild Aber was dort an der Ecke Helmstedter Straße gebaut wird haben Sie auch noch nicht herausfidnen können, oder? Gesehen das dort was abgerissen wird habe ich auch, aber keinen hinweis darauf was dort entstehen soll.

    Danke Xysorphomonian noch mal für den Link zum Beitrag "Neuer Stadtraum rückt Hauptbahnhof näher an die Innenstadt heran".

    Wie ich jetzt dort noch mal gesehen habe soll ja auch der Bereich zwischen Toblerone und Hbf bebaut werden, was dann den Eindruck eh total verändert. Da ist das Business Center III ja dann die "kleinste" Veränderung in diesem Zusammenhang.

    In dem oben genannten Link ist die Rede von "... Die Partner werden sich über die nächsten Schritte und den Zeitplan abstimmen." Das scheint noch immer der aktuelle Stand zu sein vermute ich. Die Mühlen mahlen bei so etwas ja immer seeehr langsam.

    Wir werden also in den nächsten Jahren sicher nichts neues dazu hören bzw. aktivitäten dazu sehen. Von daher erübricht sich die Frage wie sich das BC III in dieses Umfeld einfügt irgendwie.

    Ich hoffe man ist jetzt wenigsten schon dabei die Zeit zu nutzen, während das BC III gebaut wird der Umzug der Veraltungsmitarbeiter in´s BC III vorbereitet wird, den Umbau des Rathauses zu planen.

    Sicher, etwas eng ist es da dann wohl. Was mir gerade noch einfällt - das gesamte Bahnhofsumfeld soll ja (irgendwann) umgestaltet werden. Dazu gab es doch auch Visualisierungen. Sind da schon alle drei Gebäude abgebildet gewesen? Vielleicht sieht die Sache ja dann im zusammenhang etwas anders aus. Nur ein Gedanke. Im Übrigen habe ich gestern gesehen das man etwas weiter vorne (am Projekt gegenüber der Stadthalle) an den alten Reitställen die verbarrikadiereten Fenster geöffnet hat. Wie es aussieht beginnt man nun mit der Sanierung und dem Umbau der Altbausubstanz dort.

    Ich habe mal am neuen Quartier Leonhardplatz ein paar Fotos gemacht. Das Projekt ist weit fortgeschritten, auch wenn man davon von der Straße Leonhardplatz nicht viel sieht. Mir ist leider kein Bau-Zeitplan bekannt, aber ich bin sicher das der Beginn der Sanierung der beiden alten Objekte die das Projekt in Richtung Stadthalle begrenzen, sicher nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dann wird sich auch das Gesicht zur Straße hoffentlich zum positiven verändern.


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    Fassadenrekonstruktionen in der Humboldtstr.

    Ich habe ja vor einiger Zeit schonmal über die großartige Fassadenrekonstruktion in der der Humboldtstr. berichtet. Der erste Bau ist nun fertig und beim gegenüberliegenden "Lindenhof" stehen bereits die Gerüste.

    ...

    Wunderbar das nun auch die Fassade vom "Lindenhof" gemacht wird. Und hoffen wir das dann auch nach der Sanierung der Fassade im innern, im Theatersaal, Projekte einen Ort finden wie zb. das Theater Grand Guignol, das dort bereits erfolgreich zu einer wiederbelebung des Gebäudes beigetragen hat.

    Ich glaube HCKBS meint, auf der Steinweg Seite ist erst (ich meine in 2019) ein Teil der Fassade renoviert worden. Quasi direkt hinter der Bushaltestelle. Auch dieser (quasi frisch renovierte Teil der Fassade) wird, wenn man die neuen Visualisierungen anschaut, total verändert und wieder erneuert.

    Und das die Leuchtreklame im neuen Entwurf erhalten ist finde ich auch ok. Lediglich die Worte "Deutsche Bank" werden wohl ersetzt durch "Volksbank".

    Das ist nachvollziehbar. irgendwie.

    Ich kann auf den Kommentar von Ary Deco nur sagen: das mag alles sein. aber umbenommen aller umstände ist das handling dieser baustelle eine (wenigstens in ihrer außenwirkung) peinlichkeit sondergleichen.

    wie man unter den augen von hunterten, tausenden fahrgästen und passanten sich ein bauprojekt so aus den finger gleiten lassen kann wirkt wahnsinnig schäbig. statt es endlich einigermaßen geräuschlos und sachloch zu ende zu bringen. und das drama hat so viele unterscheidliche aspekte das man gar nicht weiss wo man anfangen und wo ma aufhören soll mit dem kopf zu schütteln.

    trauriges projekt. muss man leider konsternieren.

    vor allem scheint wirklich niemand mehr hinzuschauen. das wundert mich am meisten

    was ich nicht verstehe, wirklich nicht verstehe, das diese unsäglichkeit des projektverlaufs (vor allem in den letzten 12 monaten) keinerlei konsequenzen hat. beschämend. einfach nur beschämend. wie kann man ein neubauprojekt so dermaßen jämmerlich aubsaufen lassen. und keinerlei sichtbare anstrengung darauf verwenden es noch irgendwie würdevoll zu ende zu bringen. traurig.

    ... Der ganze Klotz hinter der Fassade kommt dann weg. Mir schwebt so was wie eine grüne Freifläche, z.B. als englischer Landschaftspark vor. Im Zentrum steht eine historisierende, historistische Schlossfassade als romantische Ruine.

    haha. krasse vorschläge. das nennt man dann wohl "Thinking outside the Box" xD

    nein im ernst. ich finde das was Xysorphomonian schreibt interessant. natürlich sollte man und kann man die städte (im übrigen in vielen punkten) nicht miteinander vergleichen. da solltem man im übrigen in den meisten fällen vermeiden. führt nur zu verallgemeinerungen die niemandem nützen.


    das die schließung von kaufhof keine auswirkungen haben wird möchte ich nicht vollends unteschreiben. eine betriebene immobilie ist immer noch etwas anderes als eine verlassene. erst recht wenn es eine so große ist und sie so prominent in der stadt steht.


    das die stadt mit den "frei werdenen flächen" anders und vor allem geschickt umgehen muss, versteht sich für mich von selbst. man darf gespannt sein wieviele jahrzehnte das in BS dauern wird. ich glaube nicht das wir in den nächsten fünf oder zehn jahren diesbezüglich kluge, finanzierbare und mehrheitsfähige umsetzungen sehen werden. leider. mutige innovative und "outside the box" vorschläge sind im politischen diskurs eher mangelware. denn solange der eingene politische vorteil nicht kalkulierbar und gewinnorientiert einzupreisen ist geschiet da gar nichts. von daher sind unsere visionen wünsche und vorschläge ehrenwert, werden aber leider sicher von der zähen und lähmenden jeder gegen jeden realpolitik gähnend zermahlen.


    im übrigen ist innerstädtisches wohnen, auch von genossenschaften mein wunsch. klingt aber in politiker-ohren sicher genau so durchgeknallt wie Landschaftspark Vorschlang von Dvorak ^^

    ... Und hier liegt die Chance, die der Krise innewohnt: Wenn man jetzt städtebaulich clever verfährt, bekommt man eine Öffnung des Magniviertes hin zum Schloßplatz, dem zentralen Platz der Stadt, wodurch die Stadt sogar noch gewinnen kann. ...

    Ich stimme in vielen punkten zu. wenn ich die geschichte von Essen lese/höre, dann ist das sicher eine andere situation. aber so ist das wohl mit diesen großen wahrenhäusern. sie haben viele beschäftigte, große immobilien und wenn sie geschlossen werden liegen gleich mehrere große probleme auf dem tisch.

    aber wenn ich den bericht von radio essen zitieren darf: "...Heistermann (Chef des Einzelhandelsverbandes Essen) stellt jetzt grundsätzlich die Fragen in den Raum, ob das Warenhaus-Konzept noch tragfähig ist, wie es andere Häuser treffen wird und wie auch kleine Geschäfte viele Käufer anlocken können."

    und was das galeria gebäude betrifft - @DieFeder weiss da wohl genaueres. freut mich zu lesen das das mit dem denkmalschutz wohl ein fehlerhafter, wenn nicht sogar falscher mythos ist. also von mir aus kann das gebäude weg. zugunsten des magniviertels und zu gunsten einer ansprechenderen und kleinteiligen bebauung. das wäre aus meiner sicht städtebaulich und auch in bezug auf den einzelhandel (den es zu stärken gilt meiner ansicht nach) zukunftsweisender.

    im übrigen denke ich auch das die schließung von kaufhof und karstadt (möglicherweise karstadt sport) und auch der vor kurzem erst abgeschlossene ausverkauft von 'La Maison du Monde' nur der anfang einer noch größeren schliezungswelle ist. vielleicht kann aber auch die schließung solcher großen einzelhänderler in der innenstadt, die kleineren stärken. in jedenfall ist hier eine große veränderung angestoßen. im einzelhandel und in den mäglichkeiten des städtebaus in der innenstadt.