Münchner Biergartenratsch

  • Habe mit einem Elektro Ing. vom Walchenseekraftwerk ein Gespräch geführt hinsichtlich der Netzstabilität.

    Die müssen heut etwa2 bis 3 mal so oft die Lager der Generatoren wechseln, da die Momenten Beanspruchung wesentlich gestiegen ist, weil das Kraftwerk jetzt wesentlich mehr zur Frequenzhaltung herangezogen wird, da Sonne / Wind stark zunimmt, gleichzeitig rotierende-Maschinen- Masse abnimmt.

    Die Netzfrequenz muss zwischen 50,2 und 49,8 Hz bleiben.

  • ^ Bei Tempo 30 brauchts nicht unbedingt Radwege, der Verkehr wird eh oft stocken und die Fahrbahnen sind breit genug, dass ein Fahrradfahrer bei Stau locker an den Autos vorbei kommt. Die Gehwege sind breit genug, dass Kinder, alte, und unsichere Personen im Zweifel auf den Gehweg ausweichen können.
    Mit (beidseitigem) Fahrradweg wäre zu wenig Platz für Fußgänger und Außengastro, denn vereinzelte Parkplätze braucht und gibt es nach wie vor. Die Stammkundschaft vieler Läden dort ist doch schon älter und darauf angewiesen, auch mal direkt vor der Tür parken zu können. Spannend wird eher das Verkehrschaos, sobald bei der Eisinsel die Abbiegespuren wegfallen. Manchmal denke ich, das gscheideste wäre eine großzügige Einbahnstraßenregelung gewesen.

  • https://www.youtube.com/watch?v=twfrEpHeLfw


    Ein (englischsprachiges) Video zur Aspern Seestadt Wien:


    -240 Hektar

    -ca. 25.000 EW

    -ca. 20.000 Arbeitsplätze (teils inklusive Fertigung!)

    -schaut toll aus, scheint jetzt schon belebter zu sein, als alles, was so in München am Stadtrand gebaut wird.


    Wieder einmal frage ich, wie man bei der SEM Nordost politisch zwischen 10.000 EW und 30.000 EW diskutieren kann. Besser wären 50.000 EW und 25.000 Arbeitsplätze.

  • Zu eurem Thema Trudering :


    Der Bahnhof Trudering ist ein kleiner öffentlicher Verkehsknotenpunkt mit S U und Bus.


    Schaut man sich die Satellitenbilder an, dann fällt folgendes auf:


    Je näher man diesem Knotenpunkt kommt, desto dünner wird die Bebauungsdichte. Am Bahnhof selbst sind fast nur noch Felder.


    Bei der hiesigen Planung muss I mi ans Hirn glangen, Entschuldigung.

  • München ist eine der Städte, die am wenigsten auf die Energiewende vorbereitet sind.

    Wenn ca 70% der Kaufpreise für das Grundstück bzw ca 50% oder mehr vom Einkommen für die Miete aufzuwenden sind, ist das herkömmliche Stadtbild wichtiger als die Möglichkeit auf alternative Energie Versorgung.

    Einmal editiert, zuletzt von Schachbrett ()

  • SZ online vom 10.11.21"jeden Tag ein Reisebus".


    Im Artikel wird der Bürgermeister von Karlsfeld zitiert :


    Apell an die anderen Gemeinden :

    Es sei wichtig nicht so viel Wohnungsbau zuzulassen, wegen den Folgekosten.

  • Bin heute nach Sonnenuntergang auf dem Riemer Berg gestanden. Im letzten Licht des Tages war die Zugspitze sehr gut zu erkennen gegen den orangenen Himmel sowie die Münchener Skyline vom Werksviertel (mit leuchtendem Riesenrad) über Steinhausen (dazwischen sieht man noch hell erleuchtet die Türme der Frauenkirche), den Arabellapark und die Parkstadt Schwabing bis zum Olympiaturm. Es war ganz fantastisch. Ich denke bis etwa 2030 wird sich hier etwas noch Ansehnlicheres entwickeln.

    Leider ist meine Händi-Kamera, der Zoom sowie meine Fähigkeiten als Fotograf ganz erbärmlich. Mit einer guten Kamera und Teleobjektiv könnte ein besserer Fotograf hier bei Tag und insbesondere bei Dämmerung ein schönes Panorama von Zugspitze bis Olympiaturm hervorbringen.

  • Bin hestern übrigens auch am Hüllgraben im Bereich der SEM spazierengegangen. Wirklich sehr schön. Viele Menschen, die mich noch nie gesehen haben, haben mich gegrüßt, ein älteres Ehepaar fing ein Gespräch mit mir an. Eine sehr schöne familiäre Athmosphäre.


    Die Erde schien mir eigentümlich feucht und schwarz.


    Ich kann die Vorbehalte gegen Bebauung an dieser Stelle viel eher nachvollziehen, als zB an dr WaBuLa. Deswegen werde ich nicht zum Gegner drr SEM. Aber ich denke es ist eine gute Übung des Charakters, andere Standpunkte als die Eigenen zu verstehen zu versuchen.

  • Ich habe einen guten Teil meiner Kindheit bei meinen Großeltern in Johanneskirchen verbracht, verknüpfe mit Hüllgraben und dem alten Bahndamm viele der schönsten Kindheitserinngerungen mit meiner Schwester und meinem Cousin. Ich hatte dort mein erstes Date, bin dort mit meiner jetzigen Freundin zusammen gekommen und wenn ich an einem ruhigen Sommertag Zeit für mich habe verschlägt es mich auch heute noch manchmal auf den Kletterbaum auf dem Bahndamm, von dem aus man bequem ein Buch lesen kann und ungesehen den Blick gen Süden über die Felder genießen kann.


    Ich denke die Stadt ist es dem Land und den Leuten, die dieses Land lieben schuldig, mehr daraus zu machen als eine zubetonierte Schlafstadt. Diese Forderung wurde übrigens auch mehrmals vom Bauernverband gestellt. Die Bebauung an sich und die SEM halte ich trotzdem für unabdingbar. Meine Konsequenz daraus ist, dass ich mir ein mutiges Projekt wünsche, von dem möglichst viele Menschen profitieren sollten und auf das von der ganzen Welt aus positiv geschaut wird.


    Ich kann gut nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die noch weit mehr mit dem Gebiet verknüpft sind als ich und für die der Druck nach bezahlbarem Wohnraum nicht ganz so greifbar ist. Ich nehme es niemandem per se übel, deswegen erst einmal gegen eine Bebauung/ SEM zu sein. Diese Menschen und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen ist sicher hilfreich und angebracht. Es sind auch genau diese Leute, die in meiner Wahrnehmung oft den konstruktivsten Beitrag bei Bürgerbeteiligungen liefern, und die auch die von derzberb beschriebene Atmosphäre erst ermöglichen.


    Leider gibt es darüber hinaus aber auch Stimmen in der ganzen Debatte, die völlig andere Ziele verfolgen oder sich ganz anderen Mitteln bedienen. Ob das nun der Vorstadtpopulismus von Herrn Brannekämper zu eigenen Profilierung ist, vorgeschobene Argumente und Halbwahrheiten von Grundstückseigentümern zur Stärkung ihrer Verhandlungsposition oder im Extremfall offene Fremdenfeindlichkeit, die mir von einzelnen Personen bei Öffentlichkeitsveranstaltungen leider auch schon begegnet ist.


    Diesen Stimmen will ich nicht das Feld überlassen und das Gebiet, das mir - wie vielen Anwohnern - so am Herzen liegt hat es auch nicht verdient, für diese Zwecke instrumentalisiert zu werden.

  • Vielen vielen Dank für die ausführlichen Berichte.

    Jetzt merk ich dass ich mit meinen Gedanken hier sehr weit entfernt bin.

    Es ist sehr sehr schad.

    Praktisch meine gesamte Verwandtschaft und Bekanntschaft ist zur Gänze romantisch und wir verstehen uns in keinen Bereichen.

    Alles sehr schade.

    Ich war am 31.12. Nachmittag auf dem Riemer Bergl, ebenso sehr gute Sicht.

    Inzwischen ist die Frauenkirche viel zu klein bezogen auf den gesamten Stadtkörper und die Skyline wird von den aktuellen Hochhäusern schon jetzt dominiert.

    Die Frauenkirche müsst doppelt so lang, breit und hoch neu aufgebaut werden (2:1) um wieder einigermassen dominieren zu können.

    (eigene Sichtweise).

  • Lego Flagship Store in der Kaufingerstraße 9, Eröffnung Q4 / 2022


    Für architekturinteressierte, kleine und große Bastler vielleicht nicht uninteressant:

    Für das vierte Quartal 2022 plant die LEGO GmbH in der Innenstadt Münchens die Eröffnung des 18. und bisher größten LEGO Stores in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr öffneten sich die Türen für Fans der bunten Steine an fünf weiteren neuen Standorten. „Unsere Fans – egal ob Groß oder Klein – möchten die einzigartige LEGO Markenwelt mit allen Sinnen erleben. Sie wünschen sich unvergessliche Erlebnisse, zu denen sie auf kreative und spielerische Weise von unseren LEGO Steinen inspiriert werden. Deshalb freuen wir uns besonders, an unserem Unternehmensstandort in München einen Flagship-Store und den bisher größten LEGO Store Deutschlands zu eröffnen“, so Karen Pascha-Gladyshev, Geschäftsführerin der LEGO GmbH und für das Geschäft der LEGO Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

    https://www.spielwarenmesse.de…sher-groessten-lego-store

  • ^^

    Lego? Eine absteigende Marke. Irre teuer, Qualität sinkt. Mittlerweile gibt es sehr sehr gute Alternativen. Bei besserer Steinequalität Faktor 3-4 billiger als Lego. Aber ok, für die, die Disney wollen, wird es Lego bleiben.

  • Ich war als Kind großer Lego-Fan, mittlerweile empfinde ich die Preise schlicht als Unverschämtheit. Lego nutzt das Markenrecht um die zeitlich begrenzte Schutzwirkung von Patenten zu umgehen. So war der ursprüngliche Wettbewerbsvorteil von Lego - die leicht lösbaren und vielfältig kombinierbaren Bausteine - nach allen gängigen Definitionen erstmal ein Patent, und deren Schutz ist zeitlich begrenzt. Hätte Lego nicht die klassische Bausteinform erfolgreich markenrechtlich geschützt, würde es heute vermutlich ein weitaus vielfältigeres Angebot zu 20% des Preises geben.

  • ^ BlueBrixx und Cobi sind Alternativen mit guter Qualität, wenn auch eher für älteres Publikum. Für jüngere Kinder ist die Lidl-Eigenmarke Playtive Clippys sehr gut.

  • Cada und Mould King Technik. Unglaubliche Sets, wo Lego hinsichtlich Funktionen und Qualität nicht annähernd ran kommt. Auch die neurn bluebrixx nicht Technik Dinger werden immer besser.