Rund um die Friedberger Warte

  • In Frage käme auch der rückwärtige Bereich, für den der Bebauungsplan innerhalb des dreieckigen Baufensters fünf Geschosse zulässt. Würde bei voller Ausnutzung aber schon eng zwischen den Bauteilen. Aber Wohnraum würde im zweiten Bauabschnitt wohl ohnehin nicht entstehen. Das schließe ich daraus, dass die oben verlinkte Projektbeschreibung des Bauherrn zwischen möglicher und projektierter Fläche unterscheidet. Letzteres scheint gleichbedeutend mit erstem Bauabschnitt. Also soll der gesamte Wohnraum gleich gebaut werden, aber nur 190 m² der möglichen 1.948 m² Handelsfläche. Für überwiegend eingeschossigen Einzelhandel wäre das dreieckige Grundstück vermutlich gut geeignet.


    Übrigens könnte man meinen, dass an der nördlichen Stirnseite der jetzt oben in #97 eingefügten Visualisierung das Logo eines Lebensmitteldiscounts aus Mülheim an der Ruhr erkennbar ist. Nicht zuletzt weil die unmittelbare Konkurrenz einen Markt in nächster Nähe betreibt, wäre das ein durchaus konsequenter Schritt des Unternehmens.

  • Die Grube ist dreieckig...

    Hallo,


    habe mir (leider ohne Fotomöglichkeit) die Grube mal angeschaut - sie geht hinten bis an die Grenze zu Vivente/Wasauchimmer, schliesst also den rückwärtigen Bereich ein.


    Sollte es etwa so sein das von den 1.948m2 "erst" 190m2 vermietet (projektiert / fester Nutzer feststehend) sind?


    Stellt sich mir immer noch die Frage wo Platz für einen 2.BA sein könne?

  • Neubebauung Post-Areal Gießener Straße

    Die 185 wohl nahezu fertigen Mietwohnungen auf dem Areal gehen in die Vermarktung. Dieser Teil der Bebauung läuft unter dem Namen "Nordend-Quartier", während die neu gebauten und inzwischen alle verkauften Eigentumswohnungen den Projektnamen "Vivente!" erhielten. Als Vermieter tritt Prelios Immobilien Management auf, hier die zugehörige Website. Weitere Wohnungen entstanden bekanntlich in einem umgebauten Verwaltungsgebäude der Post ("Stadt(t)raum") und demnächst auch in einem Neubau an der Friedberger Landstraße.

  • Studenten-Appartements auf ehemaligem Postgelände

    Das im Beitrag #97 von Schmittchen vorgestellte Projekt, kommt gut voran. Wie auf dem Plan in dem Beitrag zu sehen, gibt es wohl 2 Abschnitte, V und VI. Der Abschnitt V ist auf dem ersten Bild rechts, im zweiten Bild links zu erkennen. Er ist bereits weiter fortgeschritten als der Abschnitt VI, an dem stadteinwärts noch an der Baugrube gearbeitet wird während zur Friedberger Warte hin bereits das Fundament sitzt und die ersten Kellerwände entstehen.



  • Studenten-Appartements auf ehemaligem Postgelände

    Wie ich dazu heute gehört habe, entstehen hier in drei Obergeschossen insgesamt 114 Wohnungen, in der Dachetage noch weitere 10 Penthäuser. Die Wohnungen werden 25-35 m² Fläche haben und ab 450 € Kaltmiete zu haben sein. Hier sollen Studenten und Berufspendler ein Zuhause finden.
    Die Penthäuser werden 93 bis 115 m² Fläche haben und ab etwas 1.300 € zu mieten sein.


    Ein Tiefgarage mit 125 Stellplätzen soll ausreichend viele Parkmöglichkeiten bieten. Außerdem stehen im Außenbereich für den im EG entstehenden Markt von Aldi Süd weitere 60 Parkplätze zur Verfügung. Eröffnung soll Anfang 2014 sein, auch wenn noch kein genaues Datum feststeht.


    Es soll noch eine Mietfläche von 206 m² frei sein, die im EG an zwei kleinere Ladengeschäfte vermietet werden sollen.

  • Studenten-Appartements auf ehemaligem Postgelände

    Die hier vor 11 Tagen gezeigte Baugrube im zur Friedberger hin hat sich rasant geändert. Es hat auch den Anschein, dass man beim Abschnitt 5 mit dem Weiterbau wartet bis man mit dem Abschnitt 6 höhenmäßig gleichgezogen hat.


    Wieder zuerst die nördliche Seite. Hier wurde auf gesamter Fläche die Verschalung für die Kellerdecke gestellt.



    Mit dem Ausheben der Baugrube im südlichen Teil ist man fertig und der Stahl für das Fundament wurde bereits gebunden.


  • Studenten-Appartements auf ehemaligem Postgelände

    Einen weiteren Monat später als ^, der Rohbau ist fertig und die Baukräne sind abgebaut. Aber so gut wie keine weiteren Aktivitäten zu erkennen.


  • Quartiersplatz an der Friedberger Warte

    Der erbärmliche Zustand der Umgebung der Friedberger Warte soll "ab Sommer 2014" endlich verbessert werden. Einer heutigen =20889870"]Pressemitteilung zufolge wurde die Bau- und Finanzierungsvorlage für die Umgestaltung des Platzes in den Magistrat eingebracht. Wie unter dem ersten Link nachzulesen, sollte dies ursprünglich bereits im vierten Quartal 2012 erfolgen, bereits das eine erhebliche Verspätung.

  • ^ Mein Blick in die schwarze Kristallkugel sagt:
    [INDENT]Der Sommer beginnt am 20.06. - vor dem Ende der Sommerferien passiert ohnehin nichts. Im Sommer heißt vor Herbstanfang, also bis 20.09. irgendwann.
    Dann kommen die 18 Monate Bauzeit (bei denen in Frankfurt reine Bauzeit, also ohne Ferien und Feiertage, gerechnet wird, in einem Kalenderjahrt also maximal 9 Monate Arbeitsleistung).
    Kurz vor den Sommerferien 2016 wird der Platz also fertig, die Freigabe verzögert sich wegen irgendeiner Kleinigkeit dann noch geringfügig.
    Weihnachten 2016 steht dann erstmals ein Tannenbäumchen auf dem fertigen Platz.
    [/INDENT]


    Wetten werden noch angenommen.

  • Ex-Heizkraftwerk New Betts

    Wegen der prominenten Lage direkt an der Friedberger Landstraße dürfte das stillgelegte Heizkraftwerk der ehemaligen US-Army-Kaserne vielen bekannt sein (FNP-Foto). Es gehörte bis vor kurzem noch der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Jetzt wurde das rund 2.000 Quadratmeter große Areal an der Walter-Hasselbach-Straße verkauft, wie die FNP heute berichtet.


    Der Käufer ist bisher nicht bekannt, es gibt es auch noch keine konkrete Planung für die letzte Baulücke im Quartier New Betts. Planungsrechtlich ist dort Wohnbebauung vorgesehen. Nach dem Abriss des Heizkraftwerks ist voraussichtlich eine Sanierung des kontaminierten Erdreichs erforderlich.


    Das "verkehrsgünstig" gelegene Areal vom Satelliten, das Heizkraftwerk ist gut an den Schornsteinen und deren Schatten zu erkennen:



    Bild: Google

  • Studenten-Appartements auf ehemaligem Postgelände

    ..... ist mittlerweile fertig errichtet. Der Aldi ist geöffnet (unscheinbar unten rechts) und das eine oder andere Appartement wartet - laut in den Scheiben klebender Suchzettel - noch auf Mieter.


  • Neue Baustelle

    Seit heute steht auf dem Gebiet (unten in den Bildern) vor den Neubauten ein Bauzaun. Weiß einer was es damit auf sich hat bzw. ob hier etwas geplant ist?



    Bild von mir
    http://s7.directupload.net/images/140827/oj3857xa.png


    Update: Habe grade mit einem Hausmeister des Eigentümers des Grundstücks gesprochen. Hier soll ein weiteres Wohnhaus entstehen mit Kindergarten im Erdgeschoss. Der Baustil soll ähnlich dem des Stadt(t)raums bzw. des Neubaus des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Post, daneben, werden.

  • Platz an der Friedberger Warte

    Die Entdeckung der Entschleunigung, oder: Alle Weisheit ist langsam? Die damals schon wegen "Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Behörden" erheblich verspätet für das vierte Quartal 2012 in Aussicht gestellte Bau- und Finanzierungsvorlage liegt den Stadtverordneten noch immer nicht vor. Weitere zwei Jahre später teilt der Magistrat mit, er habe die Vorlage jetzt beschlossen, ein Baubeginn im Juni 2015 sei möglich. Die heutige Pressemitteilung der Stadt zur oben mehrmals erwähnten Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte (Foto von 2012):


    [INDENT]Die Bau- und Finanzierungsvorlage für die Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte ist vom Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen worden. „Dieses Projekt des Programms ‚Schöneres Frankfurt‘ verfolgt das Ziel, einen neuen Quartiersplatz an der Friedberger Warte herzustellen, mit hoher Aufenthaltsqualität und einer Ergänzung des bestehenden Infrastrukturangebotes“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Insbesondere die Wohnsiedlungen ‚New Atterbury‘ und ‚New Betts‘ erhalten so ein bisher fehlendes, gemeinsames Quartierszentrum.“ Verkehrsdezernent Stefan Majer ergänzt: „Durch den Bau der Straßenbahnverbindung der Linie 18 von der Innenstadt nach Preungesheim ist östlich der Friedberger Warte eine zusammenhängende verkehrsfreie Fläche entstanden, die nun zu einem attraktiven Platz umgestaltet werden soll. Wichtig war uns bei der Planung, dass die barrierefreie Erreichbarkeit des Platzes insbesondere für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen verbessert wird.“


    Einzelhandel, soziale und gastronomische Einrichtungen sind am Platzrand bereits vorhanden. Nun soll an der Friedberger Warte ein multifunktionaler Platz als Begegnungsort für die angrenzenden Quartiere entstehen, der auch Raum für einen Wochenmarkt und Quartiersfeste bietet. Ein Brunnen soll als Spielmöglichkeit dienen und in seinem unmittelbaren Umfeld die Geräuschkulisse der Straße in den Hintergrund treten lassen. Zwei Baumhaine werden mit Spielpunkten für Kinder unterschiedlicher Altersklassen und mit Sitzbänken ausgestattet. Die denkmalgeschützte Warte soll ein angemessenes Umfeld erhalten. Für ihre Illumination soll eine gesonderte Lichtplanung beauftragt werden.


    Bei der Neugestaltung wird der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten. Im Laufe des Planungsprozesses konnte erreicht werden, dass fünf weitere Bestandsbäume erhalten werden als ursprünglich vorgesehen. Dennoch müssen sechs Bäume gefällt werden. Ein Ausgleich ist durch Neupflanzungen von 18 Bäumen vorgesehen. Die erforderlichen Mittel für die Umgestaltung belaufen sich auf rund 4,4 Millionen Euro. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung sowie ein gutes Ausschreibungsergebnis vorausgesetzt, können die Bauarbeiten im Juni 2015 anfangen.[/INDENT]

  • Auf die Schätzung der schwarzen Kristallkugel aus #112 kommt also schonmal ein Jahr drauf.
    Da kann man ja bald Wetten abschließen, ob der Riederwaldtunnnel früher fertig wird. Oder aktuell erstmal die A661.

  • Platz an der Friedberger Warte

    Ergänzend zu #118:


    Die erwähnte Bau- und Finanzierungsvorlage für den Platz an der Friedberger Warte ist jetzt online:


    Vorlage / Anlage


    Lageplan aus der Anlage:



    Plan: Amt für Straßenbau und Erschließung


    Im Gegensatz zum letzten Stand von 2010 haben sich nur Kleinigkeiten geändert. Im wesentlichen sind die zu fällenden Bäume sowie die Standorte neuer Bäume teilweise geringfügig verändert, die zu pflasternde Platzfläche ist zugunsten größerer bzw. mehr Grünflächen etwas kleiner geworden und es ist ein Leitsystem für Sehbehinderte eingeplant. Die Friedberger Warte lässt sich von Fußgängern nicht mehr komplett umrunden. Während 2010 scheinbar noch eine gemeinsame Nutzung des schmalen Streifens zwischen Warte und Fahrbahn für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen war, ist dieser Bereich nun aus der Planung für den Platz herausgenommen und bleibt das, was er jetzt schon ist - ein Radweg. Nördlich der Warte grenzt eine Grünfläche direkt an den Radweg und hält Fußgänger davon fern.