• Am 26.01.2026 beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt am Gesamtkonzept Domumgebung an der Dom-Nordseite entlang der Trankgasse. Die mit 6,7 Mio. € veranschlagtenArbeiten sollen 2 Jahre dauern

    Die Außenmauer des Domsockels wird völlig neu gebaut und rückt etwas näher an die Trankgasse heran. Die jetzigen Vor- und Rücksprünge werden durch eine gerade Sockelmauer ersetzt, wodurchmehr Platz für Fußgänger entsteht. Der entstehende Zwischenraum zwischen alter und neuer Mauer soll der Dombauhütte als Steinager dienen.
    Zufahrt und Zugang zur Tiefgarage werden neu gestaltet. Die nordwestliche Rampentreppe wird neu gebaut - wegen der darunterliegen Zufahrt zur Tiegfgarage allerdings leider nicht barrierefrei.
    In der neuen Sockelwand sollen (wie im östlichen Bauabschnitt 2 Schaufenster integriert werden, in der Schaustücke der Dombauhütte gezeigt werden.

    https://www.stadt-koeln.de/politik-und-ve…utotranslate=de

    https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln…hen-domumgebung

    https://www.ksta.de/koeln/trankgas…i-jahre-1197171

    https://www.express.de/koeln/zwei-jah…atte-ab-1197436

  • Danke für das Update.

    Die Planungen sind für mich längst überholt und mit der gesperrten Straßen wirkt dieser graue, tote Raum vor dem wichtigsten Wahrzeichen unserer Stadt noch absurder. Die Planung ist mal wieder typisch Köln provinziell, billig und ohne Vision eines öffentlichen Raumes, in dem Menschen sich gerne udn auch in Zukunft aufhalten wollen. Europäische Städte sind in der Gestaltung des öffentlichen Raums leider Meilen voraus.

    Warum nicht die Freitreppe - ergänzt um grüne Inseln - erweitern? Aufenthaltsqualität schaffen, die Lücke zwischen Hohe Straße und Bahnhofsvorplatz schließen. Mal als "Moodbild" mit ChatGPT wie ich mir das vorstellen würde - natürlich ist die Treppe nicht korrekt ausgerichtet, soll nur ein Gefühl vermitteln:

    eyJpZCI6Im1fNjk3NjY3YmFiODcwODE5MWExNWY5ZWNhNjQwNmNhYjk6ZmlsZV8wMDAwMDAwMDJkZDQ3MWY0ODM1YWIwZDg4ZjgyYzE1MSIsInRzIjoiMjA0NzgiLCJwIjoicHlpIiwiY2lkIjoiMSIsInNpZyI6ImQ0NzkzZGFhMDQ4YmM0NzgwYWU0N2Y5OTdmYTVlOWFkNzA5N2Y5YmY2MDg3YmUxMGE5Y2Q3YjllZDQ1YjkwNzEiLCJ2IjoiMCIsImdpem1vX2lkIjpudWxsLCJjcyI6bnVsbCwiY3AiOm51bGwsIm1hIjpudWxsfQ==

  • Ich finde die Planung ebenfalls aus der Zeit gefallen. Aber wenn in Köln zwischen Planung und Umsetzung immer 10 bis 15 Jahre vergehen, ist das auch kein Wunder. Die Stadt sollte sich endlich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und diese ganzen teuren Kulturprojekte sein lassen. Oper, Theater, die maroden Museen. Die unsägliche Subventionierung von Theater und Oper gehört auf den Prüfstand. Die Stadt sieht aus wie Sau, aber sie gönnt sich kostspielige Kulturprojekte die von der Breite der Bürger nicht angenommen werden. Es kann nicht sein, dass das Schokoladenmuseum fast so viele Besucher hat wie alle städtischen Kölner Museen zusammen. Da muss endlich ausgemistet werden, ggf. Museen zusammengelegt oder geschlossen und Ausstellungskonzepte auf kritisch auf den Prüfstand gestellt werden, dann wären auch genug Ressourcen und Geld für die wesentlichen Dinge wie die Domumgebung und die Infrastruktur da.

  • Die Fa. Rolex gibt ihre Pläne für Abriss und Neubau ihrer bisherigen Deutschland-Zentrale am Hbf. auf. Stattdessen werde man schrittweise in Räumlichkeiten der Messe-City umziehen.
    Das Gebäude am Hbf. soll saniert - und alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Gebäude geprüft werden.

    https://www.express.de/koeln/hauptbah…-plaene-1201077

    https://www.ksta.de/koeln/koelner-…ene-auf-1200355

    Nach der Aufgabe der Hochhausprojekte von DEVK und Flossbach von Storch nun das dritte große Projekt, dass mit Hinweis auf die veränderte wirtschaftliche Lage gestrichen wurde. Ich fürchte, das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

  • ^

    Heute las ich einen etwas positiveren Artikel in der Rundschau.

    Köln: Rolex baut Gebäude am Kölner Hauptbahnhof um – kein Neubau - Rundschau Online

    Der Bestandsbau wird zwar nicht ersetzt, aber so intensiv umgebaut, dass Rolex für einige Zeit nach Deutz umziehen muss.

    Anschließend werden sie wohl in das komplett runderneuerte Gebäude zurückkehren.

    Düsseldorf soll versucht haben, Rolex abzuwerben, aber die Schweizer werden definitiv in Köln bleiben, das sie nach 70 Jahren als ihre Heimat betrachten.

    Hier befindet sich nicht nur die Deutschlandzentrale, sondern auch die Werkstätten und die Ausbildung ihrer Uhrmacher.

    Vielleicht können wir uns auf ein deutlich attraktiveres Gebäude freuen – man wird sehen.

    Interessant ist auch, dass im Artikel der Umbau des früheren Sozialgerichts angekündigt wird.

    Das wäre die nächste Projektentwicklung.

    fittosize__705_397_78a0e1db0b2fcbdb8a13e8a02b66e84d_an_den_dominikanern.jpg (705×397)

    Es tut sich einiges um den Dom und herum.

    Nicht nur im Süden sondern auch im Norden.

    Vielleicht hängt es ja damit zusammen, dass eine Direktverbindung nach London immer wahrscheinlicher wird.

    DB und Eurostar schaffen Grundlage für eine Direktverbindung von Deutschland nach London

    In etwas mehr als drei Stunden nach Paris und in vier Stunden nach London ist schon ein gewichtiges Argument, sich hier anzusiedeln.

    Die Flugverbindungen aus dem Rheinland nach London wären damit überflüssig.

  • Nach einem Umbau und einer entsprechenden Rekonstruktion würde sich das Gebäude des Sozialgerichts optisch geradezu als Eingangsbereich und Erweiterung des Hilton Hotels anbieten. Leider sind keine Bilder der Innenräume verfügbar.

  • Offensichtlich wurde für das Bild eines Fassadenumbaus nur stümperhaft mit KI herumgespielt, St. Mariä Himmelfahrt wird man ja nicht auch umbauen wollen...

    Das gegenwärtige Gebäude erschlägt die Kirche. Die Verjüngung der "Pyramide" hätte dieses Missverhältnis etwas abgemildert, aber eigentlich bedürfte es einer städtebaulichen Totalabkehr und Neuordnung. Darauf hoffen kann man wohl nicht.

    Ich mache mich zwar unbeliebt mit so einer Aussage, aber ich habe mich bisher in keiner Stadt wiederholt so unwohl gefühlt wie in Köln. Die Stadt hat eigentlich viel zu bieten, aber gerade das Zentrum ist aufs Übelste verbaut. Der Rolex-Klopper, der nicht im Geringsten die Tradition und Wertigkeit der Uhrenmarke verkörpert, wird durch einen Umbau kaum besser werden. Tradition ist das Schüren des Feuers, nicht das Bewahren der Asche, heißt es ja so schön. Manchmal hilft nur Abriss.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Offensichtlich wurde für das Bild eines Fassadenumbaus nur stümperhaft mit KI herumgespielt, St. Mariä Himmelfahrt wird man ja nicht auch umbauen wollen...

    Das ist auf jeden Fall nicht der finale Entwurf: Laut Kölner Rundschau soll die neue Fassade in einem Qualifizierungsverfahren gefunden werden.

    In dem Artikel steht außerdem, dass Rolex wohl dauerhaft auf die andere Rheinseite ziehen und das renovierte Haus an einen Hotelbetreiber vermieten wird.

    https://www.rundschau-online.de/koeln/koeln-in…rlassen-1239919

    Übrigens ist St. Mariä Himmelfahrt nur wenige Jahre älter als der Rolex-Klotz, da die Kirche im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde und wieder aufgebaut werden musste.

    https://www.f-rudolph.info/images/koeln-s…hrt---klein.jpg

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Stadt hat eigentlich viel zu bieten, aber gerade das Zentrum ist aufs Übelste verbaut.

    Dem kann man leider nur zustimmen, vor allem die Hohe Straße ist ein Schandfleck.

    Andererseits tut sich etwas und es gibt viele neue Projekte in der Pipeline.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Offensichtlich wurde für das Bild eines Fassadenumbaus nur stümperhaft mit KI herumgespielt, St. Mariä Himmelfahrt wird man ja nicht auch umbauen wollen...

    Als Architekt und Kölner kann ich Dir nur beipflichten. Diese Stadt ist eine Katastrophe. Und wurde leider nach dem Krieg durch unfähige Personen weiter verschandelt. Momentan ist leider kein Baudezernent in Sichtweite, der mal große Lösungen vorstellt. Immer nur Verwalter mit Flickschustereien.

  • ^

    Meiner Meinung nach sollte der Oberbürgermeister die Hohe Straße zur Chefsache erklären, um die Bedeutung dieses Ortes für die Stadt zu unterstreichen.

    Er sollte das klare Ziel vorgeben, die Hohe Straße wieder zur Vorzeigemeile der Stadt zu machen.

    Dazu sollte er Eigentümer, Projektentwickler und Stadtplaner an einen Tisch holen und klären, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

    Das wäre der erste Schritt.

    Mit einem Oberbürgermeister an der Spitze hätte die Aktion viel mehr Kraft als mit einem Dezernenten oder Abteilungsleiter.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der neue OB will wohl die Position des Stadtbaudirektors wiederbeleben. Die Idee scheint aber noch in einem frühen Stadium zu sein.

    Das wäre so wichtig für diese kaputte Stadt.

    Greitemann hat ja nur verwaltet aber wir brauchen jemanden, die/er Ideen/Visionen/ Vorschläge zur Diskussion stellt und manchmal auch aneckt und fordert, damit sich diese Stadt endlich mal aus Ihrer Lethargie befreit. "Et hät noch immer jot jejange" ist da einfach nicht mehr zweckmäßig.

    Einmal editiert, zuletzt von Der OD (1. April 2026 um 15:41)

  • ^

    Wäre sie nicht schon längst im Ruhestand, könnte ich mir jemanden wie Frau Barbara Schock-Werner gut in dieser Position vorstellen.
    Sie hatte mal eine Kolumne im KStA, wo sie über kleinere und größere Mißstände in in Bezug auf Gestaltung und Architektur in der Stadt schrieb. Sowohl mit Blick für das kleine Detail, als auch im Hinblick auf größere Zusammenhänge - vor allem auch meist mit Lösungsvorschlägen, Ideen oder Forderungen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Lt. der Fa. Rolex steht nun definitiv fest, dass in das Rolex-Haus am Bahnhofsvorplatz ein Hotel mit Gastronomie einziehen wird. Für die Gestaltung der Fassade soll es ein eues (Gestaltungs-) Verfahren geben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ob Köln auch zukünftig der Deutschlandsitz sein wird, ließ die Fa. Rolex auf Nachfrage offen.

    Da brennt zurzeit die Hütte.

    Der Chef des Projektentwicklers Centrum wurde vor kurzem verhaftet und viele seiner Objekte durchsucht.

    Centrum soll sowohl die Umwandlung des Rolex-Gebäudes in ein Hotel als auch ein Rolex-Projekt an der Königsallee in Düsseldorf managen.

    Jetzt muss man sich wohl erst einmal neu sortieren.

    Mittlerweile wurde er wieder freigelassen, aber wie es weitergeht ist momentan noch unklar.