Wenn in zweieinhalb Jahren (2.Q 2029) das Hotel eröffnet werden soll, kann ich mir schwer vorstellen, dass jetzt bereits an der Fassade gearbeitet wird. 😉
Beiträge von Colonia
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In Stuttgart werden Milliarden in ein fragwürdiges Bahnprojekt gebuttert und deutschlandweit bröckelt die gesamte Verkehrsinfrastruktur vor sich hin. Gerade wurde im KStA angekündigt, dass das nötige Geld für den Kölner Banknoten wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung steht und einige Ausbaurojekte gestoppt bzw. zeitlich massiv nach hinten verschoben werden. Eine absolute Katastrophe für das gesamte Rheinland und den internationalen Schienenverkehr.
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Sehr gut finde ich die Reduzierung der Einzelhandelsflächen zu gunsten von Wohnraum. 👍🏻👍🏻
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Meine Rede. Die Stadt sollte sich endlich auf das machbare konzentrieren und nicht über ihre Verhältnisse leben. Nicht alles was wünschenswert ist, ist auch bezahlbar. Meiner Meinung nach gehört da alles auf den Prüfstand. Wie kann es sein, dass das Schokoladenmuseum fast soviele Besucher hat wie alle städtischen Museen zusammen. Dieser unangenehme Frage muss sich die Politik, die Verwaltung und auch die Musuemsleitungen stellen. Darüber hinaus sollte Schluß sein mit überbordender Subventionierung der sog. "Hochkultur" Oper und Schauspiel. Diese Häuser müssen sich einfach mehr selbst tragen als in der Vergangenheit und dürfen nicht weiter im Wolkenkukuksheim leben.
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Finanziell die absolut richtige Entscheidung. Köln kann sich eben nicht alles leisten. Außerdem ist das RJM kein wirklicher Publikumsmagnet und in seiner Form völlig überdimensioniert. Es würde für beide einen Mehrwert bieten und hoffentlich auch zu mehr Publikum.
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Dazu gab es vor einiger Zeit einen Artikel im Express. Der neue OB will wohl die Position des Stadtbaudirektors wiederbeleben. Die Idee scheint aber noch in einem frühen Stadium zu sein.
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Die Sandsteinfassade, wie ursprünglich geplant, wäre definitiv besser gewesen. Alluminiumfassaden sind eben glatt und wirken kalt. Die Farbe ist indiskutabel. Braun, echt jetzt? Wieder mal ein totaler Fehlgriff. Köln bleibt halt, wie so oft, einfach provinziell.
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Meiner Meinung nach war Stuttgart 21 nie ein Infrastruktur-, sondern ein Immobilienprojekt zur Stadterweiterung. Dies ging mit Mauscheleien und Filz Hand in Hand. Die Kosten für dieses fragwürdige „Verkehrsprojekt” zahlen der Steuerzahler und jeder Bahnnutzer, weil Milliarden in ein vollkommen sinnloses Projekt versenkt werden. Sollten manche vielleicht beim Kreuzchen setzen bedenken wem sie den Mist zu verdanken haben.
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Nach einem Umbau und einer entsprechenden Rekonstruktion würde sich das Gebäude des Sozialgerichts optisch geradezu als Eingangsbereich und Erweiterung des Hilton Hotels anbieten. Leider sind keine Bilder der Innenräume verfügbar.
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Ein aktueller Bericht über die Kostenexplosion des MIQUA. Dieser Bericht bestätigt meine Einschätzung, dass sich die Stadt Köln bei solchen Projekten permanent übernimmt. Gut, dass man sich zumindest frühzeitig von der "Historischen Mitte Kölns" verabschiedet hat. Aber auch hier war es nicht die Stadt Köln, sondern die Kirche, die die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannte.
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Ich finde die Planung ebenfalls aus der Zeit gefallen. Aber wenn in Köln zwischen Planung und Umsetzung immer 10 bis 15 Jahre vergehen, ist das auch kein Wunder. Die Stadt sollte sich endlich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und diese ganzen teuren Kulturprojekte sein lassen. Oper, Theater, die maroden Museen. Die unsägliche Subventionierung von Theater und Oper gehört auf den Prüfstand. Die Stadt sieht aus wie Sau, aber sie gönnt sich kostspielige Kulturprojekte die von der Breite der Bürger nicht angenommen werden. Es kann nicht sein, dass das Schokoladenmuseum fast so viele Besucher hat wie alle städtischen Kölner Museen zusammen. Da muss endlich ausgemistet werden, ggf. Museen zusammengelegt oder geschlossen und Ausstellungskonzepte auf kritisch auf den Prüfstand gestellt werden, dann wären auch genug Ressourcen und Geld für die wesentlichen Dinge wie die Domumgebung und die Infrastruktur da.
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Du meinst sicher die Konzeptvergabe. Ich hoffe, dass die Modernestadt das nicht nur bei den ersten Baufeldern so handhabt, sondern konsequent durchzieht. Dann könnte der Deutzer Hafen städtebaulich zu einem echten Highlight werden. 🙏🏻
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Als kleine Ergänzung, es gibt eine PowerPoint Präsentation zum Konzept.

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Erinnert sich noch jemand an den Solidarpakt 2 zur Finanzierung des Aufbau Ost? Dieser lief 2019 aus und kostete die Stadt Köln von 2005 - 2019 mehrere hunderte Millionen Euro. Rechnet man die Zinsen oben drauf, wundert mich der Sanierungsstau nicht wirklich.
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Die Ost-West-Achse hätte schon längst im Bau sein können. Wann stellt sich die Politik der Realität? In den nächsten 10 Jahren gehen etwa 16 Millionen Babyboomer in Rente. Eine weitere Migration wird mehrheitlich abgelehnt. Wir stecken in einer demographischen Krise, erleben geopolitische und wirtschaftliche Umbrüche wie seit 1990 nicht mehr. Das wird in der ganzen Diskussion mMn vollkommen ausgeblendet.
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Beeindruckend, aber schön ist anders. Für meinen Geschmack ist das Disneyland für Touristen aber kein lebendiges Stück Stadt für Hamburger. Allein die Dimension der Baukörper ist absolut erschreckend. Ein Einkaufszentrum, wie es überall auf der Welt stehen könnte.
Viele Städte reißen heute die alten Einkaufstempel von Horten, Karstadt, Kaufhof etc. in ihren Zentren ab und bebauen die Flächen kleinteilig und mit einer hohen Nutzungsmischung neu. Nicht ohne Grund.
Ich befürchte, wenn der Reiz des Neuen verflogen ist, werden daraus Investitionsruinen mit hohen Leerständen.
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So viel Leben auf einmal in diesem toten Forum. Es braucht wohl mehr konträre Meinungen. 😉
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Wobei drei der fünf genannten Städte (Brüssel, Amsterdam und Marseille) dann ja doch über U-Bahnen verfügen…
Amsterdam hat eine U-Bahn mit 9 unterirdischen Stationen alle anderen sind oberirdisch. Brüssel und Marseille haben weniger unterirdische Stationen als Köln. Manchester und Birmingham haben gar keine unterdische Bahn. Die Qualität hat also nicht zwangsläufig mit Tunneln und unterirdischen Stationen zu tun. Köln ist chronisch pleite und hat einfach kein Geld für solche Projekte. Förderung hin oder her. Auftretende Mehrkosten gehen zu Lasten der Stadt und die treten quasi immer auf. Zudem würden etliche andere Ausbauprojekte dadurch nicht mehr umgesetzt werden. Die KVB hat bereits vor kurzem angekündigt, dass weitere Projekte aus finanziellen und personellen Gründen in nächster Zukunft nicht möglich sind. Das ist ein Desaster.
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Der Rat der Stadt Köln hat am Donnerstag, 03.04. mit 49 von 87 Stimmen für die U-Bahn- Variante auf der Ost-West-Achse gestimmt. Die Stimmen der AfD waren für die Stimmenmehrheit nicht ausschlaggebend.
Köln lernt es eben nicht mehr . 🤷🏻 Der öffentliche Raum ist vollkommen untergekommen, ettliche städtebauliche Projekte kommen seit Jahren nicht voran und die Stadt stürzt sich in das nächste finanzielle Desaster. Brüssel, Amsterdam, Manchester, Birmingham, Marseille, ich könnte noch mehr Städte aufzählen. Ein guter ÖPNV hängt nicht von U-Bahnen ab.