Infrastrukturprojekte Hamburg

  • Der Landkreis Harburg wünscht sich - mal wieder (zu Recht) - einen Anschluss an die S-Bahn:


    http://mobil.abendblatt.de/ham…nschluss.html?cid=hamburg



    Kann dies nicht mit der S4 geleistet werden?
    Ab Ahrensburg würde die S4 in den Hauptbahnhof einfahren - und dann umgekehrt wieder gen Harburg herausfahren. Die Strecke der S3 könnte dann im 2-3 Minuten Takt bedient werden, was dem enormen Fahrgastaufkommen zu Gute kommen würde, und ab Harburg gehts dann weiter nach Lüneburg und / oder Buchholz?

  • ^^


    Das waere keine sinnvolle und wuenschenswerte Loesung! S-Bahn-Zuege im Normalbetrieb im Hauptbahnhof zu kehren waere bahnbetriebliches Harakiri! Ausserdem beisst es sich mit den wesentlich sinnvolleren Plaenen einer Westverlaengerung der S4 in Richtung Pinneberg-Elmshorn bzw. Quickborn (mitsamt AKN-Aufwertung zur S-Bahn).


    Ausserdem sind die Strecken nach Buchholz-Bremen bzw. Lueneburg-Hannover zu voll, als dass man einfach so eine (betrieblich) auf Sekunden (!) getaktete S-Bahn auf die Gleise leiten kann. Nicht umsonst wird sie neue S4 (Ost) ueberwiegend auf neuen eigenen Gleisen fahren und nicht auf den bestehenden zwei Gleisen nach Ahrensburg-Luebeck.


    Ich fuerchte hier will mal wieder nur ein Abgeorndeter durch lauthals vorgetragene Forderungen dem Buerger (aka Waehler) zeigen 'dass er 'was tut'...

    2 Mal editiert, zuletzt von Midas () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • Da muss ich Midas leider Recht geben.
    Einzig denkbar wäre eine Strecke Harburg-Maschen-Ramelsloh-Jesteburg-Buchholz under Nutzung der Güterverbindungsbahn.
    Diese Trasse wurde ja auch schon mal als Verlängerung der Heidebahn (Soltau-Buchholz) ins Gespräch bebracht.
    Aber auch hier würden sich baulich Probleme bei der Anbindung in Harburg ergeben.

  • Ich kann mir vortelllen, dass eine neue Köhlbrand-Brücke an das alte Design angelehnt wird. Dabei fände ich weiss lackierte Pylone und Stahltrossen sehr ansprechend....

  • S4 Auf das Abstellgleis,

    Dafür:
    S21 von Eidelstedt bis Kaltenkirchen.


    Quelle: Bahninfo Forum


    Schleswig Holstein möchte vorerst die Mittel des Bundes für die StadtRegionalBahn (SRB) in Kiel und den Weiterbau der S21 bis Kaltenkirchen ausgeben.


    S4 und das Drei Achsen Konzept werden damit wohl um Jahre nach hinten verschoben.


    Quelle


    S-Bahn bis Kaltenkirchen / StadtRegionalBahn bis Neumünster.
    Da können Sie den kleinen Teil AKN von Kaltenkirchen bis Neumünster dann ja auch elektrifizieren.


    Mit der S-Bahn von Hamburg bis nach Kiel.

    Einmal editiert, zuletzt von Waxo Khana ()

  • << Das wäre ja fatal für den Hamburger Osten und für Schleswig-Holstein, das gerade nach Bau des Fehmarnbeltquerung die Region zwischen Lübeck und Hamburg dringend entlasten muss.


    Hier Pläne zur U4-Erweiterung:
    http://u4.hochbahn.de/files/fi…ng/Anlage_05_Lageplan.pdf
    und Bauwerksverzeichnis:
    http://u4.hochbahn.de/files/fi…4_Bauwerksverzeichnis.pdf


    Es sieht so aus, als ob doch kein Abstellgleis gebaut werden soll. Zudem muss wohl ein Bunker auf dem Weg zu den Elbbrücken abgerissen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Urberliner () aus folgendem Grund: Korrigiert: Osten statt Westen im ersten Satz. Danke für den Hinweis!

  • ^^ Du meist den Hamburger Osten, glaube ich? ( oder meinst du die auch angedachte S4-West nach Elmshorn?)


    Nebenbei: Die S4-West haette schon laengst in trockenen Tuechern sein koennen, wenn nicht damals die GAL (in Regierungsverantwortung in Hamburg) die ausgestreckte Hand Schleswig-Holsteins ausgeschlagen haette um statt der S4 lieber die Stadtbahn voranzutreiben. Dagegen will ich noch nichtmal etwas sagen, weil ich auch ganz klar 'Pro Stadtbahn Hamburg' bin. Allerdings: Wenn man so leichtfertig einen Konsens bei der S4 vergibt, dann muss man wenigstens stattdessen sein eigenes Projekt mit Nachdruck verfolgen. Wo die Stadtbahn Hamburg heute steht, das wissen wir ja leider alle... :nono:


    PS: Danke fuer die U4-Karte. Die sollte man ggf auch noch mal im U4-Thread verlinken. Ich kannte bislang nur eine wesentlichungenauere Version.

  • Dien neue Landesregierung von Schleswig-Holstein
    SPD, Grüne und SSW
    Möchte die A-20 erstmal nicht weiterbauen. Die neue Elbquerung bei Glückstadt ist der Regierung nicht so wichtig wie der Ausbau der A-7.


    Es wird versucht die Gelder für die A20 auf die A7 umzuschichten.


    Quelle

  • Die S4 scheint doch nicht auf dem Abstellgleis zu sein. Die Landesregierung in SH hat die vorherigen Aussagen relativiert.
    Bis Anfang 2013 soll ein Vorentwurfsplan für Fördermittel vom Bund erarbeitet werden.


    Quelle, Quelle

  • Ja, schade nur, dass eine 2007 in Bargteheide gänzlich ohne Weitsicht errichtete Straßenbrücke den Bau zusätzlicher S-Bahn-Gleise bis Bad Oldesloe bis auf weiteres verhindern wird... da (zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe) wird es dann wohl beim alten Takt bleiben und die "Bummelbahn" (RB) zur S-Bahn aufgewertet. Stade lässt grüßen.

  • So wird es sowieso sein! Folgender Takt ist geplant:


    NVZ:


    Altona - 20 Min - Ahrensburg-Gartenholz - 40 Min - Bargteheide - 60 Min - Bad Oldesloe


    HVZ:


    Altona - 10 Min - Ahrensburg-Gartenholz - 20 Min - Bargteheide - 60 Min - Bad Oldesloe


    Wie es mit der SVZ und vor allem einem Wochenend-Nachtverkehr aussieht weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen das die S4 am Wochenende Nachts alle 20 Minuten bis Rahlstedt fährt, bis Ahrensburg wohl nicht, Schleswig-Holstein bezahlt auch heute keinen U1-Nachtverkehr nach Ahrensburg. Die stündliche S3 nach Pinneberg ist da wohl das allerhöchste der Gefühle. Und die U1 nach Norderstedt Mitte, dies scheint mir aber auch mehr eine Initiative von Norderstedt selber zu sein ...


    Bis Bad Oldesloe ist also gar in der HVZ ein Stundentakt geplant, also schlimmer als bei der S3 nach Stade, wo in der HVZ auch alle 20 Minuten angesagt ist. Dort gibt es jedoch auch nur einen ME die Stunde (bzw früh morgens für 1,5h ca im 20/40 Takt). In Bad Oldesloe gibt es gleich 2 RE die Stunde die dort halten. Für Bargteheide wird es aber viel besser, und Ahrensburg-Gartenholz sowieso!

  • Das meinte ich. Für Bad Oldesloe (und Kupfermühle) gibt es faktisch keine Verbesserung. Das ist schade, umso mehr, als ich weiß, dass damals (2007) beim Bau der Bargteheider Brücke auf das Problem bereits hingewiesen wurde. Das Ding hätte schlicht breiter werden müssen.

  • Das stimmt wohl, genauso wie Agathenburg, Dollern, Horneburg, Stade auch keine Verbesserung haben, außerhalb der HVZ, zumindest in Sachen komfort.


    Vorteil ergibt sich natürlich dadurch dass man ohne Umsteigen in die Innenstadt kommt bzw nach Altona oder noch weiter.


    Dies gilt auch für Kupfermühle bzw Tremsbüttel und Bad Oldesloe, wobei die Oldesloer natürlich auch die Möglichkeit haben 2 RE die Stunde zu nutzen, welcher schneller und komfortabler ist! Auf die S4 greift eigentlich nur zurück (wie auch heute beim RB) wer entweder an einen der Bahnhöfe bis Hbf will die nicht Ahrensburg heißen oder womöglich nach Jungfernstieg, Stadthausbrücke etc ... Einzig in die Röhre gucken tun dort eigentlich die Tremsbüttler, für die Verlängert sich die Fahrtzeit schon sehr, bei schlechtem Komfort und keine Alternativen (und dieser Haltepunkt hat nun wirklich nicht das riesen aufkommen, hätte wohl große Chance der am wenigsten genutzte S-Bahnhaltepunkt der S-Bahn Hamburg zu werden). Die Bargteheider haben immerhin einen höheren Takt, bei allem was südlicher ist Verlängert sich die Fahrzeit erwartungsgemäß wihl nicht allzu sehr.


    Man muss hier aber auch beachten dass auf der S4 die neuen Züge der Baureihe 490 unterwegs sein werden! Diese werden 140 Schnell sein, Klimaanlagen haben und mit Sicherheit mit komfortableren Sitzen ausgestattet sein, anders als noch für die bisherigen, eher U-Bahnlinien ähnlichen, S-Bahnlinien Hamburgs Entwickelten 474. Es gab sogar Gerüchte dass die BR-490 Toiletten bekommen sollen ... Aber da bin ich doch eher skeptisch.

  • ^^ LevHam, danke fuer die recht ausfuehrlichen Infos.


    Das Hauptproblem der S4 scheint ja das Geld zu sein. Fuer alle Projekte der Strasse und der Schiene in SH sind einfach nicht genug Mittel im Haushalt. Interessant in diesem Zusammenhang, dass SH nun angeblich daran denkt den Weiterbau der A20 privat zu finanzieren und damit Gelder fuer andere Projekte frei zu bekommen. Koennte das der S4 helfen? Oder spart bei der A20 nur der Bund und nicht das Land SH? Siehe hier. Ausserdem hier noch ein S4 Update - allerdings ohne echte grosse Neuigkeiten.

  • So weit es dem Verkehrsinvestitionsbericht zu entnehmen ist, obliegt die Finanzierung der A20 dem Bund. Gleichwohl kann aber vermutet werden (Spekulation), das eine lokale Entlastung die Bereitschaft steigert, an anderer Stelle Finanzmittel aufzubringen. Den regional ausgerichteten Schienenprojekten dürfte das aber kaum helfen, würde mich zumindestens sehr überraschen, wenn sich der Bund da beteiligen sollte. Das Insistieren auf den Ausbau der A7 und des NOK durch das Land S-H weist doch in eine ganz andere Richtung.

  • Hier ist sehr zu monieren dass der Wechselstromabschnitt anscheinend schon kurz nach Hasselbrook beginnen soll. Das halte ich für ziemlich blöd, meiner Meinung nach sollte der Gleichstromabschnitt möglich spät beginnen, in Rahlstedt oder am besten erst hinter Ahrensburg. Bis Rahlstedt erreicht man sowieso nicht über 100 bei den Haltestellen Abständen, hinter Rahlstedt bis Ahrensburg schon, jedoch würde es Sinn machen dort dann auch noch mit Stromschiene zu fahren, auf die 1 Minute oder so gesch....., man ist so auf einem möglichst langen Abschnitt von den Fahrzeugen her flexibel, die anfällige (wie man in Neugraben sieht) Systemwechselstelle wäre somit soweit als möglich nach hinten verschoben, Wandsbek, Tonndorf, Rahlstedt etc werden sich freuen nicht zu dem Störungsanfälligen abschnitt zu gehören wie es jetzt vergleichsweise die S3 hinter Neugraben ist.


    Des weiteren käme man so mit weniger Zweisystemfahrzeugen aus was meiner Meinung nach Sinn ergibt, so ließen sich zB die Fahrten die in Ahrensburg enden auch mit 1 Systemern fahren, gar 474.

  • LevHam - In Neugraben ist ja die Systemwechselstelle sowohl der Uebergang von Gleichstrom/Stromschiene auf Wechselstrom/Oberleitung als auch der Uebergang von eigenem S-Bahn Gleiskoerper auf gemeinsamen Gleiskoerper mit der Regional- und Gueterbahn. Verstehe ich das also richtig, dass es bei der neuen S4 eine Systemwechselstelle auf Wechselstrom gaebe, aber die S-Bahn trozdem danach noch fuer eine ganze Weile auf eigenen S-Bahn Gleisen fahren wuerde - nur halt unter der Oberleitung?