Infrastrukturprojekte Hamburg

  • Infrastrukturprojekte Hamburg

    Hab keinen vergleichbaren Sammelthread für Hamburg gefunden und eröffne deshalb jetzt einen.



    Die Hamburger Hochbahn investiert bis zu 300 Millionen Euro in die Entwicklung einer neuen Serie von U-Bahn-Wagen, dem DT5 (Doppeltriebwagen 5). Im Zeitraum 2009-2015 sollen sie die alten DT3 aus den 60er Jahren ersetzen.


    "Der DT 5 wird in der Ausstattung auf der bewährten Technik der derzeit modernsten Serie des Fuhrparks DT 4.6 aufbauen. So erhält er eine ausgeklügelte Sprinkleranlage, eine geräuschdämmende Luftfederung und sein Material ist fast vollständig recycelbar. Dennoch wird es zahlreiche sichtbare Änderungen geben. So sind die Waggongs künftig nicht mehr abgetrennt. Der DT 5 wird ein Gliederfahrzeug, bei dem die Fahrgäste während der Fahrt von der Spitze des Zuges bis zum Ende durchgehen können. Außerdem wird er nicht lackiert, sondern die Hochbahn greift auf die alte Edelstahlhülle zurück. Die neuen Züge sollen nur 40 Meter lang sein. Der DT 5 wird wie der DT 3 bisher hauptsächlich auf der Strecke der neuen Ring-Linie U 3 eingesetzt. Dort sind die Bahnsteige kürzer. Die neuen Waggons sollen eine Tür weniger haben, dafür sind die Einstiege breiter."


    WELT-Artikel


    Ich bin schon ganz gespannt, wie die Entwürfe aussehen werden. Vor allem freue ich mich auf die komplett durchgängige Begehbarkeit des Zuges, wie bei den neuen U-Bahnfahrzeugen in Berlin. :daumen:

  • Zitat von DiggerD21

    Ich bin schon ganz gespannt, wie die Entwürfe aussehen werden. Vor allem freue ich mich auf die komplett durchgängige Begehbarkeit des Zuges, wie bei den neuen U-Bahnfahrzeugen in Berlin. :daumen:


    hat man auf jeden fall einen längeren fluchtweg, wenn die kontrolleure kommen ;)

  • Für 72 Millionen Euro werden moderne Unterführungen für den Autoverkehr gebaut

    Bis zum Jahr 2007 wird einer der schlimmsten Engpässe im Hamburger Verkehrsnetz beseitigt sein. Für 72 Millionen Euro wird in Tonndorf der Knotenpunkt von Eisenbahn und Hauptverkehrsstraße entflochten. Die ersten Planungen hierfür stammen aus dem Jahr 1988.


    Die neue Bahnstation in den Farben Grau, Orange und Ocker hat ein Wegeleitsystem, ein wellenförmiges Dach, Blindenleitstreifen, einen Minimarkt und einen Fahrradunterstand für 120 Räder. Um den Bahnhof entwickelt sich das neue Stadtteilzentrum von Tonndorf. Im Bau ist ein Geschäftshaus, in dem der Toom-Markt Hauptmieter wird und weitere Einzelhändler und Arztpraxen Platz finden.


    In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof entsteht eine altengerechte Wohnanlage. Der Bezirk Wandsbek will zwischen den Neubauten einen öffentlichen Platz schaffen. "Der könnte ,Tonndorfer Stadtplatz' heißen und im Jahr 2010 fertig sein", sagt Baudirektor Ulmen.


    erschienen am 9. August 2005


    http://www.abendblatt.de/daten/2005/08/09/468508.html



    Foto: Bahn

  • Jede groessere Stadt hat eine UBahn, also warum muss man dann immer wieder Neuentwicklungen machen? Kleinere Anpassungen von einem Standardmodell F, ok, aber 300 Millionen?

  • Laut Newsticker des Hamburger Abendblatts wird sich der Bund mit ca. 100 Millionen Euro am Bau der ca. 255 Millionen Euro teuren U-Bahnlinie U4 zwischen Jungfernstieg und Hafencity beteiligen.


    EDIT: Nun ist auch der Artikel online verfügbar. Was mich dabei ins grübeln geraten lässt: Es ist Wahlkampfzeit und die "endgültige Finanzierungszusage" soll erst Anfang nächsten Jahres, also nach den Bundestagswahlen kommen. Bis dahin könnte es sich aber die (sehr wahrscheinlich) neue Regierung anders überlegt haben und die Zusage widerrufen. Also nur Wahlkampftaktik oder ernste Zusage?

  • Neue Brücke über die Elbe

    Also dann hier rein:
    Artikel aus dem heutigen Abendblatt vom 7.10.05



    Quasi eine groß Version der Fußgängerbrücke die in die Speicherstadt führt?

    Zitat


    Hintergrund der Brückenplanung sind Dücker zufolge weitere "enorme Zuwachsraten" beim Container-Umschlag im Hafen. Von derzeit acht Millionen Standard-Containern pro Jahr soll der Umschlag demnach bis 2015 auf bis zu 18 Millionen Container ansteigen.


    Zur Entlastung sollen daher nun im Süden von Altenwerder bis zu den Harburger Seehäfen zwei neue Gleise gebaut werden, die im Bereich der Wilhelm-Weber-Straße zu der neuen Elbbrücke führen. Darüber solle künftig zum einen der Bahnverkehr in Richtung Norden verlaufen. Zum anderen soll über die neue Querung auch ein Teil des Südverkehrs rollen, um den "Flaschenhals" Harburg zu umfahren, sagt Dücker. Der Innenstadtbereich von Harburg werde dadurch deutlich entlastet.


    Sehr gut zu hören, dass mit dem dringend notwendig gewordenen Ausbau des Hafens nun auch begonnen wird.

  • mit der Bewegung durch die Stadt hat mein Artikel auch zu tun - ob er hier passt - ? ggffls verschieben


    http://www.abendblatt.de/daten/2005/10/18/493496.html
    Tempo 60 auf allen Hauptstraßen?
    Plan: Behörde prüft Strecken. ADAC: Wo keine Anwohner gefährdet sind, macht es Sinn, die Tempo-Begrenzung anzuheben.
    Die Innenbehörde prüft derzeit folgende Strecken auf Tempo 60:
    • Alsenstraße - Doormannsweg - Schulweg - Im Gehölz - Gärtnerstraße - Breitenfelder Straße - Tarpenbekstraße - Rosenbrook
    • Deelböge - Braamkamp - Jahnring - Jahnbrücke - Lauensteinstraße - Barmbeker Ring-Brücke - Dennerstraße - Habichtsplatz - Habichtstraße
    • Nordschleswiger Straße - Wandsbeker Allee - Robert-Schumann-Brücke - Rennbahnstraße - Pagenfelder Platz
    • Bahrenfelder Chaussee - Von-Sauer-Straße - Bahrenfelder Marktplatz - Osdorfer Weg - Osdorfer Landstraße - Sülldorfer Landstraße - Wedeler Landstraße
    • Bahrenfelder Chaussee - Luruper Chaussee - Luruper Hauptstraße
    • Schröderstiftstraße - Schäferkampsallee - Eimsbütteler Marktplatz - Fruchtallee - Holstenkamp
    • Bornkampsweg - Schnackenburgallee
    • Kieler Straße
    • Lokstedter Steindamm - Kollaustraße - Niendorfer Marktplatz - Friedrich-Ebert-Straße - Frohmestraße - Schleswiger Damm - Marek-James-Straße
    • Binsbarg - Volksparkstraße - Sportplatzring - Koppelstraße - Julius-Vosseler-Straße - Behrmannplatz - Vogt-Wells-Straße - Siemersplatz - Osterfeldstraße - Lokstedter Weg
    • Alsterkrugchaussee - Langenhorner Chaussee
    • Adolph-Schönfelder-Straße - Biedermannplatz - Schleidenstraße - Saarlandstraße
    • Sydneystraße - Überseering - Hebebrandstraße - Nordheimstraße - Steilshooper Allee
    • Fuhlsbüttler Straße
    • Bramfelder Chaussee - Saseler Chaussee
    • Friedrich-Ebert-Damm - Berner Heerweg
    • Lübecker Straße - Wandsbeker Chaussee - Wandsbeker Marktstraße - Rüterstraße - Wandsbeker Zollstraße - Ahrensburger Straße
    • Jüthornstraße - Rodigallee
    • Bürgerweide - Sievekingsallee
    • Borgfelder Straße - Hammer Landstraße - Horner Landstraße - Billstedter Hauptstraße
    • Ludwig-Erhard-Straße - Ost-West-Straße - Deichtortunnel - Nordkanalbrücke - Nordkanalstraße - Spaldingstraße - Eiffestraße
    • Jenfelder Allee - Schiffbeker Weg - Gelbe Brücke - Moorfleeter Straße
    • Holstenhofweg
    • Rugenfeld - Rugenbarg
    • Gehlengraben - Poppenbütteler Weg - Saseler Damm - Stadtbahnstraße
    • Holstenwall - Gorch-Fock-Wall - Esplanade - Lombardsbrücke - Wallringtunnel - Glockengießerwall - Steintorwall - Klosterwall.
    erschienen am 18. Oktober 2005


    Anm: endlich – diese Strafzettelmanieren, wo eh Tempo 60 gefahren wird, im Verkehrsfluss zu bleiben, ist schon dreist. Ich befürworte also an einigen Straßen Tempo 60 (alle kenne ich nicht) - Aber allein die Alsterkrugchaussee
    Deelböge und weitere ist gewiss sinnvoll.


    OST-WEST-STR sollte unterschiedlich sein -

  • Ich finde Tempo 60 auch OK, wobei dann allerdings auch häufiger kontrolliert werden sollte, weil viele einfach bis zu Punktegrenze 20 km/h addieren und jetzt schon 70 fahren.

  • Tempo 60 auf dem Ring 2 (Jahnring, Habichtstraße etc.) ist OK. Da halten sich tatsächlich nicht viele Fußgänger auf und viele Fußgängerampeln gibt es da auch nicht. Bei der Fuhlsbütteler Straße sehe ich das aber anders: Besonders zwischen AK Barmbek und Bahnhof Barmbek gibt es relativ hohen Fußgängerverkehr, bedingt durch die ganzen Geschäfte. Dazu ist die Straße hier nicht so breit wie anderswo. Wäre schon riskant, wenn die Autofahrer hier mit Tempo 70 (bei erlaubten 60) fahren würden. Wenn schon, dann nur im nördlichen Teil der Fuhlsbüttler Straße.

  • das Gleiche gilt wohl für viele Straßen - wo Abschnitte bis Tempo 60 gut wären, aber dort wo viel "Hasen" über die Straßen gehen - eben wieder gedrosselt werden müsste.
    Ausserdem - und das ist ein Kostenfaktor bei der Umstellung: Die Ampeln müssen das Verkehrsaufkommen ersehen können und entsprechend schalten können. Das ist auch eine technische Herausforderung
    (glaube ich jedenfalls, kenne mich nicht damit aus, wie das gesteuert wird - oft genug hat man rote Welle die nervt - es gibt aber gerade um Norderstedt herum ein Dorf, welches eine angepasste Ampelsteuerung hat - wer nämlich die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von dort 30 km/h überschreitet, steht zu 100% vor der roten Ampel.)

  • wieter wurde im Abendblatt berichtet, das zusätzlich zur U-Bahn Hafen-City noch eine Linie oder Wassertaxi zu den Museumsschuppen fahren soll. Habe mich schon tot gesucht, finde aber den Artikel nicht wieder - weil zu diesem Zwecke - weil dort irgendwelche Brücken zugeschüttet wurden, das Wassertaxi oder die Linie sowie auch anderer Schiffsverkehr anders geleitet werden müssen -
    wer den Artikel erinnert - bitte mal den Link dazufügen. Müsste zwischen 10-10 und heute gewesen sein im HAbla

  • Ja, die grüne Welle bei eingehaltener Höchstgeschwindigkeit soll es auf den Hauptverkehrsstraßen ja angeblich auch in Hamburg geben, wie die Polizei immer wieder beteuert. Das hielt ich aber schon immer für eine Lüge, die ich neulich doch tatsächlich experimentell bestätigen konnte: Ich bin nachts (also ohne bremsenden Verkehr) exakt 50 km/h auf der Kollaustraße/Lokstedter Steindamm/Grindel (für die Nicht-Hamburger: eine der Hauptachsen in Hamburg) stadteinwärts gefahren und musste ständig an roten Ampeln halten. Unfassbar.

  • Manitu - ich kann es fast verstehen - denn dort würde mit absoluter Sicherheit bis zu 90 kmH ausgefahren werden, wenn nicht mal Rot wäre -
    Aber zwischen Tibarg und Hoheluft - das wäre sicher gut tempo 60 zu haben.


    Das ist auch etwas, was berücksichtigt werden muss _ ist die Strecke nämlich ziemlich lang und relativ geradeaus, wie die Strecke die Du beschreibst - wird man leicht unaufmerksam - insbesondere wenn man schon nicht mehr so wach ist - das kann natürlich auch um 18 Uhr sein - oder bei starkem Regen - wo man sich manchmal wünscht, wenn man doch endlich mal anhalten dürfte.

  • Zitat von allday

    denn dort würde mit absoluter Sicherheit bis zu 90 kmH ausgefahren werden, wenn nicht mal Rot wäre


    Das habe ich noch vergessen: Als Fahrgast im Taxi, der ich hin und wieder bin, weiß ich leider auch, dass manche Taxifahrer gerade mit 80-90 km/h rasen, weil sie wissen, dass sie dann grüne Welle haben, die ja eigentlich bei 50 km/h sein sollte.


    Natürlich braucht man hin und wieder eine Pause, aber die Viertelstunde, die die Fahrt vom Stadtrand ins Zentrum bei grüner Welle dauert, sollte man durchhalten können. ;)