Projekte Öffentlicher Nahverkehr: Straßen-, S- und U-Bahnen

  • Die Grünen Parteigutmenschen geben nichts auf irgendwelche Fachplanungen, welche sie mangels eigener Ausbildung sowieso gar nicht verstehen würden. Außerdem müssen sie den Spaß ja nicht bezahlen. Das soll dann die böse CO2 verursachende Industrie und die bösen Autofahrer in der Bevölkerung übernehmen. Denn die sind ja laut grünergutmenschen Lehrmeinung an allen Problemen verantwortlich zu machen.

    Das grüne Parteiengutmenschen auch gerne selbst hochmottorisierte Benzinstaatskarossen fahren und viele Flugmeilen in der Bussinessklasse auf Staatskosten abrechnen ist erstmal sicher nebensächlich. :saint:

  • Also ich glaube jetzt hast du deine politische Meinung ausreichend hier im Forum erörtert. Ich bin es jedenfalls Leid dieses Gequatsche hier zu lesen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Also ich glaube jetzt hast du deine politische Meinung ausreichend hier im Forum erörtert. Ich bin es jedenfalls Leid dieses Gequatsche hier zu lesen.

    Und ich bin es Leid das meine Meinung von dir unterdrückt wird.

    Aber das kennt man ja von den sogenannten Gutmenschen nicht anders. Sie retten angeblich die Welt, während sie sich eigentlich nur selbst die Pfründe ihrer nutzlosen Existenz auf dem Rücken der Gesellschaft vergolden. Und hinterher für das Desaster das sie politisch verursacht haben einfach andere vorschicken. Um dann wieder gemütlich aus der zweiten Reihe des Bundestags lautstark zu poltern. :saint:

  • Also ich sehe hier nirgends deine Meinung unterdrückt, aber du solltest dir echt überlegen, ob du mit deinen polternden, aber den Themen inhaltlich sehr überschaubaren Beiträgen hier im Forum richtig bist. X/

  • Oh Sieh an . Ein Gutmensch kommt dem Anderen zu Hilfe. Wie aufs Stichwort! So sind sie die Gutmenschen, die Weltverbesserer, tauchen immer in Gruppen auf um die Unliebsame Meinung der sogenannten Anderen, welche nicht der mainstream Weltanschauung unterliegen nieder zu brüllen. Typisch! Einfach typisch. Aber hiermit ist das Thema für mich beendet. Die Gutmenschen werden unsere (Die Freiheitsliebenden) Antwort an der Wahlurne bekommen. :saint: ;)

  • Moderatorenhinweis: Also Politische Diskussionen schön und gut. Eine Widerrede ist noch keine Unterdrückung, sondern einfach Diskurs. Ein Forum ist ja zum Austausch da und nicht um sich die eigene Meinung bestätigen zu lassen. Soetwas findet man in Social-Media Filterblasen, nach wenigen Monaten schon präsentiert einem der Algorithmus nur noch Inhalte, die einem gefallen. Hier im Forum ist das noch anders. Gottseidank.

    Aber bitteschön hier sachlich diskutieren, entlang eines Architekturthematischen Fadens, ansonsten wird das hier alles gelöscht.

  • Beitrag von Hobby Architekt (28. Februar 2026 um 07:09)

    Dieser Beitrag wurde von nothor gelöscht (28. Februar 2026 um 23:47).
  • Beitrag von Pilere (28. Februar 2026 um 13:02)

    Dieser Beitrag wurde von nothor gelöscht (28. Februar 2026 um 23:47).
  • ich unterhalte mich lieber mit Gutmenschen als mit Schlechtmenschen. Und auch wenn die einen für sich reklamieren, im Namen der Meinungsfreiheit alles sagen zu dürfen, so heißt das nicht, das die anderen sich alles anhören / lesen müssen!

  • noch was zum Stadtratsbeschluss zur U-Bahn nach Eibach.

    Lt. NN vom 27.2.26 sagte der (Noch-)Baureferent Ulrich im Stadtat, dass "wenn alles gut laufe frühestens im Jahr 2032" mit dem Bau begonnen werden könne. Er begründete das u.a. damit, dass es bisher "nur ein Strich auf dem Plan" existiere und jetzt die Planungen beginnen sollen. Auch über die "Orte der U-Bahnhöfe" müsse noch entschieden werden.

    Das macht mich ziemlich fassungslos. Ich verlange ja nicht, dass ein Baureferent die "Verfahrensanleitung zur Standardisierte Vewertung 2016+" kennen muss, aber zumindest den Fachleuten in der Verwaltung sollte die bekannt sein (https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/…sanleitung.html).

    Dort gibt es die Tabelle B-15 mit "Richtwerte für Kostenzuschläge für Unvorhergesehenes/Risiken bei den Investitionen in die ortsfeste Infrastruktur des Mitfalls in Abhängigkeit vom Planungsstand":

    erreichter Planungsstand HOAI-Leistungsphase Kostenzuschlag
    Machbarkeitsstudie 1 30 %
    Vorplanung 2 20 %
    Entwurfsplanung 3 10 %
    Genehmigungsplanung 4 5 %

    Nach den Stadtratsunterlagen erreicht man mit 10% Risikozuschlag einen NKI von 1,03! D.h. hätte man eine Entwurfsplanung, dann könnte man Förderung beim Bund beantragen. Für eine Stufe 0 "Strich auf dem Plan" und "Kosten von aktuellen U-Bahnbaustellen abgeleitet" gibt es nicht mal einen Kostenzuschlag in der Verfahrensanleitung. Entsprechend wird und kann es vom Bund und Land auch keine Förderzusage oder auf dieser dünnen Faktenbasis einen Aufnahme ins Förderprogramm geben. Wenn es so einfach wäre, dann hätte München schon längst die U9 zur Förderung angemeldet.

    Das ist so eine dünne Luftnummer, dass das eigentlich nur noch peinlich ist. Damit bekommt man auch keinen Fuß in die Tür, wie der Baureferent meinte.

  • Hi Planer,

    das Problem bei sowas wie der U9 in München ist doch, dass sie praktisch nichts neues erschließt, bestehendes unter sehr großen Aufwand (man denke nur unter den Bahnhof unter der Gleishalle des HBF) entlastet.

    Das trifft ja fast auch auf Deutschlands aktuell teuerstes Bauprojekt, die zweite Stammstrecke dort, zu.

    Meinst du, bei letzterer bricht man das Projekt aufgrund der längst davon galoppierenden Kosten ab? Der Nutzen wurde zu Beginn sauber nach gesetzlichen Vorgaben von Intraplan berechnet (der lag bei 1,05), das Projekt lief an und es geschieht das was immer geschieht - Baukosten steigen (inzwischen wohl auf rund 10 Mrd. EUR! - anfangs lagen die noch 3,8 Mrd. inkl. Risikopuffer).

    Natürlich ist der NKI bei Projektbeginn eine zentrale Hürde in der Priorisierung von zu bauenden Verkehrsbauwerken. Hier in Nürnberg wurde er für diese U-Bahnstrecke erstmal gutachterlich als ausreichend für eine vertiefende Planung identifiziert.

    Bzgl. des von dir genannten "Fahrzeugproblems": Bis das hier in Betrieb gehen würde (vermutlich Anfang oder Mitte der 2040er), benötigt es ohnehin eine neue Fahrzeuggeneration wie auch eine modifizierte Leit- und Sicherungstechnik. Die Aufzählung von dir ist damit aus meiner Sicht hinfällig...

    d.

  • Beitrag von Hobby Architekt (3. März 2026 um 21:33)

    Dieser Beitrag wurde von nothor gelöscht (4. März 2026 um 08:54).
  • Ich bin mittlerweile der Meinung das die U-Bahn in Nürnberg mittlerweile weit genug ausgebaut ist, wenn wir jetzt einen neuen Stadtteil bekommen, dann kann man den gerne mit anbinden und daher die U-Bahn verlängern, aber in Summe ist das Netz gebaut. Die Kosten sind enorm und der Mehrwert für neue Strecken mittlerweile schon überschaubar. Das Geld sollte meiner Meinung nach eher in die Qualität der Strecken / Bahnhöfe gesteckt werden, wobei Nürnberg hier schon deutlich besser ist als andere Städte gleicher Größe. Will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber eher in bessere Taktung, geringe Preise und höhere Nutzung investieren Stadt nochmal 2km mit geringem Grenznutzen zu investieren. Auch führt die Erweiterung der U-Bahn im Moment eher zu mehr Zersiedelung statt Verdichtung, was eher Kontraproduktiv ist, wenn jemand sein Haus auf dem Land haben will kann er auch gerne in Lauf wohnen und mit der S-Bahn in die Stadt fahren.

  • Endlich ein Beitrag der Expertise zeigt. Stimme absolut zu! Genau U Bahn soll hauptsächlich für städtische bauliche Verdichtung sorgen. Man sollte desshalb lieber den Plärrer neu gestalten und sanieren damit die Passagiere einen besseren Serivce bekommen. Ist absolut sinnvoller als so eine Neubaustrecke ins Kaff (Wobei ich hier die Anwohner dort nicht beliedigen will oder sowas)

    Habe selber das PC Game "CITIES SKYLINES" auf meinem PC installiert und dort bekommt man einen etrsten spielerischen Einblick in die Städteplanung. Man kann, Straßenbahn, Bus und U Bahnhöfe bauen und Linien planen.

  • Kaff? Reichelsdorf und Eibach sind bei weitem kein Kaff mehr. Schon lange nicht. In Reichelsdorf wurden und werden neue Hochhäuser Wohnungen gebaut.

    Ich stimme Dir aber auch zu, dass der Plärrer mehr Aufanthaltsqualität brauch und mehr Grün.

    Vielleicht hat man mich falsch verstanden. Was ich sagen wollte, dass die Planung von Infrastruktur (Ubahn, Straßen)
    von Städten in Hinblick auf die zukünftige Entwicklung immer wieder angepasst wird.
    Früher wollte man auch eine Ubahn zum Tiergarten in den 60er Jahren, dass hat sich in den letzten
    Jahrzhnten ganz anders entwickelt.

  • Ich habe gesagt was ich sagen wollte. Natürlich kann hier jeder unterschiedlicher Meinung sein. Aber im Sinne der Terminologie Urban sind Eibach und Reichelsdorf tatsächlich nur spärlich besiedelte Gebiete. Überhaupt leistet sich Nürnberg eine sehr teure U Bahn mit nur 500.000 Einwohnern. Normalerweise lohnt sich U BAhn Bau für eine Stadtverwaltung erst ab 750.000-1000.000 Einwohnern. Deswegen ist auch die gewaltige Verschuldung der Stadt Nürnberg ein Fakt, wegen dem U Bahn Bau der damals von der SPD aus reinem Populismus vorangetrieben wurde.

    Zum Thema Plärrer meinte ich eigentlich die Anpassung der Linien. Grünflächen sind eigentlich bei einem Verkehrsknotenpunkt eher zweitrangig.

  • Weiss nicht ob man bei Eibach mit über 8000 Einwohnern von einem Kaff reden kann (zum Vergleich: Schweinau laut Wikipedia um die 5000 Einwohner). Und weder S-Bahn noch Tram sind als Alternativen in der Nähe verfügbar. Und viel mehr zersiedelt werden kann da auch nicht, die Grundstücke sind schon meistens bebaut. Verzichtet man hier auf die U-Bahn dürfte man nicht weniger Zersiedelung, sondern in erster Linie mehr Autos haben.

    Aber ja, auch ich würde einen guten Takt, auch in Tagesrandlagen (!), geringere Preise und ansehnlichere Umsteigebahnhöfe priorisieren.

  • Schweinau liegt ja auch eher im Kern von Nürnberg und nicht in einer entfernten Randzone wie Eibach.

    U Bahn sollte es nur im Kerngebiet geben um eine dichte Bebauung zu ermöglichen. Das ist ja der Sinn einer U Bahn. Den Verkehr unterirdisch zu kanalisieren. Das macht nur in Dicht bebauten Gebieten Sinn. Sonst ist das einfach zu teuer, wenn das Passagieraufkommen nicht kostendeckend ist. Darum auch die astronomische Verschuldung der Stadt Nürnberg, weil die SPD Bürgermeister damals rein aus propagandistisch neumodischen Gründen diese Ausgaben einfach gegen die Warnung aller Experten durchgezwungen haben.

    Merke:

    Städtischer U Bahnbau ist kein Spielzeug der Bourgoise! :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Hobby Architekt (4. März 2026 um 11:30) aus folgendem Grund: Grund: Leider keine Beweise für meine Behauptung. Deswegen lösch ich das lieber.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Normalerweise lohnt sich U BAhn Bau für eine Stadtverwaltung erst ab 750.000-1000.000 Einwohnern.

    Umso wichtiger ist es die U-Bahn groß zu denken. Die Netzabdeckung der U-Bahn ist geringer als die der Straßenbahn, und diese wiederum war in den 1950'ern auch wesentlich dichter. D.h. sich einerseits zu beklagen, dass Nürnberg mit seinen 500k EW zu klein sei für eine U-Bahn und andererseits dann auch zu kritisieren, dass man möglichst viele dieser Einwohner bzw. Umlandgemeinden anbinden möchte, finde ich widersprüchlich. Denn wenn man den Gesamtraum betrachtet mit den Städten Stein im Westen, Fürth und den Süden erreicht man einen Bezugsrahmen, der deutlich über den 500k EW liegt. Ich habe mich schon immer gewundert, dass Straßenbahn und U-Bahn mitten in der Stadt enden, aus dem Zentrum aus gesehen sehr weit vor den Ortseingangsschildern. Wenn der Sinn und Zweck nämlich auch sein soll, Pendler abzuholen, so muss man denen möglichst weit entgegen kommen. Für meine Begriffe sind die Endstationen "Nordwestring" und "Röthenbach" noch viel zu zentral gelegen. Von dort stadtauswärts gesehen kommen noch kilometerweit urbane Bebauung mit mehrstöckigen Gebäuden, Gewerbe und Schulen, die nicht angebunden sind. Je größer das Netz wird, desto mehr lohnt sich jeder Euro, den dessen Unterhalt kostet.

    Gäbs übrigens den Flughafen nicht, dann würde die U2 sicherlich am Nordostbahnhof enden und eben nicht noch Ziegelstein und Herrnhütte anbinden. Aber man wird dort mit Sicherheit argumentieren, dass das ein Segen ist die U-Bahn dort zu haben.