Beiträge von DocHobbit

    Ganz so einfach ist es jetzt auch wieder nicht ;)

    Die Gartenstadt geht eigentlich nur bis grob Haupteingang Südfriedhof. Danach kommen noch die Mehrfamilienhäuser von Sigmund-Schuckert WG und die ehemaligen Eisenbahnerwohnungen, jetzt Vonovia welche bis fast zur Saarbrückener Str. gehen. Ab dort kommen die "Siedlungen Süd" welche mehr sind als die erwähnten Falkenheim und Kettelersiedlung, z.B. Heimfried, Falkennest oder SV Siemens.
    Wenn ich mich richtig entsinne, müsste an der Ecke Germersheimer Str./Königshammer Str. eine Schautafel mit der Aufteilung der einzelnen Siedlungsbereiche sein. Und wenn man noch tiefer einsteigen will, gibt es ein interessantes Buch aus der Geschichtswerkstadt der Siedlungen Süd.

    Aber vermutlich bin ich genauso unwissend, wenn es um Ziegelstein oder Mögeldorf geht :D

    Naja, die FF heißt ja FF Gartenstadt und die Saarbrückener Str. ist ja nicht mehr Gartenstadt sondern Siedlungen Süd, das gibt nur böses Blut bei den Freiwilligen ;)


    Die Fläche der ehem. Polizeiwache ist auch schon für Wohnungsbau verplant wie "Heimatminister Söder" 2017 pressewirksam mitgeteilt hat. Viel hat sich aber nicht getan, weil einige Anwohner um ihren Ausblick fürchten (bzw. eigentlich eher den Grundstückswert) und gegen Bauvorbescheid klagt, wie der BV Siedlungen Süd schon Anfang 2020 im Bürgerbrief mitteilte.

    In deinem Blog gibst du übrigens an, dass gegenüber ein "Beck-Cafe" jetzt drinnen ist. Genau genommen ist es der Verkauf mit Cafe der Bäckerei Wojtinek und nicht zu verwechseln mit "Der Beck"-Kette. Da sind Welten Unterschied in der Qualität.

    zu 1. Gleißbühlstraße Ecke Marienvorstadt


    Das Grundstück wurde etwa 2013 vom türkische Staat gekauft, welche dort einen Neubau des Konsulates errichten wollte. Leider hat man seitdem nichts mehr davon gehört.


    zu 2. Harmoniestraße Ecke Nunnenbeckstraße


    2017 im Zusammenhang mit dem Umzug der KFZ-Zulassungsstelle stand in der Presse, das "im Innenhof" ein Parkhaus durch den Eigner, der Nürnberger Versicherung gebaut werden soll. Dass kann sich eigentlich nur um dieses Brachgrundstück handeln.

    In den Unterlagen des Verkehrsausschuss vom 14.11.2019 sind die Pläne dazu zu finden. Neben der Straße auf die nördliche Seite kommt 3,5m Grünstreifen, 4m Radweg und 2,5m Gehweg. Die Straßenbahn ist auf diesen Plänen nicht mit vermerkt.
    In früheren Plänen des Stadtplanungsausschusses ist diese jedoch grob auf der Südseite der Erschließungsstraße eingeplant.

    Auf der Facebook-Seite des OB Marcus König gibt es neue Infos sowie 2 Visualisierungen zum "Schockencenter".
    Ich bin mir noch unschlüssig, was ich davon halten soll. Einerseits interessant, dass Elemente des alten Gebäudes aufgegriffen wurden, andererseits könnte es auch ein "alter" Bürokomplex von Siemens und MAN sein (okay, würde auch wieder zur Südstadt passen, aber dort?)
    Seltsam ist natürlich wieder, dass die Zeichner die stark befahrene Landgrabenstraße zur Füßgängerzone gemacht haben.

    Auf Facebook berichtet der OBM über die heutige Tagung der Entscheidungskommission der TU Nürnberg. Man schwärmt regelrecht von höchster städtebaulicher Qualität des Entwurf vom Architektbüro Ferdinand Heide und liefert gleich eine Visualisierung mit.


    Wie dort erwähnt schaut es sehr grün aus und bringt schon einen guten Campusflair mit. Was mir dort auch gleich auffällt, ist dass die U-Bahn nicht mehr sichtbar ist, an dessen Umsetzung glaub ich jedoch nicht. Bin auf jeden Fall positiv gespannt auf weitere Details.


    Edit: der Twitter-Account des Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr berichtet auch darüber

    Die Planungen zum IKON am Kohlenhof scheinen konkreter zu werden. In kommenden Stadtplanungsausschusses am 14.4. wird über die weitere Entwicklung des Viertels berichtet und in den Sitzungsunterlagen findet sich auch ein ausführliches Exposé von Aurelis.


    Weiter wird auch das Vorhaben „Güterwerk“ erwähnt, welches zwischen dem Parkhaus der GfK und dem sog. „Kohlektiv“ geplant wird. Dazu sind aber weniger Details zu finden.

    Im Bereich Gartenstadt/Siedlungen Süd tut sich auch was. An der Julius-Loßmann-Straße kurz vor der Saarbrückener Straße wird bereits von der Sigmund-Schuckert-Genossenschaft zwei Wohngebäude mit Gewerbeeinheiten gebaut. Dafür mussten zwei Flachbauen mit Gewerbe sowie ein Garagenhof dahinter weichen. Im aktuellen Heft des Bürgervereins Siedlungen-Süd ist folgende Visualisierung zu finden, die Neubauten sind dabei die Gebäude am rechten und linken Rand. Der Querbau hinten ist Bestand.

    wgschuckert6hj56.png


    Ebenfalls abgebildet im Bürgerbrief des Vereins sind die aktuellen Pläne des Neubau eine Edeka-Marktes wenige Hundert Meter weiter. Der dortige Nah&Gut soll dabei vergrößert werden, wobei die Verkaufsfläche ins OG kommen soll und die Parkplätze hinteren Teil des Erdgeschosses kommen soll. Hier werden noch Details mit der Stadt und dem Baukunstrat geklärt.


    nahundguthlkjt.png


    Die vom Siedlungswerk Nürnberg geplanten Neubauten auf dem Gelände der ehemaligen Polizeiinspektion Süd an der Saarbrückener Straße sind derweil ins Stocken geraden. Offenbar gibt es dort eine Anwohnerklage gegen den Umfang der Bebauung. Hier widmet sich der Bürgerverein eine ganze Seite für seine ablehnende Haltung.

    @FranzFerdinand auf der Webseite der Bürgerbeteiligung werden deine Fragen ja schon aufgegriffen. Unter Fakten steht:

    Park & Ride Parkhaus: ca. 400 Stellplätze 10.000 – 12.000 m2

    Fahrradparkhaus: ca. 300 Fahrradabstellplätze 600 – 800 m2


    Und im Plan sieht man auch die Erschließung des P+R über die Diebacher Straße, wo eine LSA an die Einmündung kommen soll. Der Busbahnhof ist an der Gebersdorfer Straße, der Radschnellweg an die Rothenburger Straße und zudem ein Radweg vorbei am U-Bahnhof Richtung Gebersdorf/Kanalradweg

    Rund um den künftigen U3-Endbahnhof in Gebersdorf plant die Stadt einen neuen Stadtteil und hat dafür inzwischen den Namen "Sandäcker-Quartier" vergeben. Neben Park-and-ride- sowie Fahrrad-Parkhaus sind dort 240 Wohneinheiten und ein Pflegeheim vorgesehen. Die Planungen sollen über die WBG laufen. Inzwischen wurde bereits eine Online-Bürgerbefragung gestartet, bei der man seine Ideen für das Gebiet einbringen kann.

    Ich bin schon gespannt was dort entsteht. Sicher herausfordernd den umliegenden Mix aus Einfamilienhäuser (Gebersdorf), Büro und Gewerbe (Kanal und Fürth Süd) und Ausfallstraße miteinander zu verknüpfen. Aber sicher durch die (nah-)verkehrliche Anbindung und attraktiv Naherholungsgebiete (Heinberg und Rednitz) nicht uninteressant als Wohnlage.


    Einen Artikel dazu findet man auch auf Nordbayern.de

    Ich sehe das eher positiv. Nicht nur dass ein Privatunternehmen eine verseuchte Militärbrache mit Steckerlaswald auf eigenen Kosten saniert. Es sorgt auch für mehr Stabilität in der Tourismusbranche der Region. Bisher ist es ja eher so, dass insbesondere am Wochenende die Städterer aus Nürnberg und Co. die Strände der Seen belagern, meist noch das Picknick mit dabei haben und bis auf Parkgebühren, Eis und Pommes kein Geld dort lassen.


    Touristen die 1-2 Wochen Vorort verbringen sind ja noch nicht so viele in der Region zu finden, meist auf den Zeltplätzen und einigen Ferienwohnungen. Der Center Parc bietet ja nicht nur die Ferienhäuser sondern auch Freizeitbad, Bownlingbahn etc. was ja auch von externen besucht werden kann. Das steigert sicher auch die Attraktivität der umliegenden Unterkünfte als alternative bei Schlechtwetter.


    Zudem kochen nicht alle Besucher des Center Parc jeden Tag selbst oder gehen in die dortigen (wohl teils nicht so tolle) Restaurants, so dass die lokale Gastronomie gerade unter der Woche mit einer besseren Auslastung rechnen dürfen. Auch sitzen die Familien nicht nur in den Center Parc, sondern machen Ausflüge in die Region, man muss sich nur mal im Allgäu dazu umhören.

    Ich hab etwas recherchiert und bin auf einen Beitrag der Immobilien-Zeitung gestoßen. Demnach soll dort ein elf-geschossigen Büroturm sowie ein Bürogebäude von Sontowski & Partner gebaut werden. Zudem soll ein 2.000 qm großen Stadtteilplatz entstehen.

    Die Entwürfe stammen vom Architektenbüro ATP, welche bereits den städtebaulichen Wettbewerb 2016 gewonnen haben. Mal abwarten, in wie weit die damaligen Entwürfe noch geändert wurden.