Haus der Musik

  • ^ Danke für die Links! Düsing finde ich innen ganz schick (auch wenn es mir zu weiß ist), aber mit der Fassade kann ich nichts anfangen. Graft gefällt mir eigentlich sehr gut (Abstrich: Die beengt wirkende Eingangshalle). Der dreiteilige Baukörper in Poststraße erscheint mir sehr gelungen.


    Adept finde ich innen klasse, vor allem den Saal und die freischwebenden Wendeltreppen. Bei der Fassade bin ich allerdings skeptisch, ob sie einen nicht erschlägt. Hier wären meines Erachtens mehr Kleinteiligkeit und Mut zur Lücke wünschenswert.

  • ... Welchen Sinn würde es auch ergeben, die Unterrichtsräume der Musikschule fensterlos zu halten?

    Hm, da ist natürlich was dran. Sonst wäre es ein echter Bunker.


    Ob ADEPT der verdiente Sieger ist, wissen wir erst, wenn uns alle 10 Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer bekannt sind. Vielleicht kann sie ein ortsansässiges Forumsmitglied in den Schaufenstern des Karstadt ablichten und hier zeigen.

  • Moin :)

    Ne, nicht in Bahnhofsnähe sondern am Europaplatz, wenn ich das richtig verstanden habe. Wichtig zu erwähnen dabei, dass es (auch innerparteilich) schon mächtig Gegenwind gegen den verwunderlichen CDU-Vorstoß gibt, waren sie doch noch vor nicht zu langer Zeit genau dafür (u.a. Leerstand in der City beseitigen, etc.). Möglicherweise nur Auftakt zu kommunalem Wahlkampfgetöse. Ich persönlich hoffe, dass das Projekt umgesetzt wird. Den Kosten stehen gegenüber:

    - Leerstand in der City beseitigt an höchst attraktiver Stelle

    - Signalwirkung über die Grenzen Braunschweigs hinweg

    - Kultur bringt Touristen, die wiederum Geld bringen

    - Stiftung tritt für ein Teil der Kosten ein. Ich habe verstanden später auch für laufende Kosten

  • Ne, nicht in Bahnhofsnähe sondern am Europaplatz, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Ja, laut diesem Artikel will die CDU an den Europaplatz. Was aus der NDR-Meldung ebenfalls nicht hervorgeht: Wenn es nach der CDU ginge, soll es überhaupt kein Konzerthaus geben, sondern nur eine Musikschule in einem funktionalen Gebäude. Ich bin wirklich entsetzt.


    Wenn ich mir anschaue, dass die CDU auch sämtliche geplanten "Velorouten" streichen will, drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Braunschweiger Union sich die Berliner zum Vorbild nimmt - auch dort wird an der Kultur massiv gespart, und Fortschritte in der Rad-Infrastruktur werden bekämpft bzw. rückgängig gemacht. Bitter.

  • Man darf sich aber schon fragen, ob über 100 Millionen für einem Kulturbau vertretbar sind, wenn gleichzeitig Schulen, Bäder, Verkehrsinfrastruktur und was noch alles sanierungsbedürftig sind und es massenhaft an Wohnraum mangelt.

    Ich finde den Gedanken an ein "Haus der Musik" schon charmant, aber vielleicht sollte man da auch etwas die Verhältnismäßigkeit wahren.

    Immerhin hat die Stadt das Gebäude schont erworben und damit Zugriffsrecht. Das ist wahrlich nicht bei jeder Kaufhausruine im Land gegeben. Geeignet wäre der Klotz ja vielleicht auch für Wohnungen. Dann könnten auch die bisherigen Dimensionen gewahrt bleiben und man hätte nicht diesen unverhältnismäßigen Auswuchs nach oben. Ich finde den bestehenden Siegerentwurf durchaus nicht uninteressant, aber eine Garantie gibt es nicht, dass sich dieser Klotz mitten in der Altstadt vertretbar ausnehmen würde. Ich weiß, dass der Stillstand im Bausektor wenig erfreulich ist, aber manchmal will gut Ding Weile haben.

  • Am Modell sieht man keinerlei Fenster. Die Fassade ist detailliert genug dargestellt, dass man die Schindeln sehen kann, Fenster jedoch nicht. Diese befinden sich allenfalls unter diesen so genannten Lappen. In der Zeichnung geht das Schindelraster teilweise über die Fensterdarstellung. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Fenster unterhalb der gebogenen Lappen liegen.


    In beiden sind die von mir erwähnten Fenster deutlich zu sehen. Welchen Sinn würde es auch ergeben, die Unterrichtsräume der Musikschule fensterlos zu halten?

    Da ich möglicherweise in dem Haus mal in der Musikschule arbeiten werde, aber nicht viel verstehe von Architekturplänen, die Frage an Sie hier im Forum: Es sieht doch schon so aus, dass aufgrund der Fassade zumindest in der 4. Etage mehrere Räume, wenn nicht komplett ohne Fester, so doch völlig ohne direkte Sonneneinstrahlung sind - oder irre ich mich da? Also die Räume, die hinter dieser Art Balkon liegen. Dort liegen laut Plan einige der Unterrichtsräume, richtig?! Da kann man schon von vornherein sagen, dass das Musizieren dort bei Schüler:innen und Lehrer:innen nicht beliebt sein würde.

    Für die 4. Etage springt es ins Auge, bei den anderen Etagen fehlt mir das räumliche Vorstellungsvermögen, um zu beurteilen, wie die Elemente der Fassade sich auswirken auf die Räume und auf welche Räume.

    Ich hatte mich schon mal auf baunetz.de geäußert (https://www.baunetz.de/mobil/meldung.html?cid=9930783) in die Richtung, dass ich die Gewichtung zwischen Konzert- und Musikschulbetrieb als Lehrender gelinde gesagt nicht ganz gelungen finde. Sollte auch noch der Musikunterricht im Dunkeln stattfinden müssen, wäre das ein weiteres Minus für diejenigen, die das Gebäude täglich mit Musik füllen sollen.

    Vielleicht kann mir hier jemand vom Fach die Angst nehmen / das beurteilen? Danke in jedem Fall!

  • ^ Ich bin zwar nicht vom Fach, habe mir die Präsentation jedoch noch einmal genauer angeschaut. Das Erdgeschoss soll v. a. für Eingänge und Anlieferung genutzt werden. Die Unterrichtsräume der Musikschule sind für das erste und zweite Obergeschoss an der Brabandstraße und der Jacobstraße vorgesehen. Die unter #19 von mir verlinkten Fassadenzeichnungen zeigen dort auch Fenster, allerdings nicht so viele, wie es laut der Etagengrundrisse geben müsste, die in der Präsentation ebenfalls zu finden sind. Da sind die Darstellungen m. E. nicht kongruent. Fenster finden sich jedoch in beiden Fällen.


    Im dritten Obergeschoss sind auf der Südseite größere Räume für tiefe Streicher, Holz- und Blechbläser vorgesehen. Diese Räume werden Zugang zum Balkon bzw. der Terrasse haben. Sie sind jedoch Teil der Konzerthalle, nicht der Musikschule. Der Präsentation nach würde ich hier von einer Glasfassade ausgehen, der, wie an der Poststraße, eines dieser großen Schindelelemente als Sonnenschutz vorgesetzt ist, welches wiederum einige Meter über dem Boden endet. Finster dürfte es dort bei Tage m. E. nicht werden. Im vierten Obergeschoss gibt es dann hinter diesem Schindelelement tatsächlich einige Räume, die womöglich Tageslicht, doch keinen direkten Ausblick haben werden. Dies betrifft Schlagzeug, Hörner, Kontrabässe und die Harfe. Doch auch dies sind Räume der Konzerthalle, nicht der Musikschule.


    Grundsätzlich kann ich mir auch kaum vorstellen, dass es dunkle Unterrichtsräume geben wird. Auschlaggebend dafür ist nicht der architektonische Entwurf, der nun vermutlich ohnehin noch weiter angepasst werden dürfte, sondern die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Die legt, mit wenigen Ausnahmen, fest, dass Arbeitgeber nur solche Räume als Arbeitsräume betreiben dürfen, die möglichst ausreichend Tageslicht erhalten und die eine Sichtverbindung nach außen haben. Siehe dazu auch: https://www.gesetze-im-interne…v_2004/BJNR217910004.html.

    Einmal editiert, zuletzt von Ted Mosby () aus folgendem Grund: Inhaltliche Ergänzung

  • Man darf sich aber schon fragen, ob über 100 Millionen für einem Kulturbau vertretbar sind, wenn gleichzeitig Schulen, Bäder, Verkehrsinfrastruktur und was noch alles sanierungsbedürftig sind und es massenhaft an Wohnraum mangelt.

    Das ist absolut legitim. Ich denke, dass sich die CDU hier schon einmal mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 positioniert und den Bereich Finanzpolitik und Schulden zu einem ihrer Wahlkampfthemen machen möchte.

    Wenn ich mir anschaue, dass die CDU auch sämtliche geplanten "Velorouten" streichen will, drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Braunschweiger Union sich die Berliner zum Vorbild nimmt - auch dort wird an der Kultur massiv gespart, und Fortschritte in der Rad-Infrastruktur werden bekämpft bzw. rückgängig gemacht. Bitter.

    Finanzielle Aspekte lassen sich gewiss auch instrumentell immer dann gut einsetzen, wenn es im Hinblick auf Sachargumente eher hapert. Bezüglich der Verkehrspolitik kann ich mir das bei der Braunschweiger CDU ebenfalls durchaus vorstellen, auch im Hinblick auf den Stadtbahnausbau. Gleichwohl ist es allein schon wahltaktisch nachvollziehbar, dass sich die Union um stärkere Abgrenzung von SPD und Grünen bemüht und auch fürs Wahlvolk sind klare Alternativen ja zunächst einmal nichts schlechtes.


    Hinsichtlich des Hauses der Musik stellt sich mir die Frage, ob das Projekt nach der Wahl 2026 (13. September) überhaupt noch gestoppt werden könnte.

  • Grundsätzlich kann ich mir auch kaum vorstellen, dass es dunkle Unterrichtsräume geben wird. Auschlaggebend dafür ist nicht der architektonische Entwurf, der nun vermutlich ohnehin noch weiter angepasst werden dürfte, sondern die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Die legt, mit wenigen Ausnahmen, fest, dass Arbeitgeber nur solche Räume als Arbeitsräume betreiben dürfen, die möglichst ausreichend Tageslicht erhalten und die eine Sichtverbindung nach außen haben. Siehe dazu auch: https://www.gesetze-im-interne…v_2004/BJNR217910004.html.

    Hallo Ted, danke für den Post!!! Dass nach Arbeitsstättenverordnung gebaut wird, hoffe ich auch! Allerdings müsste es dann zu einigen Änderungen im Entwurf kommen. Das sage ich nicht mehr ganz aus Laiensicht - am Wochenende habe ich mich mal mit einem alten Freund und pensionierten Bauzeichner über die Entwürfe gebeugt. Sein Ergebnis war folgende Liste von Räumen, die für ihn „schwierig“ aussahen, das heißt kein oder nur indirektes natürliches Licht haben laut Entwurf:


    EG:


    04. Unterricht (Raum ohne Fensteröffnung da an Nachbar anschließend)

    04. Unterricht (Raum ohne Fensteröffnung da an Nachbar anschließend)

    02. Register, Stimmraum (ohne Fensteröffnung da an Nachbar anschließend)



    1. OG


    28. Wartezone (hinter der Schindelfassade)

    27.Unterricht (hinter der Schindelfassade)

    16. Schulleiterzimmer (hinter der Schindelfassade)

    17. stellv Leiter (hinter der Schindelfassade)

    23. Werkstatt (ohne Fenster im GR)

    21. Büro HM (hinter der Schindelfassade)

    Schulhof (nur über Oberlicht im Foyer daneben, bzw. offene Ecke)


    2. OG


    30. Elementare Musik / Tanz (hinter der Schindelfassade)

    30, Elementare Musik / Tanz (hinter der Schindelfassade)



    4. OG


    17. Kontrabässe (hinter der Schindelfassade)

    26. Harfe (hinter der Schindelfassade)

    25. Hörner (hinter der Schindelfassade)

    20 Schlagzeug (hinter der Schindelfassade)

    14. Solist / Dirigent (ohne Fenster im GR)

    15. Solistenzimmer (ohne Fenster im GR)


    5. OG


    03. Foyer (nur über Oberlicht im Foyer daneben, bzw. offene Ecke)



    Mag sein, dass er / wir da bei den „Fassadenräumen“ auch was falsch interpretieren, aber die Zahl vollständig innen liegender Räume hat mich schon überrascht.


    Welchen Status haben denn solche Wettbewerbsentwürfe - müssen die nicht auch nach Machbarkeit (Stichwort Arbeitsstättenverordnung) bewertet werden oder kann man davon ausgehen, dass die vorm Bauen dann noch auf die Regularien hin zurechtgestutzt werden?

  • ^ Ein Architekturwettbewerb dient primär dazu, eine bestimmte Entwurfsidee zu finden, die dann weiter konkretisiert wird. D. h. die Planungsarbeit ist damit nicht beendet, sondern startet jetzt erst richtig. Das betrifft m. E. auch die Genehmigungsplanung, die wiederum die Arbeitsstättenverordnung berücksichtigen muss. Doch ich bin weder Bauingenieur noch Architekt.

  • Das beruhigt mich, hoffe dass dann Herr Keding, Frau Jalyschko, et al. in der Planungsarbeit am Ball bleiben, um die Position der Musikschule zu stärken! Denn Musikräume ohne Fenster sind wie Klavier spielen mit festgestelltem Dämpfer, will ich mal sagen: Man kann zwar irgendwie spielen, aber es ermüdet schnell!

  • Hier hab ich noch ne interessante Ressource zum Thema gefunden, die Begründung des Preisgerichts für den Siegerentwurf:


    https://www.competitionline.co…group/1-preis-201465.html


    Darin heißt es:


    „Die Musikschulräume weisen alle Tageslicht auf,“.


    Das hat die Jury aber nicht genau hingeschaut (siehe mein Post oben). Hoffentlich haben sie es bei anderen, für die Wertung relevanten Aspekten etwas mehr Mühe gegeben!


    Bestärkt mich irgendwie darin, dass für Siegerentwurf und Preisgericht das Thema Musikschule eher nicht so das zentrale war.


    Wenn man davon ausgeht, dass das in der Planungsphase alles noch behoben wird: an wen wendet man sich am besten, um zu sehen, wie der Entwurf überarbeitet wird? Ist das öffentlich? Oder wenn man irgendwie konstruktiv Einfluss nehmen will?

  • Ja, das ist schon ein ganz schöner Klopper mit den fensterlosen Räumen. Ich hab mir die Wettbewerbspläne mal genauer angeschaut – das ist tatsächlich so drin. Mehrere Räume ohne Tageslicht, obwohl diese entlang der Fassade organisiert sind. Und das in einem Musikhaus, wo es nicht gerade um Lagerflächen geht. Muss man auch erst mal bringen.


    Aber ehrlich gesagt: Es wundert mich überhaupt nicht. Das ist halt der Klassiker im Wettbewerbszirkus. Die Jury bekommt die Vorprüfung auf den Tisch, hat wenig Zeit, und wenn dann eine schicke Fassade vorne drauf ist, wird eben schnell gewunken. Wer da wirklich die Grundrisse im Detail prüft, ist eher die Ausnahme.


    Was dann passiert, kennen wir auch: Die gebaute Realität hat mit dem Wettbewerbsentwurf oft nur noch entfernte Ähnlichkeit. Natürlich kann man diese Räume nicht ohne Fenster bauen – weder bauordnungsrechtlich noch funktional. Also wird umgeplant, nachgebessert, Fassade aufgebohrt. Und dann sieht’s am Ende ganz anders aus.


    Dass im Preisgerichtsprotokoll trotzdem die Behauptung steht, alle relevanten Räume seien ausreichend belichtet, ist schon sportlich. Vor allem, weil’s schlicht nicht stimmt. Im Sinne der RPW ist das eigentlich ein No-Go. Aber gut, auch das ist nicht neu – Hauptsache, die Visualisierung stimmt.


    Jetzt bleibt halt die Frage, wie viel vom ursprünglichen Entwurf nach der “Verbesserung” noch übrig bleibt. Das wird man dann sehen. Jetzt sind im Endeffekt die Auslober, Bauherren und spätere Nutzer gefragt wie man damit umgeht.

  • Um das Projekt Haus der Musik gemeinsam weiter voranzubringen, haben die Stadt und New Yorker SE nun einen Rahmen für das weitere Vorgehen abgesteckt und das Konzept einer Stiftung als Bauherrin und Trägerin dargelegt. Eine entsprechende Beschlussvorlage für den Rat geht jetzt in den Gremienlauf. Das gibt die Stadt in einer Pressemeldung und auf ihrer Website bekannt (https://www.braunschweig.de/po…ichten/haus-der-musik.php)


    Die vereinbarte Kooperation soll demnach im Grundsatz wie folgt aussehen: Die Stadt Braunschweig erwirbt das Grundstück des ehemaligen Karstadt-Gebäudes in der Poststraße. Dort entsteht das Haus der Musik nach dem Ergebnis des Architekturwettbewerbs. Es soll die Städtische Musikschule, einen Konzertsaal und weitere öffentlich zugängliche Angebote beherbergen. Der ursprünglich geplante Standort für das Haus der Musik in Viewegs Garten wird nicht weiterverfolgt.


    Das Haus der Musik in der Poststraße soll von einer gemeinnützigen Stiftung privaten Rechts weiter ausgeplant, gebaut, unterhalten und betrieben werden. Die Stadt überlässt der Stiftung das Grundstück, indem sie ein erbbauzinsfreies Erbbaurecht auf 99 Jahre bestellt.

    Die finanziellen Mittel für Errichtung und Unterhaltung des Hauses der Musik werden zu 51 Prozent von New Yorker und zu 49 Prozent durch Mittel der Stadt Braunschweig, darunter die Veräußerungserlöse der jetzt für die Musikschule genutzten Immobilien sowie Investitionskostenzuschüsse, zugesteuert. Außerdem bemüht sich die Stadt, Fördermittel von Bund und Land sowie privaten Spendern einzuwerben. Die Räumlichkeiten der Musikschule im Haus der Musik mietet die Stadt an, den Betrieb des Konzertsaals übernimmt eine gemeinsame gemeinnützige Betreibergesellschaft.


    Stimmt der Rat in seiner Sitzung am 9. Dezember der Vorlage zu, ergeht damit der Auftrag an die Stadtverwaltung, in Abstimmung mit der New Yorker SE die Gründung der Stiftung weiter vorzubereiten. Ziel, so die Stadt, ist es, die Stiftungsgründung im Laufe des kommenden Jahres zum Abschluss zu bringen.

  • Zustimmung im Kulturausschuss


    SPD und CDU haben sich im Kulturausschuss der Stadt für den Verwaltungsvorschlag zum „Haus aus der Musik“ ausgesprochen und dort eine 7:4-Mehrheit erzielt. Erstaunlich, nicht nur für Außenstehende: Die CDU hatte zuletzt aus Gründen der Haushaltsdisziplin harte Kritik am Vorhaben geübt. Die Grünen wiederum, die das Projekt bislang positiv begleiteten, stimmten nun dagegen.


    Quelle (ggf. Paywall): https://www.braunschweiger-zei…-fuer-haus-der-musik.html