Neues Quartier am Rappenweg: "Gute Uta" [bis 65 m; in Planung]

  • Es wird etwas konkreter:

    - Gesamtumfang: 225.000 qm Grundstücksfläche, bislang lt. Zeitungen mehr oder weniger illegales Gewerbegebiet

    - Entwickler sind die Büschl Gruppe, Bayerische Hausbau, KM Wohnbau, Caritas, ZAR Real Estate

    - ZAR Real Estate hat aktuell ein 15.000 qm großes Teilareal im Planungsgebiet von Ten Brinke erworben, vorgesehen sind dort 250 Wohnungen und Büros.

    - Wie groß die Wohn- und Büroanteile auf dem Gesamtareal sind, steht noch nicht fest, der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans ist für Sommer 2022 vorgesehen.

    Auf folgender Karte ist das Gebiet mit PG-2 gekennzeichnet:

    https://www.muenchen.info/ba/15/themen/v…-08_BE_WaRP.pdf

    https://zar-holding.com/trudering-zar-…uenchner-osten/

  • ^ Ich hatte bis zuletzt die Hoffnung, dass das Projekt am Rappenweg mit den Planungen zur WaBuLa in dem Abschnitt zusammengelegt werden, denn die ganzen Flächen um den Obi werden ja im Rahmen der dortigen Planungen mittelfristig auch neu überplant.

  • https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…enweg-1.5661929

    Ein sehr guter Artikel der SZ zum Aufstellungsbeschluss. Aus meiner Sicht ein hochinteressantes Projekt.

    Die Orginalunterlagen finden sich im RISI unter https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/7145779

    Ein paar Punkte, die mich freuen:

    1. Noch keine klaren Vorgaben zu den Eckdaten. Diese sollen sich aus Gutachten ergeben. Alles in allem gibt es aber gute Chancen, dass auch ein zukünftiger Wettbewerb mehr gestalterischen Spielraum zulässt als bspw. der Wettbewerb des benachbarten 5.BA.

    2. Äußere Rahmenbedingungen machen eine wirklich dichte Nutzung wahrscheinleich (siehe Artikel, Thema Altlasten).

    3. Mischung von Wohnung und Gewerbe. Ich bin kein Freund von reinen Schlafstädten, endet jedes Mal aufs neue ziemlich öde (siehe bspw. Gleisdreieck Pasing)

    4. Infrastrukturboost: An einen neuen S-Bahn-Halt mag ich nicht ganz glauben, dafür ist die Deutsche Bahn schlicht zu inkompetent, aber eine schneller vorangetriebene Verlängerung der Tram (früher 19er, jetzt glaub ich 21er) wäre auf jeden Fall super!

    Eine Sache die mich jedoch ärgert (ohne, dass es jedoch dafür wirklich eine Lösung gibt) ist folgende:

    Der mittlere Abschnitt zwischen 5. BA und Rappenweg soll eigentlich mal den Riemer Park abschließen. Momentan besteht er aus Landwirtschaft. Nun wird ringsum geplant, ohne diese Bereiche mit einzubeziehen. Das macht eine spätere Umlage quasi unmöglich. Dies bedeutet, dass die Stadt vor die Wahl gestellt werden wird, ob sie eines Tages

    a) sehr viel Geld für Grund ausgibt, um den Riemer Park fertigzustellen.

    b) Am Ende das Spekulieren sich doch lohnt und die Eigentümer mit Baurecht belohnt werden.

    Schade, dass das Baurecht in der Hinsicht wenig wirksame Mittel kennt, um zu Kooperation zu zwingen.

  • Ein kleiner Park südlich des Rappenwegs und nördlich der S-Bahn finde ich etwas sinnlos, wenn es eine großen schönen Park direkt daneben gibt.

    Ein Sportgelände würde da gut hinpassen.

  • Heute morgen beim Vorbeifahren gesehen, dass bereits große Flächen der illegalen Gewerbeansiedlungen geräumt und der Boden mit Kies aufgeschüttet und begradigt wurde. Von anderen Grundstücken wurden Gebrauchtwagen auf LKW verfrachtet.

    LugPaj: Ob der Messepark schön ist, sei mal dahingestellt. Zum Spazierengehen eignen sich m.E. kurvige Wege deutlich besser als endlos erscheinende Geraden. Zumindest ist er mit 133 ha tatsächlich ausreichend groß um auch noch die Neubaugebiete entlang der S-Bahn aufnehmen zu können.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Zumindest ist er mit 133 ha tatsächlich ausreichend groß um auch noch die Neubaugebiete entlang der S-Bahn aufnehmen zu können.

    Viele Bereiche der Buga sind allerdings kaum 'nutzbar', da es sich um große Blühwiesen mit wenig schattenspendenden Bäumen entlang endloser Geraden handelt. Der Architekt Gilles Vexlard ist leider eine totale Zumutung und verhindert und verzögert seit Bestehen des Parks eine sinnvollere Nutzung. Der 60 Hektar große Westpark hat bspw. für Fußgänger sicherlich einen höheren Nutzwert als der Riemer Park.

  • Die Größe des Parks ist eines (:thumbup:), das andere ist die Ausgestaltung (:thumbdown:). Doch immerhin, im (durchaus hinkenden) Vergleich zum WBP ist der Park wenigstens grün. ;)

  • Neeeeeeeiiin, das ist doch das Gurkenparadies! (Gurkenparadies = Ort an dem mehr oder weniger interessante, alte, unfallgepflegte und scheckheftfreie Gebrauchtwagen zu finden sind)!

    Die sterben langsam aus in München, derweil ist das soooo schön ab und an eine Runde zu drehen und dort die Kisten anzuschauen. :)

  • ^^

    Fassung des Eckdatenbeschlusses

    In seiner heutigen Sitzung hat der Stadtrat den von Planungsreferat und Grundstückseigentümern ausgearbeiteten Eckdatenbeschluss verabschiedet. Damit ist der Bebauungsplan einen Schritt weiter.

    Ein Drittel des Areals ist für Gewerbe, zwei Drittel sind für Wohnbauflächen und Infrastruktureinrichtungen vorgesehen. In Summe können zwischen 2.000 und 2.700 Wohnungen entstehen, 50 % im geförderten Wohnungsbau.

    Eine Konzeptstudie erarbeitete einen städtebaulichen Vorentwurf für das neue Quartier: Demnach sollen sich die Gewerbegebäude in die Höhe gestapelt entlang der Bahnlinie aufreihen und dadurch nördlich anschließende neue Wohnbebauung vom Lärm der Bahntrasse abschirmen. Vorgesehen sind zudem ein Quartiersplatz mit Nachbarschaftstreff sowie ein Hochhaus mit Gewerbe- und Wohnnutzung als Quartierszeichen. Außerdem soll eine schnelle Rad- und Fußwegverbindung von München nach Osten in die Planung integriert werden.

    Im nächsten Schritt wird ein kooperatives Gutachterverfahren mit drei Planungsgemeinschaften erfolgen. Im Zuge dessen wird auch eine Öffentlichkeitsveranstaltung stattfinden. Das daraus resultierende Planungskonzept wird die Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren.

    https://ru.muenchen.de/2025/187/Neupl…eschluss-120455

    Ismaninger: Das Geschäftsmodell solcher GW(S)-Händler dürfte mit Inkrafttreten der neu gefassten Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG eingeschränkt werden. Fahrzeuge ohne gültige HU dürfen dann nicht mehr exportiert werden, um illegalen Fahrzeughandel und die Umweltbelastung in Drittländern zu reduzieren (https://ec.europa.eu/commission/pre…l/de/ip_23_3819 in Verbindung mit https://www.gdv.de/gdv/themen/mob…ge-voran-189558).

  • ^

    Aus dem Stadtratsbeschluss gehen ein paar wesentliche Vorgaben für die Planung hervor:

    "Den im Vortrag der Referentin unter Ziffer 3 (Bericht über die planerische und technische Machbarkeitsuntersuchung für eine zweite Erschließung in Varianten) und Ziffer 4 (Städtebauliche, landschaftsplanerische Konzeptstudie mit Rahmenbedingungen und Eckdaten: „Rahmenlösung“) genannten Eckdaten und Rahmenbedingungen wird zugestimmt, unter der Maßgabe, dass:

    • 1. bezüglich Mobilität und Erschließung
      • das Verkehrskonzept an die Mobilitätsstrategie 2035 angepasst wird und ein möglichst autoarmes Quartier auf Basis eines anspruchsvollen Mobilitätskonzepts (Carsharing, Leihräder, ÖV-Tickets, Stellplatzschlüssel maximal 0,5 ...) umgesetzt werden kann – als wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Dichte
      • mit Nachdruck die Rad- und Fußwegverbindung zur S-Bahn Gronsdorf angestrebt wird (Durchstich Rappenweg)
      • mit Nachdruck der Bau des S-Bahn-Haltepunkts Schwablhofstraße angestrebt wird und spätestens in diesem Zusammenhang die Unterführung Schwablhofstraße für den Fuß- und Radverkehr angestrebt wird
      • die Trambahn Wasserburger Landstraße weiterverfolgt wird
      • zusätzlich zum Ausbau der Knoten "Wasserburger Land-straße/Mauerseglerstraße", "Neue Erschließungsstraße/Mauerseglerstraße" und "Rappenweg/Schwablhofstraße" möglichst keine weiteren Ausbauten erforderlich sind
      • die schulische Versorgung rechtzeitig im Verfahren gesichert wird, sodass sichere und kurze Schulwege sichergestellt werden können
    • 2. bezüglich städtebaulicher Qualität:
      • die weithin sichtbaren Fassaden zum Riemer Park hin sowie das Brückenbauwerk höchsten architektonischen Ansprüchen genügen
      • ein Quartier mit lebendigen Erdgeschossen (möglichst kein Wohnen zum Straßenraum hin und kein Kfz-Parken im EG) entsteht – als wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Dichte
      • das Kfz-Parken möglichst in Hoch- und Quartiersgaragen vorgesehen wird
      • die Nutzung eines möglichen Hochpunkts sich an den in der Hochhausstudie formulierten Kriterien orientiert
    • 3. bezüglich Grün- und Freiraum:
      • die Parkmeile so breit wie möglich für eine Frischluftbahn freigehalten wird
      • die Freiflächen und Innenhöfe möglichst von Tiefgaragenunterbauung freigehalten werden
      • Hitzeinseln vermieden werden
      • möglichst viele Großbäume im Planungsumgriff ermöglicht werden
      • eine Unterbrechung der Ringstraße im Grünzug für den MIV angestrebt wird
      • eine ggfs. erforderliche Schule möglichst nicht im Grünzug gebaut wird"

    https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/9335068

    Der angedachte S-Bahnhof Schwablhofstraße ist mir neu. Wenn dieser umgesetzt wird, wäre dann eine Tram auf der Wasserburger Landstraße nicht überflüssig? Das wären dann mit der U-Bahn ab Bhf. Trudering 3 parallele Verkehrsträger.

    Das Projekt wurde außerdem kürzlich in der Bürgerversammlung des BA-15 vorgestellt. Eine neu zu schaffende Erschließung mittels Brücke über die Eisenbahntrasse erfolgt über die bisherige Sackgasse (Mauerseglerstraße) am Wertstoffhof Trudering. Die Baukosten allein für die Brücke liegen wohl bei ~ 50 Millionen Euro. https://www.wochenanzeiger.de/neubaugebiet-a…c1-e26c90e1f06b

  • Die Situation erinnert mich irgendwie an die schreckliche Geschichte des S-Bahn Haltepunkts Berduxstraße. Nur dass hier wie genannt das Gebiet auch ganz ohne S-Bahn DEUTLICH besser erschlossen ist als die Mausefalle an der Berduxstraße, wo sich der Pendelbus im 20 Minuten Takt nach Pasing manifestiert hat. Stellplatzschlüssel von 0,5 wäre ein echter Fortschritt!

  • Masterplan und Start der Öffentlichkeitsbeteiligung

    Mit der heute gestarteten Öffentlichkeitsbeteiligung startet die nächste Phase des Bebauungsplanverfahrens.

    Anstelle eines klassischen Wettbewerbs haben die verschiedenen Eigentümer (darunter mit 17 % die Stadt) zuvor ein kooperatives Gutachterverfahren durchgeführt, um die an dieser Stelle sehr engen Rahmenbedingungen bestmöglich einzuhalten. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist ein Masterplan, der nun die Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren darstellt. Ausgearbeitet wurde dieser von "su und z Architekten" mit "studio B Landschaftsarchitektur", "NVO Architekten und Stadtplaner" mit "toponauten freiraumarchitekten" und "kadawittfeldarchitektur" mit "Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten und Stadtplaner".

    Geplant sind inzwischen 2.900 Wohnungen und 91.000 qm BGF für Gewerbe (ggf. inkl. Hotel) und Einzelhandel, was einer GFZ von 3,0 entspricht. Die überwiegend sieben bis achtgeschossigen Wohnblöcke werden ergänzt durch vier Hochpunkte mit 65, 45, 35 und 33 Metern, wovon sich drei davon um einen zentralen Quartiersplatz gruppieren. Die Erschließung erfolgt über die Schwablhofstraße im Westen und nach Süden zur Wasserburger Landstraße über eine neu zu errichtende Brücke über die S-Bahntrasse.

    Der Masterplan wird noch bis 27.04. im Planungsreferat ausgestellt. Das im Online-Portal abrufbare Bild ist leider recht unscharf:

    Bild: https://i.ibb.co/wq0nDgq/rappenweg.png

    https://bauleitplanung.muenchen.de/verfahren/cc69…ilsDocumentlist

    Es gibt außerdem eine Projektwebsite, die allerdings bislang nur mit Marketingtexten gefüllt ist: https://www.gute-uta.de/

  • Braucht es da wirklich eine neue Brücke für Autos über die S-Bahn? Meiner Ansicht nach wäre eine reine Querungsmöglichkeit für Fuß-/ Radverkehr absolut ausreichend, v.a.wenn man die Kreuzzung Schwabelhofstr, Wasserburger besser ausbaut, zb mit 2 Linksabbiegerspuren.


    Den neuen Quartiersplatz kann man sicher schön machen. Mit einer breiten Straße, wo man von ziemlicher Höhe auf diesen runterbrettert, kann ich mir das aber schlecht vorstellen.

  • Über den Rappenweg zur Schwablhofstraße hin zur Kreuzung mit der Wabula wird schon durch den 5. Bauabschnitt Messestadt (Arrondierung Kirchtrudering) und der Bebauung Heltauer Straße wesentlich mehr Verkehr erwartet.

    Die geplante Überquerung vom neuen Quartier zur Mauerseglerstraße scheint mir eine Notlösung für den Verkehr Richtung Süden zu sein, da es mit einer Anbindung nach Gronsdorf (Stadt Haar) bekanntlich nicht geklappt hat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Benno StG (26. April 2026 um 09:34) aus folgendem Grund: Korr. Schreibweise Schwablhofstraße

  • Ganz Kirchtrudering, mit den momentan geplanten 2500 (5. BA) + 2900 (Rappenweg) + 1300 (Heltauer Straße) = 6700 WE für ca. 17.000EW (und damit geschätzt etwa doppelt bis dreimal so vielen Neubewohnern wie momentan) ist über genau 5 Punkte zugänglich:

    • Im Westen über die Heltauer Straße und die Straße "Am Moosfeld" - von den großen Neubaugebieten muss man da dann entweder länger durch die Wohngebiete rauschen, oder durch den Kirchtruderinger Ortskern der bereits eine Kapazitätsgrenze erreicht hat.
    • Im Süden über den Schmuckerweg und eben die Schwablhofstraße - ersterer führt in den Truderinger Ortskern und ist jetzt schon dauerüberlastet.
    • Im Norden über die Straße "Am Mitterfeld".
    • Gar Nicht nach Osten - am ehesten eben über die Schwablhofstraße und das Mitterfeld.

    Es gibt bereits Planungen für die Umgestaltung der Kreuzung Schwablhofstraße/WaBuLa/Friedenspromenade mit eben zwei Linksabbiegerspuren. Es wird dann ziemlich sicher auch eine getrennte Linksabbiegerschaltung benötigen - momentan kommen da aber bei Gegenverkehr auch nur 3 Autos pro Schaltung durch. Allerdings ist auch die WaBuLa im morgentlichen Berufsverkehr überlastet - jede Sekunde, die der querende Schwablhofweg extra wegnimmt ist teuer erkauft. Zudem nimmt auch der Verkehr aus der Gegenseite zu - seit der (baustellenbedingt momentan noch verengten) Freigabe der neugeschaffenen Franz-Heubl-Straße und der durchgehenden Tempo 30 Anordnung entlang aller Truderinger Nord-Süd-Achsen (St.Veit-/Bajuwaren-/Feldbergstrasse) ist die Querung Friedenspromenade relativ gesehen deutlich attraktiver als Querung geworden.

    Eine Brücke über die Mauerseglerstraße erlaubt es, Verkehr über den Drosselweg, die Bahnstraße, und dann über Gronsdorf und Salmdorf zur B471 zu führen ohne mit der WaBuLa zu konkurrieren. Das wird sicherlich noch zu Ärger mit den Anwohnern und der Gemeinde Haar führen, ist aber trotzdem in meinen Augen notwendig.

    Zuletzt noch ein bisschen Tagräumerei bzgl. ÖPNV-Anbindung: Eine 1km lange Seilbahnverbindung zwischen Riem Arkaden/U2 Messe West und dem Baugebiet wäre weitaus günstiger als eine Tramverlängerung entlang der WaBuLa, würde tolle Blickachsen entlang des Riemer Parks eröffnen (wie nicht zuletzt während der BUGA auch schon geschehen), und wäre gleichzeitig deutlich attraktiver als ein Bus der sich entlang staugeplagter Straßen zum Truderinger Bahnhof quält. Die Verbindung wäre sogar möglich ohne bestehender Wohnbebauung näher als 40 Meter zu kommen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Eine 1km lange Seilbahnverbindung zwischen Riem Arkaden/U2 Messe West und dem Baugebiet wäre weitaus günstiger als eine Tramverlängerung entlang der WaBuLa

    Zuletzt sind die diversen Seilbahnpläne am FFR in Machbarkeitsstudien aufgrund der doch nicht so geringen Kosten, niedriger Kapazität und fragwürdiger Integration in das bestehende System durchgefallen. Vielleicht sähe das auf einer kurzen Strecke wie über den Messepark anders aus, auch wenn ich es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann. Die Topographie macht sie einfach nicht erforderlich, während flexible, autonome Pendel-Shuttles in Zukunft wohl eine ähnliche Leistungsfähigkeit erzielen würden. Für die Tram spricht, dass sie auf der WabuLa mitunter Haar anbinden würde.

  • Naja deswegen ja Tagträumerei. Trambahnbau ist in meinem Kopf mit jahrelangen Baustellen, Chaos und Stau verbunden, Seilbahnen mit Bergen und Urlaub. Da kommt dann einfach die rosarote Brille raus, ebenso dürfte es vielen bei den FFR Untersuchungen ergangen sein.

    Realistisch gesprochen kommt mangels Geld zeitnah erstmal eh weder Tram noch Seilbahn.