• Am Kupfergraben gibt es eine größere Präsentation zum Thema Flussbad.


    Man hat jedenfalls sehr gut gemachte Visualisierungen, die eine würdevolle Ruhe ausstrahlen und das Flussbad selbst fast museal wirken lassen und von der ursprünglichen Demolierung der Museumsinsel am Lustgarten hat man auch abstand genommen. Ich bleibe dennoch skeptisch.




  • ^Boah, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Die Lichtstimmung in Verbindung mit den hohen Mauern finde ich ja eher gruselig kalt, fast schon etwas dystopisch (zumindest beim mittleren Bild). Bislang hatte ich das Projekt eher mit sommerlicher Leichte verbunden. Wie Du schon ausführst, wollte man sicher aber genau solche Assoziationen in Hinblick auf die Museumsinsel vermeiden und eher eine kühle Würde vermitteln. Man versucht nun wohl, sich möglichst unauffällig einzufügen.

  • Antiker Körperkult in einer Umgebung, die an römische Thermen erinnert und deren Mauern tatsächlich die Schätze der Antike bergen: Das macht natürlich etwas her. Ich würde dort durchaus auch gerne schwimmen.

    Trotzdem finde ich die Eingriffe zu groß und die Risiken eines Misslingens unkalkulierbar.


    Mich würde interessieren, ob der Frauentorso mit Tunika im Wasser vor der JSG tatsächlich geplant ist oder nur fantasiert.

  • Ja die Visus wirken schon eher herb - und einmal mehr fällt auf wie trostlos vor allem das Westufer der Friedrichsgracht dasteht - da gibt’s ja max. den aufgemalten Schatten von Bäumen die nicht ma da stehen um die elend trostlose Bebauung zu verdecken.

    Mit dieser sumpfigen Filterbereichslandschaft - Kann ich mich nicht anfreunden - ebensowenig mit der unvorteilhaft entwickelten Begleitbebauung an der historischen Ufermauer, die genauso in nem Straflager stehen könnte - das macht mir dieses Vorhaben visuell schon nicht schmackhaft - gibts irgendwelche verlässlichen Kalkulationen für den Unterhalt - Rettungsschmimmer, Grünpflege, Technische Wartung, Sicherheitspersonal - was ist mit der Verschliesbarkeit der Anlage - wie will man einer Entwicklung wie am Monbijoupark vorbeugen, wie sieht’s mit Einrichtungen wie Fahrstuhl, Toiletten, Duschen und Gastronomieangeboten aus?

    Wer ist die Zielgruppe, mit wieviel Nutzern ist zu rechnen steht das alles noch im Verhältnis zueinander und wie ist das Verhältnis der Anwohner und anderen Anrainer zu diesem Projekt - oder bleibt das ganze eher ein „Par ordre du mufti“ Projekt.

    Toll find ich als einziges die Skulptur im Wasser am Museumsbau - mich würde mal interessieren ob das wirklich angedacht wäre und in welcher Beziehung diese vielleicht zu ihrer Aufstellung im Wasser stünde -


    2013 hat man ja auch eine Skulptur in Höhe des AA geborgen und man vermutet diese stamme vom Stülerbau der neuen Münze, diese könnte doch ebenso Aufstellung im Wasser etwa in ihrer Fundnähe finden.

    Sinnvoll fände ich auch eine Kopie der Sprea, die nach dem beim Umbau des Roten Rathauses aus dem Magistratssaal in Den Tierpark friedrichsfelde transloziert wurde und mittlerweile einer dringenden Restaurierung bedarf - die Idee diese durch einen Aufruf an mögliche Spender zu retten, scheiterte leider bisher am demonstrativen Desinteresse des Tierparks.

  • Wiehoch waren noch gleich die Kosten? 200 bis 300 Millionen?

    Wie lange im Jahr kann man dann da baden wenn alles vertig ist? Zwei bis drei Monate im Jahr oder laenger?

    Und warum badet da Heute keiner?

    Nicht missverstehen - es geht mir nicht ums Preussentum. Aber ein Sumpf

    anzulegen an dieser Stelle. Na ich weiss nicht so recht.

  • Ich würde eher befürworten, den "Sumpf" anzulegen und gerne auch die Treppen, auf das Bad könnte ich verzichten, dann wäre es ein Biotop und die Treppen ein Ort zum relaxen. Baden muss man in dem Kanal m.A.n. nicht.

  • << ... Ach Leute, beschäftigt Euch doch erstmal mit den Details. Es werden Wasserpflanzen benötigt die das Wasser reinigen können. Um diese anzupflanzen benötigen auch diese Wasserpflanzen eine Art Substrat oder Boden.

    Wenn dann das Wasser darüber fliesst sieht es unvergleichlich besser aus, als die stinkende braune Brühe, die jetzt dort fliesst und im Sommer sogar rückwärts.

    Soviel zur 'Preussenherrlichkeit'.