Flughafen: Sonstige Bauprojekte

  • Photovoltaik-Anlage an der Startbahn West

    Die Fraport AG hat eine 2.800 Meter lange Photovoltaik-Anlage an der Startbahn West in Betrieb genommen (dazu bereits #925). 37.000 vertikale Module können eine Leistung von bis zu 17,4 Megawatt produzieren. Die Solarenergie wird von den am Flughafen ansässigen Konzerngesellschaften genutzt, vorrangig fließt er in die Terminalklimatisierung und versorgt die E-Fahrzeugflotte. Einzelheiten können einer Pressemitteilung (PDF) entnommen werden.

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    Bilder: Fraport AG

  • Radwegbrücke (Neubau, update 6.1.2026)

    Nach Beggis letztem Bericht von Mitte August 2025 wäre zu berichten, dass das westliche Widerlager und der westliche Brückenpfeiler ferig sind; die Kälte und die örtlichen Verhältnisse ließen aussagekräftige Fotos leider nicht zu. Aber auf dem offiziellen Pressefoto von Fraport kann man sich gut orientieren (darauf wäre das der linke Pfeiler).

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... Einzelheiten können einer Pressemitteilung (PDF) entnommen werden.

    Die Pressemitteilung ist lesenswert, sie gibt auch Aufschluss darüber, wieso die Panels aufrecht statt wie sonst üblich schräg installiert wurden (platzsparend & umweltschonend, Vegetation darunter kann besser gedeihen, Beitrag für eine stabilere Stromversorgung). Der Fraport Konzern wird zukünftig seinen Bedarf in Frankfurt damit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Ressourcen speisen.

  • Cargo City Süd: Fraport baut Luftfrachthalle für Kühne+Nagel

    Eine weitere Luftfrachthalle wird die Fraport AG bis 2028 auf der 16.900 Quadratmeter großen "Luftfrachtfläche 2" in unmittelbarer Nähe zu Tor 31 errichten. Die Hallenfläche wird rund 7.600 Quadratmeter umfassen, zuzüglich 1.100 Quadratmeter für Büro- und Sozialflächen. Die Halle erhält 16 Tore und Truckdocks mit entsprechenden Fahr- und Rangierflächen. Das Bauwerk ist bereits an den Luft- und Seefrachtanbieter Kühne+Nagel vermietet, der seine Flächen am Flughafen erweitern wird. Mehr in einer heutigen Pressemitteilung.

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    Bild: Fraport AG

  • Neubau Radwegbrücke

    Nach der Fertigstellung des westlichen Widerlagers und des westlichen Brückenpfeilers geht es im Osten weiter. Als Erstes wurde die Böschung an der A3 abgetragen.

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    Foto: Beggi

  • LH Cargo LCCevo Bauabschnitt Alpha (Hochregallager)

    In wenigen Wochen wird LH Cargo den ersten Bauabschnitt (genannt "Alpha") ihres neuen Hubs mit einer größeren Feier einweihen, zu der sie Interessierte eingeladen hat. Ich durfte gestern abend am fast fertiggestellten Hochregallager vorbeizuckeln. Von ca. Norden gesehen wenig spektakulär:

    Interessanter die Ansicht von Osten, ...

    ... in der das Hochregallager seine Wirkung entfaltet:


    Bilder: epizentrum

    Konzeptionell neu ist die großflächige Werbung auf dem schlichten Funktionsbau. Aber warum auch nicht? In diesem Fall rückt die Konzernmutter ihren 100-jährigen Geburtstag ins Blickfeld und ins Bewusstsein von abertausenden Passagieren, die dort vorbeifahren. Unten links sind noch die Züblin-Baucontainer zu sehen.

  • Radwegbrücke

    ^^ Eine Ergänzung zum vorletzten Beitrag, in dem Beggi den Bau der Radbrücke aus Straßenniveau zeigte. Falls irgendwie interessant, nachfolgend zwei Bilder von weiter oben mit Stand 22. April. Die Situation auf der westlichen Seite:

    Dass hier Radfahrer tatsächlich unterwegs sind, belegt das Foto selbst. Die östliche Seite:


    Bilder: epizentrum

  • So ganz verstehe ich die Brücke, die ja nun, so wie ich es sehe, seit 10 Jahren geplant und nun tatsächlich fertiggestellt wird noch nicht. Ich bin da auch ab und an schon mit dem Fahrrad gefahren. Wenn man vom Radweg aus dem Bereich des jetzigen Terminal 3 kommt, kann man ja bequem unter die A3 nach Gateway Gardens fahren und wenn man von der Unterschweinstiege her kommt, an der Bereichswache 20 vorbeifährt, kommt man zum Square. Geht es vor allem darum direkt aus nördlicher Richtung zu Terminal 2 bzw. 1 zu gelangen?

  • ^ Die neue 76 Meter lange Brücke dient hauptsächlich dazu, die 8-spurige Kapitän-Lehmann-Straße per Fahrrad oder zu Fuß zu überqueren. Bisher mussten acht Ampeln passiert werden, um an dieser Stelle von West nach Ost oder umgekehrt zu gelangen. Mit der neuen Brücke sind weniger Stopps erforderlich. Eine Visualisierung aus einem älteren Wettbewerb zeigt den Verlauf des Radwegs vor dem Terminal 2 aus einer ungewohnten Perspektive. Das Design der Brücke wird jedoch anders sein. Ganz ohne Stopps wird es aber auch in Zukunft nicht gehen, denn die Fortführung des Radwegs liegt neben den Bäumen vor dem Terminal 2.

  • Luftfracht-Infrastrukturprojekt "LCCevo" der Lufthansa Cargo

    Oben in #947 hat es epizentrum schon kommen sehen – Lufthansa Cargo hat die erste Bauphase ihres neuen Frachthubs fertig gestellt. Das Gesamtprojekt soll 2030 abgeschlossen werden und das Frankfurter Frachtdrehkreuz zum modernsten Luftfracht-Hub Europas machen. Teile der PM sowie Bilder:

    Lufthansa Cargo bringt ersten Bauabschnitt ihres hochmodernen Luftfracht-Hubs planmäßig in Betrieb

    • Erster und wichtigster Abschnitt des 600-Millionen-Euro-Investments geht in den operativen Betrieb
    • Intelligente Warenströme, automatisierte Prozesse und hochmoderne Lagerinfrastruktur steigern Geschwindigkeit, Effizienz und Qualität im Handling
    • Modernisierung stärkt Lufthansa Cargo und schafft Voraussetzungen für weiteres Wachstum

    Lufthansa Cargo hat heute gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Luftverkehr die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Bauphase ALPHA ihres Infrastrukturprojekts „LCCevo“ am Flughafen Frankfurt gefeiert. Mit dem Abschluss des ersten und zugleich wichtigsten Bauabschnitts erreicht die umfassende Modernisierung einen entscheidenden Meilenstein. Auf rund 80.000 Quadratmetern – das entspricht etwa 11 Fußballfeldern – erneuert Lufthansa Cargo ihr gesamtes Frankfurter Frachtdrehkreuz bei laufendem 24/7-Betrieb grundlegend. Das Infrastrukturprojekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 600 Millionen Euro soll das Lufthansa Cargo Center (LCC) bis 2030 schrittweise zum modernsten Luftfracht-Hub Europas weiterentwickeln.

    Moderne Technologie für maximale Effizienz

    Kern der neuen Infrastruktur sind intelligente Materialfluss- und Fördersysteme, die sämtliche Prozessschritte eng miteinander vernetzen und für einen deutlich effizienteren Warenfluss sorgen. Die Anlagen umfassen unter anderem ein rund 42 Meter hohes vollautomatisiertes Hochregallager mit knapp 3.000 Lagerplätzen für große Frachtpaletten sowie ein hochmodernes automatisches Palettenlager für temperatursensible und spezialisierte Sendungen. Allein das Hochregallager ermöglicht künftig mehr als 300 Ein- und Auslagerungen pro Stunde und verdoppelt damit die Leistungsfähigkeit.

    Vom Projekt zur Performance

    „Mit der Inbetriebnahme von Bauphase ALPHA wird eine Vision zur Wirklichkeit“, sagte Ashwin Bhat, CEO von Lufthansa Cargo. „LCCevo ist eine der bedeutendsten Investitionen in der Geschichte unseres Unternehmens und ein klares Bekenntnis zum Luftfrachtstandort Hessen. Rund jede zweite Tonne Luftfracht am Flughafen Frankfurt wird von Lufthansa Cargo abgefertigt. Deshalb investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Hubs und seine langfristige Leistungsfähigkeit. Mit intelligenten Warenströmen, hochmoderner Infrastruktur und automatisierten Prozessen schaffen wir die Voraussetzungen, um den Anforderungen der globalen Märkte auch in Zukunft gerecht zu werden. Damit stärken wir unsere und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und schaffen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.“

    Klares Bekenntnis zum Standort Frankfurt

    „Unsere Investition in Höhe von 600 Millionen Euro in das neue Luftfrachtzentrum LCCevo ist ein wichtiger Beitrag zum Ausbau unserer führenden Position im Geschäftsfeld Luftfracht und zum langfristigen Erfolg der Lufthansa Group. Wir investieren gleichzeitig in moderne Frachtinfrastruktur und in die größte Flottenmodernisierung unserer Geschichte. Das erfolgreiche Zusammenspiel von Passagier- und Frachtverkehr ist eine besondere Stärke der Lufthansa Group. Die optimale Nutzung und Vermarktung der Frachtkapazitäten unserer Passagierflugzeuge und unserer Frachterflotte machen dieses Erfolgsmodell möglich", sagte Dr. Michael Niggemann, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. „LCCevo ist ein weiterer Schritt in die Zukunft dieses Erfolgsmodells. Wir stärken damit Frankfurt als eines unserer wichtigsten internationalen Drehkreuze und investieren in die langfristige Leistungsfähigkeit eines Standorts, der für die Anbindung Deutschlands an die Märkte der Welt von zentraler Bedeutung ist. Das ist ein klares Bekenntnis zu Frankfurt, Hessen und dem Wirtschaftsstandort Deutschland.“

    Wichtiger Faktor für Wirtschaft und Lieferketten

    „Der Flughafen Frankfurt ist das Herz der europäischen Luftfrachtlogistik. Seine Spitzenposition ist untrennbar mit Lufthansa Cargo verbunden. Das Unternehmen prägt den Standort seit Jahrzehnten und trägt maßgeblich dazu bei, dass Hessen zu den führenden Logistikregionen Europas gehört. Mit Investitionen wie LCCevo bekennt sich Lufthansa Cargo klar zu Frankfurt und zu Hessen. Das Projekt stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Luftverkehrsstandorts, beschleunigt Prozesse und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Frankfurt auch künftig zu den wichtigsten Luftfrachtdrehkreuzen der Welt zählt. Moderne Infrastruktur ist die Grundlage für Wachstum, gute Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung. Deshalb hat das Hessische Wirtschaftsministerium das Projekt von Beginn an eng begleitet und unterstützt“, sagte der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister und stellvertretende Ministerpräsident Kaweh Mansoori.

    „Luftfracht ist für viele Schlüsselindustrien in Deutschland unverzichtbar – von der Pharmaindustrie über den Maschinenbau bis hin zu Zukunftsbranchen wie der Halbleiterindustrie“, sagte Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr. „Für unsere Unternehmen ist ein zuverlässiger, sicherer und schneller Zugang zu internationalen Märkten von entscheidender Bedeutung. Deshalb begrüßt die Bundesregierung das klare Bekenntnis der Lufthansa Group zum Luftfrachtstandort Deutschland sowie die umfassenden und innovativen Investitionen in die Zukunft des Frankfurter Hubs. Projekte wie LCCevo stärken die Leistungsfähigkeit der Luftfracht und damit zugleich die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landess.“

    Die Zukunft beginnt jetzt

    Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums blickt die Lufthansa Group auf ihre Geschichte zurück und richtet den Blick zugleich nach vorn. Mit LCCevo schafft Lufthansa Cargo einen wichtigen Baustein für die kommenden Jahrzehnte. Was 1926 mit der Gründung der ersten Lufthansa begann und von Anfang an auch den Transport von Post und Fracht umfasste, hat sich heute zu einem globalen Netzwerk entwickelt, das Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften verbindet. Lufthansa Cargo trägt dazu als einer der weltweit führenden Luftfrachtanbieter mit ihrer Mission „Enabling Global Business“ maßgeblich bei.

    In den kommenden Jahren folgen mit BRAVO und CHARLIE weitere Bauphasen, die das Lufthansa Cargo Center bis 2030 zum modernsten Luftfrachtstandort Europas weiterentwickeln. Neben Effizienz und Leistungsfähigkeit spielt auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Auf rund 19.000 Quadratmetern Dachfläche werden Photovoltaikanlagen installiert. Moderne Gebäudetechnik, intelligente Wärmerückgewinnungssysteme und extensive Dachbegrünungen tragen dazu bei, Energieverbrauch und Emissionen zu reduzieren.


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    Bilder: Lufthansa Cargo AG

  • Radwegbrücke

    Auch das östliche Widerlager für die neue Radwegbrücke scheint fertiggestellt zu sein. Somit könnte dem baldigen Einheben des Überbaus aus Stahl nicht mehr viel im Wege stehen. Wo der Überbau aus Stahl zusammengefügt wird, ist mir unbekannt, vermutlich wird er als Fertigkteilkonstruktion in einem externen Werk angefertigt und per Schwertransport angliefert.

    Das östliche Widerlager:

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    Foto: Beggi

  • Ganz so schnell geht es dann nicht, es fehlt ja noch ein Stützbauwerk zwischen beiden Fahrrichtungen. Dazu wurden jetzt Absperrungen gestellt und Bohrgerät angeliefert. Habe leider kein Foto machen können.

  • ^ Stimmt, auf epizentrums Foto weiter oben ist zwar schon ein fertiges Stützbauwerk zwischen den Fahrbahnen zu sehen, es werden aber zwei davon benötigt, wie >>> hier <<< in einer Visualisierung gut erkennbar ist. Aus diesem Grund werden gegenwärtig Gründungspfähle zwischen den Fahrstreifen hergestellt.

    Ein aktuelles Bild von heute im Vorbeifahren:

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    Foto: Beggi

  • Der Pfeiler ist mittlerweile errichtet und die von Beggi in Bild festgehaltene Absperrungen sind zurückgebaut. Die Baustelle ist abgesehen von Bauverteilern und Grundinfrastruktur nahezu besenrein. Fehlen jetzt also nun wirklich "nur noch" der Stahl-Überbau.