S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • Termin für Eröffnung kann wohl wieder nicht gehalten werden

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…iebung-100.html

    Szenario 1: Bisheriges Konzept für Inbetriebnahme - "blutende Fahrgäste"

    Szenario 2: Schrittweise - Fahrgäste leiden weniger, aber länger

    Szenario 3: Komplette Verschiebung der Eröffnung

    Je nach Scenario sind sogar Umleitungen bis Würzburg notwendig. Wie zu erwarten kommt das dicke Ende noch. Besonders interessant wird das, weil nach Würzburg von Heilbronn nur eine Bummelbahn fährt, die an jeder Gießkanne anhält.

    Die Gleisflächen dürfen inzwischen nach Bundestagsbeschluss wohl bebaut werden, wann das sein wird steht aber erstmal in den Sternen. Ein kompletter Betrieb im Tiefbahnhof 2026 ist offensichtlich ausgeschlossen. Es wird erstmal auf eine Kombilösung hinauslaufen. Probleme macht auch das ETCS-System.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich vermisse hier diverse User mit denen es hier Diskussionen gab. Wo sind die denn alle hin?

    Vielleicht liegt es,daran dass man mit Dir über Stuttgart 21 genauso wenig diskutieren kann wie mit Cato über Karthago, dessen berühmtes cetero censeo, Carthago delendam esse vom Geiste her doch sehr deiner Einstellung zu diesem Projekt entspricht.

    Es gibt also hier nichts zu diskutkeren.

  • Wenn "Diskussion über S21" nur ein Abnicken und Beifall klatschen sein darf, dann ist dem so.


    Kopfbahnhof bleibt länger (mindestens bis 2027) bestehen:

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttga…5.html#cxrecs_s

    Man weiß also nicht, ob das überhaupt funktionieren wird sämtliche Züge von der Kapazität her im Tiefbahnhof unterzubringen. Wird Geisßlers Vorschlag zum Kombibahnhof doch noch Realität? Provisorien halten erfahrungsgemäß lang.

  • Es gibt wohl doch noch Gesprächsbedarf:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Stuttgart prüft einen Bürgerentscheid zu S-21-Gleisflächen: Kritiker wollen Bebauungspläne stoppen. Ein Bündnis plant ein Bürgerbegehren, um Optionen für den Bahnausbau offen zu halten.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.staedte…obox=1752053840

    Natürlich ist sowieso unklar, wann theoretisch eine komplette Umsetzung des Bahnhofs nach unten stattfinden kann, muss ja trotzdem 31 Jahre nach Fertigplanung und 15 Jahre nach Baubeginn mal geklärt werden, wie es nun weiter geht.

    Natürlich ist die Chance aus meiner Sicht eher gering, dass sowas per se Erfolg hat. Aber insgesamt ist doch die Unzufriedenheit mit den Planungen sehr hoch, so das eine Lösung gefunden werden sollte bei der ein hoher Anteil der Stuttgarter einverstanden ist.

    => Es gibt zwar keine neuen Umfragen, aber es ist davon auszugehen, dass ein sehr hoher Anteil mit S21 in Stuttgart in der derzeitigen Form nicht mehr einverstanden ist, weil sich ja sämtliche vorausgesagten Unzulänglichkeiten nun als Realität gezeigt haben.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das Europaviertel entwickelt sich zum "Brennpunkt"

    Und weitere Probleme. Da das Europaviertel eher einer Betonwüste gleicht wird der Pariser Platz (Wo sich fast nie jemand aufhält) auch "Bratpfanne" genannt:

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.hitzesc…obox=1752390576

    Wer plant denn so einen Mist? Und was steht uns bevor, wenn der Rest ebenso vermurkst wird? Denn auch in den vorgestellten Modellen waren bei der bisherigen Bebauung deutlich mehr Bäume vorgesehen: https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/deta…er/show/Medium/

  • Der Pariser Platz sowie der Teil vom Hbf bis zum Pariser Platz sind viel älter und haben eine deutlich geringere Aufenthaltsqualität als der Rest vom Europaviertel. Daraus kann man aber nicht schließen, dass alles was dort noch gebaut wird zwangsweise schlecht sein wird, sonst könnte man das bauen direkt einstellen.

  • LucBXL

    In welchem Teil vom Europaviertel besteht denn "Aufenthaltsqualität"? Du meinst doch wohl nicht den Mailender Platz???

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.blutige…51ab5ae285.html

    Und woraus kann man schließen, dass was sonst noch dort gebaut wird, dann gut ist? Ist bauen/Architektur inzwischen was mit "Versuch macht kluch" / Experimente => vielleicht klappt es ja??

    Man hätte doch jeden Laien fragen können und ein jeder hätte gesagt, dass der Pariser Platz keine Aufenthaltsqualität haben wird. Warum waren die Architekturexperten damit überfordert?

    Und das Thema Hitze / Bäume war doch auch nicht so schwer zu erraten. Was ist denn da los mit diesen Planern? Wer denkt sich denn so einen Unsinn aus?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der Pariser Platz sowie der Teil vom Hbf bis zum Pariser Platz sind viel älter und haben eine deutlich geringere Aufenthaltsqualität als der Rest vom Europaviertel.

    der zukünftige Manfred-Rommel-Platz wird bestimmt schön kühl mit den Glasflächen und wahrscheinlich relativ wenig Bäumen ;)

  • Ohlsen nicht jeder Platz muss Bäume haben, auch nicht in Zeiten des Klimawandels. Schon mal auf dem Jma-el Fna gewesen? Keinerlei Sonnenschutz, ultra-heiß und trotzdem einer der tollsten Plätze de Welt.

    jack000

    Ja, der Mailänder Platz mit der Brunnenanalage gefällt mir ganz gut. Persönlich habe ich ihn auch noch nicht als Brennpunkt erlebt, wobei das natürlich mein subjektiver Eindruck ist.

  • LucBXL

    Es geht um den Pariser Platz und dort gibt es nichts, sondern der sieht quasi immer so aus:

    https://www.google.com/search?sca_esv…bih=545&dpr=1.1

    => Da der Pariser Platz sowieso für nichts genutzt wird, kann man auch Bäume pflanzen, Grünflächen und Parkbänke hinzufügen, dann käme man in Richtung Aufenthaltsqualität.

    => Eine Fläche ohne Grün und Bäume, mit Treppen zum hinsetzen am Rand und das inmitten von irgendwelchen seelenlosen Glas-Bürobauten wird nun mal kein Platz mit Aufenthaltsqualität und deswegen hält sich da i.d.R. niemand auf!

    Zum Thema Mailänder Platz, man beachte wie häufig Straftaten genannt werden:

    https://www.google.com/search?sca_esv…bih=545&dpr=1.1

    Und die Security in der Bibliothek habe ich selbst gesehen und gefragt, Antwort: "Es sind jederzeit 3 Security-Mitarbeiter in der Bibliothek".

  • jack000 Was den Pariser Platz betrifft, gebe ich zu, dass es viel hässlicher nicht geht. Fehlende Erdgeschossebene mit Geschäften, Cafés etc. Selbst die Zugänge zu den Gebäuden wie dem Lbbw-Hochhaus sind versteckt. Folglich kaum Leben. Die Zentrale der Südleasing sollte man direkt wieder abreißen, es ist mir absolut unverständlich, wie man als Architekt so etwas bauen kann, völlig abweisend und tot. Einzig der nördliche Teil mit Pariser Höfen und Sparkassenakademie ist akzeptabel, hat es durch die restliche Platzgestaltung aber schwer. Vielleicht verbessert sich noch was durch A4, aber da wird mit Sicherheit noch ein Jahrzehnt vergehen.

  • Der Pariser Platz wurde bewusst als freier Platz angelegt um viele Nutzungen und auch Veranstaltungen zu ermöglichen.

    Unter anderem auch die Jazz Open fanden dort 2005-2008 statt.

    Ich erinnere mich auf ähnliche Diskussionen beim Marienplatz. Zu kahle Fläche,...

    Wenn mehr Menschen dort sind, dann wird er auch genutzt denk ich.

    Die Bäume am Rand werden auch so langsam groß. Dann wird das.

    Der Mailänder Platz hatte bei mir auch ein eher negatives Bild.

    Ich war dort vor 2 Wochen und war begeistert wieviel Menschen dort waren. Die Kinder spielten im Brunnen und schaukelten und die Menschen saßen auf den Bänken und den Liegestühlen.

    Aus dem trostlosen Wäldchen wird langsam auch etwas.

    Das dort Straftaten passieren ist natürlich nicht schön. Aber das passiert überall wo viele Menschen zusammenkommen. Leider.

  • Es gab ja diese "Sprechklausel", auf diese haben sich auch hier im Forum einige berufen. Natürlich von Anfang an völliger Blödsinn, manche haben sich da mit "Klagen" irgendwas erhofft, finales Ergebnis nun:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Bahn muss Mehrkosten von Stuttgart 21 allein tragen

    https://www.sueddeutsche.de/politik/deutsc…sten-li.3294251

    Natürlich muss man sich auch fragen, wie dämlich die da von der Bahn waren. Ich würde mich nicht mal bei einem Museumseintrittspreis auf eine "Sprechklausel" einlassen!

    Ok, das Thema ist einerseits nun erledigt, andererseits gehen nun die Diskussionen los, wer das letztendlich bezahlt. Es gibt da ja nur Steuerzahler oder Bahnfahrgast ... und das waren doch die gleichen, die auch vorher Adressiert wurden.

    Die Frage ist nun => Wer wird die Mehrkosten letztendlich tragen müssen?

    Einmal editiert, zuletzt von jack000 (6. August 2025 um 00:00)

  • Vor allem ein wichtiges Thema welches nur in Geschwafel endete und im Nichts endete (Natürlich fällt einem der Pfaffensteigtunnel erst am Ende ein obwohl die Kritiker schon seit mindestens 2007 vehement angemahnt haben, das die Lösung mit der Führung durch LE nicht funktionieren kann:(

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    Deutsche Bahn: Pfaffensteigtunnel bis 2032 fertig

    https://www.schwaebische.de/regional/tuttl…-fertig-3485077

    Aber:

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    Zwecks Finanzierung des Gäubahn-Ausbaus pocht die IHK auf Planungssicherheit. Die Finanzierung des Pfaffensteigtunnels gehöre jetzt ebenso final entschieden, wie die Bau- und Planungsleistung für den kompletten Abschnitt Süd. „Es kann nicht sein, dass wir jährlich im Sommer über den Bau des Pfaffensteigtunnels philosophieren und kein finales ‚Go‘ kommt“,

    https://www.swp.de/lokales/horb/g…obox=1754386337

    Bezahlen will das also auch wieder keiner und wann und ob der Tunnel überhaupt gebaut wird, weiß auch keiner. Wieder mal Planungschaos bei S21 und die Gäubahn aus der Schweiz und dem Süden Baden-Württembergs steht bis zum St. Nimmerleinstag vor den Toren Stuttgarts und die Fahrgäste von Zügen mit 5 Doppelstockwagen müssen in S-Bahnen mit 3 Wagen und bereits fahrenden Fahrgästen umsteigen.