Moabit | Kleinere Projekte

  • Moabit 4 - Bandelstraße 27

    Die Moabiter Bandelstraße ist heutzutage größtenteils von unspektakulären bis langweiligen Nachkriegs-Wohnbauten aus den 50er/60er Jahren geprägt, wie man sie links im ersten Bild sieht. In einer Baulücke (es müsste die Nr. 27 sein) wurde jetzt ein Neubau hochgezogen, der sich dieser unprätentiösen Ecke ganz gut anpasst:





    Die Rückseite zeigt nach Westen zum parkartigen Gelände des GSZ Moabit. Dort wurde der Baukörper terrassenartig gestaffelt:



    Wenige Meter weiter, am Nordende der Bandelstraße (Ecke Birkenstraße), zeigt ein sehr schöner Altbau, dass das früher mal eine richtig gediegene Gegend war:


  • Oldenburger Straße 2

    Wenn man diesem durch Bäume etwas schlecht einsehbaren Werbeplakat glauben darf, will die SKS Immobiliengruppe einen seit längerer Zeit leerstehenden und recht runtergekommenen Altbau in der Oldenburger Straße 2 in Moabit sanieren und umbauen (oder zumindest vermarkten):



    Das Plakat, leider nur aus steilem Winkel einsehbar:



    Habe versucht, es etwas zu entzerren:


  • Huttenstraße

    Und auch im westlichen Moabit tut sich was. An der Huttenstraße, gegenüber der Einmündung der Ufnaustraße wird/wurde ein großes Gewerbegrundstück beräumt. Hier befanden sich bis vor kurzem diverse Flachbauten, die von Autohändlern genutzt wurden. Diese sind nun abgerissen. Das schöne Backstein-Fabrikgebäude nebst Schornstein scheint man zum Glück zu verschonen. Ob und ggf. was dort später gebaut wird, weiß ich nicht - ein Bauschild ist nicht vor Ort.


    EDIT: Ich habe gerade einen Blogeintrag dazu gefunden, demzufolge wird auf dem Grundstück ein ALDI errichtet (wow!). Angabe ohne Gewähr.


    Ansicht Street View




  • Vabali Spa Berlin

    Zuletzt #159


    Hier kann es nicht mehr lange dauern bis zur Eröffnung. So wie es aussieht, befindet sich der Eingangs- und Kassenpavillon vorne zur Seydlitzstraße hin, gleich neben dem Eingang zum Hallenbad. Von dort geht es durch eine überdachten Gang zum eigentlichen Wellness-Bad, das im hinteren (nördlichen) Teil des Grundstücks liegt.


    Der Eingangs- und Kassenpavillon:



    Der überdachte Gang (mit fernöstlich-exotischen Dekodetails):





    Das Hauptgebäude, von außen eher unspektakulär:



  • Umbau für Staatsanwaltschaft, Turmstraße

    Zuletzt #160


    Man ist zwar noch lange nicht fertig, aber hinter den Schutznetzen am Gerüst werden bereits die neuen Fassadenelemente (Hartfaserplatten o. ä.) angebracht. Es hieß ja seinerzeit, die endgültige Farbe stünde noch nicht fest. Jetzt sieht man aber das Farb-Ergebnis. Nun ja, wie nennt man die? Heller Milchkaffee? Hellbeige? Oder wird da später noch drübergestrichen?


    staatsanw_turmstr01.jpg


    staatsanw_turmstr02.jpg


    staatsanw_turmstr03.jpg

  • Umbau für Staatsanwaltschaft, Turmstraße

    ^ Die Hauptfassade an der Turmstraße kann jetzt ohne Gerüste begutachtet werden. Das Ergebnis ist ähnlich schön anzuschauen wie die erste Halbzeit von Deutschland gegen Algerien:


    turmstr_staatsanw02.jpg


    turmstr_staatsanw01.jpg


    turmstr_staatsanw03.jpg


    turmstr_staatsanw04.jpg

  • Heilige Mutter Teresa! Das ganze sieht ja noch zehnmal bescheidener aus als auf den Visualisierungen. :nono:


    Solche Zweckbauten sollte man irgendwo im Innenhof verstecken...

  • Stadtvilla Lindgrün

    Und noch zwei kleine Moabit-Updates:


    Zunächst ein Update des Baufortschritts "Stadtvilla Lindgrün" in der Rathenower Straße 14 (zuletzt #171). Der Rohbau ist ordentlich gewachsen:



  • Spa Vabali eröffnet

    Hier Update Nr. 2, zuletzt #173


    Das Premium-Spa neben dem alten Moabiter Stadtbad wurde inzwischen eröffnet. Ab 16 Euro pro Woche oder 2 Stunden á 18,50 ist man dabei. Die meisten Moabiter werden wohl weiter das alte Hallenbad nutzen. Immerhin dürfen sie den Parkplatz mit den Spa-Besuchern teilen:



    Der Parkplatz wurde neu (und unsauber) gepflastert und steht den Besuchern sowohl des Spas als auch des Stadtbades zur Verfügung:



    Für einen erhöhten Obolus darf man auch "fremdparken":


    Einmal editiert, zuletzt von Backstein () aus folgendem Grund: danke :-)

  • Lehrter Straße Ecke Kruppstraße

    In #129 hatte ich über Umbau von historischen Backsteingebäuden der ehem. Kasernen des 1. Garde-Feldartillerie-Regiments zu Büros und Wohnungen berichtet.


    Ein Neubau auf der Ostseite des Geländes an der Lehrter Straße war damals noch in Bau, inzwischen ist dieser weitgehend fertig. Daher möchte ich noch einmal aktuelle Bilder dieses interessanten BV zeigen.


    Zunächst ein Lageplan:



    Der Neubau, links das ehem. Wachhäuschen:





    Die Westseite im Sichtbeton-Look, immerhin mit schönen großen Balkonen:





    Blick auf den Neubau von der Lehrter Straße aus über die Backsteinmauer:



    Moderner Dachaufbau:



    Blick auf die Grundtückseinfahrt von der Lehrter Straße, links das ehem. Wachhäuschen:




    Hier noch einmal der Sichtbetonkasten (Ateliergebäude von K. Grosse) an der Ecke Lehrter Straße / Ecke Kruppstraße:



    Zum Abschluss vier Bilder von den sanierten und aufgestockten Backsteinbauten:





    Kunst am Bau:


  • ^Das gefällt mir ungemein, besonders wie sensibel mit dem vorhandenen Baumbestand umgegangen wurde. auch die Natursteinverkleidung gefällt. mal ein etwas anderer Stein als üblich.

  • ^ Welcher Naturstein?


    Ich kann mit dieser Ästhetik leider überhaupt nichts anfangen. Hätte ich die Planung vorgenommen, wäre der Dachaufbau rot verklinkert gewesen und hätte ein ordentliches Dach. Der Betonklotz hätte auch Stil und Form der umliegenden Gebäude entsprochen. So ist IMO diese schöne historische Anlage seiner positiven Wirkung beraubt. Mal ganz ehrlich: so einen simplen verputzten Aufbau kann doch wohl jeder Architekt entwerfen, der auch einen Aldi-Markt hinbekommt. Ich erkenne da nichts Interessantes, obwohl es zugegebenermaßen Fälle gibt, in denen ähnliche Aufstockungen sich gut machen, aber hier nicht. Der Sichtbeton ist übrigens ganz ganz schlimm, er gibt dem Ganzen den Rest.

  • Nun ja, wenn man die Komponenten von Beton (Sand, Kies, etc.) für sich betrachtet, kann man eine Sichtbetonwand sicherlich auch als Natursteinverkleidung interpretieren :)
    Wirklich gruseliges Projekt. Der Atelierkasten hat als Solitär ja noch einen gewissen Reiz. Die primitiven und klobigen Dachaufbauten lassen allerdings vermuten, als wäre es die Intention des Investors gewesen, die Backsteinbauten möglichst stark zu entstellen. Selbst ein simples etwas zurückgesetztes Staffelgeschoss hätte hier ästhetischer gewirkt, während die nahtlos draufgeklatschte ungegliederte graue Baumasse die Backsteinfassade förmlich erdrückt. Für mich ein weiteres Beispiel dafür, dass der bewusste Bruch zwischen Alt und Neu als architektonisches Gestaltungswerkzeug ein missglücktes Experiment darstellt.