Dresden: Wilsdruffer Vorstadt

  • ^ na jetzt, wo die Grünen prozentual davonfliegen (dank der SPD), sollte doch auch eine grüne Parteizentrale dorthin. Am Besten gleich daneben - in ... Grün!
    Ach so, in Sachsen haben die Grünen ja nur 3% - oder so. :D

  • Fläche ehemaliger Kohlebahnhof


    Ich hau es mal hier rein, von der Zuordnung ist es bei dem Gebiet ja etwas schwierig, da hier vier Stadtteile(Friedrichstadt, Löbtau-Nord, Wilsdruffer Vorstadt, Seevorstadt-West) aufeinander treffen. Die 150. Oberschule die dort unter anderem entstehen soll, wird aber der Wilsdruffer Vorstadt zugeordnet.


    Nach dem im vergangenem Jahr die Reste des Kohlebahnhofs abgerissen wurden, werden seit diesem Jahr auch die mit Bauschutt verseuchten Böschungen abgetragen, sortiert und zerkleinert.
    Somit sind auf der riesen Fläche kleine Hügel mit Erde und Betonresten entstanden, die wahrscheinlich am Ende noch breit gefahren bzw. abtransportiert werden.
    An manchen Stellen werden gerade auch noch Bodenproben genommen, um wahrscheinlich auch da die Verseuchung zu überprüfen und eventuell den Boden auszutauschen.
    All dies dient sehr wahrscheinlich zur Vorbereitung des großen Bauareals, da neben der Schule hier wahrscheinlich auch noch Büros und Wohnungen entstehen sollen und die Fröbelstraße aus der Friedrichstadt kommend zur Freiberger Straße durchgebunden wird, sowie kleinere Querverbindungen des Weißeritzgrünzugs über das Areal führen werden, um die Stadtteile besser zu verbinden.


  • nochmal: Neubau Hotel Indigo @ Wettiner Platz
    zuletzt hier ^oben
    Die Fassadenbeleuchtung war nochmal Anlass einer Visite, und man durfte auch das Foyer besichtigen.


    Eingangsbereich, Bar, Speisebereich usw. haben mir sehr gut gefallen, das bringen Fotos nicht wirklich rüber.
    Design und Einrichtung scheinen aus dem Licht-Laden im Neubau Schweriner Straße ggü zu sein.
    Ein Design in kupfer-grau-braun-Tönen mit Retroglühballonen, welches man inzwischen mehrfach in unterschiedlicher Aufmachung in der Stadt sieht. Sehr ansprechend und speziell.



    Das Hotel soll gut gestartet sein und ist zufrieden mit Zuspruch und Auslastung.


    Blick in die Schweriner Strasse stadteinwärts: Revitalis-Neubaureihung rechts


    ^ Die Strasse wirkt hell, obwohl hier im Abschnitt keine Läden im Neubauriegel sind.


    Ganz anders der grobe Fauxpas bei Rewe am Postplatz-Revitalis-Riegel (ausnahmsweise mal hier gepostet):
    1. Rewe nimmt tatsächlich die GANZE Länge des Gebäudes ein - als schmaler Schlauch innen.
    2. ist nahezu die ganze Länge des Erdgeschosses nicht nur abgeklebt, sondern die Folien lassen auch kaum Licht von innen nach aussen.
    Entsprechend furzdunkel und tot wirkt der ganze Strassenabschnitt. (das Foto wirkt wegen der Laterne noch viel zu hell)

    Komplettabklebungen sieht man zunehmend - so auch an (teils neuen) türkisch-arabischen Minimärkten/Großläden (zB Bautzner Strasse ggü Rewe, Konkordienplatz Pieschen)
    sowie beim Revitalis-Rewe am Wiener Platz (Prager Carree). Zentrale Orte, und komplette Schaufensterfronten blickdicht und u.U. lichtundurchlässig. Super! :D

  • Beim Wettiner Platz-Projekt kommt ja noch ein Schwerdtner Bäcker in die Ecke zur Schweriner Straße und daneben sind auch noch zwei oder drei Gewerberäume.



    Etwas Beleuchtung am Gebäude kann soviel ausmachen.



    Was den Rewe mit zugeklebten Scheiben angeht, einfach nur schrecklich.

  • ^^ Elli, ich bin gerade sehr überrascht, denn auch ich bin gestern Abend dort entlang gelaufen und war ebenso schockiert ob dieser ewig langen Schaufensterverunstaltung und wollte etwas dazu schreiben. Nun bist du mir zuvor gekommen. :OK30:
    Es ist wirklich duster dort und eine durch die Bebauung geschaffene Aufwertung zumindest diesen Teils der Straße wurde so mit einfachsten Mitteln wieder zerstört. Kann man nur hoffen, dass die den Markt vielleicht irgendwann mal so umräumen, dass die Schaufenster wieder zum rein- und rausschauen dienen (vllt. wenn sich zuviele Mitmenschen beschweren). Im Moment sind es ja eher Bilderrahmen. Und während ich das so schreibe, fällt mir noch eine Möglichkeit ein diesen Umstand effektiv abzumildern: Wenn schon Bilderrahmen, dann doch bitte richtig. In jedes Fenster ein Gemälde o.ä. reinhängen z.B. von jungen aufstrebenden Künstlern oder Studenten der HfBK, ordentlich ausgeleuchtet und schon hat man eine Open-Air-Galerie, die Straße mehr Aufenthaltsqualität und der Rewe wie auch die Künstler mehr Aufmerksamkeit.

  • ^ Ah ja, danke fürs Feedback. Reinschauen ist gar nicht mal verlangt, das wird auch kaum möglich sein. Verlangt ist mE. lediglich eine Lichttransparenz der Folien. Da sollte die Ordnungsbehörde mal gleich mit der Polizei anrücken und drauf drängen, dass sonst da draussen quasi 'ne frequenz-tötende Dunkelzone subjektiver Unsicherheit generiert wird, die aufgrund der Postplatz-Lage nicht unwahrscheinlich zu einer der nächsten 'gefährlichen Orte' (neuerdings: krimineller Brennpunkt) werden könnte. Das sollte auch Rewe einleuchten, gerade für die Anlaufphase ihres ohnehin seltsamen Schlauchladens. Das sollte ebenso den Projektträgern klar sein, denn es geht um ihre schöne neue Postplatzwelt.


    Hingegen geht nach finsterem Nachkriegs-Dunkelzeitalter nun am saal'schen Herzogin Garten das Licht an!
    Der Wohnriegel ist in zahlreichen Wohnungen erleuchtet, hinzu kommt die zusätzliche Weihnachtsillumination.
    Hingegen siehts an der nachbarlichen Residenz am Zwinger (nicht im Bild) noch ziemlich lichtlos aus, nur einzelne Wohungen waren heute abend erleuchtet.

    ^ Foto ohne Stativ - daher etwas unscharf.

  • Herzogin Garten + Orangerie


    War heute selber vor Ort. Vom Zaun ist noch nichts zu sehen, sollte er doch bis Ende des Jahres stehen.


    Blick in den Herzogin Garten. Im Vordergrund entsteht wohl ein Spielplatz. Halt ich persönlich für überflüssig in so einer Gartenanlage.




    Blick zur Gartenseite der Orangerie, nun mit den Terassentreppen komplettiert.


    Kopfbau, nun frei von allen Absperrungen und das Portal ist auch fertig.


    Auf der Straßenseite fehlen noch die Türen, aber der Fußweg ist zum Teil schon wiederhergestellt.


    Am anderen Kopfbau arbeitet man noch an der Fläche


    Vorm Palais ist dese Fläche weitgehenst fertig und bepflanzt


  • Ein Blick auf den Wettiner Platz.
    In der Ecke des Neubaus hat nun ein Schwerdtner Cafe + Bäcker eröffnet und bringt etwas mehr Leben und Licht auf den Platz.


  • Hinterhof Gewerkschaftshaus Schützenplatz - wilder Parkplatz wird geordnet
    Vorzustand Draufsicht



    Pumpenhaus Devrientstrasse - strassenseitige Aussenmalereien
    Vorzustand streetview

    In Vorhersehung des unweigerlichen Wandschicksals griff man nun zur erhofft-vorbeugenden radikalen Variante. Folgend der Treppenabgang nochmal im Detail.

    sachdienliche Hinweise zur ikonografischen Herleitung und Aussage sind gern willkommen. :D

  • Bürokomplex Ehrlich-/Könneritzstraße

    Die SäZ berichtet, dass die Drewag hinter dem Kulturkraftwerk an der Ecke Ehrlich-/Könneritzstraße nun konkret einen großen Bürokomplex mit 42000 Quadratmetern Geschossfläche plant. Für 22.000 Quadratmeter gebe es bereits einen potentiellen Mieter aus der IT-Branche, der allerdings bis zum Jahr 2024 eingezogen sein will:


    https://www.saechsische.de/plu…itte-geplant-5044937.html



    Würde mich freuen, wenn das Gelände durch diesen Bau zeitnah vervollständigt werden und der Blockrand zu den Straßen und zur Bahnstrecke aufgenommen werden würde. Die Planungen zum Kulturkraftwerk sahen ja hier ein großes ovales Gebäude vor. Ich würde, wie gesagt, eine blockrandige Bebauung mehr begrüßen. Auf der gestrigen Sitzung der Gestaltungskommission wurde über das Vorhaben unter TOP3 verhandelt ("Massenstudie und Blickpunktanalyse über das Baufenster der DREWAG, Könneritzstraße/Ehrlichstraße"). War zufällig jemand hier im Forum anwesend und kann etwas zur geplanten Kubatur sagen?


    Im SäZ-Artikel wird die Fertigstellung bis 2024 problematisiert. Erstaunlich, dass eine Fertigstellung innerhalb von 5 Jahren als schwierig erachtet wird. Mir fehlt allerdings der Vollzugriff auf den Artikel. Vielleicht gibt es noch eine Erklärung für diese lange Planung/Bauzeit.

  • Architekt Alexander Poetzsch stellte die Baumassenstudie vor.
    Es handelt sich um Blockrandbebauung, die sich an der Höhe der Umgebung orientiert. Damit variiert die Höhe in den Gebäudeteilen. Neben dem Speicher sind es zum Beispiel nur 17m und sonst bis zu 26m. Knackpunkt ist mal wieder ein Hochpunkt von 35 bis zu 55m. Da gab es von Thilo Wirtz(Linke) Gegenwind, da momentan immernoch um das Hochhausleitbild verhandelt wird.
    Man schlägt vor zweistufig zu planen, also erst den Rest und den Hochausteil später, wenn das Leitbild fertig ist.
    Das WTC ist zum Vergleich 61,5m.
    Fassade ist noch nicht klar, muss aber bei unterschiedlichen Höhen wohl eher kleinteilig sein.
    In der Mitte wird es einen Innenhof geben.

  • Danke Blogrand und Chris für die Neuigkeiten. Ein Blockrand ist hier sicher sehr begrüßenswert. Damit wäre auch die erst nach der Jahrtausendwende arg gerupfte Ehrlichstraße wieder gefasst und die bald geschlossene Bebauung entlang der Hochbahn erführe einen Abschluss - finde ich auf jeden Fall auch deutlich besser als das ursprünglich angedachte Ei-Gebäude.


    Ich betätige mich mal als Hellseher und erwarte eine Fassadengestaltung, die sich an Wolfs Kraftwerks-Erweiterung bzw. am E-Werk an der Könneritzstraße orientiert - also Neue Sachlichkeit in Klinker-Optik. Dies wäre aus meiner Sicht die optimale Lösung und eine weitere Reminiszenz an das 2006 sträflicherweise abgebrochene Kesselhaus.


    À propos Höhe - wie hoch sind eigentlich die Bühnenhäuser von TJG und Staatsoperette?

  • ^^ Operettenturm 34 oder 35 Meter hoch. (Steht irgendwo sicher im KKM-Strang, aber wer will das schon raussuchen..). Ich stand 2015 jedenfalls 34m über Bühnenboden der SOD im Rohbau, wie ich gerade dort nochmal nachlas. Die beiden anderen Kuben sind ca. 5-6m niedriger. Ich halte den Standort für einen Hochpunkt für nicht allzu kritisch und begrüsse diesen Ansatz ausdrücklich. Wahrscheinlich ergibt eine Sichtprüfung auch mit 55m kaum Beeinträchtigungen, das kann man auch notfalls schon ohne Leitbildbeschluß prüfen.
    Für sehr wichtig halte ich die Art des Platzes, welcher im Inneren sowie zum KKM angrenzend entstehen wird, da dieser für's Funktionieren des Areals große Bedeutung erhalten kann und ein toller Aufenthaltsort großer Belebung sein sollte.


    Ich vermute, daß es sich beim grossen Mietinteressent um jenen handelt, welcher vor Monaten für den Wiener Platz Ost schwammig kolportiert wurde. Falls, dann fiele diese freilich dort aus, was dem Projektfortgang am Hbf unter Umständen nicht dienlich wäre, da man sicher auch dort gewisse 'Ankermieter' zur Umsetzung benötigt. Spekulation...


    Ich war nicht in der Gestaltungskommi, aber StadtbilDD hat einen beachtlich ausführlichen Bericht auf deren FaceB-Seite reingestellt.

  • Ex-ABB-Büroriegel vor dem Abriss - vielleicht letzter Blick



    ^ also ein Kranfahrzeug samt Ausleger steht/liegt schon vor dem Gebäude parat. Vermutlich hängt da bald die Stahlkugel dran, welche dann hin und her schwingt...
    Es wird sicherlich ein spektakulärer Abriss - mit vielleicht vielen staubigen Bildern hier... :D


    Blick vom Bahnhof Mitte zum Wettiner Platz - die ehem. Kantine ist bereits weg.


    Daher nochmal ein Rückblick: mit Vorher-Nachher-Bildern vom Herbst'18:


    noch ein Vergleichsbild:


    Eckhaus Könneritzstrasse 11 wird (wie zuletzt sein Nachbar) nachsaniert.


    Bosnusbilder: Durchblick zum Schützenplatz und Dresdner 'Volkshaus'


    Schützenplatzbebauung und Altstadttürme:


    last not least: Wettiner Platz mit erst vor wenigen Jahren gerettetem Altbau Jahnstrasse (rechts) sowie dem neuerlichen Hotel im Hintergrund.