Lichtenrader Revier - An der Alten Mälzerei

  • Im Strang wurde doch der Bebauungsplan und eine ausformulierte detaillierte Visualisierung eingebracht das sah nicht unbedingt nach einer Baumassenstudie aus. Man entwickelt solche Grafiken doch nicht als Ideenplakat ?!

  • Lichtenrader Revier

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    Laut Berliner Woche wurde in dieser Woche die Baugenehmigung für das "Lichtenrader Revier" erteilt. Auf dem, 23.000 qm großen Grundstück an der alten Mälzerei in der Steinstraße 41 entstehen vier Neubauten mit 202 Mietwohnungen, Gemeinschafts- und Gewerbeflächen. Ende 2024 soll alles fertig sein.

    Es gibt eine neue Visualisierung auf der Seite des Projekts.

    Copyright: UTB Projektmenagement

  • Lichtenrader Revier (an der alten Mälzerei)

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    Auch zu diesem BV mal ein paar aktuelle Bilder zum Baugeschehen. Die Mälzerei und ein in Bau befindliches Gebäude waren ja schon im letzen Bild in diesem Beitrag zu sehen. Die alte Mälzerei wurde bereits saniert und wird von diversen Kultureinrichtungen genutzt, u. a. der Bezirksbücherei. Um dieses markante Industriedenkmal herum entstehen mehrere Neubauten, vor allem Wohnungen.

    Überwiegend ist man noch mit Erd- oder Gründungsarbeiten beschäftigt, nur nordwestlich der Mälzerei geht es schon in die Höhe. Blick nach Süden:

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    Die alte Mälzerei:

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    An den Bauzäunen hängt viel mehr oder weniger originelle Werbung für das Quartier:

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    Blick Richtung Westen:

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    Südlich der Mälzerei - Blick nach Südosten:

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    Westseite der Mälzerei (rechts im Bild), Blick nach Norden. Ganz links ist der Interims-S-Bahnsteig Lichtenrade erkennbar:

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    Fassadendetail an der Westseite der alten Mälzerei:

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    Nochmal das Baufeld südöstlich der Mälzerei:

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    Bauschild an der Steinstraße:

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    Blick Richtung West-Nordwest:

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    Blick nach Norden auf die alte Mälzerei:

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  • Lichtenrader Revier (an der alten Mälzerei)

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    Knapp 4 Monate später sind um das alte Mälzereigebäude weitere Hochbauten entstanden:

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    Baufeld östlich des Mälzereigebäudes:

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    Rohbau nordwestlich des Mälzereigebäudes:

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    Hochbauten südlich des Mälzereigebäudes:

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    Südostecke an der Steinstraße:

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    Blick nach Westen, rechts das Mälzereigebäude:

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  • Lichtenrader Revier (an der alten Mälzerei)

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    Die Berliner Woche berichtet über das Projekt, für das am 2. Juni Richtfest gefeiert wurde. Ende 2024 soll alles fertig werden.

    Die UTB Projektmanagement-Gesellschaft als Bauherrin errichtet hier in mehreren 4- bis 5-geschossigen Gebäuden 202 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, rund die Häfte davon mietpreis- und belegungsgebunden ab 6,50 nettokalt pro m² monatlich.

    Alle Wohnungen weisen denselben Standard auf, zwei Drittel sind zudem barrierefrei. Drei große „Cluster-Wohnungen“ bieten Einzel-Apartments für betreute Wohngemeinschaften. Der sog. „Wohntisch Lichtenrade“, ein Zusammenschluss zukünftiger Bewohner, wird bei der Vermietung mitreden und Ideen zur Belebung des Quartiers entwickeln.

    Private Autos sollen auf dem Gelände rund um die Alte Mälzerei nicht fahren, dafür sind aber ca. 500 Fahrrad-Stellplätze vorgesehen.

    Die Energieversorgung erfolgt möglichst nachhaltig, u.a. durch zwei Blockheizkraftwerke, die Biomethan verfeuern. Dazu kommen Photovoltaik-Dachanlagen mit Stromspeichern.

  • Lichtenrader Revier (An der alten Mälzerei)

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    Nordwestlich des alten Mälzereigebäudes ist ein erster Neubau gerüstfrei zu sehen:

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    Ansonsten ist das alte Mälzereigebäude weiterhin von zahlreichen eingerüsteten Rohbauten umgeben:

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    Nuthestraße:

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    Links das Mälzereigebäude:

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    Der provisorische Vorplatz:

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    Rechts das Mälzereigebäude:

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    Im alten Mälzereigebäude ist neben der Stadtbibliothek und weiteren öffentlichen Einrichtungen auch ein Museum zur Geschichte der Mälzerei untergebracht. Im westlichen Gebäudeteil hat man ein paar alte Rohre und Anlagenteile erhalten:

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    Blick aus dem „Village Lichtenrade“ Richtung Süden zur Alten Mälzerei:

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  • Nach gut einem Jahr mal wieder ein Update zum Lichtenrader Revier. Das BV ist weit fortgeschritten und teilweise bezogen, wenn auch noch nicht ganz fertiggestellt. Hier die Gebäude an der Steinstraße:

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    Auch die Außenanlagen haben Gestalt angenommen:

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    Der Platz vor dem alten Mälzereigebäude:

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    Eingangsbereich eines der Neubauten:

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    Das Gebäude südlich der Mälzerei:

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    Blick zurück auf den großen Platz, links die Mälzerei:

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    Blick von Süden Richtung Alte Mälzerei:

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    Blick Richtung Süden und Bahnhofstraße, hier ensteht noch ein moderner Pavillon:

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    An südlichen Rand des Quartiers stehen noch ein paar Erinnerungen an den alten Bahnhof Lichtenrade:

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    Auch ein neuer Spielplatz wird gebaut:

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  • Die Pflasterung, der pflegliche Umgang mit dem hist. Bestand bis hin zur Öffnung der Mälzerei am Giebel mit dem gezogenen Fenster, gefallen mir sehr gut. Die dazugesellte Neubebauung ist m.M leider misslungen. Das Fassadenmaterial hätte gerne Ziegel vielleicht sogar die buntigkeit von Brauchziegel haben können oder eben einen deutlich farbdifferenten Putzauftrag. Die Farbentscheidung hier wirkt hingegen nicht referenzierend zum Ziegel der Mälzerei sondern eher ärmlich imitierend auf mich. Das Talmi wird durch die graue Putz- Gurtung sogar noch verstärkt - die an Beton- oder Steinsichtigkeit im Mauerverbund erinnern. Der Verzicht auf Höhenstaffelung und Dachlandschaft - wirkt sich zusätzlich verhässlichend auf die Neubauten aus und verneint die verlogene mühsam angepinselte „kontextualisierung“ zur Mälzerei. Dabei halte ist die geschaffene Raumfigur hier für gelungen und durchaus für einen Ort mit Athmossphärischem Potenzial - das schreckliche Design der rot angemalten Feierabendkästen reist aber m.M alles nieder.