Steglitz-Zehlendorf | Kleinere Projekte

  • Nur weil die Architektursprache traditionell ist, muss nun qualitativ nicht immer alles vom Feinsten sein. Dann hätten wir in dieser Kategorie nur noch Luxusbauten. Ich würde das Ergebnis auch durchaus als mindestens durchschnittlich bewerten wollen. Gewünscht hätte ich mir allerdings eine differenzierte, wärmere Farbgebung, das hätte den Eindruck sicherlich deutlich verbessern können.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    …. und deren Proportionen klassische Vorbilder geradezu verspotten.

    Hiermit triffst du voll ins Schwarze. Traditionelle Architekturen haben es eh schon schwer, innerhalb von Fachkreisen ernst genommen zu werden und Beispiele wie diese leisten ihrem eigenen Architekturideal nur einen Bärendienst. Die Postmoderne, wenn auch gut gemeint, hat letztlich die Seriosität traditioneller Motive arg demontiert und nun, wo man sich davon wieder zu erholen beginnt und einige Bauherren und Architekten wieder wagen, sich langsam heranzutasten, ist es umso wichtiger, nicht schon wieder die Legitimität der historischen Vorbilder zu untergraben.

  • ^ Die durchschnittliche Qualität von Architektur hat in den letzten 100 Jahren ganz allgemein abgenommen. Ich finde es falsch, das an einem bestimmten Stil festzumachen. Vieles von dem, was man heute als moderne Architektur bezeichnen würde, reicht auch in keiner Weise mehr an die Qualität der Bauhaus-Ära heran, ohne dass es, zumindest in Fachkreisen, der Perzeption moderner Architektur im Allgemeinen schaden würde. Hier ist eher Ideologie das Problem. Selbst der wertigste traditionelle Entwurf wird in diesen Kreisen niemals überzeugen gegenüber einem schlichten, modernen Entwurf. Ich rate daher zu mehr Lockerheit und Selbstbewusstsein. Sich ganz generell für qualitativ hochwertigere Neubauten einzusetzen ist natürlich angebracht, dafür müssten sich aber wohl die Rahmenbedingungen ändern.

  • Ein wesentlicher Knackpunkt sind die Geschosshöhen. In gründerzeitlichen Wohnhäusern betrugen diese bis zu 4m, in den "neuzeitlichen" selten über 2,90m. Das schafft natürlich vollkommen andere Proportionen und unterstützt den Eindruck, dass es sich um einen mit Gesimsen verkleideten Standardbau handelt. Ist natürlich der Geschossflächenmaximierung geschuldet.

  • Energetische Sanierung Feuerwache Wannsee

    Kronprinzessinnenweg 20

    Bereits im Frühsommer dieses Jahres wurde die energetische Sanierung der markanten Feuerwache Wannsee am Kronprinzessinnenweg abgeschlossen. (Lage in OSM).

    Der Bau wurde in den 1970er Jahren nach Plänen von Rainer G. Rümmler errichtet, der für die die Gestaltung Berliner U-Bahnhöfe bekannt ist.

    Im Rahmen des von der BIM beauftragten und von ZRS Architekten umgesetzten Projekts wurden u.a. die asbesthaltigen Fassadenplatten durch Holztafelbauelemente ersetzt. Dabei wurde die ursprüngliche Gestaltung des Baus mit der horizontalen dunklen und roten Gliederung weiterentwickelt. Zudem wurde das Dach energetisch saniert und mit Photovoltaikanlagen zur Stromversorgung des Gebäudes ausgestattet.

    Eine Projektwebsite u.a. mit Bildern des Vorzustands ist bei ZRS Architekten zu finden.

    Weitere Informationen und Baustellenbilder sind auf der website von Energiesprong DE, einer Organisation der Deutschen Energie-Agentur zu sehen, die sich für energetische Sanierung einsetzt. Demnach wurde der Energiebedarf des Gebäudes durch die Maßnahmen um über die Hälfte im Vergleich zum Vorzustand gesenkt.

    Im Dezember 2025 widmete sich der Tagesspiegel dem Projekt.

    Anbei ein paar Eindrücke des sehenswerten Bauwerkes.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

    55512044456_d8a67a94f8_b.jpg

    55511035607_02d8b61630_b.jpg

    55512151668_afa04dee8e_b.jpg

  • Kniephofstraße 3-4 / Körnerstraße .2

    Zuletzt hier 

    Nach über einem Jahr ein Blick. Der Rohbau und die Sanierung sind zum größten Teil abgeschlossen. Weiterhin wird im Innenhof und seitlich gearbeitet.

    © Johannes_9065

    qhmdgnxd.jpg

    Sanierten Gebäude.

    wxt4t2fr.jpg

    Neubau - Aufstockung ( mittlere Bereich )

    348ip4u5.jpg

  • Ich habe lange in der Nähe gewohnt. Das fügt sich recht gut in die Umgebung und bleibt vermutlich auch im Kostenrahmen. Kein architektonisches Highlight, aber sehr ordentlich.

    Einmal editiert, zuletzt von Der Kritiker (8. September 2026 um 10:17)

  • BV: Karllotta

    Zuletzt hier 

    Auch auf der Rück- und Vorderseite hat sich einiges getan: Die EDEKA-Filiale ist wieder geöffnet. Für Weinliebhaber gibt es ebenfalls einen Laden nebenan.

    © Johannes_9065 ( heute ).

    Rückseite.

    6t5frwal.jpg

    Vorderseite.

    6ozoemrq.jpg&

    o9luibcr.jpg

    Edeka Filiale.

    dodz8cmh.jpg

    Wein-Laden

    vquhk6ai.jpg

  • BV: LA84 - Leydenallee 84

    Karte / Lage 

    Heute ist mir auf dem Weg zur Arbeit, in der Nähe des Bahnhofs Rathaus Steglitz, eine Baustelle aufgefallen. Zuvor stand dort ein altes Gebäude Hier Google , das aktuell zum Großteil abgerissen wurde. Auf der Baustelle und auf der Webseite gibt es die Visualisierung. Hier entstehen 10 neue Eigentumswohnungen. 40 % der Wohnungen sind bereits verkauft.. Website 

    • 2- 4 Zimmer
    • 62 - 94 Quadratmeter.

      Backstein Eintrag DAF Karte ?

    © Johannes_9065

    So soll es aussehen: Vorderseite

    peqndrrw.jpg

    Rückseite.

    un84ysvo.jpg-

    ulbi85ty.jpg

    Blick zur Baustelle.

    lqn9ivup.jpg&

    jphsyube.jpg