Neubau WAZ-Zentrale [realisiert 2018]

  • Davon gab es im ThyssenKrupp Forum mal ein Model. Die Planung gehört in den Kruppgürtel, auf den Bildern sind das TK Quartier, das Finanzamt und die Altendorferstr. zu sehen. Aber schön, dass das Projekt noch zu leben scheint, denn das Modell war spektakulär!

  • ^ Der WAZ-Medienturm ist ein Ansatz, der früher hier im Thread angeregt wurde. Die Visualisierung ist derart undeutlich, dass ich nicht sicher bin, ob der Turm 6 oder 7 Etagen haben soll. Ich glaube, er sollte das benachbarte Einkaufszentrum überragen, damit es in dessen Klotzigkeit weniger den Platz dominiert - außerdem erhielte das Hochhaus gegenüber ein würdiges Pendant.


    Einen überglasten Platz wie auf den Visualisierungen vom November wird es wohl nicht geben - obwohl er durchaus zwischen den Armen des Gebäudeteils nordwestlich vom Turm entstehen könnte.

  • Neubau WAZ-Zentrale: Siegerentwurf von AllesWirdGut

    Ich persönlich finde es sehr schade, dass der Siegerentwurf nicht umgesetzt wird und bin von der Gesamtgestaltung (in Form und Farbe) des jetzt gewählten Objektes von AllesWirdGut überhaupt nicht überzeugt. Mir gefallen die schwarze Fassade und die eckigen Baukörper nicht. Die bei den Objekten eingesetzten geschwungenen Formen (Siegerentwurf) hätte prima zu der des Limbecker Platzes gepasst und im Gegensatz zu diesem eine gewisse Transparenz suggeriert

  • Hätte aber auch schlimmer kommen können (siehe 3. Platz) :nono2:


    Aber eigentlich finde ich beide Entwürfe haben ihre Vor- und Nachteile. So gefällt mir am AllesWirdGut Entwurf z.B. das runde Türmchen besser, welches wohl oben so eine Art Nachrichtenlaufband hat. Außerdem kann man hier, auf Bild 4 erkennen das, das Wasserband wohl bis zum Kreisverkehr durchgestreckt werden soll. Bei KSP Jürgen Engel ist natürlich das große Atrium ein Knaller. Auch gefallen mir die dünnen Stelzen unter dem Vorbau beim zweiten Platz weniger. Bei der Fassade bin ich noch eher unentschlossen, so bunte Bildchen sind doch meist recht weit von der Realität entfernt.


    Die Vermutung von Ricoh ist übrigens richtig. Gegenüber ist ein Parkhaus mit rund 300 Einstellplätzen geplant. Das restliche Gelände könnte demnach mit bis zu sechsstöckigen Bürogebäuden bebaut werden. Siehe hier und hier. Leider reißt man in diesem zuge nicht sofort die Stahlstraße mit ab (wird so wie so früher oder später dazu kommen).

  • Schade um das Atrium. Das hat mir ganz gut gefallen, aber ich kann die Entscheidung der WAZ verstehen. Das Gestaltungskonzept mit den Farben Schwarz, Weiß und Silber, dass sich sich damit an den Prozess des Druckens an (schwarze Druckerschwärze, silberne Stempel und weißes Papier)lehnt, zeigt dass die Architekten sich mit dem Unternehmen auseinander gesetzt haben. Der höhere Turm gefällt mir ebenfalls, wahrscheinlich auch dem Vorstand, weil dieser dort wohl untergebracht wird. Laut Bebauungsplan wird dieser sechs Etagen hoch sein. Der Entwurf von AllesWirdGut sieht auch mehr Freiraum zwischen dem Bürogebäude und den Wohngebäuden vor, dass ermöglicht dann auch eine Außenterasse.


    Bei der Fassade muss man abwarten. Hängt von den Fassadenmaterialien ab, die man einsetzt. Bin auch mal gespannt, ob der Entwurf so bleibt, oder auf die wirtschaftlichen Anforderungen abgespeckt wird.





    Architekt: AllesWirdGut
    Quelle: http://www.baunetz.de/meldunge…ale_in_Essen_3061037.html

  • Insgesamt bin ich der Meinung das fünf Etagen für die Randbebauung doch recht klein wirkt, und damit meine ich das gesamte Univiertel. Kann man gut am AOK Gebäude, welches selbst an der Friedrich-Ebert-Straße durch die alten gegenüberliegenden Gebäude überragt wird, erkennen. Manchmal ist weniger... einfach nur weniger. Zwei Etagen mehr hätten alles doch großstädtischer wirken lassen.


    Der höhere Turm gefällt mir ebenfalls, wahrscheinlich auch dem Vorstand, weil dieser dort wohl untergebracht wird. Laut Bebauungsplan wird dieser sechs Etagen hoch sein.


    Glaube nicht das dort der Vostand untergebracht wird. Für mich wirkt das wie so eine Art Anlaufpunkt für die Bürger/Begegnungsstätte. Die oberste Etage ist auch m.M.n keine richtige Etage, sondern eher so eine transparente Projektionsfläche. Die Etage darunter sehe ich vielleicht als Konferrenzraum evtl. als Restaurant/Cafe.

  • Parkhaus der WAZ-Mediengruppe

    PM: "Bebauungsplanentwurf wird öffentlich ausgestellt: Die Öffentlichkeit kann sich in der Zeit vom 11. bis 22. März über die allgemeinen Ziele sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung des neuen Parkhauses im Universitätsviertel im Rahmen einer Ausstellung informieren.

    Das Bebauungsplanverfahren soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung des Parkhauses schaffen. Die erforderlichen Stellplätze sollen in einer circa 120 Fahrzeuge fassenden Tiefgarage unterhalb der Unternehmenszentrale und in einem Parkhaus mit rund 300 Einstellplätzen auf der westlichen Seite der Segerothstraße untergebracht werden. Zusätzlich sollen innerhalb des Plangebietes auch Büronutzungen möglich werden. In der Pla-nung vorgesehen ist daher ein Gewerbegebiet mit maximal sechsgeschossigen Gebäuden. [...]

    Darüber hinaus kann das städtebauliche Planungskonzept auch im Internet unter der Seite www.essen.de/stadtplanung eingesehen werden."


    Quelle: http://www.essen.de/de/meldungen/pressemeldung_780354.html

  • Erster Spatenstich für neue Funke-Zentrale im Herbst

    Auf dem letzten Grundstück im Universitätsviertel soll noch in diesem Jahr die Baustelle eingerichtet werden. Im Herbst soll der erste Spatenstich für den Neubau der Funke-Zentrale erfolgen. 2016 plant man das alte Gebäude an der Sachsenstraße zu verlassen. Projektentwickler ist Kölbl-Kruse, der auch als Investor auftritt. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von über 90 Millionen Euro. Die Bruttogeschossfläche der neuen Konzernzentrale beläuft sich auf 33.000 Quadratmeter.


    Das Hauptgebäude der Funke-Zentrale entsteht entlang der Segerothstraße. In zentraler Lage, dem Einkaufszentrum Limbecker Platz direkt gegenüber, ist zudem ein kleinerer, Rundbau geplant. Auf der freien Fläche an der gegenüberliegenden Seite der Segeroth-straße an der Ecke Stahlstraße entsteht ein Parkhaus. In der neuen Konzernzentrale werden später rund 1000 Menschen arbeiten. Die alten Häuser im traditionellen Essener Zeitungsviertel rund um die Sachsenstraße, in der die WAZ seit den frühen 1950er Jahren beheimatet ist, sollen verkauft werden.


    Quelle: WAZ



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten



    Bild: Alles Wird Gut Architekten

  • Hat jemand Infos, ob am runden „WAZ Medienturm“ weiterhin digitale Reklame / digitale News etc. vorgesehen sind? Da gab es doch auch mal Ideen und Entwürfe (z.B. auf der AllesWirdGut-Homepage).
    Mir würde das sehr gut gefallen, da so etwas noch einmal ein Alleinstellungsmerkmal für den Berliner Platz schaffen und die interessante bestehende Bebauung mit IKEA-Parkhaus, Colusseum, Cinemaxx & Co. super ergänzen würde.

  • Paule


    ich habe gerade auch noch einmal auf der Homepage von AllesWirdGut geschaut, und dort ist dieses Bild aktuell...



    Bild: AllesWirdGut


    zwar mit Schrift, aber um eine Etage gekürzt :Nieder:


    hier noch ein Bild des Foyers...



    Bild: AllesWirdGut

  • Das ganze sieht doch ganz gelungen aus und wird sicherlich zur Urbanität des Berliner Platzes Beitragen. Ich finde es auch einen gelungen Kontrast zur doch sehr abweisenden Fassade des Limbecker Platzes.


    Das ich nicht so viel vom Uni-Viertel halte ist bekannt, aber immerhin bekommt dieses so einen gelungen Abschluss und ich hoffe das man die sich weiterhin ergebenen Chancen nutzt.


    Weiß man schon ob es Pläne für das jetzige Gelände der Funke Gruppe gibt?
    Immerhin ist das ein sehr großes Areal und die bestehende Bebauung nur schwer zu retten.