Universitätsviertel [realisiert 2017]

  • Park-View

    Die Südfassade von Park-View wurde mittlerweile entrüstet. Die schmalen horizontalen Streifen beleben die Fassade etwas - sie wirkt besser, als die Visualisierungen hier, an die ich mich erinnern kann (obwohl besonders gut auch wieder nicht):





  • Hier und da sieht man schmale Holzbuden an den Grundstücksgrenzen (z.B. hinter der Brücke) - es ist irritierend, dass man mitten in der Großstadt derart dörfliche Häuschen baut, derer Bewohner anscheinend nichts besseres im Sinn haben, als die für Gärten ver(schw)endete kostbare Fläche mit solchen Buden zuzubauen. Zuerst wird nach privaten Gärten gejammert, ohne die Kinder angeblich sterben (wie habe ich bloß überlebt?), dann diese sinnfrei verschwendet.


    Die eine Holzbude (mehr als eine, also Grund für den von Dir gewählten Plural, konnte ich nie erkennen) ist übrigens wieder weg. Vielleicht war es ein Verstoß gegen eine Regelung im B-Plan?

  • ^ Auf dem Foto sieht man drei - in der rechten Häuserzeile am dritten Haus von rechts (von hinten gesehen) und in der linken Zeile die beiden ersten Häuser von rechts, Rücken an Rücken stehend. Auffallend, dass alle drei recht ähnlich sind.


    Wenn alle drei wech sind - schön.

  • Hm. Am rechten Häuserblock ist nur eine Trennwand auf dem Bild zu sehen. Die ist auch noch da. Genauso auch zwischen den beiden mittleren Häusern des linken Blocks. Das dürfte mit Sichtschutz zum Nachbarn zusammenhängen.


    Die doppelbretterbude, die auf deinem Bild gut zu sehen ist, ist aber weg.

  • Stadthäuser

    ^ Stimmt, die Reihen je 4 Häuser haben jeweils eine Trennwand in der Mitte - heute habe ich mir sie genau angeschaut. Mir ist ein Rätsel, wieso gerade die Gärten der beiden Mittelhäuser so strikt mit etagenhoher Wand getrennt sind, während sie sonst paarweise verbunden sind - ich hätte eher je drei etwas dezentere Mauern pro Reihe erwartet. (Da beide Reihen jeweils gleiche Trennwände in der Mitte haben, gehören diese bestimmt zum ursprünglichen Architektenentwurf und sind nicht in Eigeninitiative der Bewohner entstanden.)


    Die östliche Reihe aktuell auf dem 1. Foto. Nördlich von den beiden Reihen gibt es weitere, die inzwischen ebenso fast fertig sind (2. Foto rechts):



    Dass die neuen Reihen zur Abwechslung andere Fassadenplatten als braune erhalten könnten, hätte ich fast nicht erwarten dürfen.

  • Hörsaalzentrum, Park-View

    Das große Fenster am Eingang des Hörsaalzentrums wurde wieder abgedeckt, anscheinend wird die Beton-Oberfläche um dieses Fenster verputzt. Zweites Foto - am Zentrum wurde bereits der Rasen angelegt. Die große fensterlose Wand müsste den Anhängern des Minimalismus wahre Freude bereiten:



    Die Park-View-Fassaden vom Norden sind weitgehend fertig - sie wirken viel besser, als ich es erwartet (befürchtet) habe. Nicht nur Putz, sondern auch mit Platten kombiniert, das belebt:



    Auf der lange still stehenden Victoria-Matthias-Carre-Baustelle geht es richtig los, inzwischen sind große Teile des Kellergeschosses sichtbar:



    Die Limbecker Höfe haben weitgehend das 1. OG. Während sie zumeist aus längeren Häuserreihen bestehen, auf dem ersten Foto links und auf dem zweiten in der Mitte sieht man ein einzelnes Stadthaus - wieso ist die Bebauung dort nicht geschlossener? Bestimmt nicht wegen des Ausblicks, so wird nur welcher auf das benachbarte Victoria-Matthias-Carre offen:


  • Das ganze bleibt in meinen Augen eine Fehlplanung. Es wirkt künstlich und zu geplant um wirklich Flair auszustrahlen.


    Ich bin gespannt ob das Viertel die gewünschte Strahlkraft und Impulswirkung erzeugt. Wünschenswerte wäre es, da man so vielleicht Interessenten für die zahlreich aufkommenden Chancen in der Umgebung findet (GFKL-Haus, Nachnutzung des Ikea-Areals, Kreuzeskirchviertel und Umgestaltung der Nordstadt)

  • Ich habe gar nicht das Gefühl, dass die Planer überhaupt den Anspruch erhoben haben, eine superpulsierende und urbane Ecke zu schaffen.


    Im Gegenteil – hier sollte doch - abgeschirmt vom Großstadtleben – ein ruhiges City-nahes Quartier mit einem hohen Maß an Grün- und Erholungsflächen entstehen. Und das ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Hier wurde Wohnraum geschaffen, der in der City schlichtweg fehlte. Und eine Aufwertung gegenüber den letzten 50 Jahren lässt sich kaum von der Hand weisen.


    Die Architektur ist modern und zeitgemäß und dass hier nicht die supercoolen Citylofts entstanden sind, ist wohl einfach auch der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem Quartier eben um eine ehemalige Brachfläche handelt (und hier die Mieten eben „noch“ :) nicht den Mieten in den hippen Lagen Münchens oder Hamburgs entsprechen). Hier gab es eben keinen attraktiven Bestand, der hätte renoviert und integriert werden können. Und Patina wird sich schon setzten, wenn die Pflanzen weiter wachsen und die letzten Gebäude fertiggestellt und bezogen sind.


    Potential für Strahleffekte sehe ich auf jeden Fall. Hier zieht sukzessive eine neue Klientel in die Innenstadt, die sicher zunehmend auch der Urbanität der ganzen City gut tun könnte. Zudem strahlt das Thema in Richtung Viehofer Straße, wo ich persönlich eher das Potential für ein pulsierendes und urbanes Viertel sehe. Und ich glaube, dass die positiven Entwicklungen dort mit Sicherheit durch die Entwicklungen durch die Grüne Mitte beflügelt wurden(insb. Allbau, das neue Hotel, die Pächter der Kreuzkirche etc.).


    Fazit: Ich denke, dass das Viertel seine Funktion super erfüllen wird (städtebauliche Aufwertung, zeitgemäßer Wohnraum, neu Klientel, Brücke zur Uni) und ich denke nicht, dass es hier an Urbanität mangelt. Urbanität a là Prenzlauer Berg etc. war meiner Meinung nicht unbedingt geplant. Ich denke eher, dass das Viertel vielmehr Urbanität und Leben in den angrenzenden Vierteln beflügeln wird.



    Also Jack - gib dem Ganzen mal eine Chance :)


    :lach:

  • Ich denke ebenfalls, dass hier keine Ausgehviertel mit Bars und Restaurants entstehen sollte, sondern man den Stadtkern auf eine intelligentere Weise beleben wollte: mit Bewohnern, die hier ihr Zuhause finden, und alltäglich sich in der Innenstadt aufhalten, hier ihr Leben gestalten und Geld ausgeben und die Nachbarschaft verändern. Das Ausgehviertel sollte somit nicht im Univiertel entstehen, sondern das Univiertel kann dem Nordviertel der City helfen, sich aufgrund der neuen Anwohner und deren Kaufkraft zu verändern.
    Übrigens: ich hatte im März eine kleine Tagung an der Uni durchgeführt mit Gästen aus ganz Deutschland, die zumeist erstmals ins Ruhrgebiet kamen. Dabei waren auch Gäste aus Hamburg oder Berlin, welche von Essen ganz angetan waren und das Univiertel sehr gelungen fanden... eine Hamburgerin meinte sogar, dass es an die Hafencity in HH erinnere, aber sogar atmosphärischer und gemütlicher hier erscheine. Ich mag den Bogen, hin zum Collosseum-Theater, mit etwas Weite und Ruhe und Licht und Moderne recht gut.

  • Naja so können Meinungen unterschiedlich sein.


    Es ging mir hier auch überhaupt nicht darum das an dieser Stelle ein "Ausgehviertel" hätte entstehen sollen.


    Ich bin einfach aus persönlicher Sicht der Meinung das das ganze langweilig und zu geplant wirkt. Sicherlicht ist alles besser als der Zustand vorher, aber dennoch.


    Desweiteren sehe ich die Effekte für die Nordstadt nicht. Wer sich mal die Preise und Mieten im Viertel anschaut wird sich fragen müssen ob das Klientel was nun dort hinzieht/hinziehen wird, sich tatsächlich in der Nordstadt wohlfühlen wird. Ich wage die Vermutung die zieht es eher nach Rüttenscheid.
    Sicherlich bringen diese Leute Geld in die Stadt und werden dort auch Shoppen gehen, dennoch glaube ich das die Effekte nicht so berauschend sein werden. Ich frage mich außerdem warum man in Citylage wohnen möchte, aber dann bitte von der Stadt und der Urbanität abgeschieden. Das ist für mich ein Widerspruch, aber vielleicht spielt da auch meine andere Kultur mit herein. Man möchte quasi in der Stadt leben, aber trotzdem die Kinder in Ruhe im Garten spielen sehen?
    Es ist richtig das Wohnraum in der Stadt fehlt und das man diese Lücke schließen muss. Allerdings bleibt auch trotz des Viertels weiterhin ein Bedarf an Wohnraum, vorallem nicht so hochpreisiger wie im Univiertel. Den es gilt meiner Meinung nach auch Studenten und junge Menschen in die City zu ziehen, denn die bringen wirklich das Leben und gehen abends auch mal in der Nordstadt oder am Kennedy was trinken.

  • Hörsaalzentrum

    Da im Juli im Essener Subforum noch fast nichts passierte, nutzte ich den ersten trockenen Abend seit Langem für einen Ausflug - das Hörsaalzentrum scheint fast fertig zu sein, auch im Inneren. Interessant finde ich u.a. die gebogenen Lampen (1. Foto). Das Dach wird nach dem intensiven Giessen der letzten Zeit recht grün (3. Foto):







  • Park-View

    Die Fassaden sind fast fertig - sie wirken gar nicht so übel, wie ich es einst befürchtet habe. Zwei Fassadenfarben und keine davon weiß oder grau - dass die silbrig-cremefarbene Fassade nicht dezent genug wirken würde, kann doch keiner behaupten. Mit den Balkonen scheint es noch Probleme zu geben:





  • Victoria-Matthias-Carre, Limbercker Höfe

    Die Bauten des Victoria-Matthias-Carre haben inzwischen mehrere Etagen - sie stehen sehr nah am Wasser, diese Nähe könnte angenehm sein (besonders wenn das Wasser sauberer wäre). Es wäre ein Gefühl fast wie in Amsterdam.
    Im Hintergrund sieht man die ebenso deutlich gewachsenen Limbecker Höfe:







  • Limbecker Höfe

    Die Limbecker Höfe diesmal aus der Nähe - dem Rohbau fehlt nicht mehr viel bis zur geplanten Höhe. An einer Stelle habe ich sogar ein eingesetztes Fenster gesehen (letztes Foto):







  • Victoria-Matthias-Carre

    Das Victoria-Matthias-Carre ist ebenfalls kräftig gewachsen - auf dem ersten Foto vom Osten gesehen. Mit den blühenden Pflanzen kann der Park sogar gefallen:





    Das Areal vom Norden - in der nordwestlichen Ecke gibt es eine Stelle, wo es noch nicht einmal Fundamente gibt:







  • Stadthäuser, Park-View

    Die Stadthäuser der zweiten Reihe neben dem Hörsaalzentrum scheinen genauso wie die südlichen fertig zu sein - obwohl noch nicht bezogen. Weiterhin meine ich, auch hier hätten - wie angrenzend westlich oder am Westende des Areals - MFHs, u.U. für Studenten, entstehen können:





    Den Fassaden von Park-View fehlt nur noch wenig zur Fertigstellung:



  • September 2014

    Genauso die Limbercker Höfe wie das Victoria-Matthias-Carre scheinen weitgehend als Rohbau fertig zu sein - es werden bereits Fenster eingesetzt:






    Auch die Fassaden des Park-View scheinen fertig zu sein:



  • Hörsaalzentrum - Endzustand

    Das Gebäude ist offenbar endgültig fertig geworden, daher habe ich heute diese Fotos gemacht. Nette Idee die geneigte verklinkerte Wand auf dem dritten Foto rechts - die Ausführung hat einen Zusatzaufwand bedeutet:





    So sieht das Zentrum jemand, der aus der U-Bahn kommt - die Trafo-Räume mit den Türen hätte man an einer wesentlich weniger exponierten Stelle unterbringen sollen. Die geneigten Flächen neben der Treppe konnte man nicht begrünen? Derer Funktion erschliesst sich mir nicht (etwas abstellen kann man ja nicht), dafür wirken sie kahl: