Beiträge von tyset

    Wenn du Recht hättest wäre der Truppenabzug innerhalb der USA wohl unumstritten, aber das Gegenteil ist der Fall. Selbst innerhalb der Republikaner wird Trumps Vorhaben stark kritisiert, zumal die Rüstungsausgaben Deutschlands stark gestiegen sind. Unter einem Präsidenten wie Obama (oder jemand anderem), der nicht ständig eh alles an Merkel und Deutschland doof findet, wäre das Narativ wohl deutlich Glaubhafter. Fakt ist, dass sich die Beziehung zwischen den USA und Europa im allgemeinen und zwischen Deutschland und den USA im besonderen unter Trumps Präsidentschaft stark verschlechtert hat. Und das ist für Deutschland und Europa, aber auch die USA eine schlechte Nachricht. Ein Beispiel dafür wie schlecht es um diese "Freundschaft" inzwischen bestellt ist, ist wohl, dass der Abzug nicht angekündigt war wie es normalerweise, insbesondere unter "Freunden" üblich wäre. Und auch in den USA wird Trump vorgeworfen, eben auch innerhalb der Republikaner, dass er vorallem Deutschland brüskieren will und es nicht um die Sache geht. Und genau das ist es, was ich hier "kindisch" nenne.

    Allerdings ist da doch eine Hängepartie vorprogrammiert. Außer Trump scheint den Abzug niemand zu wollen, d.h. man wird die Flächen sicher nicht schnell freigeben. Schon alleine weil da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.


    Die Entwicklungspotentiale für die Stadt sind sicher interessant. Dass die Amis aber auf diese Art und wegen einem kindischen Präsidenten abziehen ist schade.

    Leider wird das jetzt wieder off-topic, aber es ist leider immer nervig wenn ich irgendwelchen Schwachhsinn von wegen "Klimaschindel" und "Coronahysterie" lesen muss. :bah:

    Das ist echt schlecht für eine gute, zielführende Diskussion.



    Zum Inhalt: Eine Ergänzungstation überzeugt mich weiterhin nicht, ich glaube auch dass das zu viel Platz braucht. Auch ein Tunnel schränkt oberirdisch ja die Bebauung ein. Vielleicht sollte dann doch eher der Cannstadter Bf als "Ergänzungsstation" fungieren?


    Schön würde ich es auf jeden Fall finden, wenn die Überlegungen zu einem besseren Flughafenbahnhof, vielleicht sogar direkt an der Autobahn, führen würden.

    Hm, aber was sind die speziellen Probleme der Schulstraße? Alles, was hier bisher steht trifft doch auf fast jede Straße in Stuttgart zu. Ich persönlich nehme die Schulstraße als dreckigen, dunklen Ort wahr an dem dubiose Läden dubioses Klientel anziehen. Obwohl die Schulstraße ja der kürzeste Weg zwischen Königsstraße und Markplatz ist, nehme ich inzwischen lieber die Stiftstraße.


    Aus meiner Sicht würde nur eine grundlegende Sanierung helfen. Die Wege in der ersten Etage müssen weg, dafür müsste die Schulstraße selbst breiter werden. Außerdem müssten natürlich die Häuserfassaden als auch die Straße selbst neu gemacht werden. Es muss sauber und modern wirken. Die chinesischen Restaurants dürfen von mir aus bleiben, müssten aber ebenfalls ihr Erscheinungsbild aufhübschen. Vielleicht kann man auch was abreißen und neu bebauen, anbieten würde sich das Gebäude mit dem großen Parkplatz dahinter (Nr. 18). Die billig-Läden müssen weg.

    ^ Ich vermute die Variante von Regent funktioniert nicht wegen den Steigungen. Die Gäubahn liegt ja sehr viel höher als der neue Hbf.


    Und ich hab schon verstanden wie das gemeint war von dir Regent, ich hatte mich auf den Artikel der StZ von jack000 bezogen. Einen irgendwie gearteten zusätzlichen Bahnhof beim Bahnhof kann ich mir auch nicht vorstellen.

    ^ Danke für den Link. Da wird auch überlegt einen Gäubahn-Haltepunkt am Nordbahnhof einzurichten. Das halte ich für sinnvoll.

    Ob es wirklich eine Art "Regionalbahnhof" in der nähe des neuen Hauptbahnhofs braucht... ich weiß nicht. Ich denke es reicht eigentlich den Nordbahnhof (oder alternativ den Bf. Cannstadt) für Regionalzüge zu nutzen, da die Anbindung an den Hbf eigentlich gut ist. Für jeden, der in die Stadt will, ist es ja eigentlich egal ob er am Hbf oder am Nordbahnhof in die U-Bahn umsteigt. Wer in den Fernzug will könnte wohl auch am Flughafen umsteigen. Hm.

    Nun rächt sich, dass man außerhalb der S21-Flächen den Wohnungsbau nicht ebenfalls forciert... Egal ob die 15 Jahre nun genau stimmen oder nicht, ich fand es immer zu lang alles auf nach die Fertigstellung von S21 zu schieben was Wohnungsbau angeht.

    Der OB ist bei dem Thema einfach im Tiefschlaf.

    Da man der SÖS allerdings ohnehin kein Wort glauben kann, besonders beim Thema S21 nicht... abwarten und Tee trinken. Die SÖS argumentiert dass man daher S21 sofort abbrechen muss, ist klar - daher weht der Wind.

    Wo erkennst du da genau die 70er?

    Diese Beton-Pflanzenkästen am Geländer der Balkone erinnern mich daran. Gab es in den 70er schon mal. Ein Beispiel sieht man unter https://www.rosenheim24.de/bay…s-bausuenden-8195635.html, dort der "Wohnblock in der Heubergstraße" (2. Bild).

    Dass das Gebäude keine Wohnungen beinhaltet ist mir irgendwie entgangen, Entschuldigung.

    Die Fassade zum Platz hin (falls es den wirklich so gibt) finde ich aber doch gar nicht schlecht.

    ^ Oh je. Das erinnert mich an manche Gebäude aus den 70er die inzwischen gerne abgerissen werden. Aber mit "Grün" gewinnt man halt in Stuttgart Wettbewerbe, der Rest ist egal. Das sieht vermutlich nach kürzester Zeit furchtbar aus, weil einige Bewohner das Grünzeug vermutlich nicht pflegen werden.

    ^ Korrekt, der Breitling-Bau ist keine Zierde. Dasselbe gilt leider auch für den Breuninger-Klotz. Ich mag den Laden, aber die Fassade zum Marktplatz hin ist furchtbar.

    Aber ein Abriss des Breitling-Baus ist aktuell ja nicht in Diskussion, oder hab ich das nur verpasst?

    Ich bin mir nicht sicher ob es da zwingend mehr "Grünzeug" braucht. Es gibt doch viele Plätze in der Welt die beliebt sind, obwohl sie nicht begrünt sind. Und der Marktplatz hat an einer Seite ja einige Bäume- Beleben ist vermutlich das richtige Stichwort. Gerade unter den Bäumen am Breitling würde sich Gastronomie sicher gut machen.

    Ich empfinde vor allem die Treppen auf dem Marktplatz als unschön. Ist aber vermutlich Geschmackssache.

    ^ Der 3. Preis gefällt mir auch insgesamt deutlich besser. Wenn man die Beurteilung durch das Preisgericht liest ist mir nicht klar warum der 3. platzierte nicht gewonnen hat. Scheint ja z.B. auch günstiger zu sein.


    Der Neubau der Katholischen Kirchen in der Schwabstraße (St. Elisabeth, vermutlich Nr. 70) gefällt mir gut.

    In der Tat stehen dem Viertel große Änderungen bevor, es erhält ja außerdem einen neuen S-Bahn Anschluss an alle Linien durch die neue Station "Mittnachtstraße". Die vielen Bauprojekte (Siedlungswerk, oder eben die von ISARIA) tun ihr übriges.


    Das mit dem Ufa finde ich persönlich schade um das Kino, aber eröffnet städtebaulich in der Tat neue Chancen. Ich Frage mich ob man aus dem Kino auch eine Interimsoper machen könnte?