S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • Ohlsen

    joo der Gedächtnisschwund hilft, habe, "das auftauchende U-Boot" von Frei Otto zum Ufo verklärt und das tut mir immer noch weh, das das eines seiner letzten Statements war,

    (Frei Otto) fürchtet plötzlich, der Neubau könne „wie ein U-Boot aus dem Meer“ aufsteigen, weil der Stuttgarter Talkessel von Mineralquellen durchzogen ist. Man müsse „die Notbremse ziehen“. Es gehe um „Leib und Leben“.

    der Fernsehturm wurde wochenlang auch hier im Forum diskutiert als einer von den Gegnern erkannt hat, dass der Fildertunnel direkt unter dem Fernsehturm verläuft.


    Quellen sind Kontextzeitung, bei Abriss Aufstand, Parkschützer, k21 facebook, alles hochseriös wie der ganze Widerstand. Teile davon haben es zur StZ gebracht,

    StZ-streckenfuehrung-s-21-fildertunnel-ist-der-tunnel-unter-dem-fernsehturm-riskant oder besser direkt von der Quelle Fernsehturmfreunde


    Ich erspare uns weitere Quellen denn Fremdschämen ist das was mir dazu als erstes einfällt, es tut richtig weh all diese emotionalen Parallelwelten wieder zu ergründen...:rolleyes:

  • Wie einseitig da aber auch die Mainstreampresse immer wieder berichtet kann man aber grade aktuell wieder an einem Bericht über Baustellenführungen am letzten Wochenende sehen:


    https://www.stuttgarter-nachri…69-8b65-2591153540db.html


    Natürlich bringt die bekannt gegnerfreundliche Stuttgarter Nachrichten, wieder lauter Schwachsinns-Einwürfe von irgendwelchen pseudokritischen Besuchern die wieder die längst wiederlegte Lüge von der mangelnden Leistungsfähigkeit wiederholen oder irgendwas von Gefälle faseln. Ohne Worte wie hier unterschwellig wieder Stimmung gegen das Projekt gemacht wird. Man hätte ja auch drüber schreiben können das Bürger von der Helligkeit und Weite der Bahnhofshalle begeistert sind oder das der zukünftige Bahnhofsplatz mit den Lichtaugen ein neues Highlight für Stuggi wird...:nono:

  • ^


    Du würdest einen wirklich guten Nachrichtensprecher in Nordkorea abgeben... :cheer:


    Trefft euch doch alle mal in netter Runde auf dem Schlossplatz, weniger Missverständnisse, weniger Aneinandervorbeischreiben, weniger Wiederholung.

  • Ich hätte ja auich mal gerne was von dem Kraut , um in der Beton-Tristesse des zweiten Bildes der Fotostrecke Licht und Weite zu erkennen.


    MiaSanMia: Stuttgarter Schlossplatz - Video über brutale Schlägerei kursiert im Netz, titelt heute die Stuttgarter Nachrichten. Lieber nicht.

  • ^^

    ja, wer zur heißen Zeit nicht in Stuttgart war, kann leicht daherreden, ich kann nur sagen "wehret den Anfängen" und ich finde es immer wieder spannend wie Menschen, die alles schlecht reden bei Ihren statistischen Treffern frohlocken und dabei nicht mitbekommen wie viel Unfrieden, schlechte Laune, Unversöhnliches etc. dabei entsteht bzw. die Anderen das großzügig vergessen sollen.

    Sonst gerne zu einem guten Streit auch auf unseren Schlossplatz...:banana:

  • Im Großen und Ganzen wären die aufgezählten Punkte auch die gewesen die ich jetzt genannt hätte. Insbesondere das Gipskeuperthema und der Grundwasserspiegel waren am Anfang große Themen.

    Ok danke, hat sich so angehört als obs sehr sehr viele horrovisionen seitens der gegner gegeben hätte. also warens im endeffekt nur die 2-3. Danke für die Klarstellung.

  • Letztlich ging es ja schon darum das die Tunnel angeblich überhaupt nicht gebaut werden könnten und der Tiefbahnhof im Grundwasser versinkt – beides widerlegt! Dazu kam die These das wegen des aufquellenden Gipskörpers halb Stuttgart in einem Loch verschwindet – auch nicht passiert! Es gab auch keine Massenhaften Gebäudeeinstürze und die fehlenden Bäume im Schlosspark haben auch nicht dazu geführt das man in Stuttgart erstickt. Wurde alles mal im Ernst behauptet. So wie sich diese Themen in Luft aufgelöst haben wird sich auch die angeblich mangelnde Leistungsfähigkeit als Falschmeldung herausstellen. Das einzige was mir Sorgen macht ist das Thema Brandschutz. Nicht weil ich den Brandschutz tatsächlich für problematisch erachte, sondern weil das Totschlagargument Brandschutz in Deutschland jedes Projekt zumindest für Jahre ausbremsen kann. Ich erwarte daher dementsprechend noch sehr viele Klagen der Gegner zu diesem Thema und kann mir auch sehr gut vorstellen das einer selbst Feuerteufel spielen wird.

  • Letztlich ging es ja schon darum das die Tunnel angeblich überhaupt nicht gebaut werden könnten und der Tiefbahnhof im Grundwasser versinkt – beides widerlegt!

    Äh dann hast du glaub einfach das gelesen was du lesen wolltest. Klar kann man das alles bauen, aber ob es mehr kostet und eventuelle folgekosten auftreten (wie z.B. im Engelbergtunnel nach Jahren) das ist halt die primäre Frage und die ist keineswegs widerlegt, weil das halt erst die Zeit zeigen wird wenn dann mal nach 2025 die ersten Züge durch die Tunnel fahren.

    .... kann mir auch sehr gut vorstellen das einer selbst Feuerteufel spielen wird.

    uiuiuiui stammtisch pur oder verschwörungen überall :D

  • Ich weiß ja du hältst dich allen überlegen und vermutest überall Stammtisch und Verschwörungstheorie – ich bin keines davon, sogar schon zweimal geimpft ;). Brandanschläge ,auch auf Einrichtungen der Bahn, sind in Linksextremen Kreisen nun wirklich nichts besonderes.

  • Ich erspare uns weitere Quellen denn Fremdschämen ist das was mir dazu als erstes einfällt, es tut richtig weh all diese emotionalen Parallelwelten wieder zu ergründen...:rolleyes:

    In beiden Quellen wird nirgendwo Kritik am Projekt S21 selbst geübt, sondern allein der Streckenführung und dem Wunsch die Trasse um wenige Meter zu verschwenken. Emotional geladen sind in diesem Sinne dann tatsächlich auch die Befürworter, die hinter jedem "Aber" den nächsten Baumstreichler wittern, sich aber selbst nicht mehr rational mit derartigen Einwänden auseinandersetzen können.

  • Ich vermute da nirgends mehr Baumstreichler, aber jede Menge politisch aktive Gruppen die auf immer ihre Glaubwürdigkeit verlieren sollte S21 doch noch zu einem Erfolg werden! Ein Rockenbauch oder Pantisano hat absolut kein Interesse daran, dass das Projekt zum Abschluss kommt.

  • Neall

    Joo, das Spiel sollte man nicht umdrehen, warum unsereiner überhaupt reagiert, weil er erleben musste wie unbeantwortete Bauchfakten sich so ausgebreitet haben, dass man mit Fug und Recht sagen kann, als Stuttgarter hatte man den "Vorteil," als erster in der Republik den Wutbürger kennengelernt zu haben.

    Der Gebhard der bei der Fernsehturmgeschichte federführend mitgemacht hat auf eine Montagveranstaltung u.a. folgendes gesagt

    "Doch vor einer Verlegung kommt erst einmal ein Baustopp und eine Neuplanung. Das liegt absolut auch im Interesse aller Stuttgart-21-Gegner. Wenn Sie nach Erreichen dieses gemeinsamen Etappenziels weitergehen wollen, tun Sie das! Eine Unterschrift auf www.fernsehturmfreunde.de oder auf den hier verteilten Flugblättern hindert niemanden an darüber hinausgehenden Aktivitäten."

    was auch immer hinausgehende Aktivitäten sind/waren, sie waren sicher nicht rationale Argumente!

  • Ohlsen, danke für den Link.

    Die Präsentation scheint wieder das wichtigste zu verschweigen. Die bevorzugte Variante Nr. 1 erhält bei der Kategorie "Beeinflussung der Bebauung" die Note 4. Leider kann ich nicht herauslesen was genau beeinflusst wird und wie stark. Stattdessen wird auf so Details wir die Verkehrsumleitung an der Wolframstraße während der Bauzeit eingegangen...

  • "Vergangene Projekte zeigen: Wenn alle Partner zusammenarbeiten, können

    auch Ergänzungen schnell vorangetrieben werden!"

    Wenn ich mir die letzten Reaktionen der Partner anschaue, ist die Ergänzungsstation praktisch schon wieder tot.
    Ich bin mal auf das Verkehrskonzept gespannt (Ich dachte eigl, dass dies Teil der Untersuchung gewesen wäre). Aktuell ist das ja eher auf dem Niveau: "Verstärker, Express S-Bahnen und so..."

  • Zusammenarbeiten, ja, nur Bedarfs es dafür einer Vision die Menschen mitnimmt, hier ist zu deutlich der Vater des Gedanken erkennbar...


    Was ich z. Zt. eher sehe, ist eine Verbesserung der S-Bahnsituation anzustreben und dafür einen Kopf zu planen ist doch sicherlich von allen Seiten keine Lösung.

    Gestern konnte man in der Printausgabe der StZ sehen, wie bald ein großer Teil der S-Bahn, dem Teil zwischen Hbf - Vaihingen, als Busersatzverkehr stattfinden muss. Dies wird zu erheblichen Störungen des heutigen Kopfes führen, da dort 5 Linien Starten und Enden und zwei durchgeleitet werden, der Fernbahnverkehr ist eingeschränkt und wird zum Teil umgeleitet.

    Vorteil für alle die glauben der Kopf noch Kapazitäten hat, dass man jetzt auch am lebenden Objekt erfahren kann, wie begrenzt die Kapazität des heutigen Kopfes ist.

    Was jedoch schön zu sehen ist, dass es eine direkte Linie S15 von Bietigheim nach Herrenberg über die Gäubahnstrecke (ohne Halt zwischen Feuerbach und Vaihingen) geben wird. Diese sollte imho dauerhaft mit zusätzlichen Haltestellen im Westen eingerichtet werden.

    Verschwendet man jetzt nicht die Zeit mit obigen fragwürdigen Studien und setzt auf eine zweite Stammstrecke, die auf die vorhandene Gäubahnstrecke und auf ein Nordkreuz setzt, dann macht man wirklich etwas für die Region Stuttgart.

  • Wie sieht denn das Szenario bei Sperrung der Stammstrecke denn nach Fertigstellung von S21 und Abbau der bishereigen Infrastruktur aus?

    Das der Kopf zusätzlich den kompletten S-Bahnverkehr abwickeln kann hat m.W. auch niemand behauptet.


    Mit der zweiten Stammstrecke bin ich allerdings ganz bei dir.

  • Was ich z. Zt. eher sehe, ist eine Verbesserung der S-Bahnsituation anzustreben und dafür einen Kopf zu planen ist doch sicherlich von allen Seiten keine Lösung.

    Wenn der Zweig nach Bad Cannstatt die S-Bahngleise der neuen Brücke nutzt, nimmt natürlich jeder Zug der in den Kopf fährt Tangente und der Gäubahn die Trassen weg. Ist also eher Kontraproduktiv ... ich frage mich: Brauchen wir noch mehr Züge ins Zentrum?


    Wie sieht denn das Szenario bei Sperrung der Stammstrecke denn nach Fertigstellung von S21 und Abbau der bishereigen Infrastruktur aus?

    Das der Kopf zusätzlich den kompletten S-Bahnverkehr abwickeln kann hat m.W. auch niemand behauptet.


    Mit der zweiten Stammstrecke bin ich allerdings ganz bei dir.

    2 Linien enden an der Mittnachtstraße (oder Hbf SBahn, je nachdem wo gesperrt wird)
    1 Linie über Gäubahn auf die Fildern
    1 Linie über neuen Hbf auf die Fildern
    2 Fahren eine Schleife über BC und Hbf

    Jedenfalls war das noch für den Stresstest so

    Mit Nordkreuz kann man die SBahnen dann natürlich viel besser umleiten.

  • Das der Kopf zusätzlich den kompletten S-Bahnverkehr abwickeln kann hat m.W. auch niemand behauptet.

    Nicht explizit nur gab/gibt es doch sehr viele k21er die Fantasiezahlen in den Raum geschmissen haben, die implizit mehr versprochen haben, was jetzt persönlich von jedem erlebt werden kann.