Beiträge von tyset

    danke ippolit. Und der Hinweis von AlexB2507 zu Herrn Scheuer ist Whataboutism - so nach dem Motto "ja der Kuhn hat viel Geld verbrannt aber der Scheuer auch". Das ist zwar richtig, hat mit dem Thema aber nix zu tun - aber immer beliebt, wenn einem die Argumente ausgehen. Der X1 ist einer der Gründe warum Herr Kuhn zu Recht abgewählt wurde.

    Wenn ein Grüner OB es nicht schafft den ÖPNV besser zu machen, sondern als einzige "Leistung" den PKW-Verkehr behindern kann, dann ist er Visionslos und daher vermisst ihn auch niemand. Hätte er konstruktiv an Verbesserungen bspw. der Stadtbahn gearbeitet, dann hätte er etwas erreichen können und wäre vielleicht sogar noch im Amt.

    Ich find's auch ganz okay, aber der bereits bestehende Neubau gefällt mir besser. Mal schauen wie es dann in Echt aussieht.

    Besser wie die Ist-Situation ist es natürlich in jedem Fall. Es wäre schön, wenn sich auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwas tun würde, aber damit ist wohl leider nicht zu rechnen.


    Regent oh je, Benningen, da macht doch sogar der Neckar einen Bogen drum rum ;) Ich war auch in Marbach auf der Schule und komme tatsächlich aus Marbach selbst.

    Ich find's schön, dass man das Flair des alten Treppenabgangs zur Haltestelle erhalten hat. Siehe drittletztes Bild...

    (Kleiner Scherz, ich gehe davon aus das ist noch nicht fertig.)


    Sonsts siehts aber echt Top aus. Bin gespannt das mal live zu sehen.

    Ja natürlich ist das Europaviertel nicht perfekt, aber darum ging es doch gar nicht. Mein Punkt war, dass es Menschen gibt, die alles Moderne pauschal verurteilen. Und weil das so ist, liest man dann auch so idiotische Artikel in der Zeitung.

    Die Diskussion, wie Sie hier geführt wird, ob irgendein Platz anders gestaltet sein müsste oder ob irgendwo mehr Gastronomie sein dürfte, geht ja nur unter Leuten, die nicht glauben dass "Modern" gleichbedeutend mit "Schlecht" ist. Ich bin natürlich froh, dass wenigstens hier diese Diskussion möglich ist, aber eben leider nicht überall - auf diesen Umstand wollte ich hinweisen.

    Es ist halt so: dass Europaviertel ist Modern. Und Modern ist, bei einem Teil der Stuttgarter, grundsätzlich schlecht. Deswegen ist das Europaviertel schlecht, S21 schlecht, Hochhäuser schlecht, Gerber schlecht, etc.

    Das muss man nicht ernst nehmen. Es wird halt nicht unterschieden, ob etwas gefällt bzw. nicht gefällt oder ob es nützlich ist und funktioniert. Wenn es nicht gefällt ist es schlecht, fertig. So ist es dann auch nur logisch, wenn das Milaneo ist "tot" und "disfuktional" bezeichnet wird, obwohl sehr viel los ist - weil es halt den Kritikern nicht gefällt und man heute nicht (mehr) sagen kann "ja, es ist erfolgreich und viele Leute gehen da gerne einkaufen, aber mir gefällt es optisch nicht".

    Ne, Angsträume sehe ich da keine. Das ist ja direkt an der U-Bahn-Haltestelle und gut beleuchtet.

    Aber hässlich ist es halt trotzdem wenn da Dreck rumliegt. Sind halt mal wieder vorwiegend Verpackungen von Togo-Essen und Becher und so.

    Welche Planung ist das dann, der die zugestimmt haben? Gibt es da eine Karte davon von? Mir ist nicht klar, wo die Bahn entlang fahren soll, habe nur gelesen dass sie nicht nach Osweil fahren wird.

    Im Rosenstein kann man wohnen ohne Autos machen, wenn man das Viertel durch Tiefgaragen erschließt, der Parkplatzsuchverkehr und die letzte Meile wären dann entspannt.

    Wie geschrieben: laut der Mobilitätsumfrage wird genau keine einzige Tiefgarage geplant, die Leute sollen halt aufs Auto verzichten.

    Bitte unbedingt an der Umfrage teilnehmen und mal rein schreiben dass das Quatsch ist.


    Wie gesagt: man kann gerne auch Häuser ohne Stellplätze planen, gerade im Bereich der S-Bahn-Haltestelle Mittnachtstraße. Es gibt wirklich genug Leute in der Stadt, die kein Auto brauchen. Aber ein ganzes Viertel so zu planen ist verfehlt.

    Wie ist das denn jetzt im Gerber? Bisher waren im UG die Supermärkte, und die beiden Ebenen drüber hatten Einzelhandel. Wie ist das jetzt? Ich hab irgendwie noch nicht verstanden wie die neue Aufteilung aussieht.

    Ich frage daher erneut, was daran falsch ist:


    "Um es zu realisieren ist es notwendig, dass möglichst viele Flächen in Stuttgart Rosenstein versickerungsfähig gestaltet werden (siehe lila Flächen im Plan). Dazu gehört auch der Verzicht auf großflächige Tiefgaragen, die die Innenhöfe versiegeln und ein Abfließen von Wasser verhindern"

    Grundsätzlich ist an dem Gedanken nichts falsch. Es scheint mir aber verkehrt, im gesamten neuen Viertel keine einzige (!) Tiefgarage realisieren zu wollen. Laut den Plänen im Internet sind nur in der Nähe des Hauptbahnhofs Tiefgaragen angedacht (3 Stück, Fläche A2), aber keine einzige im Viertel auf dem Abstellbahnhof (Fläche B) und auch nicht im inneren Nordbahnhof (Fläche C1). Das scheint mir viel mehr ideologisch begründet.

    Es ist natürlich sinnvoll, die versiegelten Flächen zu minimieren. Die Planung der neuen Viertel scheint aber explizit "Anti-Auto" zu sein, und damit auch nicht besser als die autogerechte Stadt der 70er.

    Ich denke, wie immer, wäre ein guter Mix eine gute Lösung. Man könnte das Regenwasser mancher Gebäude auch in Zisternen sammeln, und damit die Gärten und Flächen in den Innenhöfen bewässern.


    Weniger Wohnraum entsteht dort deswegen, weil man wohl als Ersatz für Tiefgaragen ein paar Quartiersparkhäuser bauen will. Und daher, wie geschrieben: lieber ein paar Tiefgaragen (aber nicht überall) und dafür mehr Platz für Wohnhäuser.

    Das bedeutet aber alles nicht, dass die Idee möglichst wenig Flächen zu versiegeln, falsch ist - es wird nur mal wieder einseitig übertrieben.

    Update: habe jetzt mitgemacht und daher meine Text angepasst


    Also: es sind Fragebögen, das lenkt die Diskussion etwas, was sinnvoll ist. Macht da unbedingt mit.

    Was mir auffällt: in der Planung wird das Auto total verteufelt. Das scheint mir so sinnvoll wie die autogerechte Stadt der 70er. Ist sehr ideologisch, aber nicht zielführend. Klar ist es gut, den Menschen alternative Mobilitätsangebote zu machen aber das wirkt auf mich eher wie ein Versuch das Auto zu verbieten. Stattdessen wir total unkonkret von einer Seilbahn fabuliert, von der keiner überhaupt sagen kann wo die fahren soll. Was ein Quatsch.

    Ich kann die Diskussion hier ebenfalls gut verstehen, mir geht es dabei ähnlich wie viewtex.

    Das Schocken war in der Tat ein herausragender Vertreter seiner Zeit, und es ist sehr Ärgerlich dass es ohne Not abgerissen wurde. Da es um ein einzelnes Gebäude geht, und nicht gleich um ein ganzes Ensemble, ist ein Wiederaufbau auch deutlich wahrscheinlicher. Vielleicht wäre auch eine moderne Interpretation denkbar?

    Ich werde wohl nie verstehen wie man auf die Idee kommt mit solchen Aktionen irgendetwas zu bewirken.

    Wenn ich sowas mitbekomme, denke ich doch nicht "huch, böse Allianz" sondern eher, wie H1ghtower, "Sauerei"....

    In der Tat hat man den Eindruck, dass es nicht darum geht eine gute Lösung für Stuttgart 21 zu finden, sondern man scheint eine Lösung gegen Stuttgart 21 zu suchen - Stichwort Ergänzungsbahnhof.

    Ohne den Willen eine gute, Vernünftige Lösung zu finden die zu S21 passt kann das natürlich nichts werden. Und so betätigen sich die S21-Gegner mal wieder als ÖPNV-Verhinderer anstatt die Realität anzuerkennen.

    Unter https://rosenstein-stuttgart.de/quartiersplan gibt es einen Plan. Man kann die Planungen einblenden (rechts unten den Hacken setzen). Das ist allerdings das Ergebnis aus dem Wettbewerb, ich weiß nicht, ob der Rahmenplan abweicht. Aber schon bei diesem Plan kann man sehen, dass das Viertel klein ausfällt. Bspw. gibt es im Bereich des Naturkundemuseums/Nordbahnhof gar keine neue Bebauung. Wie ippolit schreibt scheinen auch alle Bahndämme erhalten zu bleiben, was massiv Fläche kostet.

    Nördlich der Gedenkstätte ("Zeichen der Erinnerung") ensteht ein weiterer, aus meiner Sicht komplett überflüssiger Grünstreifen, der ebenfalls bebaut werden sollte.