Beiträge von tyset

    Ehrlich gesagt: ich verstehe das gerade noch nicht. Wozu braucht man da einen "Mobilitätshub"? Was macht das genau und warum ist das an dieser Stelle sinnvoll? Gefühlt hätte ich das in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes vermutet, aber nicht dort.


    Dann: was braucht Stuttgart ein Filmhaus? Wir haben 2 leerstehende Kinos, insbesondere das Ufa ist riesig. Warum braucht man einen Neubau, wozu soll das gut sein?

    ^ ich stimme AlexB2507 weitestgehend zu. (Willkommen im Forum übrigens.)

    Eine Stadtbahn wäre besser für die Erschließung von Vaihingen geeignet. Andere Strecken halte ich in Stuttgart für Seilbahnen geeigneter. Ich fürchte, dass eine Seilbahn in Vaihingen letztlich den Stadtbahn-Ausbau dort verhindern wird - das wäre die schlechteste Lösung.

    Ich finde die neue Überschrift ja klasse, muss ich sagen: "ev. wackelig" - wollen wir hoffen dass es bald weiter geht und der Turm hinterher stabil steht und nicht wackelt :).

    Unklar ist mir nur, warum das Projekt so kurz vor Ende nicht einfach fertiggestellt wird. Eventuell gibt es vielleicht doch Probleme die offiziell nicht bekannt sind? Ein fertiger Turm wäre nämlich sicher einfacher zu verkaufen...

    Frankenallee 68-72: Verlag der FAZ plant Neuentwicklung

    Die FAZ berichtet in diesem Artikel über den Abbruch, die Nutzung und die Nachnutzung.

    Laut Artikel sollen Mitarbeiterunterkünfte und Mietwohnungen entstehen. Langjähriger Nutzer war die Redaktion Technik & Motor.

    Abriss erfolgt durch AWR.

    Urbanität verbindet man doch auch (unter anderem) mit kleinen Szenebars, Diskotheken und Parks. Die Reeperbahn in Hamburg ist sehr beliebt, aber bestimmt nicht weil die Fassaden da so toll währen. Die "in-Virtel" die mir in Berlin so gezeigt wurden haben ebenfalls nicht durch ihre Architektur geglänzt.

    Stuttgart hat in den Bereichen leider weniger als anderer Städte, was unter anderem an den Mieten liegt. Auch die nicht-Nutzung des Neckar ist ein Teil des Problems.

    Mehr bauen (wie von Wagahai) angesprochen, wäre dringend nötig, um den Druck etwas raus zu nehmen.
    Maßnahmen wie "Stadt am Fluss" und neuer Marktplatz werden auch helfen. Auch kleinere Projekte wie der Abriss der Kaufhof-Anbaus mit Aufwertung des Hans-im-Glück-Brunnens werden helfen.


    Wer allerdings glaubt, dass es schönere Fassaden braucht, ist zwar im Architektur-Forum richtig, aber womöglich in der Realität falsch...

    Ich denke schon auch, dass es aktuell schlecht für das Image von Stuttgart ist, dass die Stadt oft im Zusammenhang mit Feinstaub und Quatschdenkern genannt wird. Auch die Tatsache, dass der Hauptbahnhof Großbaustelle oder runtergekommen ist (je nach dem wo man gerade genau ist), hilft nicht. Allerdings wurden viele Dinge richtig gemacht, vieles wirkt einladend (Marienplatz, Königstraße, Feuersee), das sind aber vorwiegend Orte die man bestenfalls auf den zweiten Blick wahrnimmt. Es wird also sicher helfen, wenn der Hauptbahnhof fertig ist.


    Das Image als Technologie- und Auto-Stadt finde ich ehrlich gesagt super, es kommen auch viele Touristen um z.B. die Automuseen anzuschauen. Das halte ich für ausbaubar, man könnte analog der "Route der Industriekultur" im Ruhrpot etwas ähnliches in Stuttgart und Umgebung schaffen. Der Konflikt entsteht aus meiner Sicht daher, das manche die Autobauer gerne schlecht machen während andere da z.B. arbeiten. Man könnte da ruhig mehr darauf stolz sein.


    Zusätzlich sind die Flächenknappheit und hohen Mieten natürlich nicht gerade hilfreich für die Entstehung irgendwelcher hipper Szenelocations. Sowas hilft aber eben auch beim Image einer Stadt.

    Hier die Ergebnisse für's Archiv:

    gesamt City Außenbezirke
    Frank Nopper 42% 32% 48%
    Marian Schreier 37% 43% 34%
    Hannes Rockenbauch 18% 23% 15%


    Damit wird Frank Nopper Stuttgarts neuer OB. Herzlichen Glückwunsch.


    Währenddessen beschuldigen sich die Anhänger von Schreier und Rockenbauch gegenseitig, denn wenn einer davon zurückgezogen hätte, hätte es dem jeweils anderen rechnerisch reichen können. Das ist korrekt, hätte aber aus meiner Sicht nur funktioniert wenn Schreier angetreten wäre. Er hätte vermutlich genug Stimmen von Rockenbauch übernehmen können damit es reicht. Rockenbauch wäre es umgekehrt nicht gelungen, der polarisiert zu arg, siehe auch die Diskussion hier im Forum.

    Ich halte Rockenbauch für einen ungeeigneten Kandidaten, er ist ein Spalter. Er vertritt seine recht radikalen Forderungen, wobei an den negativen Auswirkungen dann anderen die Schuld zugeschoben wird. Beispiel: an den hohen Mieten sind, laut seinem Wahlprogramm, Leerstand und Zweckentfremdung schuld - und nicht etwa, dass er an jeder Ecke Bauprojekte verhindert oder reduziert.

    Aber zum Glück hat er auch keine arg realistischen Chancen im Moment.


    In den Umfragen, aber auch in persönlichen Gesprächen, kam sehr der Unmut über Kuhn zum Ausdruck. Daher bin ich sehr froh dass er nicht nochmal antritt. Frau Kienzle hatte auch nicht viel mehr inhaltliches Profil als Kuhn, weswegen sie im ersten Wahlgang nicht gut abgeschnitten hat. Manch einer hatte wohl auch die Nase voll von den Grünen....


    Letztlich ist es jetzt Schreier vs. Nopper, was ich Anfangs so nicht erwartet hatte. Es bleibt spannend.

    Beide Kandidaten wollen zu mehr Miteinander finden und bspw. aufhören, die unterschiedlichen Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen. Daher denke ich, dass Stuttgart nur gewinnen kann, egal wer von beiden es wird.

    Danke für die Info!

    Hier scheinen die Planungen der SSB und der Seilbahn irgendwie nicht ganz abgestimmt zu sein, was bedauerlich ist. Es wäre eine Katastrophe, wenn die U-Bahn nicht kommt, weil die Seilbahn bereits gebaut wurde.

    Interessant, dass hier Explizit die Stadt und die Geschwindigkeit der Verwaltung gelobt wird, damit hätte ich nicht gerechnet. Gebaut wird ja schon seit einer Weile recht fleißig.


    Am Rande: der "Grundstein" wurde auf einer Palette gelegt, damit er schön beweglich bleibt. Irgendwie ist das für mich gefühlt am Ziel vorbei...

    Es gibt einen Artikel in der StZ zu den Ideen: https://www.stuttgarter-zeitun…99-abb1-54b675f1d983.html

    In erster Linie sollte natürlich die Stadtbahn bzw. S-Bahn erweitert werden, wo das sinnvoll möglich ist. Folglich ist eine Seilbahn also vor allem für Strecken interessant, auf denen weder eine Stadtbahn noch S-Bahn realisiert werden kann oder das mit größeren Problemen verbunden wäre. Auch sollte eine Seilbahn dem bestehenden ÖPNV ja keine Konkurrenz machen.

    Von den vorgestellten Ideen finde ich diese zwischen Böblingen, Sindelfingen und dem Daimler-Werk am spannendsten. Dort pendeln in der Tat viele Leute hin und haben heute keine gute Anbindung an den ÖPNV, gleichzeitig ist das Gebiet sehr bebaut und ich sehe keine Möglichkeit dort ein anderes Verkehrsmittel zu realisieren. Eine Seilbahn könnte über das Werk einfach hinweg führen, was an dieser Stelle auch optisch nicht stören würde.


    Die Ideen in Esslingen bzw. Oberesslingen und Ostfildern sind wegen der Topographie ebenfalls unterstützenswert. Da auch den Flughafen (bzw. die neue S-Bahn Station in Neuhausen) anzubinden würde eine schöne Tangentialverbindung ergeben.


    Als zusätzliche Alternative würde mir das TSB (Transportsystem Bögl), eine Art Innenstadt-Transrapid, siehe https://transportsystemboegl.com, gut gefallen. Die Fahrtwege kann ich mir in der Innenstadt zwar nur bedingt vorstellen, aber für eine Verbindung zwischen Oberesslingen und Neuhausen vielleicht schon. Ganz sicher würde es aber für eine Verbindung zwischen Flughafen und Vaihingen (via Industriegebiet Wallgraben) taugen, hier könnte man die Strecke einfach in der Mitte der Autobahn aufständern. Auch wenn das utopisch ist: meine Lieblings-TSB-Verbindung wäre Oberesslingen - Festo - Industriegebiet Nellingen - Scharnhausen - Flughafen - (entlang der Autobahn) - Leinfelden Frank - Wallgraben-Ost - Vaihingen Bahnhof - Tunnel mit Haltestelle Hauptstraße - Audi-Zentrum-Vaihingen - Ex-IBM-Campus.

    Danke für die interessante Perspektive, Goanna. Ich kann nachvollziehen und verstehen, dass man das auch umgekehrt betrachten kann. Wollen wir hoffen, dass du Recht hast und es dann auch in diesem großen Vision umgesetzt wird, wie du es dargelegt hast. Nur diese Pläne umzusetzen, ohne über Alternativen für den Verkehr nachzudenken, wäre fatal. Noch bin ich allerdings nicht überzeugt, dass die Stadtverwaltung und der Gemeinderat das so denken, wie du das gerade dargelegt hast. Man sollte solche Pläne in diesem Ausmaß eben nur Umsetzen, wenn die Verkehrsplaner (und eben nicht die Politiker) von den Alternativen überzeugt sind.

    In Stuttgart wird oft, meiner Erfahrung der letzten Jahr nach zumindest, der Verkehr fast sabotiert, ohne Alternativen zu schaffen.

    Da der Heslacher Tunnel auch nur zweispurig ist sollten sich die negativen Auswirkungen in Grenzen halten...

    Stimmt für die Strecke Marienplatz bis Österreichischer Platz, aber nicht für den Rest bis zum Charlottenplatz. Wenn man nun also nur die Strecke zwischen Marienplatz und Österreichischer Platz auf 2 Spuren zurückbauen würde, würde ich dir ja vielleicht sogar Recht geben...


    Aber so glaube ich einfach, dass das in einem riesen Chaos endet. Der Rückbau am Neckartor ist übrigens auch dazu geeignet ziemliche Probleme zu verursachen, das läuft heute ja auch nicht flüssig.

    Äh ja, gefallen würde mir das optisch auch, aber Verkehr ist halt auch da... und die Leute fahren da halt nicht alle zum Spaß im Kreis. Solche Vorschläge, ohne eine Alternative für den Verkehr darzulegen, sind doch ein Schlag ins Gesicht all derer, die da z.B. aus beruflichen Gründen durchfahren müssen. Solche Vorschläge tragen daher in meinen Augen zur Spaltung der Gesellschaft bei. Und nein, ich übertreibe nicht - so verhärten sich die Fronten Maximal.

    Vielen Dank Silesia für die interessante Bilderserie mit anschaulichen Beispielen. Ich denke auch, dass grundsätzlich gegen offene bzw. halboffene Stationen nicht einzuwenden ist. Wenn man den Platz an der Oberfläche nicht braucht, dann sehe ich nicht, warum man mehr Geld für eine komplett geschlossene Station ausgeben sollte. An vielen Plätzen bspw. kann man die Oberfläche (wie von dir gezeigt) ohnehin nicht bebauen. Dazu liegen viele Stationen übrigens auch gar nicht tief genug.


    Die neue Haltestelle Staatsgalerie gefällt mir auch sehr gut. Wie die frische Schmiererei zeigt wird man aber viel putzen müssen, sonst sieht das bald unmöglich aus. Ich denke ebenfalls, dass sich künftig in Zusammenspiel mit dem neuen Hauptbahnhof dort ein sehr interessantes und modernes Bild ergeben wird.

    Wann wird eigentlich die direkte Verbindung zwischen Staatsgalerie und Hauptbahnhof wieder in Betrieb genommen?