Lehrreicher Artikel auch für Sapperlott, der stets behauptet, daß Parteifarbe beim Straßenbau eigentlich egal sei, schwarz auch nicht mehr erreiche als grün. Imo ziemlich Ursache-Wirkungs-ignorant.
Straßenbau & -planung
-
-
-
Trotzdem steigen die Übernachtungszahlen, trotzdem gibt es mehr Zuzug, trotzdem steigen die Studentenzahlen. Der Alarm hat das Thema wenigstens den Leuten ins Gedächtnis gerufen und die Politik muss jetzt endlich mal tätig werden
Da Du gerne Belege/Quellen forderst: Diese sind nicht alles. Interpretation und logischer Schluss sind mindestens so wichtig, gerade in einem Diskussionsforum, dessen Beiträge zum Glück keine Doktorarbeit sein müssen.
Hier könnte man beispielsweise auch auf die Frage kommen, wie dieser Anstieg relativ (im Städtevergleich) zu bewerten ist, immerhin gibt es aktuell einen starken globalen Urbanisierungstrend. Und die Studentenzahlen eilen bundesweit von Rekord zu Rekord.
Oder gar auf die Idee, warum diese Zahlen so steigen, obwohl doch Stuttgart-Neckartor-Feinstaub-Rekord-Alarm es mit Regelmäßigkeit in die überregionale Presse schafft. Hm? Vielleicht weil die Menschen abseits der Anti-Auto-Ideologie fühlen, daß die Feinstaubschädigung zu vernachlässigen ist. Nimmt keiner ernst.
Stuggi könnte ja zur Gegenprobe mehrere Radioaktivitätsalarme verkünden. Dann haste wirkliche Hemmnis in die Stadt zu ziehen.
-
"Politikwissenschaftler ordnen sie einem Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu und bezeichnen sie als Sprachrohr der Neuen Rechten."
Wieviele Politikwissenschaftler gibt es? Dieser Satz sagt wenig aus, suggeriert jedoch die Politikwissenschaftler seien sich darin quasi alle einig.
Interessant eher was es in dieser Republik für extremistische Politikwissenschaftler gibt. (Sorry für JF-Link, das SWR-Interview als Originalquelle ist nicht mehr aufrufbar)Zitat daraus: "Die Verfassungschützer sahen jedoch Anhaltspunkte für den Verdacht, dass die "Junge Freiheit" verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolge
Stell Dich doch nicht dümmer als Du bist. Wer steuert den Verfassungsschutz? In dem Fall wie bei der damaligen peinlichen NPD-Unterwanderung - mit ebenfalls folgender Niederlage vor Gericht - der politische Gegner und zwar ziemlich direkt.
"Anhaltspunkte für den Verdacht" müssen sie ja äußern, weil sie ohne formal schlicht nicht tätig werden dürfen, zumindest rechtsstaatlich. Und ihr Tun irgendwie erklären müssen.
Mit derselben Argumentation könnte man auch taz oder BILD das Leben schwer zu machen versuchen. Getreu dem Motto: irgendwas wird schon hängen bleiben. (dabei spreche ich also weder von links- noch rechtsextremen Blättern)Was Du besser (mit)zitiert hättest, ist das Gerichtsurteil, welches faktischer als "Politikwissenschaftler"-Meinung ist:
Die JF führte einen jahrelangen Rechtsstreit gegen ihre Einordnung durch den Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens. Nach (...) hob das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 24. Mai 2005 die bisherigen Urteile nordrhein-westfälischer Verwaltungsgerichte mit Verweis auf die Pressefreiheit auf. Nach diesem Junge-Freiheit-Urteil hätten die VS-Berichte tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen der JF nicht ausreichend dargelegt. Es verwies die Streitsache an das Verwaltungsgericht Düsseldorf zurück mit der Vorgabe, erneut zu prüfen, ob die Berichterstattung der JF mit dem Grundrecht der Pressefreiheit vereinbar sei. Daraufhin verzichteten die Streitgegner am 23. Juni 2006 auf ein erneutes Verfahren.
Und zum besagten Link. Ich erwarte hier in diesem Forum ein Mindestmass an wissenschaftlichen Quellen, das bringt glaub ich niemandem was wenn wir jetzt alles von blitz Illu über bild und antifapostillen als links zulassen.
Wieso? Gerade in einem Diskussionsforum sind doch Eigenleistung oder auch das Präsentieren von Quellen/Meinungen/Infos, auf die man sonst weniger stößt, zumindest mehr Salz in der Suppe als korrekte Linksammlungen. Natürlich sollte in keiner Quelle gelogen oder Tatsachen verdreht werden.
Aus besagtem JF-Link erlaube ich mir also zu zitieren und damit gleichzeitig zum Thema zurückzukommen:
Es ist bezeichnend, daß die Grenzwertüberschreitungen oft bei Inversionswetterlagen und im Winter gemessen werden, wenn unzählige Hauskamine ihre Partikel ungefiltert in die Luft entlassen: Im Winterhalbjahr werden 20 Millionen Tonnen leichtes Heizöl verbrannt.
Ist zumindest ein plausibler, diskutierbarer und bislang wenig vernommener Gedankengang. Warum eigentlich?
-
^ Nur, weil der "Jungen Freiheit" keine Verfassungsfeindlichkeit vor Gericht (wo auch für diese "im Zweifel für den Angeklagten" gilt) nachgewiesen werden konnte, ist sie noch lange keine neutrale oder akzeptable Quelle.
Der Verfassungsschutz hat übrigens vor Gericht auch schon mal eben nicht genug "Anhaltspunkte für den Verdacht" nachweisen können - das war bei der "Jungen Freiheit" aber offensichtlich anders. Das unterschlägst du wiederum ;).
Und weil du das schon ansprichst: das Problem mit extremen (auch linksextremen oder genau so extremen Anti-S21-Blogs) ist eben, das sie quasi per Definition nicht neutral berichten. Auf die Art findet man immer eine Quelle die den eigenen Standpunkt vertritt. Vor allem in den Zeiten des Internets, wo eben jeder irgendwo seine Meinung schreiben kann (wie auch wir es hier tun). Nur: irgendeine Meinung von irgendwem ist halt keine akzeptable Quelle.Und nun, wie du schon vorgeschlagen hast, zurück zum Thema:
Du schriebst über von Heizöl verursachte Grenzwertüberschreitungen bei Feinstbaubalarm. Das ist aber eindeutig nicht die Ursache. Am Wetter liegt es natürlich sicherlich auch (Inversionswetterlagen), aber so lange wir das nicht ändern können müssen wir halt an den Stellschrauben drehen die wir haben.
Wie schon geschrieben sollte man dazu meiner Meinung nach unbedingt neue Holz(pellet) Heizungen verbieten.Was den Verkehr angeht gibt es aber 2018 jetzt Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge ohne Euro 6 (Quelle SPON). Ist nicht perfekt aber immerhin trifft es nicht alle Diesel (sondern eben nur die besonders "schmutzigen"). Auch um eine Lösung wie in Paris (nach geraden/ungeraden Kennzeichen, siehe Quelle) kommen wir damit herum.
SPON hat außerdem einen Kommentar zum Thema.
-
^ Nur, weil der "Jungen Freiheit" keine Verfassungsfeindlichkeit vor Gericht (wo auch für diese "im Zweifel für den Angeklagten" gilt) nachgewiesen werden konnte, ist sie noch lange keine neutrale oder akzeptable Quelle.
Was ist schon neutral, forderst Du das etwa? Immerhin Gerichtsverfahren gewonnen, ein Vorsprung bzgl. Rechtsstaatllichkeit gegenüber anderen Medien.

Das unterschlägst du wiederum ;).
Ich unterschlage gar nichts. Listiger Ohlsen hat ausschließlich negative Teile quasi aus dem Kontext gerissen und die gerichtliche Prüfung dessen unterschlagen. Erwartest Du von mir einen Wiki-Fullquote, um die schon hier stehende Passage nochmal zu wiederholen?
Und Dein Argument, ein Gerichtsurteil bedeute nicht erwiesene Unschuld, ist auch speziell. Ja, es gibt sogar hinterher erwiesene Fehlurteile. Heißt das nun wir richten uns nach gar nichts mehr, weil alles möglicherweise nur temporäre Gültigkeit hat? Sei doch froh, daß es neben den vielen (mitte-)linken Blättern zum Ausgleich auch ein mitte-rechtes Blatt gibt. Als Demokrat wenstens, nicht als Abonent oder Fan.... nicht neutral berichten. Auf die Art findet man immer eine Quelle die den eigenen Standpunkt vertritt. Vor allem in den Zeiten des Internets, wo eben jeder irgendwo seine Meinung schreiben kann (wie auch wir es hier tun). Nur: irgendeine Meinung von irgendwem ist halt keine akzeptable Quelle.
Deine Suggestion, wer sich in der "Mitte" befände habe keine Interessen und berichte neutral, ist nur leider unplausibel und unzutreffend. Die journalistische Wahrheits-, Rhetorik- oder Innovationsdimension ist grundsätzlich von der politischen Richtung unabhängig. Und so kann es sich durchaus ergeben, daß ein von Dir "nicht akzeptiertes" Medium einen interessanteren Artikel hat, auch wenn Du das nicht wahrhaben willst oder es nicht zu Deiner Neutralitätstheorie paßt. Wenn ich einen guten oder diskussionswürdigen Gedanken/Artikel finde, präsentiere ich ihn ohne Schere im Kopf. Es ist Dein Recht das anders zu halten. Denke aber nicht daß Du damit höhere Neutralität oder Qualität beweist. Letztlich bist Du es dann, der noch viel weniger neutral agiert. Wenn in einem rechten, linken oder mittleren Blatt ein miserabler Artikel erscheint und ihn jemand zitiert, fällt es über kurz oder lang freilich auf ihn zurück. Bisher habe ich jedoch nur formales Medienbashing vernommen statt inhaltlich-sachlicher Auseinandersetzung. Schade.
Du schriebst über von Heizöl verursachte Grenzwertüberschreitungen bei Feinstbaubalarm. Das ist aber eindeutig nicht die Ursache.
Da verwechselst Du mich, war glaub jemand anderes. Ich habe zum gehäuften Auftreten im Winter geschrieben, Zusammenhang mit Wetterlage, zum Heizöl konkret nicht. Muss aber zugeben daß ich das auch plausibel fände und ein Zusammenhang mit Winter besteht. Die Feinstaubsumme ist ein Mix, der sich logischerweise dadurch im Winter anders zusammensetzt.
Jetzt zum Diesel-Fahrverbot. Warum setzt dieser Staaat bei jeder Gelegenheit auf Verbote und Subventionen? Verstehe nicht, warum Dieselkraftstoff immer noch derart subventioniert wird, daß er deutlich billiger ist als Benzin. Ein Diesel kann sich fahrleistungsabhängig über Haltbarkeit und den deutlich geringeren Verbrauch je Km rechnen und die etwas höheren Anschaffungskosten kompensieren. Es braucht diese unsinnige dritte Komponente nicht.
-
Was den Verkehr angeht gibt es aber 2018 jetzt Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge ohne Euro 6 (Quelle SPON). Ist nicht perfekt aber immerhin trifft es nicht alle Diesel (sondern eben nur die besonders "schmutzigen"). Auch um eine Lösung wie in Paris (nach geraden/ungeraden Kennzeichen, siehe Quelle) kommen wir damit herum.SPON hat außerdem einen Kommentar zum Thema.
Eben das sollte viel mehr in den Fokus rücken dass die Politik und die Autolobby die eigentlich Schuldigen sind. Es kann nicht angehen dass Euro 5 und 6 Diesel die Stickoxidgrenzwerte maximal auf dem Teststand einhalten und im Alltagsbetrieb eben nicht was dazu führt dass es jetzt zu Fahrverboten kommt.
Was die Lösung angeht, ich bezweifle dass das ausreichen wird um die Werte unter die Grenze zu drücken (was z.B. den Feinstaub angeht wurden ja die erlaubten 35 Überschreitungstage schon fast gerissen dieses Jahr und wir sind Mitte Februar). Da kommt bestimmt noch mehr demnächst.
Und Dein Argument, ein Gerichtsurteil bedeute nicht erwiesene Unschuld, ist auch speziell. Ja, es gibt sogar hinterher erwiesene Fehlurteile. Heißt das nun wir richten uns nach gar nichts mehr, weil alles möglicherweise nur temporäre Gültigkeit hat? Sei doch froh, daß es neben den vielen (mitte-)linken Blättern zum Ausgleich auch ein mitte-rechtes Blatt gibt. Als Demokrat wenstens, nicht als Abonent oder Fan.Junge Freiheit = Mitte rechts? was is dann die FAZ? Mitte links?
Und so kann es sich durchaus ergeben, daß ein von Dir "nicht akzeptiertes" Medium einen interessanteren Artikel hat, auch wenn Du das nicht wahrhaben willst oder es nicht zu Deiner Neutralitätstheorie paßt. Wenn ich einen guten oder diskussionswürdigen Gedanken/Artikel finde, präsentiere ich ihn ohne Schere im Kopf.
Damit hast du einerseits Recht aber andererseits könnte man mit dieser Argumentation auch noch rechtere Postillen oder auch irgendwelche islamistischen oder fundamentalistischen Medien zitieren und verschafft diesen Spinnern so mehr Aufmerksamkeit als sie verdient haben.
-
In einem aktuellen StZ-Artikel zur Erbärmlichkeit der Bürgerbeteiligung Rosensteinviertel (wird im dortigen Thread behandelt) findet sich ein interessanter Nebenaspekt zum Thema Straßenbau. Kuhn denkt an einen Bürgerentscheid in Sachen Ostheimer Tunnel. Da sich ja zuletzt die Stuttgarter Bevölkerung bei Volksabstimmungen ausgesprochen klug verhalten hat, finde ich die Idee charmant. Ich bekomme Dauergrinsen bei dem Gedanken, dass Kuhn gegen seinen Willen zum Tunnelbau verdonnert wird.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rosenst…fd3253c26c.html -
...noch rechtere Postillen ...
Junge Freiheit = Mitte rechts? was is dann die FAZ? Mitte links?
Inzwischen leider. Wenn wir die links-rechts-Einordnung am alles bestimmenden Thema und nicht Wirtschaft o.ä. vornehmen. Die JF steht etwa da, wo die Union vor 30 Jahren stand. Meinetwegen "rechts", aber sicher nicht extrem. Hast ja selbst auf rechtere Medien hingewiesen - und es gibt deutlich rechtere. Vermutlich deutlicher als links von taz & Co. Denn links kann mittlerweile propagiert werden, Sozialismus sei im Grunde eine gute Idee, gar menschlich, gerecht usw., nur die realexistierende Umsetzung sei dummerweise gescheitert. Soweit geht die JF auf der anderen Seite nicht. Nur zum Beispiel.
Daß das offizielle Meinungsspektrum in der BRD einen massiven Linksdrall erfahren hat, ist relativ objektiv daran festzumachen, daß Äußerungen, Politik und Wahlverhalten in anderen, ebenfalls demokratischen, Ländern rechts vom hierzulande Gewohnten stattfinden. "Mitte" ist also auch irgendwie relativ und subjektiv dürften ohnehin 80% der Menschen sich für Mitte halten. Kann das zum gewissen Teil aufgrund unserer Geschichte nachvollziehen, klar und gut, daß nicht ausgerechnet wir abermals rechte Vorreiter sind. Aber was sich die letzten Jahre bis Monate in der BRD und vielleicht noch in Schweden abspielt, widerspricht dem, was sich etwa in 95% der Staaten und Weltgeschichte abgespielt hat. Nicht daß es nicht immer schon Flüchtlinge gegeben hätte, sondern wie naiv und selbstlos (hier=negativ) damit umgegangen wird und dies noch als alternativlos rücksichtslos gegenüber den Kritikern durchgepeitscht wird.
Welchen räumlichen Umfang wird das geplante Dieselverbot haben, stadtweit?
-
Welchen räumlichen Umfang wird das geplante Dieselverbot haben, stadtweit?
^Nur an hochbelasteten Stellen soll ein Fahrverbot herrschen. Also Neckartor z.B. Ja, Möhringen eher nicht.
-
Im Wirkungsgutachten zum Luftreinhalteplan Stuttgart wird teilweise eine Sperrung der B14 zwischen Schwanenplatztunnel und Schattenring für Nicht-Euro-6-Diesel genannt. Aber in dem Gutachten steht alles mögliche drin, wovon in der Presse auch noch nichts geschrieben wurde.
-
Klingt nach Schleich- und Umwegen.
-
Reicht um die Hot-Spot-Belastung zu senken. Eine permanente Einführung der blauen Plakette wird erst bei einer Euro-6 Flottendurchdringung von 80% als sinnvoll erachtet, was gegen 2020 erwartet wird. Ansonsten eben nur Sperrungen an Feinstaub-Alarm-Tagen und anfangs nur auf den Hotspot-Strecken.
-
Die Umwelthilfe fordert jetzt ein vollständiges Verbot von Dieselfahrzeugen in Innenstädzten, nicht nur an besonders belasteten Tagen, darauf hätten die Anwohner ein Recht.
-
Wann wird eigentlich endlich die DUH verboten?
Feinstaub-Hysterie geht weiter: Jetzt sollen Stuttgarter Schulen auf Feinstaub und Lärm geprüft werden. Man könnte meinen, die Kinder auf dem Schulhof für sich genommen machen schon Lärm genug.
Quelle: StN-Online
-
^ naja ein pausenhof quasi direkt an der hauptstätterstrasse ist schon übel. und wenn in den innenräumen auch eine zu hohe Stickoxidbelastung herrschen würde dann dürfte man dort wohl keine Schule betreiben. Würdest du deine Kids dort gern hinbringen wenn du wüsstet dass das Schulgelände hohen Schadstoffbelastungen ausgesetzt ist?
Es wurde ja wohl bewusst vermieden auf dem Schulgelände Messungen durchzuführen. Komisch oder?
Die DUH ist ein Lichtblick in der ganzen Autolobbywelt. Endlich werden die Betrügereien der Hersteller aufgedeckt da Dobrindt absolut nix macht.
-
^Hysterie pur! Wir hatten das Thema ja schon einmal – die Schadstoff-Belastung sinkt seit Jahren und war früher um ein Vielfaches höher! Durch den Alarmismus der Stadtverwaltung glaubt aber auf einmal jeder in einem lebensfeindlichen Moloch zu leben! Mit diesem Vorgehen fördert man vor allem Hypochondrie, und gerade bei Kindern kann man psychisch sehr viel Schaden anrichten wenn man hier so hysterisch vorgeht! Tatsache ist unsere Luft war in den letzten 50 Jahren noch nie so sauber wie heute! Man redet den Leuten aber das Gegenteil ein und die Menschen fühlen sich dadurch kränker als sie sind.
-
^nun mag sein dass unsere Luft noch nie so sauber war, das heisst aber nicht dass der status quo gesundheitsförderlich ist (ich persönlich wohne im westen und die luft ist da grad nicht so wohlriechend). Ausserdem ist die Frage ja auch ob die Schadstoffwerte überall gefallen sind oder eventuell lokal auch gestiegen sind. Und wenn du Kinder hast dann überlegst du dir zweimal ob du sie auf so eine Schule schicken willst. Darfst du aber gerne so handhaben :-).
Z.b. 2015 war das der Fall in Stuttgart, 2016 konnte ich keine aktuelle Quelle finden. Allerdings sind ja inzwischen zum jahresanfang wohl schon die 35 erlaubten Tage mit erhöhten Werten gerissen worden.
Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de
Weiterhin sind sich ja die Experten auch uneinig, der Lungenarzt aus Stuttgart meint alles halb so schlimm, der Lungenspezialist der Berliner Charité mit Professortitel findet das ganze wiederum ziemlich kritisch.
Und während eine Reihe von Weltstädten (Oslo, London, Paris, Madrid, New York, Brüssel, Kopenhagen, etc. etc. ) die Autos aus ihren Zentren verbannen bzw. wenigstens ein Dieselverbot aussprechen, wird in Stuttgart wiedermal provinziell gejammert anstatt hier mal ne Vorreiterrolle einzunehmen. Was für ein geiles Stadtmarketing wäre das denn von der dreckigsten Stadt zur saubersten Stadt zu werden.
-
Auch hier bitte schön bei der Wahrheit bleiben: Was das Stadtmarketing "dreckigste Stadt Deutschlands" betrifft, geht das überwiegend auf Fritzle/Winne/PP zurück mit ihrem Berufs-Alarmismus, mit schönem Nebeneffekt: Eigene Ideologien durchsetzen.
Und was haben wieder all diese Städte im Gegensatz zu Klein-Stuggi gemein: Genau, haben ein Vielfaches an Innenstadt-Verkehrsfläche mit Ausweich-Routen und eben keine Kessellage bei gleichzeitig hoher Wirtschaftsaktivität/Einwohnerdichte und entsprechendem Verkehr. Diese vosätzlichen oder fahrlässigen Milchmädchenrechnungen müssen doch endlich mal aufhören.
-
^Ausweichrouten hin oder her aber auch in diesen Städten müssen doch die ganzen läden in den Innenstädten beliefert werden, auch dort wollen die Leute in die innenstadt um dort einzukaufen, also insofern dieselben Argumente wie in stuttgart. Und oftmals ist der ÖPNV dort schlechter ausgebaut als in der Stuttgarter Innenstadt.
Und bzgl. Feinstaub und Stickoxid ist das leider so dass Stuttgart die schlechtesten Werte deutschlandweit aufweist, jedenfalls im Innenstadtbereich. Oder bestreitest du das?
-
^
Was irgendwie schon postfaktisch ist, wenn unsere Topografie und der fehlende Ring marginalisiert wird. Die meisten die in Stuggi im Auto sitzen sind Pendler und eben nicht Menschen die aus lauter vergnügen die Stadt verschmutzen.Solange man dies negiert oder wie Ohlsen sinnlose Vergleiche mit Städten zieht, die eines von n Aufgaben von Stuttgart gelöst haben, ist man in meinen Augen wenig bis gar nicht kompetent diese Aufgabe zu bewältigen. Man kann dann wieder ein Alibi über eine Bürgerbeteiligung initiieren, mit der Sicherheit viel Zeit zu verlieren, um die ewige Karte spielen zu können, dass ein Ring, ein Tunnel erst in 10-15 Jahren fertig würde. Wer Nichts macht, macht eben Nichts Gutes.
Da vergleicht der OB die Fahrradzahlen mit Münster, ein anderer glaubt uns mit Kopenhagen vergleichen zu können usf.
Stuttgart ist ja gerade weil es im Kessel liegt so schön und erfordert eben mehr als einfache Antworten, wie ich muss nur was verbieten und schon löst sich das Problem von alleine.
Wer den Wind in HH kennt der weiß was wir bräuchten um ähnliche Werte wie die Hansestadt zu erreichen, einen großen Ventilator.:D
-