Straßenbau & -planung

  • zum Glück ist die Zeit vorbei als die Strassenbahn noch durch den Schwabtunnel gefahren ist und der Tunnel nur noch den Autos gehört.

    https://fgut.wordpress.com

    Das Chaos weil 2 Busse nicht nebeneinander vorbeifahren können ist auch jedesmal bemerkenswert. Die armen Autofahrer die dann jedesmal wertvolle Sekunden Lebenszeit hinter einem Bus warten müssen.

    Von mir aus Schwabtunnel für Autos ganz sperren und nur noch für Öffis, Fussgänger und Radfahrer.

  • Und Autofahrer die von West nach Süd oder anderstherum wollen zu einem Umweg von mehreren Km zwingen oder durchs Wohngebiet über dem Tunnel schicken? Klingt für mich nicht so ökologisch

  • ^^ zum einen war das eher eine ironische replik auf ippolits beitrag da der Tunnel halt für alle da sein sollte und nicht nur für autos und zum anderen sehe ich persönlich als west bewohner halt nicht so die notwendigkeit überhaupt ein auto zu besitzen geschweige denn damit in den süden zu fahren.

  • ^ nix ;) aber ich lauf da hin, fahr mit dem 42 oder mitm rad. und wünsche mir dass die Stadtbahn vom Hölderlinplatz über die Schwabstrasse bis in den Süden weitergeführt wird. aber auto brauch ich nicht im süden. Da such ich ja länger nach nem parkplatz als ich zu fuss dorthin brauche

  • Prinzipiell ist das ja richtig, aber ich habe auch viele Jahre im Westen gelebt und war trotzdem auf das Auto angewiesen – warum? Weil ich in Böblingen arbeite, sehr wenig Urlaub und straffe Arbeitszeiten habe – und das bei wenig Gehalt! Ohne Auto wäre ich aufgeschmissen gewesen, da ich Termine beim Amt oder beim Arzt ohne Auto niemals mit meinen Arbeitszeiten hätte vereinbaren können. Oder z.B. vor oder nach der Arbeit ein Paket zur Post bringen – ohne Auto war das für mich unmöglich. Klar, wenn man natürlich einen supi-dupi Job mit tollem Chef, 30+ Tage Urlaub und eine 36 Stunden Woche ergattert hat juckt einen sowas nicht. Da rümpft man dann gerne mal die Nase über die bösen Autofahrer, die ja sowieso alles Verkehrsrowdys, Millionäre oder Umweltfeinde sind ;)

  • Winne meint, die Autofahrer werden schon aufs Radl umsteigen, wenn man nur luxuriöse Radlautobahnen baut und Fahrverbote ausspricht, egal wie hüglig oder nicht, wir sind alle London. Geld spielt - natürlich - keine Rolle, Land, Bund, Kommunen, alle können bluten.

    Pedelec-Lobbyisten haben schon den Sekt kaltgestellt.

    Quelle: StN-Online

    Kommentar: Erübrigt sich.

  • ^ Im Interview beruft sich der Politiker tatsächlich auf London. Dort werden zwar auch mal Radwege gebaut, doch nicht als Gerüst der Mobilität - dafür wird die U-Bahn massiv ausgebaut (längere Bahnsteige, höhere Taktdichte), Crossrail usw. Dazu kommt passende bauliche Verdichtung inkl. Hochhausbau, von den die Stuttgarter Politiker offenbar nichts hören wollen.

  • bzgl. aufgekochtem Schwabtunnel hier nun der aktuelle Artikel: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verkehr…8393537c97.html

    Meine persönliche Meinung: man kommt wunderbar mit dem Rad durch den Tunnel, man muss nur selbstbewusst genug sein und sich in der Mitte des Fahrstreifens aufhalten. Wenn man dabei nicht einschläft hält sich auch der Hass in Grenzen, welcher einem dabei von hinten entgegenschlägt.

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Da rümpft man dann gerne mal die Nase über die bösen Autofahrer, die ja sowieso alles Verkehrsrowdys, Millionäre oder Umweltfeinde sind ;)

    erstmal wer wirklich auf ein auto angewiesen ist soll das auch nutzen bzw. nutzen können das is doch klar. Es geht eher um die Vermeidung von unnötigen Fahrten bzw. Bequemlichkeit.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Prinzipiell ist das ja richtig, aber ich habe auch viele Jahre im Westen gelebt und war trotzdem auf das Auto angewiesen – warum? Weil ich in Böblingen arbeite,...

    je nachdem wo der Arbeitsplatz in Böblingen ist und die Arbeitszeiten, gibt es aber kaum idealere Verbindungen mit den öffentlichen als die Strecke S-West-Böblingen (umstiegsfrei)

    und die Strecke S-West/S-Süd auf die ich mich bezogen habe ist einfach so ne Strecke, da braucht man einfach kein auto, ausser man muss was transportieren oder hat bestimmte Einschränkungen. Aber locker 50% der Fahrten sind wohl Bequemlichkeit.

    Einmal editiert, zuletzt von Ohlsen (14. Februar 2017 um 14:04)

  • und aktuelles zur Feinstaubdebatte:

    - das Land will die blaue Plakette ab 01. Jan 2018 einsetzen und Kretsche und Strobl sollen sich dafür einsetzen dass es die auch gibt.

    - Plan B: Durchfahrtverbot für alle Diesel ausser Euro 6

    - 2016 wurde der Stickoxidgrenzwert in Stuttgart an 70km Strassen überschritten.

    Die EU und die Gerichte sitzen im Nacken, nix mehr mit Aussitzen

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

    Mal abgesehen dass der Feinstaubalarm kaum was bringt wollen CDU, FDP und Freie Wähler den Begriff Feinstaubalarm durch "Austauscharme Wetterlage", "Feinstaubtag" oder "Feinstaubsignal" erstetzen und behaupten der Feinstaubalarm würde die Menschen vom Besuch bzw. dem Umzug nach Stuttgart abhalten. Lustigerweise können sie dafür absolut keinen Beleg liefern da die Zahlen exakt das Gegenteil belegen.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

  • Die EU hat es da überhaupt nicht eilig, wie man aus den vergangenen 20 Jahren weiß. Das behaupten nur Winne & friends, weil sie Autos zugunsten von Radlautobahnen und Pedelecs abschaffen wollen, dafür sind Fahrverbote natürlich am bequemsten. Wenn andere daran schuld sind, umso besser. In Sachen Düsseldorf muss noch das BVerwG entscheiden. Also viel Aktionismus in die falsche Richtung, und über die DUH kann man wie so oft nur .... naja.

    Und natürlich bringt der "Feinstaubalarm" nur Dreck, und zwar PR-mäßig. Da muss man doch mal ehrlich sein.

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Und natürlich bringt der "Feinstaubalarm" nur Dreck, und zwar PR-mäßig. Da muss man doch mal ehrlich sein.

    Trotzdem steigen die Übernachtungszahlen, trotzdem gibt es mehr Zuzug, trotzdem steigen die Studentenzahlen. Der Alarm hat das Thema wenigstens den Leuten ins Gedächtnis gerufen und die Politik muss jetzt endlich mal tätig werden nachdem tatsächlich 20 Jahre geschlafen wurde.

  • Eigentlich hat keiner geschlafen. Die Grenzwerte, sowie auch der Schadstoff Ausstoß, sinken seit Jahren. Aber es scheint, zumindest in Stuggi, zur Zeit wieder en vogue zu sein Panik zu schüren. Niemand fällt morgen Tod um weil er am Neckartor einen Spaziergang macht. Natürlich ist es zu begrüßen wenn die Luftqualität besser wird, aber wenn alles so dramatisch wäre müsste man eigentlich sämtliche Berufe in denen z.B. mit Lösungsmitteln gearbeitet wird wegen akuter Gefärdung der Mitarbeiter sofort verbieten.

  • Ja!

    "Während zu Beginn der 1990er Jahre im Jahresmittel großräumig Werte um 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) gemessen wurden, treten heute PM10-Jahresmittelwerte zwischen 20 und 25 µg/m³ auf."

    "Rückgang der primären PM10-Emissionen im Zeitraum von 1995 bis 2000 sanken im gleichen Zeitraum auch die PM10-Konzentrationen (...) deutlich. Der abnehmende Trend des Konzentrationsverlaufs setzt sich seitdem fort."

    Quelle:
    http://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbela…tung#textpart-1

  • Ja, natürlich, aber zu so etwas braucht es einen Plan und keinen Aktionismus. Vielleicht verstehst du jetzt warum manch einer Kuhn´s Vorstoß als etwas populistisch empfindet.

  • ^ So hoffen wir mal das beste, dass das auch so umgesetzt wird. Der Typ hat ja auch die Krailenshaldentrasse verhindert und so dafür gesorgt das die Heilbronner Strasse 6-spurig ausgebaut werden musste.
    => Statt Entlastungsstrassen draussenrum dicke Schneisen direkt durch die Stadt ... das scheint in Stuttgart Tradition zu sein :nono: