^ Vielleicht wollte Konstantin die Bedeutung der Verzierungen für die Gestaltung unterstreichen (siehe dazu im allgemeineren Thread, mit Pisa und Marl als gegenübergestellte Beispiele) - die Fassaden gegenüber dem Schloss sollten auf jeden Fall verziert gestaltet werden. Konstantin zeigt die früheren im Posting vom 12.08.16 14:11, diese passen ganz gut.
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Die FH war keine Typenbau, wo steht also deines Wissens eine Zweite?
Dass ein Gebäude kein Typenbau aus dem Katalog war, bedeutet längst nicht, dass es herausragend, alleinstehend und denkmalwürdig ist. Ähnliche Bauten habe ich im Osten jahrzehntelang mehr als genug gesehen. Selbst wenn es irgendwo besondere Kunst gibt - diese kann man abbauen und woanders verwenden.
Das darüber verlinkte Marler Rathaus wurde auf Stahlkabeln hängend gebaut - in den 1960er Jahren eine technische Innovation. Ich kenne ein ähnlich gebautes Wochhochhaus in Breslau (ich glaube, das erste und möglicherweise einzige dieser Art in Polen) - obwohl das Äußere einer Renovierung bedarf, habe ich in diesem Fall Verständnis für Anregungen des Denkmalschutzes aufgrund der Bedeutung für die Bautechnik bzw. derer Geschichte.
Passierte beim Bau der Potsdamer FH etwas ähnlich bahnbrechendes? Dass nicht der Typ 0815 aus dem Katalog genommen wurde, sondern ein Architekt nach dem Schema F ein wenig zeichnen und anordnen musste, ist für Denkmalschutz echt zuwenig. Dann wären buchstäblich alle Bauten außer Katalogbauten denkmalwürdig.
