Zitate Wagahai aus Bauthread:
2010:
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Am 02.02.2010 fand die Grundsteinlegung für das Megaverkehrsprojekt statt.
Ende 2015:
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Grundsteinlegung für S21 noch im Januar
Eine doch amüsante Entwicklung, dass offenbar 2x mit dem bau begonnen werden muss.
Zitate Wagahai aus Bauthread:
2010:
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Am 02.02.2010 fand die Grundsteinlegung für das Megaverkehrsprojekt statt.
Ende 2015:
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Grundsteinlegung für S21 noch im Januar
Eine doch amüsante Entwicklung, dass offenbar 2x mit dem bau begonnen werden muss.
Definition Grundsteinlegung zum Nachlesen ![]()
Ein derart großes, mehrteiliges Projekt verdient wohl mehrere Grundsteinlegungen...
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Eine doch amüsante Entwicklung, dass offenbar 2x mit dem bau begonnen werden muss.
Ich sehe darin weniger eine Grundsteinlegung für S21 insgesamt als vielmehr die Grundsteinlegung für das neue Bahnhofsgebäude.
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Eine doch amüsante Entwicklung, dass offenbar 2x mit dem bau begonnen werden muss.
Es kann nie genug Champagner + Häppchen geben.
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knapp 250.000 Besucher 2015
250.000 p.a. macht etwa 4720 pro Woche, bei 51h pro Woche wiederum knapp 80 pro Stunde IM SCHNITT! Glaub ich sofort.
EDIT:
Noch einmal im nüchternen Zustand (sorry):
Du hast recht, da kommt im Ergebnis wohl etwas um die 81/h raus.
Bei dem Kommen und Gehen am Hbf, insbesondere der Gruppen scheint das für mich im Schnitt aber realistisch. Man muss aber wohl auch die vielen Baustellenführungen für Gruppen und die anderen Ausstellungen (z.B. in Ulm und mobile Ausstellungen) dazu zählen (es wird von Ausstellungszentren und Baustellenführungen gesprochen). Wahrscheinlich werden auch Veranstaltungen zur SFS auswärts hinzu addiert.
^^einigen wir uns auf ein "beide besoffen" ![]()
245.000 / 52 Wochen = 4711 Besucher pro KW
Geöffnet allerdings Mo, Di, Mi, Fr 40h + Do 11h + Sa, So 16h = 67h ergibt ca. 70 pro Stunde ![]()
Also in 3 Tagen mehr als 30.000 Besucher sind schon recht beeindruckend ![]()
Quelle: StN-Online
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttga…6667a57b16.html
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Immerhin war die HGV MA-S eine Pionierstrecke und wird nun mit S-Ulm samt S21 wesentlich erweitert.
Das ist eine Definitionssache, dass eigentlich alle NGOs, welche sich für den Ausbau der Bahn einsetzen anders sehen.
Aktuell fordern ja z.B. VCD und Pro Bahn wieder dass ein Teil der Gleise oben bleibt.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttga…84922a0c25.html
Es ging im Argumentationskontext doch aber um einen Vergleich Schnellstraßen- vs. Fernbahn, hier speziell HGV. Bzgl. Autobahnbau kam im relativ großen Flächenland BaWü die letzten knapp 50 Jahre an Nennenswertem jenseits kleiner Abschnittserweiterungen lediglich die A81 hinzu. Diese Karte aus 1974 zeigt fett schwarz den Autobahnbestand und gestrichelt damalige Planungen... Man vergleiche, was zwischenzeitlich in Bayern, Hessen odetr RP entstanden ist, selbst im Osten wurde seit 1990 ein dichteres Netz bei geringerer Bevölkerungsdichte realisiert. Ein paar der angedachten Autobahnen wurden in BaWü immerhin teilweise in Form gelber Autobahnen realisiert, die jedoch überwiegend langsamer ausgelegt und stärker geschwindigkeitsbegrenzt sind. Vergleichbar eher mit Regionalzugverkehr. Reutlingen soll übrigens die einzige deutsche Großstadt ohne Autobahnanschluß sein. Die A98 am Hochrhein als das seit Jahren "größte" BaWü-Autobahnneubauprojekt entwickelt sich etwa alle 10 Jahre 5-10 km weiter - und damit es bei diesem Tempo niemandem schlecht wird teilweise nur einspurig.
Ohne jetzt zu guhgeln, Du kennst Dich m.W. ohnehin gut aus: MA-S war doch zusammen mit WÜ-HAN die erste deutsche ICE-HGV-Trasse?
Oder bezieht sich die Kritik auf "wesentlich erweitert", weil genannte NGOs darin keine Erweiterung sehen, zumindest verglichen mit einer oberirdischen Alternative?
Das einzige was in BW an Autobahn noch fehlt ist eine durchgängige Verbindung von Basel bis Lindau. Damit wäre Friedrichshafen auch mal gescheit angebunden.
Eine weitere Autobahn von West nach Ost über den Schwarzwald und die Alb halte ich für zu aufwändig und wenn dann sollte folgende Route gewählt werden:
Offenburg-Rottweil-Sigmaringen-Biberach an der Riß-Memmingen
So würde man von Stuttgart auch schneller nach Freiburg kommen. Denk aber das diese Variante viel zu teuer werden würde.
Ist zwar der falsche Strang, aber was ganz sicher allein in der weiteren Region auch noch fehlt, ist die A45, zumindest von etwa Rappenau (A6) bis Kirchheim/Teck (A8). Damit wären Weinsberger Kreuz als auch Leonberger Dreieck umfahren, entlastet und wichtige Verbindungen abgekürzt.
Nun, immerhin fordert der VCD nun auch mal ne vernünftige Erweiterung von S21 - die durchgängige Schnellfahrstrecke nach Norden zum Tunnel langes Feld.
Die Gleise mitten im Wohnviertel sind halt noch Wutbürgerromantik.
Kommt das nicht etwas spät? (solch konstruktive Vorschläge hätte ich mir gerade von bahnfreundlichen Verbänden während der jahrelangen Diskussionen gewünscht)
Natürlich, aber besser spät als nie. bisher war man immer der Meinung das würde Langsamer oder bestimmt nicht schneller, inzwischen akzeptiert man dass es schneller wird, und dass man damit die Chance bekommt mit zusätzlichen Massnahmen Stuttgart-Mannheim gerade unter die 30 min zu drücken.
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Natürlich, aber besser spät als nie. bisher war man immer der Meinung das würde Langsamer oder bestimmt nicht schneller, inzwischen akzeptiert man dass es schneller wird,
Sowas haben Schnellbaustrecken nun mal an sich ...
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und dass man damit die Chance bekommt mit zusätzlichen Massnahmen Stuttgart-Mannheim gerade unter die 30 min zu drücken.
Durch welche Maßnahmen soll dass denn geschehen?
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Ein paar der angedachten Autobahnen wurden in BaWü immerhin teilweise in Form gelber Autobahnen realisiert, die jedoch überwiegend langsamer ausgelegt und stärker geschwindigkeitsbegrenzt sind. Vergleichbar eher mit Regionalzugverkehr.
Wenn schon so vergleiche gezogen werden:
Autobahn = ICE
Bundesstraße = IC
Landesstraße = Regionalverkehr (RE)
Kreisstraße = Nahverkehr (RB/S)
Und da sehen wir schon wieder, wie wenig Schienenverkehr es in BaWü gibt...
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Reutlingen soll übrigens die einzige deutsche Großstadt ohne Autobahnanschluß sein.
Zudem haben Reutlingen und Heilbronn noch nicht mal einen echten Fernverkehrsanschluss.
Das wäre, wie wenn Reutlingen nur über holprige Landesstraßen angebunden wäre.
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MA-S war doch zusammen mit WÜ-HAN die erste deutsche ICE-HGV-Trasse?
Nö.
1965: München - Augsburg, 200km/h.
ICE gab es damals natürlich nicht.
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Oder bezieht sich die Kritik auf "wesentlich erweitert", weil genannte NGOs darin keine Erweiterung sehen, zumindest verglichen mit einer oberirdischen Alternative?
Genau. Darum habe ich das ganze auch hierer verschoben.
Die Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs mit Zulaufsystem wird von Pro Bahn und VCD bekanntlich weiterhin angezweifelt.
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Nun, immerhin fordert der VCD nun auch mal ne vernünftige Erweiterung von S21 - die durchgängige Schnellfahrstrecke nach Norden zum Tunnel langes Feld.
Die Gleise mitten im Wohnviertel sind halt noch Wutbürgerromantik.
Der VCD hat doch in der Vergangenheit mehrere sinnvolle Erweiterungswünsche eingebracht, die dann auch teilweise umgesetzt wurden.
Ich vermute Taktik:
Man wird versuchen die Kapazitätsfrage wieder aufs Podium zu heben, damit wenigstens die Gleise 9-10 gleich mit gebaut werden, im Idealfall auch die P-Option. Man könnte die Pläne hier noch ändern.
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Kommt das nicht etwas spät? (solch konstruktive Vorschläge hätte ich mir gerade von bahnfreundlichen Verbänden während der jahrelangen Diskussionen gewünscht)
Die haben sich auch wärend der Jahrelangen Diskusion durchaus offensiv zu Wort gemeldet. Bloß war eben die Meinung dieser Vereine, dass es einfacher wäre das Projekt komplett sterben zu lassen und neu zu Planen als in kleinarbeit die Fehler auszubügeln.
Oft wurde der Finger in die Wunde der mangelhaften Infastruktur gelegt, an vielen Stellen, vor allem auf den Fildern, hat es geholfen.
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Und da sehen wir schon wieder, wie wenig Schienenverkehr es in BaWü gibt...
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Zudem haben Reutlingen und Heilbronn noch nicht mal einen echten Fernverkehrsanschluss.
Das wäre, wie wenn Reutlingen nur über holprige Landesstraßen angebunden wäre.
Damit wir uns nicht mißverstehen. Ich begrüße ausdrücklich Schienenausbau, stand bisher so ziemlich hinter jedem der Projekte. Der Unterschied - weiß jetzt nicht ob zu Dir, aber bestimmt zu jemand anderem
- liegt eher darin, daß ich jedem Verkehrsträger vernünftigen Ausbau zu einem leistungsfähigen Netz gönne. haben ja auch alle Verkehrsträger ihre spezifischen Vor- und Nachteile, ergänzen sich also gut.
Reutlingen ist so gesehen schon in einer miserablen und zu verbessernden! Lage. Die Stadt liegt dabei nicht mal JWD, z.B. weit hinten auf der Alb, sondern ist Nachbarkreis zur Region S und nur ein paar Kilometer von TÜ entfernt. Umso trauriger ihre Anbindung.
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Ich vermute Taktik:
Man wird versuchen die Kapazitätsfrage wieder aufs Podium zu heben, damit wenigstens die Gleise 9-10 gleich mit gebaut werden, im Idealfall auch die P-Option. Man könnte die Pläne hier noch ändern.
War schon während der S21-Vorprojekt-Diskussionen einer meiner Kritikpunkte. Warum nicht gleich 10 Gleise, wenn schon gebuddelt wird? Wird nachträglich kaum günstiger. Man sieht ja heute wie unfaßbar viel Kohle plötzlich realiter freiwillig für Wildfremde da ist.
Mit den genannten Pläne sollte der VCD dringlichst Landesregierunng und Stadt konfrontieren. Vielleicht erkennt doch noch der ein oder andere S21-Gegner in und mit Verantwortung, daß alles seine Zeit hat - selbst Blockade und Kooperation.
Nun, hätte man sich darauf konzentriert, die Gleise 9 und 10 zu fordern, statt sich darauf zu konzentrieren das Projekt zu blockieren, und K21 mit noch geringerer Kapazität durchzudrücken, hätte man Erfolg haben können. Da aber die 8 Gleise absehbar genug Kapazität dafür haben für den Verkehr der sinnvoll über den Hbf läuft, und nicht über direkte Tangentialverbindungen, sehe ich das weniger als Problem. Die P-Option würde sich zusammen mit der Direktverbindung zum Tunnel langes Feld anbieten, denn damit kann man die zusätzliche Kapazität dann am besten nutzen.
Die Massnahmen sind: S21: bringt etwa 2min aus der Richtung Feuerbach, besonders wenn man von Norden mit mehr als 160km/h auf Feuerbach zufahren würde.
Optimierungen Bahnhofskopf Mannheim bringt ein wenig (höher Einfahrtsgeschwindigkeit) sowie ggf. 300km/h auf Tunnelfreien Abschnittten. Den grössten Sprung bringt aber der direkte Tunnel von der NBS zur Nordeinfahrt von S21, um möglichst lange auf 250km/h zu bleiben, und erst entsprechend der Bremskurve bei Feuerbach auf 160km/h "unten" zu sein, und dann bis zum Bahnsteig von S21 weiter auf 100km/h abzubremsen, von 100 auf 0 dann innerhalb des Bahnhofs. Sprich von Norden mit dem gleichen Geschwindigkeitsprofil wie von Süden in den Bahnhof einfahren. Das spart nochmal einige Minuten. Aktuell ist die NBS mit ICE 3 in 35-36 Minuten zu befahren (Fahrplan), im Verspätungsfall geht das hintunter bis ca. 32 Minuten.
Man könnte auch in einigen Jahren die Direktverbindung vom FLughafenbahnhof nach Süden (Reutlingen/Tübingen) über eine NBS nochmal untersuchen. die lag bei der letzten Untersuchung vor ca. 18 Jahren bei einem Nutzen-Kosten-Faktor von 0,7, seither ist der ÖV in etwa um 50% gewachsen. (Ja, die Baukosten sind seither gestiegen, der Nutzen einer Minute Fahrzeiteinsparung ist aber ebenso gestiegen Daher dürfte sich der fahrgastzuwachs 1:1 im ntuen wiederfinden)
Insbesondere da die Regionalstadtbahn in Tübingen /Reutlingen zu kommen scheint. Das wäre dann mal ein ÖV-Neubauprojekt.
Karnevalszeit ist dann doch nicht ganz vorbei: VR haben nun brav errechnet, dass der Ausstieg von S21 doch noch ganz billig zu haben ist. Helaule.
Quelle: StN-Online