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Ich erlaube mir die Bewertung der Unterschrifteinsammlung zu relativieren. Seit über einem Jahr sammeln die Befürworter Unterschriften. Von den 17.300 Unterzeichner kommen nur etwa 7.100 aus Potsdam. Wenn man dies mit dem Bürgerbegehren der Gegner von 2014 vergleicht, so muss man feststellen, dass die Befürworter 7.100 Unterschriften in 14 Monaten und die Gegner 14.4000 Unterschriften in 14 Wochen sammelten! Ich denke, jeder beherrscht hier im Forum die Grundrechenarten ausreichend um zu erkennen, dass eine demokratische Entscheidung über den Wiederaufbau der Garnisonkirche verheerend verlaufen würde.
Auch der Versuch, den ersten Bauabschnitt der originalgetreuen Rekonstruktion der Kirche, also dem Wiederaufbau des Turmes, als Kompromiss anzubieten, bleibt durchschaubar. Hier wird wegen akutem Geldmangels ein Not zur Tugend erklärt.
Nö. Eine Unterschrifteinsammlung ist nicht gleichbedeutend mit ein "demokratische Entscheidung."
In eine freie Gesellschaft -- wo Eigentumsrechte respektiert ist -- nur die Meinung der Eigentümer des Grundstücks wichtig sein sollte. Es ist enttäuschend, in ein Land so frei wie Deutschland -- in ein Land wo Eigentumsrecht respektiert sind -- dass eine kleine Gruppe, nur wegen ihre persönliche Meinung, die Eigentumsrecht einen Eigentümer so behindern können.
