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Der Bürgerentscheid war wegen 100m.Was hat das damit zu tun, dass jetzt hauptsächlich 50m Kastln gebaut werden ?
Naja, einen gewissen Zusammenhang gibt es da schon. Beispielsweise waren am Hirschgarten ursprünglich 5 Hochhäuser mit einer Höhe von 80 - 120m geplant. Diese Planung wurde gekippt und stattdessen werden jetzt deutlich mehr "Kastln" gebaut. Ähnlich lief es im Münchner Süden, da wurde die ganze Isar Süd-Planung eingestampft. Davon abgesehen wären viele aktuelle Projekte womöglich anders geplant worden (z.B. das Schwabinger Tor) wenn es den Bürgerentscheid nicht gegeben hätte.
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Als die Zwillingstürme in der Parkstadt Schwabing die Sichtachse der Ludwig-/Leopoldstraße beschädigten, da waren alle entsetzt und keiner wollte davon vorab gewusst haben.
Beim Vierkantbolzen dachte man dann alles berücksichtigt zu haben und plötzlich sah man ihn deutlich störend vom Schloßrondell aus.
Sind das alles nur weitere Beispiele erfolgreicher Lobbyarbeit oder sind die Stadtplaner wirklich zu dämlich eine Sichtachse zu simulieren?
Also ich habe starke Zweifel dass die Stadt sich damals um Themen wie Sichtachsen groß gekümmert hat bzw. Hochhäuser sogar bewusst an Orten zugelassen hat, die sich auf Sichtachsen auswirken. Das ist genau das was ich oben mit dem "großen Fehler" gemeint habe - die Stadt hat Hochhäuser großzügig genehmigt und sich nicht um die Bedenken der Bürger geschert. Und dann kam der Bürgerentscheid...