Multifunktionsarena am Stadion

  • Die Halle soll auf Frankfurter Seite gebaut werden. Schreibt die FAZ. Und Offenbach beteiligt sich wie erwartet nicht an den Kosten - wie auch? Sonst steht wenig Konkretes in der Meldung (Quelle: LHE?) Man sollte die morgige Printausgabe abwarten.

    Klar ist aber schon jetzt, dass die beiden Städte nicht in erster Linie über die Multifunktionsarena verhandelt haben. Sondern über die Fortschreibung des gemeinsamen Rahmenplans für das Kaiserleigebiet. Eben diese muss, wie erwähnt, noch von den Stadtverordnetenversammlungen beschlossen werden. Näheres dazu in einer heutigen =18318817"]Pressemitteilung der Stadt Frankfurt. Hier ist hinsichtlich der Halle nur unbestimmt von einem interkommunalen Projekt die Rede - was freilich nichts Neues ist.

  • Ein Arenabereich war auf den (uralten) Entwürfen im Rahmen des S-Bahn-Baus auf der Fläche östlich des nicht gebauten S-Bahn-Halts Oberrad und westlich der künftigen Einmündung der Berliner Straße/Kaiserleipromenade auf die Strahlenberger Straße vorgesehen. Also gegenüber dem Fußballplatz an der Schleuse.

    Das würde sich auch anbieten, wenn Frankfurt das Grundstück stellen will.

  • Das kann gut sein, Xalinai. In der heutigen Druckausgabe der FAZ* heißt es dazu, dass die Arena vollständig auf Frankfurter Gebiet liegen soll, für die Erschließung aber gemäß Vereinbarung Offenbacher Grundstücke genutzt werden dürfen. Dafür sind 10.000 Quadratmeter Fläche vorgesehen. Es besteht eine Option bis zum 31.12.2014.

    Ungeklärt ist die Bewältigung des zusätzlichen Verkehrs durch die Halle. Deswegen ist die Arena im Entwurf für den neuen Rahmenplan auch nicht berücksichtigt. Eventuell könnte der Verkehr über Frankfurter Gebiet geleitet werden, so dass die Kaiserlei-Kreuzung (Baubeginn soll Anfang 2015 sein) nicht zusätzlich belastet wird. Das Wirtschaftsdezernat Frankfurts will diese Möglichkeit untersuchen lassen.

    Weiterhin sucht die Stadt Frankfurt nach einem Bauherrn und nach einem Betreiber für die Arena. Wegen der erwähnten offenen Fragen ruht die Ausschreibung aber derzeit. Alles beim Alten also, erwartungsgemäß gibt es da keine Bewegung. Mit Blick auf den gestrigen dpa-Artikel fragt man sich schon, was der Verfasser eigentlich beruflich so macht.

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    * seit heute Nachmittag online

  • Nicht viel neues, aber immerhin ein aktueller Artikel zur Arena:

    -> http://www.fr-online.de/frankfurt/spor…8,26913434.html

    - Kaiserlei weiterhin favorisierter Standort
    - Ausschreibung soll Anfang Mai abgestimmt werden
    - Gesamtkosten bei mind. 100 mio €
    - Fertigstellung frühestens 2018

    Übrigens in einem anderen Artikel konnte man vor einigen Wochen lesen, dass darüber nachgedacht wird z.B. noch ein Bowling-Center in die Arena zu integrieren:

    -> http://www.fnp.de/lokales/frankf…s;art675,779040

  • Wieder mal wird die Multifunktionsarena medientechnisch hervorgekramt. Diesmal in der FAZ - RheinMain-Sportseite (online):

    Unter der Überschrift "Kein Ziel in Sicht beim Hallen-Marathon" wird berichtet, daß eine weitere Verzögerung bei der Projektausschreibung droht! Die FAZ schreibt, daß es ungewiss sei, daß die Ausschreibung tatsächlich in diesem Sommer kommt. Womöglich drohe das Projekt sogar zu scheitern.

    Zwar soll das ergänzende Verkehrsgutachten ergeben haben, dass eine Halle ...... am Kaiserlei grundsätzlich möglich sei. Die Verkehrsanbindung zur Halle mit zwei erforderlichen Abbiegespuren ist aber offenbar nicht geklärt.
    "Wir können keine Ausschreibung machen, wenn die Verkehrsanbindung, die elementar ist, nicht gesichert ist", sagte Sportdezernent Markus Frank am Dienstag. "Das ist der größte Stein, der im Weg liegt".

    Offenbachs OB Schneider äußerte sich auch. Nach seiner Auffassung muss Frankfurt nun "das Ausschreibungsverfahren losschießen, inklusive einer Verkehrslösung. Sie liegt gutachterlich vor". Und weiter: "Frankfurt ist der Verfahrensverantwortliche. Offenbach wartet ab". Wie immer, bin ich geneigt, hinzuzufügen...

    Die von Schmittchen oben erwähnte Option (der Zurverfügungstellung der Fläche von F+OF) bis Ende 2014 könne verlängert werden, das wäre unter Umständen kein Problem, wird OB Schneider weiter zitiert.

    Derweil rechnet Gunnar Wöbke, geschäftsführender Gesellschafter der Skyliners offenbar weiter fest mit dem Gelingen des Projektes: "Die Veröffentlichung der Ausschreibung zum Hallenbau wurde von ...Markus Frank für spätestens Ende Juli 2014, also vor Beginn der Sommerferien, zugesagt."

    Wöbke bleibt optimistisch: "Die Halle kommt, da sind wir zuversichtlich. Die ganzen Vorarbeiten sind geleistet. Wir haben mehrere potentielle Investoren und Betreiber gefunden, die das Geschäft verstehen und die nötigen etwa 130 Mio €, so unsere Schätzung, investieren wollen."
    Wöbke sieht die Verkehrssituation geklärt: "Unseres Wissens nach hapert es an nichts mehr." Was hoffentlich kein Irrtum ist, schreibt die FAZ abschliessend.
    (Fettmarkierungen von mir)
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…n-12996326.html

    5 Mal editiert, zuletzt von skyliner (18. Juni 2014 um 12:36) aus folgendem Grund: Link eingefügt

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Offenbachs OB Schneider äußerte sich auch. Nach seiner Auffassung muss Frankfurt nun "das Ausschreibungsverfahren losschießen, inklusive einer Verkehrslösung. Sie liegt gutachterlich vor". Und weiter: "Frankfurt ist der Verfahrensverantwortliche. Offenbach wartet ab". Wie immer, bin ich geneigt, hinzuzufügen...

    Aber mal ehrlich: Die Stadt Frankfurt will auf Frankfurter und Offenbacher Grund eine Halle bauen - was soll das klamme Offenbach jetzt an Vorleistung erbringen, wenn Frankfurt noch nicht mal fertig ausformuliert hat (in Form einer Ausschreibung), was genau entstehen soll und was dafür gebraucht wird?

    Die Variante "Baut mal was, wir sagen euch dann warum es falsch ist!" kann nicht zum Ziel führen.

  • ...das Trauerspiel geht weiter. Es scheint fast so, als behalte dieser Thread auf ewig das Prädikat "auf Eis", wenn nicht gar auf "nie gebaut" geändert werden muss. Das Projekt scheint nach heutigem FAZ-Bericht endgültig zu scheitern!

    Wie in #129 befürchtet werden sich F und OF (wieder einmal) nicht einig. Während F, laut Sportdezernent Frank, nur eine zusätzliche Abbiegespur am Kaiserlei notwendig erachtet, will OF den Kreisel zurückbauen und eine große Kreuzung installieren. An dieser Gemengelage scheint sich, laut heutigem FAZ-online-Artikel, nichts geändert zu haben...Folglich wird Frankfurt vor den Sommerferien, wie einst geplant, auch keine Ausschreibung auf den Weg bringen (können).:nono:

    Alternativen wie den Umbau der Eissporthalle oder ein anderer Standort sind (wieder einmal) im Gespräch. Also gleicher Stand wie vor 4 Jahren. Aus meiner Sicht auch unverständlich, warum sich der Magistrat ((ohne Not, da sicher mit etwas gutem (politischem) Willen eine Lösung auf Frankfurter Gemarkung hätte gefunden werden können)) in Abhängigkeit von OF begeben hat...

    Frankfurt bezeichnet sich gerne und bei jeder Gelegenheit als "SPORTSTADT".
    Sie muss höllisch aufpassen nicht zur "SPOTTSTADT" zu mutieren.
    Unsäglich, das Ganze!:Nieder:
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-…e-13059551.html
    http://www.fr-online.de/frankfurt/kais…8,27916066.html

    Einmal editiert, zuletzt von skyliner (23. Juli 2014 um 12:49) aus folgendem Grund: Link eingefügt

  • Bedauerlich. Aber es war von Anfang an eine schlechte Idee, ein derart wichtiges Vorhaben über Stadtgrenzen hinweg zu planen. Denn wenn es darauf ankommt, dann ist das Hemd eben immer näher als der Rock. Was aus Offenbacher Sicht das Hemd sein dürfte, jedenfalls ein Teil davon, das erschließt sich aus dieser aktuellen Meldung. Zumindest nachvollziehbar wird dadurch das Verhalten der Offenbacher Seite schon. Schade um die - absehbar - verplemperte Zeit. Jetzt muss die Standortfrage eben neu gestellt werden.

  • Also was die Aussage OFs betrifft, der Kreisel vertrage keinen zusätzlichen Verkehr mehr, muss ich dem voll zustimmen. Schon jetzt brauche ich morgens für die Fahrt von der Ludwigstraße zur A661 (über die Frankfurter und Berliner Straße) manchmal über 10 min (für nur 1,5 km!).
    Am zeitraubendsten ist der Rückstau auf der Berliner Straße und dem August-Bebel-Ring (bei letzterem verursacht durch die zugunsten des Kaiserleis programmierte Ampel = nur kurze Grünphase).
    Wenn nun bald der durch die EZB & neue Osthafenbrücke verursachte zusätzliche Verkehr dann auch noch noch dazukommt, dann werden wir dort Stuttgarter Verhältnisse endgültig haben.

    Eine Mutifunktionsarena hätte zwar nur dann Auswirkungen, wenn Veranstaltungen stattfinden. Doch dann kann man garantiert von Verkehrsinfarkten ausgehen, deren Auswirkungen dann in Sachsenhausen und selbst auf der anderen Mainseite zu spüren sein werden.

    Und ehrlich gesagt: Ein Umbau des Kaiserleis ist eigentlich auch ohne die Multifunktionsarena geboten. Und abgesehen davon, Offenbach darf man deren Einstellung nicht übel nehmen oder einen bösen Willen annehmen, denn auch OF hätte durch die Arena an Attraktivität gewonnen, nur müsste zeitgleich dann auch das Verkehrsproblem gelöst werden.

  • Der Umbau des Kaiserleikreisels ist grundsätzlich beschlossene Sache - da hat die Stadt Frankfurt nicht nur zugestimmt sondern, wenn ich mich recht erinnere, im Rahmen der Genehmigung der Osthafenbrücke auch eine Kostenbeteiligung zugesagt.

    Damit ist jetzt eine Frankfurter Planung, die auf den Status quo vor dem Kreiselumbau setzt, von vorn herein Makulatur, da braucht auch keiner zu heulen.

    Und mal eben, vor Fertigstellung des Kreiselumbaus wird die Halle sowieso nicht gestellt - während des Umbaus wäre eine schlechte Idee, da kommt die Verzögerung "durch die Stadt Offenbach" doch eigentlich gerade recht.

  • Nachdem heute in der Zeitung mit den 4 Buchstaben von einem "Streit" zwischen Offenbachs OB Schneider und Frankfurts Wirtschafts- und Sportdezernent Frank zu lesen war (Thema: Schneider bekommt zum Thema der Multifunktionsarena keinen Termin bei Frank etc...) hat sich jetzt Frankfurts OB Feldmann eingeschaltet, der sich über den öffentlichen Streit verwundert zeigte.

    Auf der Internetseite der Stadt ist heute folgendes zu lesen: "Das Projekt ist viel zu wichtig (...) als das wir uns erlauben können, daß Projekt Multifunktionsarena zu zerreden.", sagte Feldmann. Nach wie vor soll -wie lange bekannt- ein privater Investor gefunden werden. "Dies ist aber nur möglich, wenn endlich die Ausschreibung auf den Weg gebracht wird. Nur so können wir feststellen, ob es tatsächlich einen Investor gibt, der die Arena finanziert, baut und betreibt. Für meinen Geschmack hat der Prozess schon viel zu lange gedauert", erklärte Feldmann (was für mich wie ein dezenter Seitenhieb gegen Frank aussieht...)

    "Ich werde alle Beteiligten zu einem Gespräch einladen. Jetzt müssen alle Fakten auf den Tisch. Das Projekt verträgt keine weitere zeitliche Verzögerung", sagte der OB.
    http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8440&_ffmpar[_id_inhalt]=25706359

    Nun denn, endlich wird das Thema zur "Chefsache"! Jetzt heißt es "Butter bei die Fische"! Bin gespannt, was dabei rauskommt...

  • Wiedermal eine Absichterklärung oder gehts nun richtig los.

    Oberbürgermeister Feldmann, Oberbürgermeister Schneider, Stadtrat Frank und Regionalverbandsdirektor Stüve: „Wir wollen die Multifunktionshalle im Kaiserleigebiet!“
    Das erklärten die Herren am Rande eines gemeinsamen Treffens beim Besuch der Immobilienmesse Expo Real München.

    Hier gibt es die ganze PE zu lesen

    http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=25959376

  • Immerhin

    Hinter diese Erklärung können die Herren nun nicht mehr zurück. Also wird die Halle samt Parkhaus und Verkehrsanbindung kommen.

    Aber es wird noch dauern, bis alles geregelt sein wird. Davon können wir ausgehen. Dann muss der Investor gefunden werden und dann erst die Ausschreibung... und dann... ja dann irgendwann der Bau. Vor 2020 wird da nix fertig sein können.

    Aber: IMMERHIN!

  • Sieht diesmal wirklich mal nach was aus.

    Wenn es gut läuft, dann ist in 12-16 Monaten alles durch und Anfang/Mitte 2016 kann mit dem Bau begonnen werden (vorausgesetzt die nötige Infrastruktur wird parallel gebaut). Normale Bauzeit für eine Arena ist eigentlich so ca. 1,5 Jahre (sagen wir mal 2 Jahre), dann könnte die Arena auch "schon" Mitte/Ende 2018 stehen.

    IMO, derzeit bzw. bald das wichtigste Projekt in Frankfurt (zusammen mit Terminal 3).

  • Neue Arena wird ausgeschrieben

    Frankfurts Sportdezernent Markus Frank legt vor: Die Ausschreibung für die Multifunktionshalle am Kaiserlei wird noch vor dem Sommer (2015...) auf den Weg gebracht. Allerdings wird diese (Ausschreibung) nicht so attraktiv wie erhofft, da Offenbach

    -im Dezember 2014 2 B-Pläne verabschiedete, die die Halle nicht enthalten
    -ein Umlegungsverfahren für die Grundstücke (auf OF-Gebiet) gestartet werden muss.
    -die Verkehrsanbindung immer noch nicht geklärt ist.

    Auf Offenbach möchte Frank nun aber nicht mehr länger warten...
    Aus Branchenkreisen ist zu hören, dass es Interessenten für den Bau gibt. Die Baukosten für die Sport- und Veranstaltungshalle werden auf bis zu 150 Mio € geschätzt.

    Großer Artikel mit Kommentar heute in der Print-FNP.

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    Mod: Metropolit wies darauf hin, dass der Artikel ist jetzt online ist.

  • Auch vor dem Sommer 2015 ist dann doch wieder nichts passiert. Heute berichtet die Frankfurter Rundschau, dass die Ausschreibung für eine Multifunktionshalle in der ersten Dezemberwoche im europäischen Amtsblatt veröffentlicht werden soll. Die Frist im sogenannten Interessenbekundungsverfahren soll am 25. Januar 2016 enden. Als Eckdaten werden eine Kapazität von 15.000 Zuschauern und Investionskosten von 150 Millionen Euro genannt.

    Das Hauptproblem, die Verkehrsanbindung der neuen Halle, ist nach Angabe der Zeitung gelöst. Nach Abstimmung mit dem Land Hessen habe sich ergeben, dass eine Abbiegespur von der A661 nachträglich in den Bebauungsplan für den Kaiserlei-Kreisel eingearbeitet werden könne.

    Nachtrag: Ein Foto des vorgesehenen Baugeländes hatten wir noch nicht, hier ist eines:


    Bild: Schmittchen

  • Endlich tut sich was! Wird auch endlich Zeit, fast jede größere Stadt in Westeuropa und Nordamerika hat eine halbwegs moderne Arena.

    Denke aber die Arena wird etwas teurer als 150 mio werden. Selbst in Kanadischen Provinzmetropolen kosten solche Multi-purpose NHL Arenen so um die $250 mio, die ganz neue NHL Arena in Quebec City hat sogar $370 mio gekostet.

    Sehr cool wäre übrigens eine 360° Medienfassade wie in Krakau, Polen.

  • Cool für alle, die gelegentlich dran vorbeikommen oder gerade zu einem Event da hin kommen. Ansonsten ist öffentliches Geblinke so prollig, wie manche hier Offenbach gerne darstellen.

  • Pressemitteilung der Stadt von heute:

    Ausschreibung für Multifunktionshalle am Kaiserlei gestartet

    Die europaweite Ausschreibung für das Investorenauswahlverfahren für Planung, Errichtung, Betrieb und Finanzierung einer Multifunktionsarena für Profi-Sportveranstaltungen und Konzertveranstaltungen am Kaiserlei wird jetzt gestartet. In enger Zusammenarbeit der Städte Frankfurt und Offenbach wurden die Anforderungen an den Investor definiert, das in Frage kommende Gebiet eingegrenzt und das Ausschreibungsverfahren festgelegt. Bürgermeister Olaf Cunitz freut sich, dass mit der Ausschreibung die Grundlagen für ein spannendes interkommunales Projekt der Städte Frankfurt und Offenbach gelegt werden. „Beide Städte haben große gemeinsame Potentiale, die es zu heben gilt. Dies wurde in diesem Jahr besonders durch den Architektursommer und das Expertenpanel unter dem Titel 'Ein Stadtraum ohne Grenzen' deutlich. Die Multifunktionshalle kann dabei ein wichtiger Baustein sein.“

    Ungeduldig – vor allem auch auf Seiten der Profisportvereine, die die geplante Halle nutzen wollen – wurde diese Ausschreibung erwartet. Daher freut sich Sportdezernent Markus Frank, dass mit der Ausschreibung nicht nur ein städtebauliches Kooperationsprojekt gestartet wird, sondern auch die Frankfurter Profivereine Fraport Skyliners und Löwen Frankfurt eine neue, moderne Wirkungsstätte finden. Hier können Wettkämpfe künftig vor einer eindrucksvollen Zuschauerkulisse ausgetragen werden und Sponsoren können besser in die Vereinsarbeit eingebunden werden. Das erzeugt nicht nur gute Stimmung während der Spiele, sondern sorgt auch für den wirtschaftlichen Erfolg der Mannschaften“.

    Die Entscheidung, eine Multifunktionsarena im Wege eines Erbpachtrechtes auf Offenbacher und Frankfurter Gemarkung zu errichten, reicht einige Jahre zurück und wurde durch einen Grundstücksvertrag beider Städte ermöglicht. Die Umbauarbeiten des Kaiserleikreisels brachten jedoch einige rechtliche Hürden mit sich, die nunmehr beseitigt sind. Nachdem im Spätsommer diesen Jahres seitens des Hessischen Verkehrsministeriums bestätigt wurde, dass eine Ausschreibung aufgrund der vorgelegten Gutachten zur verkehrlichen Erschließung der geplanten Multifunktionsarena mit dem Umbau des Kaiserleikreisels „verkehrlich verträglich“ ist, war grünes Licht für die finalen Arbeiten für die lang ersehnte Ausschreibung gegeben. Ein renommiertes Rechtsanwaltsbüro hat die Rahmenbedingungen für die Ausschreibung in Abstimmung mit den beteiligten Behörden zusammengetragen und in einem Informationsmemorandum näher präzisiert.

    Diese Informationen können interessierte Investoren nunmehr beim Frankfurter Liegenschaftsamt anfordern und bis zum 8. Februar 2016 einen Teilnahmeantrag für das Ausschreibungsverfahren stellen. Der Bewerber muss seine persönliche Lage, seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen sowie seine technische Leistungsfähigkeit für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung einer solchen Halle anhand von drei Referenzprojekten aus den letzten zehn Jahren belegen. Es ist geplant, nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen mehrere Bewerber zur Abgabe eines konkreten Angebotes aufzufordern und mit diesen das Verhandlungsverfahren fortzusetzen. In dieses Verfahren werden die Profisportvereine, die in der Halle ihre neue Spielstätte finden sollen, mit eingebunden, um eine größtmögliche Qualität und Nutzerzufriedenheit zu erzielen.