Beiträge von Eagle1

    Da ist ein Investor bereit ein ganzes Entertainment-Center zu bauen und die Stadt greift nicht zu, unbegreiflich. Am Ende hat es leider nicht gereicht, so wie Frank es darlegt. Jahrelang hat er uns was vorgemacht und am Ende es dann doch nicht hinbekommen. Wenn 99% der Foristen hier in ihren Jobs so arbeiten würden, dann wären alle schon längst arbeitslos. Selten so viel Inkompetenz gesehen. Nebenbei hat Markus Frank dann auch noch versucht das Konkurrenzprojekt am Airport zu ”killen”, zumindest ab und an unqualifizierte und unprofessionelle Kommentare abgegeben.

    Der Turm selbst ist definitiv ein Gewinn für die Skyline und man könnte auch beleuchtungstechnisch einiges rausholen. Einzig die einfallslose Platzierung und Ausrichtung gefällt mir nicht so...auf Strassenebene wird man das nicht wahrnehmen aber dafür auf Luftaufnahmen (je nach Winkel). Irgendwo in USA steht so ein ähnlicher Turm mit attraktivem Beleuchtungskonzept (glaube in Dallas oder Houston).

    Bei solchen Zuständen ist oftmals eine Kombination aus Inkompetenz und Korruption der Grund. Ich würde mich nicht wundern, wenn der eine oder andere Politiker oder Beamte sich “hier und da” bereichert und dafür halt mal ein Auge zudrückt. Spätestens aber dann, wenn die ersten namhaften Firmen nach Eschborn abwandern oder komplett wegziehen werden wird man aufwachen (aber dann wird es wohl zu spät sein).

    Man sieht es geht der Katz Group nicht nur darum eine Arena zu bauen, sondern auch die Frankfurter Clubs mit know-how und auch Finanziell zu unterstuetzen, so dass auch erfolgreicher Sport geboten werden kann. Fuer Frankfurt besser als einfach nur eine Arena in x Jahren zu bekommen, ohne weiteren Support fuer die Clubs - und alles mit Geldern aus Kanada. Wie kann man da nein sagen.

    Ein Vorteil an diesem Standort ist, dass alle mitziehen - Investor, Airport, anscheinend auch die Stadt. Es wird keine Gegenwehr von Buergern /Anwohnern kommen, d.h. keine Verzoegerungen. Angenehmer Nebeneffekt waere auch Ausbau der allgemeinen Infrastruktur.


    Zu Markus Frank muss man sonst nicht mehr viel sagen, er hatte einige Jahre Zeit und konnte nicht liefern. Er sollte sich jetzt mal flexibel zeigen. Es geht hier ja nicht um persoenliche Wins, sondern um die Stadt und Region.

    Ziemlich spektakulaer und wuerde Moeglichkeiten fuer langfristig weitere Bebauung am Airport eroeffnen - zB Hotels, Entertainment und grosse Outlet Malls wie in Miami. Denke immer noch dass Rebostock/Messe besser geeignet waere aber Airport ist immer noch besser als Kaiserlei. Wird Fraport Skyliners freuen.


    Allerdings, 23.000 kam ich mir nicht vorstellen, das waere groesser als jede NBA und NHL Arena in USA - einzig die Arena in Louisville, KY (genutzt von der University of Louisville fuer College Basketball) koennte da noch mithalten.

    Markus Frank will die Arena unbedingt am Kaiserlei, um jeden Preis. Mittlerweile kann man schon sagen, er verschleppt die Durchfuehrung damit, warum auch immer, es ist unklar welche Sekundaerziele er verfolgt. Es scheint fast so als wenn er versucht Zeit zu gewinnen. In den anderen Artikeln wird ja bereits deutlich, dass Herr Frank nicht in den “Plan B” - Plaenen eingeweiht ist.

    Das waere optimal, wenn das so kommt, dann hat sich die Wartezeit gelohnt.


    Lage


    Ich war nie vom Kaiserlei ueberzeugt. Die anderen Lagen (Messe, Rebstock, Stadion/Airport machen einfach mehr Sinn). Top waere irgendwo nahe Messe.


    Investition


    Das ist schon eine Hausnummer, 300M. Das haette dann NHL/NBA Niveau, wobei vermutlich nicht alles in die Arena fliessen wird - aber mehr Entertainment, Dining, Hotels klingt gut. Trotzdem werden es vermutlich dann mehr als 13.000 Plaetze werden. Dann kann man auch mal eine Eishockey oder Basketball WM nach Frankfurt holen oder NBA und NHL Teams in Frankfurt hosten (Europa Tours). Auch Konzerte, Messe-und Firmen-Events usw... davon haetten alle dann etwas.

    Die Frage ist aber was passiert wenn man den Drogenhandel/konsum kontrolliert und sogar eingedaemmt bekommt? Vermutlich erstmal lokale Gangkriege um die letzten lukrativen Ecken und dann vermutlich eher mehr Raubueberfaelle, usw. Die Stadt will das vermutlich daher aussitzen aber eine Loesung ist das auch nicht, weil es so nur noch schlimmer werden wird...

    ^Das habe ich auch alles frueher so geglaubt, mittlerweile glaube ich eher dass das einige Leute kraeftig mitverdienen. In anderen Laendern laeuft das so, warum nicht auch bei uns. Korruption gibt es einfach ueberall, also auch bei uns.

    Ich glaube es geht nicht um Mehreinnahmen, sondern eher darum das Inventar zu schuetzen. Im Center haengen auch sehr viele Jugendliche rum und die Toiletten waren zum Schluss in einem richtig schlechten Zustand, jedes zweitklassige Bahnhofsklo sah da besser aus (und das ist keine Uebertreibung). Dann zahle ich auch gerne mal ein wenig.

    Nach dem Brexit ist vor dem Brexit, nur weil es vlt diesmal nichts wird, heisst es nicht, dass es nicht wieder zu einem Brexit-Anlauf kommen koennte, in 3-5 Jahren koennte schon der naechste Versuch erfolgen, usw... Darum denke ich, dass viele Int. Banken jetzt einfach langfristiger planen werden.

    Grundsaetzlich eine interessante Idee, quasi ein zweites FOUR. Entwurf muss aber noch mal ueberarbeitet werden, ist mMn noch nicht ganz stimmig und sieht auch noch nicht so ganz funktional aus.


    Trotzdem sieht man wie in Frankfurt mittlerweile gedacht wird und was so theoretisch alles moeglich ist. Building boom, T3, einige neue Tuerme und natuerlich FOUR und die Neue Altstadt machen es moeglich. Vor 10-15 Jahren waere das so noch Science fiction gewesen...

    Die Eintracht hat ja schon oft angedroht eine eigene Bleibe als Alternative in Erwägung zu ziehen, jetzt durch die jüngsten Erfolge hätte man auch mehr Möglichkeiten gehabt, daher wollte man vermutlich kein Risiko eingehen. Die Frankfurter Eintracht ist eben Mieter #1. Hinzu kommt noch das Angebot der Eintracht selbst bis zu 30 mio in Stadion-Upgrades investieren zu wollen. Man kann das auch als Unterstützung für den Verein ansehen, warum auch nicht, die Stadt unterstützt ja auch andere Organisationen, Vereine und Einrichtungen.

    Als Frankfurter wohnhaft in Hamburg muss ich leider sagen, dass Hamburg wirklich No.1 in Deutschland ist (und Top 5 in Europa), aber Frankfurt holt rasant auf. Frankfurt wird in den nächsten 5-10 Jahren "explodieren" und dann auch in Deutschland einen anderen Stellenwert haben. Der Baumboom ist ziemlich einmalig und die Skyline wird dann schon ziemlich enorm sein, einige Projekte wie FOUR sind auch in Europa einzigartig. Für viele Neu-Besucher wird das alles ein ziemlicher Schock sein dann - vom Mega-Airport bis in die Boom-City mit all den Towers und den Aussichtsplattformen, Dachgärten, usw ... sowas erwartet man in Asien oder USA aber nicht in Deutschland.

    Legalisierung funktioniert doch auch nur, wenn die Alternative halbwegs preiswertig und trotzdem qualitativ ist. Aktuell sind die Preise wohl aber im Keller und der Markt wird völlig überschwemmt, ausserdem ist die Beschaffung direkt an der Ecke logistisch immer noch einfacher. Das hilft vlt den Hauptteil der Gelegenheitskonsumenten städteweit zu kontrollieren, aber die Junkies im Viertel werden weiterhin ganz schnell zum Dealer des Vertrauens rennen, sobald mal Geld vorhanden ist. Ich glaube auch kaum, dass es politisch durchsetzbar wäre ein Millionen-Budget für die Versorgung von Junkies bereitzustellen, vor allem nicht dann, wenn mal wieder wirtschaftlich schlechtere Zeiten anstehen sollten...