Palais Behrens/Theising/Varnhagen | DGUV-Zentrale [realisiert]

  • Dekoratives Anführungszeichen

    An der Ecke Französische Straße / Glinkastraße, also unmittelbar südlich des abgerissenen Parkhauses will die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung einen siebengeschossiger Neubau mit 10.600 qm Nutzfläche als neuen Sitz errichten. Im November soll der Baubeginn erfolgen und bereits 2014 fertiggestellt sein.

    Link zum Artikel in der Mopo mit Visualisierung


    Mittlerweile wurde der erste Spatenstich gesetzt. Das Projektvolumen beträgt übrigens 48 m€. Der Entwurf stammt von Grüntuch Ernst Architekten.

    Artikel Thomas Daily

  • Die Komplexe der deutschen Bank sind weiterhin komplett eingerüstet, allerdings ohne Bauschild oder ähnlichem. Davor die Baugrube des hier besprochenen Projekts.

  • Palais Varnhagen

    In der Französischen Straße entsteht nach Plänen von David Chipperfield ein architektonisch herausragendes, ex*klu*sives Mehrfamilienhaus mit ca. 7.000 m² Wohnfläche. Leider gibt es noch keine Visualisierungen.

    Demnächst vielleicht hier: klick
    Die obige Beschreibung habe ich hier entnommen: klick

    Siehe auch...
    Bato

  • Bei der DGUV-Zentrale geht es mit großen Schritten voran:

    Was man vom benachbarten Palais-Projekt nicht sagen kann, es klafft weiterhin eine Lücke:

    In der Lücke neben dem DGUV soll das Palais Varnhagen realisiert werden:

  • Und dieser Neubau scheint der direkte Nachbar vom Palais Theising zu werden, die Theising Residences.

    Es sind ein paar Visualisierungen, unter anderem auch von Innen, zu sehen.

    http://berlin.neubaukompass.de/bilder/objekt/5255/14-gross.png

    Zur Bilderserie:

    http://www.google.de/imgres?start=1…:51,s:100,i:157

    Und eine weitere Quelle:

    http://www.das-baudenkmal.de/news/denkmalsc…g-residence/331

    Gibt auch Visualisierungen vom Palais Varnhagen?

    Habe leider keine finden können, mich würde schon interessieren was Chipperfield dort genau plant.

  • Palais Varnhagen

    Die Website zum Palais Varnhagen in der Französischen Straße 56-60 ist jetzt online. Die Baywobau und die Artprojekt-Gruppe errichten ein "neues Stadtpalais mit großzügigen Salonwohnungen und Penthouses", Entwürfe von Chipperfield sind allerdings noch nicht zu finden.

    Einige weitere Daten von der Website:

    • 40 Wohnungen (40 bis 275 m²)
    • 3 Penthouses mit 250 bis 320 m²
    • 7 Obergeschosse
  • Dreist und irreführend ist die Benennung "Palais Varnhagen" - die Website spricht ja selbst davon, dass sich der Salon der Varnhagen nicht auf dem Areal befand sondern "ein paar Häuser weiter". Zudem zeigt die Seite keine Hausansicht, man will wohl das Image der Salonniere und des Architekten nutzen aber das Haus nicht zeigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Konstantin (16. September 2013 um 16:52)

  • ^ danke, dieselbär. Das Ergebnis ist schon recht traurig, speziell wenn man sich die Umbauvarianten und den Vorkeriegszustand anschaut, die im verlinkten Beitrag bzw. dem darauffolgenden gezeigt werden. Bis zum 1 OG ok, dann nur noch schlicht, einfach und lieblos. Das Gebäude wirkt unproportioniert, das Dach ist am schlimmsten. Eines der deutlichsten Beispiele für das, was heute meist nur noch zählt: Rendite statt Ästhetik.

  • Der die Ecke betonende Dachaufbau gefällt mir überhaupt nicht. Irgendwie fehlen die Fenster auf den 2 darunterliegenden Etagen und ein Eingang auf der Ecke eine solche Situation wirken zu lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo (20. Oktober 2013 um 20:11)

  • Eine solche Wirkung ist halt die Folge, wenn man die ursprüngliche architektonische Konzeption über den Haufen wirft und versucht, mit den vorhandenen Resten eines Gebäudes das vierte OG und die Dachlandschaft modern neu zu interpretieren.:Nieder:

  • Oh mein Gott!! Ich frage mich, sind die Architekten oder Ingeneure einfach nur dumm und unfähig, oder sind es wieder Profit und Gier, die dann zur Folge haben, so etwas entstehen zu lassen.
    Das Haus wirkt ab der letzten Etage wie verstimmelt. Dachaufbau zu klein und zu kurz, besonders am Eckgebäude muss was prunktvolles,langgezogenes her. Mit den Glasfronten vor den Gitterrüstungen kann ich leben.

  • Das entspricht aber genau der herrschenden Ideologie der Berliner Denkmalpflege nichts zu rekonstruieren sondern stets mit "zeitgenössicher" Architektur etwas deutlich unterscheidbares hinzuzubauen, wenn man nicht (was die D-Pflege besser fände) die Ruine und/oder den Ost-Zustand stehen lässt.

  • Konstantin
    Gegen die Modernität ist ja auch nichts einzuwenden cher Konstantin obwohl es etwas plump daherkommt. Nur.... der Dachaufbau betont eine Ecksituation, die das Haus darunter so nicht betont. Das macht den Mißklang aus.