• An- und Umbau Mühlbergschule

    Am vergangenen Freitag wurde in der neuen Turnhalle der Mühlbergschule im Beisein von OB Feldmann und Baudezernent Schneider das Richtfest gefeiert. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsbaus sowie die diversen Anbauten sollen im kommenden Frühjahr fertiggestellt werden, so dass die zur Zeit ausgelagerte Schule dann wieder in ihr angestammtes Domizil zurückkehren kann.


    =35891288"]Hier die Pressemitteilung der Stadt Frankfurt.

  • Danke für den Fund Baufrosch! In Ergänzung habe noch ein paar Bilder, da dieses Projekt m.E. eine äußerst effiziente Ausnutzung der Grundstückfläche zeigt.


    Dei dreizügige Grundschule wird auf fünf Züge erweitert. Somit können nach Fertigstellung im nächsten Jahr 500 Schüler unterrichtet werden und schafft Raum für den ganztägigen Betrieb. Seit 2017 sind die Schüler in einer Modulanlage am Länderweg untergebracht. Das Projekt kostet insgesamt 24 Mio. EUR und hat 3.074 qm BGF durch einen Neubau und 4.143 qm BGF durch den Altbau mit seinen Anbauten.

    Bild: Trapez Architektur GmbH, Hamburg


    Der denkmalgeschütze Altbau von 1904 wird räumlich neu organisiert und um zusätzliche Lernflächen im Dachgeschoss erweitert. Die großzügigen Flure werden zu Lernorten mit festen Einbauten umgestaltet und ergänzen die Unterrichts- und Aufenthaltsflächen. Nach der Fertigstellung soll er so ausschauen:

    Bild: Trapez Architektur GmbH, Hamburg


    Im Neubau sind die Mensa mit Küche, zwei Einfeld-Sporthallen und zusätzliche Kreativ- und Spielräume untergebracht. Damit er sich dem viergeschossigen Altbau in der Höhe anpasst, wurde eine Sporthalte in die -2 Ebene platziert.

    Bild: Trapez Architektur GmbH, Hamburg


    Die zweite Sporthalle ist wiederum oben unterbracht und schaut von innen so aus (li. Planung und re. während dem Richtfest):
    Bild: https://abload.de/img/mbs_02_muehlbergschul56j1q.jpgBild: https://abload.de/img/richtfest_muehlbergsc3gjdh.jpg
    Bild links: Trapez Architektur GmbH, Hamburg | Bild rechts: Stadt Frankfurt a.M.


    Ein eingeschossiger Anbau am Altbau schafft Platz für Sonderräume wie Experimentierraum und Bibliothek, welcher zwischen den beiden auf unterschiedlichen Höhenniveaus gelegenen Schulhöfen entsteht. Seine nutzbare Dachfläche erweitert wiederum die Pausenfläche.
    Hier noch ein Luftbild von der derzeitige Baustelle und dem Gelände. Die erweiterte Schule fügt sich dann gut in die Umgebung ein.

  • Mühlbergschule

    Als Ergänzung zum Beitrag von Baufrosch ein paar Fotos vom Richtfest:


    Neben dem Oberbürgermeister Peter Feldmann waren zahlreiche Gäste aus Politik und dem Umfeld der Schule geladen.


    Der Architekt Dirk Landwehr schildert wie er zum Entwurf gefunden hat.


    Und auch die nun offizielle Schulleiterin Elke Rimpf hatte das Wort bis die Schülerinnen und Schüller der Klasse 2c als erste Klasse überhaupt die obere Turnhalle stürmten und die zur Feier des Tages einstudierte Vorführung darboten.

    Bilder: Eigene Aufnahmen

  • Neue Grundschule im Ostend

    Aktuell schreibt die Stadt einen Investorenwettbewerb zur Errichtung einer Grundschule aus. Das besondere daran ist, dass der Investor das Baugrundstück "mitbringen" soll, anscheinend verfügt die Stadt selbst gar nicht über geeignete Grundstücke.



    Besonders viele Standorte kommen demnach gar nicht Frage. Wo könnte denn ein Schule überhaupt gebaut werden?

  • ^ Ich könnte mir zweierlei vorstellen: Am Danziger Platz (altes Neckermann-/Telekom-Gebäude oder freie Flächen zwischen Ostpark und Ostbahnhof) oder zwischen Hanauer Ldstr. und F.-Happ-Straße. Da sind doch einige Flächen, die eine recht simple Nutzung aufweisen (bspw. ASB, Lidl, Aldi).

  • Schulcampus Westend - Übergangsquartier in Holzmodulbauweise

    Groß ist es geworden, das Übergangsquartier des Adorno-Gymnasiums für geplante 56 Millionen Euro, um das es zuletzt oben in #219 f. ging. Zwei Fotos von der Nordwestecke, das erste zeigt die Nordseite.



    Zum Vergleichen die Visualisierung des Entwurfs der Gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Die Westseite der Miquelallee 160:



    Bilder: Schmittchen

  • Katholisches Gymnasium in Bockenheim | Bauantrag

    Zuletzt hatte Schmittchen im Mai 2018 von der geplanten Eröffnung der Schule in 2021 berichtet. Heute vermeldet die digitale FNP Neuigkeiten.


    Derzeitiger Zeitplan:

    • Profanierung der St. Raphael Kirche am 5. Juli 2020 durch Weihbischof Thomas Löhr;
    • Einreichung des Bauantrags im Spätsommer 2020;
    • Baubescheid erwartet zum Jahreswechsel 2020/21;
    • Inbetriebnahme des Schulbetriebs mit Jahrgangsstufe 5 zum 4. September 2023.

    Beteiligte und Kosten (Gesamt ca. 45 Mio. EUR):

    • Eigentümer des Grundstückes St. Marien;
    • Erbpächter ist Schulträger Malteser Werke gGmbH;
    • Bauherr ist St. Raphael Stiftung;
    • Finanzierung durch Malteser Werke gGmbH (1,5 Mio. EUR), Bistum Limburg (7,5 Mio. EUR), Stadt Frankfurt (16 Mio. EUR, vgl. Magistratsvortrag M_12_2019 vom 21.01.2019), keine Nennung des weiteren Financier für den Rest (25 Mio. EUR);
    • Planung durch plus+ Bauplanung GmbH, Neckartenzlingen (Projekte in Rhein-Main: Hans-Thoma-Schule Oberursel und Aktive Schule Frankfurt/Main).

    Geplante bauliche Ausführung:

    • Erhalt des Kindergartens;
    • Integration der Kapelle aus der St. Raphael Kirche;
    • Rückbau des Gemeindezentrums;
    • Sanierung des Bodens bis zu 3 Meter tiefe wegen Öl und Teerrückständen;
    • unterirdischer dreifeldrige Sporthalle;
    • Tiefgarage mit Zufahrt zur Rossittener Straße.


    Das ein kirchliche Vorhabenträger dieses umsetzt ist gut weil sie in den allermeisten Fällen klassisch zeitgenössische Bauformen realisiert lassen die sich gut in den Bestand einfügen oder diesen sogar aufwerten; vgl. die verlinkten Beispiele. Deshalb warte ich mit Optimismus auf die Veröffentlichung der Entwurfsplanung.

    4 Mal editiert, zuletzt von main1a () aus folgendem Grund: Klarstellung

  • Bildungscampus Mainzer Ldstr. 581

    Mit dem Magistratsvortrag M_187_2019 vom 01.11.2019 wurde die Aufstellung eines "Bebauungsplanes Nr. 931 - Südlich der Mainzer Ldstr./Elektronstr." (Lageplan) und die "Vorkaufssatzung Nr. 8 - Südlich der Mainzer Ldstr./Elektronstr." beschlossen. Damit wird der Stadt Frankfurt ermöglicht das ehemalige 2,7 ha große 'Fiat-Gelände', welches von der MZ Ldstr., Elektronstr. und Akazienstr. umschlossen wird, planungsrechtlich von einem Gebiet der Mischnutzung in einen Bildungscampus umzuwandeln und zu kaufen. Der Bildungscampus soll einer Kindertagesstätte, Grundschule, weiterführende Schule und Grünanlage Platz bieten. Mit dem Magistratsvortrag M_89_2020 vom 04.06.2020 "Ankauf der Liegenschaft MZ Ldstr. 581" wurde der Kauf durch die Stadtverordneten auch formal beschlossen. Notariell beurkundet ist der Kauf auch schon. Ein Betrag von ca. 23 Mio. EUR als Kaufpreis wird kolportiert. Weiterhin wurden 1,5 Mio EUR aus der EU-Regionalförderung für die Baureifmachung beantragt. Durch die vorherige Nutzung als Werkstatt und Kfz-Verkauf ist von einer Bodenverschmutzung auszugehen. Deshalb müssen Untersuchungen ausgeschrieben werden um die Art und Ausdehnung der Verschmutzung nach dem Abriss der Bebauung zu ermitteln. Dies gibt dann wiederum den Aufwand und die Dauer der Bodensanierung vor. Ergo ist noch der Zeitplan zu definieren wie und wann gebaut werden kann (Quelle).


    massenmodell-schulenh3kdk.jpg

    Bild: Stadt Frankfurt a.M. | Massenmodell


    Eine tolle Nachricht für Griesheim im Besonderen und für Frankfurter Kinder und Eltern im Allgemeinen.


    Da dort bisher keine gründerzeitlichen Schulbauen wie beispielsweise die Mühlbergschule oder Hostatoschule stehen, sind keine Entwürfe mit spannendem Kontrast zw. Alt- und Neubau zu erwarten. Zu hoffen ist das die architektonischen Neubauten nicht so fad daher kommen wie manch anderer geplanter Neubau. Bei aller Freude das Frankfurt nach Jahrzehnten endlich wieder in Architektur für schulische und vorschulische Betreuung investiert, sollten die Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen nicht auf dem Level 'billig und zweckmäßig' erfolgen. Ich denke hier besonders an die Quader aus Waschbeton oder noch schlimmer die 'grauen und silbrigen Plattenbauten'. Gerade Kinder - natürlich auch die Lehrer - haben ein Recht auf schöne und einladende Architektur. Denn trotz der CC wandeln sich alle Schulformen weiterhin in einen ganztägigen Aufenthaltsort. Und wie wir auch in diesem Strang sehen werden einige Gebäude schon seit einhundert Jahren und länger als Schule genutzt. Somit also keine verschwendete Zeit und kein verschwendetes Geld wenn die Stadt entsprechend ausschreibt und die Architekturbüros sich besonders bemühen nachhaltig ästhetische Entwürfe für die zukünftigen Schülergenerationen zu erarbeiten.


    Insbesondere dieser Standort ist es wert das hier keine 'billig und zweckmäßig' wirkende Architektur entsteht. Das Entree zu Griesheim, wenn man aus östlicher Richtung auf der MZ Ldstr. kommt, vermittelt hier nur weiterfahren.

  • Hallo 1973, unschön, dich mal wieder zu treffen. Was soll das denn für ein städtebaulicher Entwurf sein - ist das einer? An der Ecke Mainzer Landstraße und Elektronstraße respektieren ja selbst die alten Fiat-Gebäude den Blockrand. Und dieser unsinnige "Grünzug" muss aus Verlegenheit infolge des für die Platzanforderungen zu großen Grundstücks entstanden sein (statt Raum für Wohnbebauung zu schaffen). Die begrüßenswerten Ansätze aus dem Schönhof-Viertel mit der "horizontal gemischte Hybridschule" sind wohl schon wieder vergessen. Ich hoffe doch sehr, dass es dazu noch einen Wettbewerb geben wird.


    Zum Areal "FCA Motor Village", Mainzer Landstraße 581, hatte ich hier (mit Luftbild) und dort schon geschrieben. Danke für die aktuellen Informationen.

  • Schule am Hang | Erweiterung und Sanierung

    Mit dem Beschluss des Magistratsvortrags M_68_2020 (Erläuterungsbericht) vom 24.04.2020 durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Startschuss für die Erweiterung und Sanierung der Schule am Hang (SaH) in Bergen-Enkheim gefallen.


    Für die architektonische Planung ist die ARGE aus HK Architekten, Schwarzach, AT (Projektseite) und Neumann Architektur, NL Frankfurt. a.M., DE verantwortlich welche aus einem Wettbewerb in 2017 als Sieger hervorging. HK Architekten bezeichnen ihre Entwürfe als "inspiriert vom Holzbau", sodass nicht überraschend die Neubauten in modern gestalteter 'Holzoptik' daherkommen. Die 5 Klassenpavillions aus den 1950 und 1970-iger Jahren und die Turnhalle aus 2006 integrieren sich in den neuen Gebäudekomplex. Dieser wird einerseits um eine Mensa aufgestockt und anderseits durch eine höhengleiche Turnhalle erweitert. Ein Verwaltungsgebäude ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht sanierbar und weicht deshalb dem Erweiterungsbau. Eine topografische Übersichtszeichnung zeigt wie sich alles nach der Fertigstellung auf dem Gelände quasi auf drei Ebenen verteilten soll:

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    Bild: HK Architekten, Schwarzach, AT


    Für die geplante Dauer von 3 Jahren weicht die SaH in 4 Interimsbauen aus welche auf dem Parkplatz der Schule am Ried entsteht. Baubeginn soll das 1. Quartal 2021 sein und es sind Kosten von ca. 44,7 Mio. EUR veranschlagt. Die Planungsdauer dürfte u.a. beeinflusst haben, dass auch geprüft wurde die Ausführung in mehreren Bauabschnitten zu realisieren was keinen Kostenvorteil gebracht aber die Dauer auf bis zu 4 1/2 Jahre verlängert hätte.

    Eine Darstellung des zukünftigen westliche Pausenhofes mit Blick auf die aufgestockte Turnhalle (links) und die neue Turnhalle mit Sportplatz (Mitte links) auf dem Dach und den Neubau (Mitte rechts) in dem der 1. Zug von dann 5 Zügen, die Vorschule und Mehrzweckräume untergebracht sind.

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    Bild: HK Architekten, Schwarzach, AT


    Zum Schluss eine Darstellung des zukünftigen östlichen Pausenhofes mit Blick auf das neue Verwaltungsgebäude (Mitte) und dem Durchgang zum Eingang von der Straße mit dem idyllischen Namen 'Am Bächelchen'.

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    Bild: HK Architekten, Schwarzach, AT


    Ein schöner, klassischer, moderner Entwurf mit einer warmen, heimeligen Holzfassade finde ich. Bleibt zu hoffen das dieser Neubau als auch die sanierten Bestandsbauten dann baulich in einem ordentlichen Zustand gehalten und gepflegt werden - weil Holz (!) - damit nicht wieder eine Sanierung mit Abriss und Neubau erforderlich ist, weil vermeintlich das einsparen von Unterhalt günstiger war!

  • Neuentwicklung Areal Clementine-Kinderhospital (geplant)

    Das Clementine-Kinderhospital liegt in der Nähe des Zoos, zwischen der Theobald-Christ-Straße und der Hölderlinstraße. Im März 2018 hatte ich an dieser Stelle berichtet, dass das Kinderhospital zum Bürgerhospital ins Nordend ziehen wird (Einzelheiten hier). Schon damals wurde der Verkauf des Areals im Ostend (Luftbild) an den Frankfurter Projektentwickler Lang & Cie. bekannt.


    Heute teilt die Stadt mit, auf dem bisherigen Klinik-Areal eine Grundschule entstehen wird. Bauen wird diese Lang & Cie. Nach der Fertigstellung im Jahr 2025 soll der Neubau an die Stadt Frankfurt verkauft werden. Die Mitteilung:


    Die geplante Grundschule Ostend soll in der Theobald-Christ-Straße am Zoo entstehen. Der Projektentwickler Lang & Cie. plant, auf dem derzeit noch durch das Clementine Kinderhospital genutzten Grundstück einen Neubau zu errichten und an die Stadt Frankfurt zu verkaufen. „Dieses Projekt deckt sehr gut den städtischen Bedarf ab“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Angesichts des angespannten Grundstücksmarkts sind wir froh, dass wir einen leistungsfähigen privaten Partner gefunden haben, mit dem wir den Bau der dringend benötigten Schule vorantreiben können. Ich freue mich, dass der traditionsreiche Standort des Krankenhauses auch künftig für Kinder genutzt wird.“

    Heinz-Günter Lang, Hauptgesellschafter und Vorstand von Lang & Cie., betont: „Für Lang & Cie. ist der Neubau der Grundschule eine Innovation, da es sich um die erste Frankfurter Grundschule nach dem neuen Grundschulkonzept mit offenen Lernformen als Ganztagsschule handelt. Gleichzeitig wird die auf dem Grundstück befindliche Grabstätte des Frankfurter Stifters Philipp Heinrich Fleck, das als Frankfurter Kulturdenkmal geschützt ist, auch zukünftig der wunschgemäßen Bestimmung als Spielstätte für Kinder genutzt werden. Bei diesem Projekt handelt es sich für unser Unternehmen um eine Herzensangelegenheit. Wir freuen uns, diese Schule mit und für die Stadt Frankfurt realisieren zu können.“

    Die Errichtung einer vierzügigen Grundschule im Ostend hat die Stadtverordnetenversammlung 2017 mit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beschlossen. Das zusätzliche Angebot ist nötig, da im Ostend zahlreiche neue Wohnungen entstehen und die Uhlandschule dafür keine ausreichenden Kapazitäten hat. Da die Stadt Frankfurt in dem betreffenden Gebiet nicht über ein geeignetes Grundstück verfügt, hat das Amt für Bau und Immobilien in einem Interessenbekundungsverfahren einen Partner gesucht, der die benötigte Fläche anbieten kann. Lang & Cie. hat dabei ein Angebot eingereicht, das den städtischen Bedarf deckt und wirtschaftlich ist. Das Frankfurter Unternehmen hatte das rund 3700 Quadratmeter große Areal des Clementine Kinderhospitals erworben, das sich seit 1845 im Ostend befindet und innerhalb der nächsten Jahre an die Richard-Wagner-Straße, gegenüber dem Bürgerhospital, im Nordend zieht.

    Der Vergabe an Lang & Cie. müssen die städtischen Gremien noch zustimmen. Der Investor plant, auf dem Grundstück zwischen Theobald-Christ-Straße und Hölderlinstraße ein fünfgeschossiges Gebäude für eine vierzügige Grundschule mit offenen Lernbereichen, Räumen für den inklusiven Ganztagsbetrieb, einer Mensa, einer Sporthalle und einem Gymnastikraum zu errichten. Jedes der vier Obergeschosse ist für einen der vier Jahrgänge reserviert und verfügt jeweils über einen Außenbereich. Durch einen Aufzug wird die Schule komplett barrierefrei erschlossen. Das Gebäude wird nach den städtischen Leitlinien für wirtschaftliches Bauen errichtet; es sind demnach Passivhauskomponenten vorgesehen, um eine besonders gute Wärmedämmung zu erzielen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage geplant. Der rund 2200 Quadratmeter große Schulhof ist in mehrere Zonen gegliedert und enthält unter anderem einen Aktionsbereich mit Holz- und Spielskulpturen und ein begrüntes „Dschungel-Versteck“. Eröffnet werden könnte die Schule nach der aktuellen Planung zum Schuljahr 2025/26.

    „Wegen des anhaltenden Bevölkerungswachstums müssen wir jedes Jahr durchschnittlich Platz für 2000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler schaffen“, betont Baudezernent Schneider. „Das gelingt nur, wenn wir auch mit privaten Partnern zusammenarbeiten. Wir haben erfreulicherweise viele Signale, dass Projektentwickler nicht nur Wohnungen und Büros, sondern auch die soziale Infrastruktur im Auge haben, ohne die eine Stadt nicht funktioniert.“
  • Kleine Ergänzung: Laut Lang & Cie. sind 7.200 qm oberirdische und 2.000 qm unterirdische BGF geplant. Unterirdisch soll vor allem die Sporthalle Platz finden. Das Grundstück wurde im Jahr 2019 von der Clementinenstiftung erworben.

  • Neues zu den Vorbeiträgen und zur geplanten Grundschule Ostend: Am vergangenen Dienstag wurde das Projekt dem Ortsbeirat 4 vorgestellt. Diese Visualisierung wurde dabei bekannt:


    grundschule_ostend_theobald-christ-str.jpg
    Bild: Lang & Cie.


    Eine Besonderheit sind die geplanten eineinhalb (sic!) Sporthallen im Untergeschoss. Zehn Meter muss dafür in die Tiefe gebaut werden, und da für die Bewegungsflächen selbstverständlich Stützenfreiheit gefordert ist, stellt die Statik eine besondere Herausforderung dar. Weiteres in einem Artikel der FNP.

  • Zu der anderthalbfachen Halle findet man hier eine Erklärung: Eine Einfach-Turnhalle hat ca. 400 m² Bruttofläche (also inklusive Umkleiden, Sanitärräumen, etc.), eine Zweifach-Turnhalle ca. 970 m² - also ist dort eine Halle von irgendwas zwischen 600 und 700 m² geplant.

  • Bildungscampus Gallus (Abriss und Neubau)

    An der Schnittstelle von Gallus und Europaviertel nimmt der Bildungscampus Gallus Gestalt an.




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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 12.2020, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Bisher wird das Verfahren gesteuert und betreut vom Hamburger Planungsbüro Luchterhandt

    Das Investitoionsvolumen wird sich nach heutigen Schätzungen auf über 150 Mio € belaufen.


    Quelle:

    M_197_2020 vom 16.12.2020

    Endbericht Planungsphase Null

    Kostenrahmenschätzung

  • Schillerschule, Neubau Turnhalle (fertiggestellt)

    Die zuletzt im Sommer 2018 gezeigte Baustelle der neuen Turnhalle auf dem Schulgelände ist von ein paar Restarbeiten abgesehen fertig. Ein schönes Stück ist es geworden, von dem die Öffentlichkeit jedoch keine Notiz nehmen wird, weil es rundum eingebaut und der Schulhof nicht einsehbar ist.


    Der Entwurf stammt vom Hamburger Büro Trapez Architektur Dirk Landwehr. Das Büro war 2012 mit diversen Ausbauten der Schillerschule betraut worden, wozu in der Endstufe auch die Turnhalle gehört. Im März 2021 soll die Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben werden.


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    Die als Schulhof genutzte Dachfläche besteht aus zwei geneigten Ebenen, die in eine zentrale Rinne entwässern, kein klassisches Flachdach also; aus der Ferne nicht erkennbar, ob die Dachfläche vielleicht noch einen Sonnenschutz bekommt, irgendwas textiles vielleicht-


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    ...das "grüne Klassenzimmer"...


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    Bilder von mir


    Vermutlich ist die Turnhalle nicht auf die Grenze gebaut worden, um die 4-5 m in die Tiefe reichende Halle ausreichend mit Tageslicht zu versehen; in der Abstandsfläche können relativ nichtstörend viele Fahrräder geparkt werden. Insgesamt ein wahres Goldstückchen, dieses Gebäude.

  • Danke tunnelklick für das Update.

    Aber sind die Schüler-, Lehrer-, Nachbarschaft und letztlich das Stadtschulamt keine Öffentlichkeit? 😉

    Etwas ernsthafter, wenn diese sich an dem gelungenen Neubau erfreuen ist das doch die Hauptsache.

    Und etwas ketzerisch, vielleicht pflegt dann das Stadtschulamt auch die sanierten und neugebauten Gebäude, nicht nur auf die Schillerschule beschränkt, in Zukunft besser?


    Trapez Architektur hatte mit zweitraum - Büro für Architektur, beide Hamburg, bei diesem Vorhaben kooperiert. Die Erweiterung ist ein zweigeschossiger Anbau am Westflügel und in 2012 wurde dieser und die Revitalisierung des Westflügels inkl. der Klassen- und Fachräumen, des Foyers und der Aula abgeschlossen. Wer möchte schaut sich auf der Projektseite und auf Seite von Archimage Innenansichten davon an. Im Gegensatz zur Erweiterung und Sanierung der Mühlbergschule, welche Trapez Architektur auch verantwortete, ist diese nicht ganz so spektakulär wie jene. Aber die neue 'Souterrain'-Sporthalle mit der Metallfassade und den "grünen Klassenzimmern" auf dem Dach und Aufgang macht was her und 'trägt nicht so auf'. Wer hätte seiner Zeit bei der Planung gedacht, dass die Idee der grünen Klassenzimmer, hier konnten wohl drei realisiert werden, in der Zukunft noch so wertvoll werden könnte. Deshalb gehe ich davon aus, das ein Sonnenschutz noch installiert wird.

  • Danke regulator für den Hinweis in Strang Campus Westend der Goethe-Universität auf diese städtische Pressemitteilung vom 26.02.2021.


    Aus dieser ergeben sich - zumindest für mich - für diesen Strang folgende Neuigkeiten:


    1. Die Stadt Frankfurt möchte einen weiteren Berufsschulcampus mit dem Themenschwerpunkt Baugewerbe mit der Handwerkskammer in den nächsten 25 Jahren realisieren. Die Philipp-Holzmann-Schule (PHS), mit ihrem Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf, soll auf diesen geplanten Campus in einen Neubau umziehen. Zurzeit verhandelt die Stadt Frankfurt mit der Handwerkskammer diesbezüglich ein Kooperationsvertrag. Weiterhin befindet sich die Stadt Frankfurt sich in Verhandlungen über den Erwerb eines Grundstücks.

    Für die bisher genutzte Immobilie der PHS wurde ein Bodenrichtwert von 8 Mio. EUR ermittelt, der aber nochmals der Marktlage angepasst wird wenn die PHS diese räumt. Michael Boddenberg (Finanzminister) meint zur Realisierungsdauer des neuen Berufsschulcampus: "[Das die Stadt] hoffentlich ambitioniert genug ist, diese 25 Jahre nicht ganz auszunutzen."


    2. Es besteht die Option des Erwerbes der Immobilie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) durch die Stadt nach dem Umzug derselben in einen Neubau auf den Kulturcampus nach Bockenheim. Diesen Standort möchte die Stadt für Lehrzwecke weiter nutzen in der Gestalt das dort ein innerstädtische zwei- bis dreizügige Grundschule mit Schwerpunkt Musik und eine städtische Musikschule unterkommen könnten. Die vorhandene Bebauung an der Eschersheimer Ldstr., der 1990 fertiggestellt Hauptbau und das 1993 fertiggestellt Bibliotheksbau könnten unter günstigen Umständen, mit leichten baulichen Anpassungen für diese Zwecke weiter nutzen. Die städtische Musikschule ist zurzeit in der Schirn und nach ihrem Umzug könnte dort Platz für Erweiterungen mit musealen Funktionen genutzt werden.

    Ein Blick stadtauswärts zur HdMDK (Bildrechte: Dontworry • CC BY-SA 3.0) und in die Eingangshalle (Bildrechte: Renate007 • CC BY-SA 4.0).


    Ähnliches ging mir auch durch den Kopf als ich in der PM das Zitat von Sylvia Weber (Bildungsdezernentin) für den Berufsschulcampus las, aber auch für Umzugsdauer der HfMDK in den Kulturcampus und die Nachnutzung der HfMDK-Standortes.

    8 Mal editiert, zuletzt von main1a () aus folgendem Grund: Quelle des kursiven Textes: analoge HK vom 27.02.2021

  • Der zuvor erwähnte Grundstückstausch liegt jetzt den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vor (Vorlage M_42_2021). Das Tauschgeschäft lässt sich grafisch so darstellen:


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 03.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Die Stadt bekommt vom Land "Blau" im Tausch gegen "Rot". Das Land kauft zusätzlich Grün. Die dort gelegene Ph.-Holzmann-Schule darf noch max. 25 Jahre von der Stadt genutzt werden. Eine Teilfläche "Gelb" erwirbt das Land vorab und nimmt sie zusammen mit Rot in Besitz, sobald die Schulen auf Blau fertig sind; Rot und Gelb entsprechen zusammmen drei vollständigen Baufeldern für Uni-Neubauten gemäß B-Plan 802 und können von der Uni genutzt und bebaut werden, evtl. bevor Grün frei wird, was ja dauern kann.

  • Katholisches Gymnasium in Bockenheim | Investitionskostenzuschuss

    Die Stadtverordnetenversammlung hat am 28.02. den M_41_2021 beschlossen. Damit kommt die Stadt ihrer finanzieller Vereinbarung nach sich an den Baukosten mit 16 Mio. EUR zu beteiligen. Die geschätzten Kosten betragen zurzeit 52 Mio. EUR inkl. 20% Reserve; zuvor wurden 45 Mio. EUR geschätzt. Neben dem bekannten Co-Finanzier und dessen Anteil werden die restlichen Baukosten durch ein Bankdarlehen finanziert (Verhandlungen laufen). Der Schulbetreiber verpflichtet sich mindestens 10 Jahre das Gymnasium zu betreiben andernfalls ist der Zuschuss anteilig zurück zu zahlen. Sollte der Schulbetreiber generell aussteigen kann die Stadt Frankfurt als Schulträger einsteigen.

    Es sollen später bis zu 810 Kinder 3-zügig in G9 beschult werden.


    Der Bau ist zw. dem 15. Juni 2021 und 31. Dezember 2022 terminiert. Und das wird gebaut: "Auf dem etwa 5.000 qm großen Grundstück Ludwig-Landmann-Straße 365 entsteht ein L-förmiger, 4-geschossig gestapelter Baukörper mit einem Untergeschoss und einer Tiefgarage. Der L-förmige Baukörper des Schulgebäudes umschließt den Schulhof, unter dem die 2-geschossige Sporthalle mit zwei Feldern angeordnet ist. Insgesamt entstehen so etwa 14.400 qm BGF."

    Sehr kompakt die Baumasse da ja noch ein Schulhof auf dem Grundstück unterzubringen ist.


    Wenn es keine weiteren Verzögerungen gibt haben 90 Kinder voraussichtlich zum Schuljahresbeginn des Schuljahres 2024/2025 am 26. August 2024 ihren ersten Schultag in einer weiterführenden Schule.


    Edit: Hoffentlich wird hier schon alles für eine digitale Infrastruktur berücksichtigt. Privater Schulträger du machst es hoffentlich besser. 😉