Frag das Frankfurter Forum

  • ^ In der Bundesbankzentrale an der Miquelallee laufen seit einiger Zeit Sanierungsarbeiten, bspw. zum Brandschutz. Siehe beispielsweise diese Ausschreibung hier mit Soll-Terminplan bis Februar 2014. Beschreibung:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die oberen Etagen (12. und 13. OG) der Zentrale in Frankfurt am Main brandschutztechnisch zu ertüchtigen. Bei dem Hochhaus handelt es sich um ein 216,70 m langes, 16,77 m breites und 53,40 m hohes Gebäude, das in erster Linie der Büro- und Verwaltungsnutzung dient. Für das Bauvorhaben soll folgende Leistung erbracht werden: Trockenbau- und Malerarbeiten. Der Baustellenbetrieb soll vorwiegend in Nacht- und Wochenendarbeit ausgeführt werden. Eine Sechstagewoche Montag bis Freitag nachts 17:00 Uhr bis 7:00 Uhr und Samstag von 0:00 Uhr bis 24:00 im Mehrschichtbetrieb wird zu Grunde gelegt. Lärmintensive Arbeiten dürfen nur von 20:00 Uhr bis 7:00 Uhr stattfinden.

  • In dem Haus in der Großen Eschenheimer Straße direkt gegenüber der Einfahrt von MyZeil sind seit einigen Tagen die Obergeschosse leer, der Möbelhändler im Erdgeschoss plakatiert "Final Sale" und es hängt das Banner einer Handwerkerfirma an der Fassade. Passiert da etwas Größeres? :confused:

  • Bethmannsche Gartenhaus

    Hallo zusammen,

    da ich jeden Tag am Hessendenkmal vorbeifahre, habe ich mich nach dem Schicksal des Bethmannschen Gartenhaus gefragt. Übrig ist ja nur noch ein kleiner Nebenbau. Was ich im Netz finden konnte ist nur, dass es im 2. WK ausgebrannt ist.
    Aber warum wurde es nicht wieder aufgebaut? Lag der Grund evtl. in der neu angelegten Friedberger Landstraße, die das Haus quasi schneidet bzw. schneiden würde?

  • Gibt es Zeitungsartikel dazu (evtl. Proteste über den Abriss etc)? Oder Bilder vom Bau der Friedberger Straße bzw. vom Abriss der Ruine? Im Netz konnte ich keine einziges Nachkriegsbild finden, dass das Palais (wenn auch zerstört) zeigt.

  • Zeitungsartikel sind mir nicht bekannt. Leider liegt mir selbst auch nur ein Bild vor, wo das Palais lichterloh in Flammen steht (1944). Da ich keine Rechte an diesem Bild habe, kann ich es nicht zeigen.

    Aber wenn ich mich an das gelesene richtig erinnere, war danach fast nichts mehr übrig. Und das Bisschen ist direkt nach dem Krieg abgeräumt worden. In einer Zeit also, wo es mit Protesten nicht sonderlich ausgeprägt war.

    Überhaupt ist für den dringend notwendigen Bau der neuen Friedberger Landstraße reichlich wenig beseitigt worden, da dies die Amerikaner schon sehr gründlich erledigt hatten. Das betrifft auch den weiteren Verlauf Kurt-Schumacher- und Konrad-Adenauer-Straße. Da stand nicht mehr viel, was hätte abgerissen werden können.

  • Ich habe mal wieder Zwei Bildfragen, ich denke, dass diese hier ganz gut reinpassen:

    Zum einen Interessieren mich Bilder, als das ehemalige Bosch/Telenorma-Areal noch bebaut war, bzw. Infos, wann die Gebäude abgerissen wurden. Im einem Luftbild von Frankfurt von Herbst 1996 finden sich an der Ecke zum Güterplatz noch Zwei Gebäudeteile, die auf dem heutigen Brachgelände standen, der Rest war schon weg.

    Zum anderen würden mich das ein oder andere Baustellenbild bzw. Infos über den Neubau des Commerzbank Trading Centers an der Ecke Mainzer Landstraße / Ecke Hafenstraße, auch Ende der 90’er Jahre interessieren. Für mich als Baumaschinenfan standen dort möglicherweise recht Interessante Maschinen.

    Vielleicht kann ja jemand weiterhelfen, würde mich auf jeden Fall sehr freuen!

  • Der Abriss der T&N Gebäude war meiner Erinnerung nach um 1993. Die beiden auf dem Bild befindlichen Häuser standen noch bis mindestens 2000. Das linke war ein Hotel und im rechten war bis zum Schluss im ersten Stock ein Zahnarzt, der sich lange weigerte auszuziehen.

  • Verschoben aus dem Thread "Rund um die Friedberger Warte":
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    Weiß zufällig jemand, was mit dem alten Hochhaus am Toom-Baumarkt passiert? Das mit der großen Anzahl an Antennen auf dem Dach.

  • Kann sich noch jemand erinnern, wann die Dachreko von Elbestraße 28 / Kaiserstraße 56 erfolgte? Allzu lange kann es nicht her sein, die Denkmalliste von 1994 führt das Gebäude noch als verstümmelt, im Forum konnte ich die Maßnahme aber auch nicht finden.

    Hier ein Bild von epizentrum als Gedächtnisstütze:


    (Klicken zum Vergrößern)

  • Es geht zwar um Offenbach, ist aber eine Frage: Weiß jemand, warum der Offenbacher Hauptbahnhof nur teilweise frisch gestrichen wurde - und ob der Rest auch noch vorgesehen ist?

    eigenes Foto, gemeinfrei

  • Henninger Turm Aufzugsmaschinen

    Nun wird ja als nächstes das "Fäßchen" ganz oben abgebaut - in dem sich die großen und schweren Aufzugsmaschinen befinden.

    Wahrscheinlich werden diese dann den Weg alles Irdischen gehen - was aber sehr schade ist. Eines Platzes in einem Museum wären sie durchaus würdig.
    Immerhin handelt es sich hierbei um denkwürdige Maschinen, die einst mal zu den schnellsten Aufzügen Deutschlands gehört haben.

    Ich würde zu gerne mir diese imposanten Maschinen noch mal aus der Nähe ansehen, und Fotos dazu machen, wozu auch die technischen Daten gehören (Typenschilder).

    Seltsam auch, daß ich im Internet hierzu kaum etwas finden konnte. Weder über den ehemaligen Hersteller der Aufzüge, Maschinendaten wie Antriebsleistung, Spannung, Strom, etc ...

    Weiß jemand, wie ich hier an entsprechende Infos kommen kann?

    Viele Grüße,
    Wolfi

  • Vielleicht kannst Du Dir die Maschinen ansehen und auch ein paar Fotos machen, nachdem sie ausgebaut und wieder auf der Erde sind. An Deiner Stelle würde ich mich mit dem Abbruchunternehmen in Verbindung setzen.

    Was ich noch zu bieten habe, ist eine Aufnahme des Aufzugsmaschinenraums. Ist von Stephan Lux, der Ende 2012 die Gelegenheit hatte den Turm zu besichtigen und Fotos zu machen. Und einen passenden Soundtrack dazu.

  • Danke!
    Das Foto ist super und gibt schon einen ersten schönen Einblick.
    Nun fehlen mir noch Details wie die technischen Daten.
    Ich versuche mal, bei dem Abbruchunternehmen etwas zu erfahren.
    Auf jeden Fall vielen Dank für die Unterstützung !

    Wolfi

  • Die Aufzugsmaschinen nach dem Abbau

    Nun hatte ich in Rücksprache mit dem Abbruchunternehmen doch noch Gelegenheit, die imposanten Aufzugsmaschinen des Henninger-Turms kurz nach dem Ausbau nochmal in Augenschein nehmen zu können.
    Zugegeben ein trauriger Anblick - wahrscheinlich werden sie jetzt auch den Weg alles Irdischen antreten müssen ... ansonsten wären sie m. E. durchaus eines Platzes in einem entsprechenden Museum würdig gewesen.

    Für die technisch Interessierten: Schöne alte Gleichstrom-Technik, mit sogenannten Ward-Leonard-Umformern.
    Pro Aufzug ein Drehstrom/Gleichstrom-Umformer mit Generator 230V, 152A, 35kW.
    Die Daten der Antriebsmotoren: Gleichstrom-Nebenschlußmotoren 220V, 152A, 27,6 kW, 153 U/min, Baujahr: 1959.
    Mit rund 4 m/s Fahrgeschwindigkeit gehörten die Aufzüge des Henninger-Turms zur Zeit ihrer Inbetriebnahme zu den schnellsten Aufzügen in Deutschland.

    Hier der Link zur Fotostrecke:

    http://www.youtube.com/watch?v=Lgyedguc6bQ

  • Geleitstraße 10

    Kann jemand mit Hintergrundinformationen zur Entstehung dieses gefälligen Plattenbaus, wahrscheinlich aus der 1960er-Jahren, dienen?


    Bild: epizentrum

  • Baujahr 1967–69, Architekt Johannes Krahn (u. a. NEFF-Hochhaus, Bienenkorbhaus, später dann noch City-Hochhaus).