^Mittlerweile sind m.W.n. noch vier Kandidaten übrig:
- Düsseldorf
- Köln
- Leipzig
- München
^Mittlerweile sind m.W.n. noch vier Kandidaten übrig:
- Düsseldorf
- Köln
- Leipzig
- München
Ich habe es so verstanden, dass es weniger um die Breite jüdischer Geschichte gehen soll ("traditionelle Faktoren wie die Literatur- und Kunstgeschichte"), sondern geplant ist ein auf die Zukunft gerichtetes Bildungszentrum. Die drei Bundesländer NRW, Sachsen und Bayern wurden von Yad Vashem selbst ausgewählt. Die Gründe liegen wohl auf der Hand: in NRW die hohe Bevölkerungsdichte sowie der hohe Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte/muslimischem Glauben, in Sachsen die Probleme Ostdeutschlands, na ja und Bayern ist das zweitgrößte Bundesland, würde Österreich mit erschließen und war mit München und Nürnberg dem Nationalsozialismus besonders verbunden gewesen.
Mein Tipp wäre NRW, das mit zwei Städten vertreten ist. Falls es doch Leipzig wird, würde ich mich sehr darüber freuen. Vom demografischen Mittelpunkt Deutschlands sind Düsseldorf/Köln und Leipzig etwa gleich weit entfernt. ![]()
^ auch ein in die Zukunft gerichtetes Bildungszentrum braucht ja einen Bezug zur Vergangenheit. Da ja die Zukunft den Schnitt zur Vergangenheit bzw. zur Shoah machen soll. Deswegen wäre der Standort in Leipzig aufgrund seiner traditionellen (nicht mehr wirklich vorhanden) Schnittstellenfunktion von Literatur, Musik, universitärem Leben, sowie der Handelstradition mit einhergehender Zuwanderung, schon keine schlechte Wahl. Tatsächlich sind Leipzig, Köln, und München schon starke Standorte. Düsseldorf sehe ich da auch eher weniger.