Neues aus Bilk

  • was einfach am meisten stört ist, dass diese wohnblocks einfach schlecht da hingestellt sind.
    man hätte lieber entlang der straße auf diese mauer entlang der straße verzichten sollen und einen block entlang der bachstraße bauen sollen. denn so ist die straße durch diese tote wand nicht gerade städtisch und die wohnblocks sind in einer fast toten ecke zwischen dem geländer der mauer und dem park der im dunkeln minimal und für eine wohngegend auf jeden fall ungenügend beleutet ist.

  • @ mamamia: ich meine, die Glaskästen sollen als Kunsträume für Ausstellungen genutzt werden.
    @ Aurel: sicherlich hätte die Bachstraße schöner ausgesehen, wenn die Wohnhäuser tiefer runter zum Bürgersteig gebaut worden wären.
    Dann hätte man allerdings die Arcaden nicht bauen können, da sich unter den Wohnetagen das Parkhaus befindet und unter der Grünfläche die rechte Seite der Einkaufsstraße.
    @ Armani & mamamia: die Wohnungen scheinen tatsächlich noch leer und unvermietet zu sein.
    Laut der Seite des beauftragten Immobilienmaklers sollen die 18 Wohnungen (3 Häusen mit je 6 Wohnungen) Anfang 2010 bezugsfertig sein:
    http://www.immobilien-boecker.…/duesseldorf-arkaden.html
    In der Preis- und Verfügbarkeitsliste sind noch alle Wohnungen drin.
    Allerdings kann man die Wohnungen nur mieten und nicht kaufen.
    Die Mietpreise bewegen sich zwischen 10,58 € und 14,13 € + 3,00 € NK pro m² (+ Tiefgaragenstellplatz 85,00 €).
    Eigentlich für Neubauten im normalen Preisgefüge, allerdings sind die 2-3 Zimmer-Wohnungen viel zu groß!
    Die 2-Zi.-Wohnungen um 120 m² und die 3-Zi.-Wohnungen um die 140 m².
    Das bedeutet Warmmieten zwischen 1.780,00 und 2570,00 Euro!!!:nono:
    Wer soll denn die Mieten in der Ecke bezahlen wollen (und können)?

  • 1.780/2570 Euro:
    Das ist schon ziemlich viel und dabei gibt es in meinen Augen wirklich nichts besonderes an diesen Wohnungen. Man muss schon ehrlich sagen, die beste Lage in Düsseldorf ist es nicht. Für so was könnte man z. B. in Ober-, Niederkassel, Lörick oder sonst wo unter den besten Adressen einiges mieten oder gar kaufen und Raten in dieser Höhe bezahlen.


    Ich glaube, man wird schnell umdenken und die Wohnungen einfach verkaufen. Trotzdem sind für mich kleinere Büros das Einzige, wofür sich dieser Stadtort in dieser Form eigentlich eignet. Als Wohnort wirkt das Ganze zu befremdlich, ich meine, zu steril.

  • Man muss schon ehrlich sagen, die beste Lage in Düsseldorf ist es nicht.


    Unterbilk, also zwischen Hafen und Friedrichstraße, bzw zwischen Haroldstraße und der DB Trasse ist ein weit unterschätzter Stadtteil mit viel Grün und Altbausubstanz und einer fabelhaften Subkultur. Mit dem nötigen architektonischen Fingerspitzengefühl hätte man hier was anständiges errichten können, was sich gut in den Bestand eingefügt hätte. Aber der alten Regierung in DUS (wie auch der neuen - siehe Kö-Bogen), konnte es ja nicht schnell genug gehen. Das haben wir davon.

  • Armani : Du triffst genau den Punkt. Hier sollte man Büroflächen vermieten statt Wohnungen. Das sind keine wohnlichen Behausungen, aber das wären schöne Geschäftsräume, immerhin mit Blick auf etwas Grün. Arbeiten würd ich da, leben wollen nicht.

  • Die Gebäude sind mit ihrem bauhausig-unterkühlten Äußeren sicher nicht mehrheitsfähig, finden sicher aber Liebhaber. Richtig ist auch, dass Unterbilk dank Hafen ein hochinteressanter Stadtteil geworden ist – die Häuser hier noch als am Hafen zu vermarkten wäre allerdings schon etwas dreist. Sie liegen auf den Düsseldorf Arkaden, am Bahndamm, am REAL. Mehr als 9,50/m² kalt zu verlangen finde ich etwas optimistisch – selbst wenn sie technisch einiges her machen (Fenster, Heizung/Kühlung usw.).

  • Die Wohnung sind nicht nur zu teuer, die Grundrisse sind auch total bekloppt. Sie bestehen praktisch nur aus Fluren und Dielen. Nur zwei Schlafzimmer, also entweder für eine zweier WG oder ein Paar mit einem Kind oder Bedarf für ein Arbeitszimmer. Ergo ungeeignet für Leute mit mehreren Kindern oder mit einem Kind und dem Bedarf für ein Arbeitszimmer (Selbstständige, Lehrer, Richter ...). Das ist was wohl für DINKS mit Arbeitszimmer zu Hause geplant. Aber ob es DINKS gibt, die dort wohnen wollen? Ich denke, das ist nicht Fall: Zu sehr "Arkaden" Hinterhof, zu weit vom eigentlichen Hafen, zu unhip.

  • Beim Thema Wohnen kommt wieder Bewegung ins Spiel.


    Laut städtebaulichen Vertrag müssen neben den Arcaden 160 Wohnungen entlang der Bachstraße gebaut werden. Mfi plant aber nur 100 bis 120 Wohnungen. Noch in der Ratssitzung im November 2009 wurde von weitere 142 Wohnungen neben den 18 fertigen gesprochen.


    Das Thema wird heute in der Sitzung der Bezirksvertretung 3 diskutiert.


    RP

  • Laut Antenne Düsseldorf sollen auf dem alten "Auto Becker" Gelände bald Wohnungen gebaut werden.
    Der Softwarehändler "Data Becker" werde aus den letzten Geschäftsräumen demnächst ausziehen.
    Genaue Details gibt es aber noch nicht, darüber will die Politik demnächst entscheiden.
    Das Gelände steht mittlerweile seit 8 Jahren leer.

  • Anbei an RP-Artikel zum Thema. Es soll ein Wohnquartier kommen, zur Merowingerstraße hin soll es allerdings weiterhin Einzelhandel geben. Insgesamt wird das Gebiet deshalb auch nicht als reines Wohngebiet ausgewiesen werden.


    Was ich nicht so ganz verstehe ist, dass der Artikel so klingt, als ob die Gebäude von Data Becker, worin u.a. kürzlich ein T-Punkt massiv erweitert hat, auch abgerissen und überplant werden sollen!?

  • Ohne Abriss würde eine Gelände-Überplanung wenig Sinn machen.
    Immerhin nimmt der Klotz fast 25% der Gesamtfläche ein.
    Bei dem Gebäude kann man von Mindernutzung sprechen:
    - nur 3 Geschosse hoch (Nachbarbebauung 5-6 Geschossig)
    - von der Gebäudestruktur her hallenartig (da ja mal ein Autohaus gewesen),
    vor allem in der Tiefe (daher als Bürogebäude nicht nutzbar).
    Da Data Becker das Gebäude sowieso verlässt, macht ein Abriss auf jeden Fall Sinn.

  • Das Data-Becker-Gebäude ist zudem absolut hässlich und auch nicht besser als der Rest der Bebauung – nur etwas jünger.



    Entscheidend für das Gelingen eines Wohnquartiers auf dem Gelände ist aber ein seitens Auto-Becker realistisch angesetzter Verkaufspreis.
    Der Grundstücksanteil pro erzielbarem m² Wohnfläche / Wohneinheit sollte im Rahmen bleiben.


    Premium-Immobilien sind dort kaum vorstellbar; vielmehr werden an diesem Standort kleinere und günstige Eigentumswohnungen sowie auch Mietwohnungen realistisch sein.
    Im Blockinnenbereich könnte ich mir auch Einfamilienhäuser oder Vergleichbares vorstellen.


    Wichtig finde ich auch, dass eine zukünftige Bebauung in Struktur und Maßstab mit der Umgebung korrespondiert; maßgeblich ist hier vor allem der schöne Abschnitt der Karolingerstraße mit der Düssel.

  • In der heutigen Rheinischen Post (Druck-Ausgabe) wird auf Seite C8 berichtet dass für das Gelände ein Wettbewerb mit 4 Achitekten-Büros veranstaltet wird.
    Anschliessend muss der Bebauungsplan geändert werden, was in der Regel 2,5 Jahre dauert! :nono:
    Dieses könnte sich aber verzögern, da ein so genannter Störfallbetrieb in der weiteren Nachbarschaft dem Wohnungsbau entgegensteht, der erst Ende 2014 geschlossen wird. :confused:
    Weiss jemand, welche Firma das sein soll?
    Mir fällt da nur die Papierfabrik Schulte Söhne auf der Fruchtstraße ein, kann mir aber nicht vorstellen, dass die dicht machen.
    Dafür hat man dort in den letzten 10 Jahren zuviel investiert, zumal der Betrieb Inhabergeführt ist und zusammen mit den Stadtwerken Düsseldorf auf dem Gelände ein Gasturbinen-Kraftwerk betreibt, das fast ganz Bilk versorgt.

  • Die Verwaltung versucht es mal wieder auf bewährte Art und Weise. Vorgaben der BV zur Veränderung des Verkehrskonzeptes auf dem Südring, wo ein Aldi Markt entstehen soll, wurden über ein Jahr lang missachtet.
    Würde mich nicht wundern, wenn in wenigen Wochen das Argument der Verwaltung käme, man müsse so schnell wie möglich bauen um den Investor zu halten :nono:


    http://www.rp-online.de/duesse…rskonzept_aid_907180.html

  • "Auto Becker" Gelände

    Ich bin auf der Internetseite von dem Architekturbüro Jo. Franzke Architekten auf den erstplatzierten Entwurf für die Wohnbebauung des "Auto Becker" Gelände´s gestoßen. Leider konnte ich die Bilder des Entwurfs nicht direkt hier verlinken. Daher gibt es unten den link zur Internetseite:


    http://www.jofranzke.de/aktuell/62010-tag-der-architektur/


    Ein klarer und strenger Entwurf, welcher sich jedoch gut in die Umgebung einpassen wird. Es bleibt abzuwarten, wie die Architektur in der gebauten dritten dimension wirkt. (Wenn denn diese auch so umgesetzt wird). Diese wird und muss meiner Meinung nach durch die klaren und streng gegliederten Fassaden, von den Details leben. Es bleibt zu hoffen, das diese Details nicht dem Sparzwang der Investoren verfallen wird.

  • Wirkt auf mich sehr unspektakulär und vielleicht ein bisschen zu langweilig.
    Lass mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn es nach der Umsetzung gut in die Umgebung passt.


    Interessant ist allerdings, dass der (hässliche) Schornstein wohl bleiben soll!


    Wenigstens tut sich was an dieser Ruine!