Merowingerstraße 88 - Probenhaus für Ballett der Deutschen Oper
Das Ballettprobenhaus wurde heute offiziell eröffnet, hier ein Bericht in RP-Online: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/du…s-aid-1.5366858
Das Ballettprobenhaus wurde heute offiziell eröffnet, hier ein Bericht in RP-Online: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/du…s-aid-1.5366858
Die Neubauten scheinen fertig verputzt zu sein (erschreckender Gedanke, dass es eintönig bleiben wird), allerdings bleiben noch eingerüstet. Links sieht man noch einen Baukran - es werden wohl noch die Punkthäuser dahinter gebaut:

Das Wohnprojekt gegenüber - zum Teil wird an den Wänden des 2. OG gemauert:



Unter #353 wurde es erstmals erwähnt - Frankonia Eurobau AG plant dort bis 2017 eine Seniorenwohnanlage mit 90 barrierefreie Wohnungen in einem sechsgeschossige Wohn- und Geschäftshaus mit Einzelhandel im Erdgeschoss.
Auf der ersten Visualisierung hat man die Papierfabrik links im Bild durch Wohnhäuser ersetzt:



Quelle: dueseldorf-realestate.de / expo-real-2015 / Frankonia Eurobau AG
Seit einer Weile sind die "Stahl-Mauern" fertig und jetzt auch im zeigbaren gewünschten rostigen Zustand - mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt und finde es ganz witzig.
Daran, dass das Bauwerk allerdings gesetzeskonform ist, zweifele ich - vielleicht kann einer der Architekten hier im Forum dazu was sagen....
Von der Straßenebene bis auf die Terrasse sind 5 Stufen, bei einer normalen Stufenhöhe von 17 cm sind das 85 cm Höhenunterschied, also unter den 100 cm, ab denen eigentlich eine Absturzsicherung erforderlich sind.
Auf der Terrasse sind noch mal ca. 30 cm von der Stahlkonstruktion als Pflanzbeet gebaut, die mit Kirschloorbeer bepflanzt sind:



Bilder von mir / 04.10.2015
Das ehemalige Squash-Center wurde bereits dem Erdboden gleich gemacht, noch im Oktober wird mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage begonnen:





Bilder von mir / 04.10.2015
Auch beim denkmalgeschützten Altbau tut sich was! Es sich Sanierungsarbeiten zu sehen:



Bilder von mir / 04.10.2015
Aktueller Stand der Bauarbeiten:







Mal von der Oertelstraße aus:



Bilder von mir / 04.10.2015
Das Vorderhaus ist fast fertig, die vordere Fassade hat bereits weitgehend den weißen Schlussputz.
Was mit überhaupt nicht gefällt, ist die zerklüftete Dachlandschaft, die wirkt sehr unruhg und unharmonisch.
Die zweigeschossigen Punkthäuser im Innenhof stehen auch komplett und haben bereits Fenster:









Bilder von mir / 04.10.2015
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Das Balletthaus ist nach meinem Geschmack zu streng und minimalistisch ausgefallen, wobei ich die Eingangsseite gar nicht so schlecht finde. Dass die Metallbeplankung unterschiedlich aussieht, ist das gewollt oder Staub o.ä.?
Um nochmal auf diese Frage zurück zu kommen - waren die unteren, dunklen Platten gemeint oder die anderen Hellen?
Die dunklen sind aus Metall (die Farbunterschiede im Bereich des "Q" können eigentlich nicht gewollt sein), hingegen sind die Unterschiede bei den hellen Platten (aus Beton) auf jeden Fall gewollt.
Details der hellen Platten und der jetzt mt Pflanzen abgegrenzte Pausenbereich:





Bilder von mir / 04.10.2015
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Am Rande des vorgestrigen RP-Artikels über den neuen Rheinbahn-Chef wurde ein bisher nicht angesprochenes Problem erwähnt: Für die gewünschte Taktverdichtung braucht man mehr Bahnen und auch mehr Platz für die Wartung. Es gebe laut Artikel die Überlegung, das geschlossene Depot am Steinberg für eine beschränkte Zeit wieder in Betrieb zu nehmen. Da der Flächennutzungsplan dort geändert wurde (für Wohnbebauung und Ateliers), seien Klagen gegen den Betrieb möglich.
Ich habe den Beitrag aus Straßen und Schienen http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…1&postcount=614 hier her gezogen, um mit Fotos mal zu zeigen, um welche Dimensionen es sich beim alten Depot es handelt.
Hier die aktuellen Rundgangfotos:

















Diese Halle und das Zelt werden von den Karnevalsvereinen genutzt, die restlichen Gebäude u.a. von verschiedenen Umweltorganisationen (Umwelthilfe Düsseldorf, NABU, etc.):









Bilder von mir / 04.10.2015
Aktuelle Baustand:











Bilder von mir / 03.11.2015
Die Gebäude wurden entrüstet - der Anstrich ist mehrfarbig wie auf der Visualisierung:









Bider von mir / 03.11.2015
Noch ein Blick auf die Einfamilienhäuser nebenan (eins ist noch zu kaufen) - dort wird an der Außengestaltung gearbeitet:


Bilder von mir / 03.11.2015
Zur Färberstrasse 136: die Baustelleneinfahrt soll bis September 2016 so bleiben, d.h. es wird wohl ein größerer Umbau
Zum alten City Squash:
http://www.deutscheprojektbau.de/aktuelles/aktu…erstr.-144.html
Da ist auch ein Bildchen.
^Interessant, Verklinkerung gefällt mir
Fassade hat was kirchliches, streng und schlicht, erinnert mich etwas an die neue Diözesanbibliothek
^ Finde ich auch sehr interessant!
Hier noch ein paar Infos und die Visualisierung von der oben verlinkten Webseite der Baufirma:
Bauherrin: Frau Wabbel, Entwurf: Herrn Prof. Wiesemann, Bauausführung: Deutsche Projektbau
Mehrfamilienhaus mit 29 Mietwohnungen - modern, hell, großzügig aufgeteilt, unterschiedlicher Größen, jeweils mit Balkon.
Die Ausstattung der Wohnungen mit Echtholzparkett ist hochwertig (Werbesprech für hohe Mieten ;))
Die Tiefgarage wird nicht über Rampen sondern Autoaufzug befahren.
Zusätzlich wird noch die BGF von 3.593,39 m² und der BRI von 11.022,82 m³ genannt.
Die Visualisierung zeigt eine 5-geschossige Bebauung mit einem Geschoss höherem Eckteil an der Straßenecke, das auf ein verdecktes Staffelgeschoss schließen lässt.

Bild von deutscheprojektbau.de
Die Bauarbeiten bzw. die Baufeldfreimachung hat begonnen:




Auf den Bildern ist die Tiefgaragenausfahrt der Barmer GEK (und der Senioreneinrichtung Fruchtstraße 46-50) in der Fruchtstraße zu sehen (die Einfahrt ist auf der Gurlittstraße) zu sehen - diese sind bereits dafür vorbereitet, dass sie vom Neubau mitgenutzt werden können.
Auf der Visualisierung ein paar Beträge vorher scheint das auch so geplant zu sein:




Bilder von mir / 09.11.2015
Wer den Standort kennt, der wird sich wohl über die Pläne gewundert haben.
Nicht nur der Autolärm auch die in unmittelbar befindliche Papierfabrik stellen für den Standort ein besonders schwieriges Unterfangen dar.
Es bleibt spannend...
Die "Ausdünstungen" besagter Fabrik stellen sogar für den Autoverkehr selbst ein Problem dar - zumindest, wenn vergessen wird, rechtzeitig die Klimaanlage auszuschalten. ![]()
Für mich ist es unvorstellbar, weshalb dieser Betrieb nicht schon lange ausgelagert wurde. Kein Nachbar dürfte die Gerüche vermissen;
zudem ist das Grundstück interessant für Wohnungsbau.
^ + ^^ Man kann es auch übertreiben! (Jede Pommesbude oder Pizzeria riecht schlimmer!) Ich verstehe nicht, wieso die Papierfabrik so ein Problem sein soll. ![]()
Das Thema haben wir auch schon mal kurz in Straßen, Schienen und Wege behandelt, dazu habe ich unter #441 http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…3&postcount=441 geschrieben:
Alles anzeigenEine Verlagerung der Papierfabrik, die dort seit 1886 existiert http://www.jssd.de/ halte ich aus mehreren Gründen nicht für realistisch.
Wie soll sich die Verlagerung für den Unternehmer rechnen? Nur aus dem Grundstückverkauf kann er keine neue Produktionsanlage bauen, selbst wenn er das Grundstück dafür geschenkt bekäme.
Dazu kommt noch, dass an einem neuen Produktionsstandort zwingend die Möglichkeit bestehen muss, eigene Brunnen zu bauen, sonst ist keine kostendeckende Produktion möglich.
Aktuell ist die Produktion eine der ökologischsten überhaupt, es wird (außer für die Labore und normalen Toiletten/Sozialräume) kein Wasser aus dem Stadtnetz bezogen und kein Abwasser produziert.
Das komplette Wasser für die Produktion kommt aus eigenen Brunnen und das Abwasser wird komplett über eigene Abwasserreinigungsanlagen gereinigt und in den Produktionsablauf zurückgeführt.
Da auch nur mit Altpapier gearbeitet wird, das im Prinzip nur ein- und aufweicht wird (ohne Zugabe irgendwelcher Mittel!), entstehen auch keine Abgase, sondern nur ungiftiger Wasserdampf.
Die Lärmbelästigung kann man vernachlässigen, allerdings kommt es ab und zu mal zu Geruchsbelästigungen (faule Eier), aber auch damit kann man leben.
Dann betreibt die Fa. Schulte zusammen mit den Stadtwerken Düsseldorf mitten im Betreibsgelände noch ein Gasturbinenkraftwerk mit 2 Turbinen, dass das komplette Werksgelände und Teile von Bilk mit Strom versorgt.
Ich habe mit meinen Eltern seit 1980 direkt an der Ecke Erasmusstraße gewohnt (meine Mutter wohnt heute noch da), kenne auch Wohnungen in der Umgebung mit Sicht auf die Fabrik (z.B. auf der Brunnenstraße) und habe auch mehrfach 2000/2001 in der Fabrik gearbeitet (ein mal 6 Wochen am Stück) und kann daher, glaube ich, die Situation ganz gut beurteilen.
Es stimmt, dass bis Mitte der 1990er der Geruch teilweise extrem war und es auch massive Beschwerden gab - in den folgenden Jahren wurde viel in die Geruchsminderung investiert und dadurch wurde es auch viel besser!