Oberkassel (Sammelthread)

  • Die alte Umzäunung wird zumindest an dieser Stelle unterbrochen - wenn sie nicht ganz abgerissen wird:


    Natürlich wird diese Scheußlichkeit abgerissen werden, wer zweifelt denn daran? Von einer Umzäunung kann man ja auch nicht wirklich sprechen, da springt doch jeder Dackel rüber. :lach:

  • Rheinallee

    ^ Vor sehr langer Zeit habe ich hier einen Neubau an der Rheinallee (etwa 100 Meter Luftlinie von RheinGold entfernt) gezeigt. Dieser scheint bis auf den Eingang fertig zu sein:





    Die Gestaltung wirkt trotz Backstein recht plump - was man besonders gut im Vergleich mit dem Nachbarn links sieht:



  • Rheinbahnhäuser an der Hansaallee

    Inzwischen wird am 2. OG gearbeitet. In der Umgebung gibt es noch Flächen für weitere Bauprojekte - wie die Brache auf dem ersten Foto vorne oder auch jene auf der anderen Straßenseite:





  • Die Gebäude Greifweg 14, 14a, 16 und 16 in unmittelbarer Nähe zum Belsenpark werden derzeit abgebrochen und die Grundstücke dann anschließend von Ralf Schmitz neu entwickelt.

  • Rheinbahnhäuser an der Hansaallee

    Seit dem letzten Bericht sind 1,5 Monate vergangen, inzwischen wird an der Decke über dem 2. OG gearbeitet:







    Links sieht man noch freie Fläche (am entstehenden Park), die man künftig bebauen kann. Mir wäre lieber, könnte man direkt an das jetzt errichtete Gebäude anbauen, geschlossen und kompakt - für mehr Dichte ist das Gelände zentrumsnah genug. Brauchte man wirklich den Eingang an der Seite statt an der Straße und die paar sehr kleine Fenster?:







    Niemand kann ernsthaft behaupten, dass diese fast blinde Wand schön wirkt?

  • Oberkasseler Straße

    Das Wohnhaus wurde zuletzt Anfang September unter #319 gezeigt, inzwischen wurde die Klinkerfassade entrüstet. Sie wirkt mE ganz ordentlich:







  • Quirinstraße 7-9

    Die RP berichtete heute über den geplanten Abriss von zwei Wohnhäusern aus dem Jahr 1950 an der Quirinstraße 7-9 mit insgesamt 31 WE, die einem MFH mit 17 WE und 4 Stadthäusern weichen sollen. Grundsätzlich schade um den preiswerten Wohnraum der Nachkriegszeit-Häuser, vielleicht hätte dieser im exklusiven Oberkassel ohnehin keine lange Perspektive. Wenn jedoch aus 31 WE - 21 WE werden sollen, bin ich wohl nicht alleine der Meinung, dass dies die falsche Richtung ist?


    Ein Foto im Artikel zeigt die Bestandsbauten - von der Gestaltung des Folgebaus erfährt man nur, dass ein Erker geplant ist.

  • Die RP berichtete heute über den geplanten Abriss von zwei Wohnhäusern aus dem Jahr 1950 an der Quirinstraße 7-9 mit insgesamt 31 WE, die einem MFH mit 17 WE und 4 Stadthäusern weichen sollen. Grundsätzlich schade um den preiswerten Wohnraum der Nachkriegszeit-Häuser, vielleicht hätte dieser im exklusiven Oberkassel ohnehin keine lange Perspektive. Wenn jedoch aus 31 WE - 21 WE werden sollen, bin ich wohl nicht alleine der Meinung, dass dies die falsche Richtung ist?


    Ein Foto im Artikel zeigt die Bestandsbauten - von der Gestaltung des Folgebaus erfährt man nur, dass ein Erker geplant ist.

    Nähere Details findet man in der Beschlußvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung 4 am 14.12.2016 ("Bauantrag Quirinstraße 7, 9, 9a, 9b, 9c - Neubau eines Mehrfamilienhauses und von 4 Einfamilienreihenhäusern sowie einer Tiefgarage").


    https://ratsinfo.duesseldorf.d…uesseldorf/n/11728.zipper


    Der Einfluß der Bezirksvertretung war wohl eher gering:


    "Da sich das Vorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Umgebung einfügt, ist die Baugenehmigung zu erteilen.


    Für das Vorhaben ist der Nachweis von 17 Stellplätzen erforderlich. In der Tiefgarage auf dem Grundstück entstehen 24 Stellplätze.


    Satzungsgeschützte Bäume sind von dem Vorhaben nicht betroffen."

  • ... Wenn jedoch aus 31 WE - 21 WE werden sollen, bin ich wohl nicht alleine der Meinung, dass dies die falsche Richtung ist? ...


    Was soll daran bitte falsch sein? Jeder Mensch hat das Bedürfnis für sich so viel Platz wie möglich (Privatsphäre) zu schaffen. Vor allem in einer relativ dicht besiedelten Umgebung. Ob als Mieter oder Eigennutzer ist dabei egal.


    So lange die immer größer werdenden Wohnungen gekauft/vermietet werden, bedeutet dies im Prinzip nur eines: Es ist genug Geld vorhanden.


    Sollte es tatsächlich ein politisches Ziel sein die Wohnungsgrößen zu verkleinern gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Der qm-Preis muß so weit steigen, dass nur noch kleinere Wohnungen bezahlt werden können.


    Dass das Irrsinn ist brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

  • ^ Das Ziel sollte sein, möglichst viele WEs zu schaffen, besonders in zentrumsnahen Stadtteilen - und wenn die Wohnungen größer als zuvor sein sollten, braucht man wesentlich mehr BGF als zuvor. Hier werden schon wieder Reihenhäuser im Blockinneren gebaut, was zumindest im Radius fußläufiger Erreichbarkeit der Altstadt grober Unfug ist. Wie hier zitiert, in Köln geht auch ein MFH mit 5 Geschossen im Blockinneren, bei der gleichen NRW-Baugesetzgebung. Ich glaube, Oberkassel ist als Wohnort begehrt genug, dass auch Etagenwohnungen ohne eines Privatgartens vermarktet werden können - wie welche im Vorderhaus auch sein werden. (Ich glaube, der Platz würde für ein MFH-Hinterhaus reichen.)
    Vielleicht könnte auch das Vorderhaus um ein Geschoss höher gebaut werden? (Es wird bestimmt sowieso einen Aufzug darin geben.)


    Ferner müssten in Oberkassel irgendwann einige Tabus fallen wie die Frage der Höhepunkte - an vielen Stellen westlich vom Belsenplatz würden sie nichts kaputtmachen. Es gab schon mal Medienberichte mit Stimmen Oberkasseler Anwohner zur Verdichtung, mehr Verkehr und so - die üblichen Nimby-Stimmen, die genauso überall kommen, sich aber die Stadt diese nicht leisten kann.

  • ^ Das Ziel sollte sein, möglichst viele WEs zu schaffen, besonders in zentrumsnahen Stadtteilen - und wenn die Wohnungen größer als zuvor sein sollten, braucht man wesentlich mehr BGF als zuvor.


    Falsch, das Ziel muss sein, lebenswerten Wohnraum zu schaffen!

    Hier werden schon wieder Reihenhäuser im Blockinneren gebaut, was zumindest im Radius fußläufiger Erreichbarkeit der Altstadt grober Unfug ist.


    Nur weil dir was nicht gefällt, ist es noch lange kein "grober Unfug" - du willst doch nicht ensthaft die Entscheidungsträger, die so was genehmigen (Bauamt und BV4) und den Investor der "Belästigung der Allgemeinheit" beschuldigen.

    Wie geht auch ein MFH mit 5 Geschossen im Blockinneren, bei der gleichen NRW-Baugesetzgebung.


    Warum versuchst du jetzt krampfhaft, in allen Threads mit dem gleichen Link Stimmung zu machen?
    Du hast doch (wie wir wohl fast alle hier) keinerlei Hintergrundwissen, warum da in Köln so ein Bauprojekt möglich ist.

  • ^ Das Verständnis von lebenswert scheint höchst dehnbar und individuell zu sein - für manche ist wohl unzumutbar, wenn man vor dem Horizont ein anderes Haus sieht. Ein anderer ist an die Innenstadt einer Metropole womöglich gar mit einem Hochhaus vor dem Fenster gewöhnt (so bin ich selbst aufgewachsen). Oberkassel ist ein nobler Stadtteil, doch solche müssen nicht zwingend locker bebaut werden. Dieses Londoner Viertel mit dem Hyde Park auf der einen Seite und engen Straßen auf der anderen beherbergte noch kürzlich die teuerste Wohnung des Planeten. Im Pariser Westen sind mehrgeschossig bebaute Innenhöfe die Regel - die Immobilienpreise übersteigen sogar jene in Oberkassel. Da Referenzen aus Städten ähnlicher Größe gewünscht sind - auch in Brüssel sind die vornehmsten Viertel eher dicht bebaut.


    Die Zahlen sind bekannt - die bekannten Baureserven von 15.000 WE würden für fünf Jahre reichen und wenn mit etwas Kreativität 20.000 WE erreicht werden sollten, sind sie nach knapp 7 Jahren alle - und laut Prognosen soll es in wenigen Jahrzehnten weit mehr als 50 Tsd. neue Einwohner geben. Es blüht eine Situation wie in München - viele Standorte werden mit zuwenig Dichte verschwendet, die Preise erreichen bundesweite Rekorde - hast Du nicht vor einigen Jahren eine soziale Ader gefordert, mit der Rekordmieten nicht ganz kompatibel sind?


    Kein Wunder, dass Zuschke bei jeder Gelegenheit mehr Dichte will wie hier in Benrath. Je näher der City, desto stärker sollte man darauf achten - in Oberkassel genauso wie in den Stadtteilen südlich, östlich und nördlich der Innenstadt.

  • ^ Das Verständnis von lebenswert scheint höchst dehnbar und individuell zu sein - für manche ist wohl unzumutbar, wenn man vor dem Horizont ein anderes Haus sieht.


    Ein Haus vor dem Horizont stelle ich ein bisschen anders vor - eine Innenhofbebauung in einem Häuserblock, der zudem von anderen Häuserblöcken umgeben ist, ist davon meilenweit entfernt....


    Ein anderer ist an die Innenstadt einer Metropole womöglich gar mit einem Hochhaus vor dem Fenster gewöhnt (so bin ich selbst aufgewachsen).


    Das erklärt vieles. :D


    Die Zahlen sind bekannt - die bekannten Baureserven von 15.000 WE würden für fünf Jahre reichen und wenn mit etwas Kreativität 20.000 WE erreicht werden sollten, sind sie nach knapp 7 Jahren alle - und laut Prognosen soll es in wenigen Jahrzehnten weit mehr als 50 Tsd. neue Einwohner geben.


    Zahlen, Prognosen und Pessimismus sind keine gute Kombination - versteif dich doch nicht immer darauf, dann hast du weniger schlaflose Nächte.


    Es blüht eine Situation wie in München - viele Standorte werden mit zuwenig Dichte verschwendet, die Preise erreichen bundesweite Rekorde - hast Du nicht vor einigen Jahren eine soziale Ader gefordert, mit der Rekordmieten nicht ganz kompatibel sind?


    Den Zusammenhang mit irgendeiner Aussage, die du mir zuordnen möchtest, kann ich nicht beurteilen - da müsste ich schon den Text kennen, den ich geschrieben haben soll - die Mühe, ihn rauszusuchen und zu verlinken, wirst du dir vermutlich nicht machen (ich auch nicht!). ;)


    Aber mal grundsätzlich - glaubst du ernsthaft, dass auch nur eine einzige Bestandswohnung durch Neubauten billiger oder auch nur nicht teurer wird?
    Daher ist es unerheblich, viele Wohnungen neu gebaut werden, da man es nie schaffen wird, den Bedarf auch nur annähernd zu decken.

  • Es blüht eine Situation wie in München - viele Standorte werden mit zuwenig Dichte verschwendet, die Preise erreichen bundesweite Rekorde...


    Ja, das ist es doch: Rekorde. Du erwähnst doch laufend die neuesten Immobilienrekorde in London, so als ob ein Preisrekord schon ein Qualitätsmerkmal sein könnte. In München werden bundesdeutsche Rekorde gebrochen mit ganz wenig Dichte!!! Da ist doch noch verdammt viel Luft nach oben. Freue dich doch. :lach:

  • ^Was heißt hier Fluchtlinienplan, kann mir als Laie einer erklären, woran die Opposition sich stört? Oder ist der eigentliche Grund, dass die 19 WE weniger sind als vorher in Miethäusern (wieviele WE durch den Abriss wegfallen wird nicht erwähnt)?

  • Umbau an der Luegallee

    ^ Wie im Zitat am Seitenanfang - bisher 31 WE, demnächst 21 WE. Vielleicht sind es im östlichen Teil des Stadtteils unumkehrbare Gentrifizierungsprozesse, umso mehr braucht man im westlichen Teil mehrgeschossige Nachverdichtungen für Nicht-Millionäre - nicht zwingend Sozialwohnungen, aber etwas für den Mittelstand bis zum gehobenen Mittelstand.


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    Unter #307 berichtete ich im Mai über einen Umbau an der Luegallee, dieser ist bereits fast fertig (es wird nur noch am Eingang gearbeitet). Die Fassade ist sehr schön geworden. Dass es unter der Giebelspitze bei einem Fenster (statt zwei wie auf der Visualisierung) blieb, wirkt vielleicht sogar besser - nur schade um die geplanten und ebenfalls weggefallenen Giebel-Verzierungen: