Beiträge von sw-grisu

    ^^ gute Frage. Wie so oft in Deutschland (das fällt mir bei Autobahnbaustellen immer stark auf), geht auf den letzten Metern die Puste aus und die Maßnahmen dauern ewig, bis sie tatsächlich zum Abschluss kommen.

    Tut mir Leid TM + D-Dorfer. Wir haben im Zusammenhang mit dem Thema Oper schon viele diskussionswürdige Vorschläge gesehen. Aber dieser ist nicht einmal diskussionswürdig. Er ist einfach nur aberwitzig schlecht. Komplett überdimensioniert und alles erdrückend. Das Steigenberger und die anderen Nachbarschaftsgebäude lässt er wie Katzenklos erscheinen. Der Bau quetscht sich in den Hofgarten und drängt sich in die Kö. Das letzte Bild mit den zwei sitzenden Menschen ist ein wunderbares Symbol für die seelenlose Kälte des Baus. Der (Holz) Eingangsbereich ist einfach nur drückend und erinnert an die Eiche Rustikal Einrichtung im Wohnzimmer meiner Eltern aus den 80er Jahren. Für die Ansicht vom Boden aus, wurde extra ein neblige kaltes Winterkleid gewählt, damit das Monster einen nicht gleich komplett erschlägt.


    Nein, der Vorschlag ist eine einzige Zumutung, der vielleicht noch nach Frankfurt ins Bankenviertel passt. Aber garantiert nicht zwischen Kö und HHA.

    Bauantrag, Kronenstraße 10, 12, 12a-c - Umbau und Nutzungsänderung in ein Wohn- und Geschäftshaus - Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 07.09.2021

    Der unter #376 ff bereits diskutierte und kritisierte Abriss der Gebäude Kronenstraße 10/12 ist anscheinend vom Tisch. Das Hauptgebäude an der Straße wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die Umbaupläne werden in der BV3 am 07.09.21 vorgestellt und diskutiert.

    Ist nach meiner Meinung wieder nur eine halbgare Lösung. Warum baut man nicht zwei große Kreisverkehre übereinander? Unten den für Autos oben den für Fahrräder und Fußgänger? Und zwar von der Schnittstelle B1/B8 im Westen bis zur Schnittstelle B7/B8 (Beginn der Heinrichstraße) im Osten. Damit wird zwar der Verkehr etwas ausgebremst, aber dennoch deutlich verflüssigt. Zudem nicht gerade wenige Wartungskosten für komplexe Ampelanlagen gespart.

    Zufällig über ein ähnliches Bahnprojekt in noch heftigerem Ausmaß gestolpert. Die Planungen dazu begannen in den 60er Jahren, Fertigstellung voraussichtlich 2022. "Kostenexplosion" von 2,2 Mrd. in den 90ern auf ca 11 Mrd. heute. Die Herausforderungen insgesamt ganz anders als in S, dennoch irgendwo vergleichbar. Viel Spaß beim gucken: guckstdu

    ^^Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Für mich ist der Vorschlag eine 1 mit *


    Den Platz hatte ich hier im Forum schon vor 2 Jahren vorgeschlagen. Allerdings mit dem Ansatz das hässliche Telekomgebäude zu verdecken. Der jetzige Vorschlag ist perfekt. Das hässliche TK Gebäude wäre weg, die Ostfassade ergänzt das Interconti, die Südfassade passt perfekt zum GAP15. Das Gebäude selbst ist mächtig aber nicht wuchtig.


    Dazu die Lage, perfekt mit allen Verkehrsmitteln zu erreichen, Hotel um die Ecke u.s.w.



    Wenn die Telekom mitspielt, dann dürfte es der Stadt schwerfallen hier eine bessere Lösung an einem anderen Standort zu präsentieren.

    Die Düsseldorfer Stadtentwicklung lebt von mutigen neuen Entwürfen und Brüchen mit konventionellen Ideen. Egal ob Ehrenhof, das Ensemble Drei-Scheiben-Haus & Schauspielhaus, Gherry-Bauten oder jetzt die Gegend um den Kö-Bogen... alles große Eingriffe/ Veränderungen des Bestands. Und ich glaube keiner hier würde diese Bereiche missen wollen.

    Gut herausgepickte Beispiele, jedoch, bis auf das Dreischeibenhaus, alles keine Hochhäuser. Und ja, auch ich möchte keines aus dieser Aufstellung missen. Bis auf das Dreischeibenhaus sind für mich alle anderen neueren Hochhäuser Zweckbauten, bei denen es nicht stören würde wenn sie nicht da wären.


    Gerade mit deiner Beschreibung der einzelnen Gebäude entlang der Skyline, im Vergleich zum zweiten Satz mit dem Verweis auf die mutigen architektonischen Highlights, wird klar, dass Hochhäuser und gute Architektur zwei verschiedene Themen sind, welche man miteinander kombinieren sollte, was aber viel zu selten geschieht.


    Übrigens hast Du ein (zumindest für mich) positives Beispiel für Hochhäuser in Düsseldorf unterschlagen: Die beiden neuen Wohntürme im Medienhafen.

    Welch besondere Silhouette gibt es denn an dieser Stelle?

    Ich meine auch gar nicht diese Stelle. Ersetze Silhouette durch Skyline, dann wird es vielleicht klarer was ich meine. Einfach einmal auf eine der Rheinbrücken stehen und die Silhouette/Skyline ansehen. Ja, da gibt es "Hochhäuser", aber das Maß ist so gehalten, dass diese nicht stören.


    Die übrigen Ausführungen unterschreibe ich sofort mit. Der von Dir beschriebene Bereich ist einfach nur hässlich verbaut. Der Ersatzbau für den bisherigen Kaufhof verdient wirklich einen Hingucker. Nur ohne Hochhaus. Der von Dir genannte Neubau Pandion Francis an der Oststraße, dort das Hochhaus, sollte Abschreckung genug sein.

    Ich habe von Hochhausgegenern noch nie einen sachlich überzeugenden Grund gehört.

    Und ich so gut wie keine von den Befürwortern. Das Argument der Hochhausfreunde über die notwendige Verdichtung kann man einmal im Raum stehen lassen. Ob das für eine relativ kleine Stadt wie Düsseldorf wirklich notwendig ist, darüber streiten wir hier ja gerade. Alle anderen Argumente der Hochhausbefürworter gehören für mich zur Kategorie "Frischluftschneise".

    Wird Zeit für einen Widerspruch an die Hochhausfreunde. Mir hat sich bis heute nicht erschlossen wie und warum Hochhäuser der Erhöhung der Lebensqualität dienen. Hochhäuser sind ein aus der Not geborenes Übel, wenn auf geringem Raum viele Menschen untergebracht werden müssen. Egal ob zum wohnen oder zum arbeiten. Eine angenehme (heimelige) Atmosphäre entsteht durch eine moderate Bebauung, nicht durch Hochhauscluster.


    Wenn man sich das Bankenviertel in Frankfurt bewusst antut, dann wird man schnell feststellen, das das nichts schönes ist. Deshalb ist dort nach Feierabend auch der Hund begraben. Hochhäuser sind einfach kalte, abweisende, bunkerartige Gebäude. Und jetzt kommt mir nicht mit New York. Mit der Stadt wollte schon einmal ein OB Düsseldorf vergleichen, was einfach nur lächerlich ist.


    Die aktuelle Höhenbegrenzung von rund 100 Metern und die verstreute Anordnung finde ich angemessen. Dieses Maß hat den Vorteil, das es die Stadtsilhouette nicht großartig stört. In 100 Jahren werden die Häuser höchstwahrscheinlich höher sein. Dann wird sicherlich wieder über eine angemessene Bebauung gestritten und (wie mamamia richtigerweise anmerkt) kopfschüttelnd in die Vergangenheit geblickt. Derzeit allerdings sehe ich keinerlei Notwendigkeit und Sinn darin noch höher zu bauen, ohne dass das Gesamtbild schaden nimmt.

    ^ alles vollkommen richtig erfasst. Wir sind derzeit in Holland im Urlaub. Was ich hier immer bewundere ist, dass selbst in den kleinsten Städten einem stets das Gefühl vermittelt wird, dass es sich um einen lebhaften und angenehmen Ort handelt. Eben weil die ganzen kleinen Cafés Läden und so weiter überall durchgängig vorhanden sind. Selbst die moderne/neuere Wohnbebauung ist in aller Regel eine angenehme Weide für das Auge wo man sich gerne aufhält.


    Da kann das, was bei uns in den letzten Jahrzehnten gebaut wurde und noch wird nicht im Ansatz das Wasser reichen.

    mamamia: Die schreckliche Visualisierung aus dem Genehmigungsverfahren wurde leider sehr realistisch umgesetzt. Kein Vergleich zum Fürst + Friedrich einen Block nördlich.


    In die fürchterliche Optik reiht sich für mich auch die Regenbogenschule ein. Diese mag als losgelöster Körper irgendwo auf der grünen Wiese oder in ein Industriegebiet passen. Aber bestimmt nicht zu den Gründerzeitbauten auf der Kirchfeldstraße gegenüber.

    ^ Die dumme Frage habe ich auch schon gestellt. Wäre auch aus meiner Sicht ein perfekter Ort für eine ansehliche Oper und zudem hervorragend zu erreichen. Aus meiner Sicht wäre mit der Oper dieser herausragende Platz deutlich besser genutzt als mit Verwaltungsgebäuden der Landesregierung.

    ^^ Nett ausgedrückt. ... eine punktuelle Verbesserung der Fassadenansicht.... Ich denke der Architekt wollte unbedingt noch hervorheben, dass er auch zweiflügelige Fenster einbauen kann. Ironie off.


    Mit den Rahmen könnte ich noch leben. Mich stören mehr die paar zweiflügeligen Fenster in der Fassade. Nach meinem Empfinden wäre es schöner geworden wenn der Versatz der einflügeligen Fenster konsequent durchgehalten worden wäre und 20 - 30 % der Fenster, im unregelmäßigen Muster, mit den Schwarzen Rahmen verziert worden wäre.


    So ist es für mich jedenfalls eine Missgeburt.

    ^ Bei dieser Diskussion wird immer auf das "erst" 11 Jahre alte Bauwerk verwiesen. Bitte beachten was der Käufer auch gesagt hat. Nämlich dass er sich vorstellen kann, dass in 5-7 Jahren die ersten Pläne vorliegen. Dann sind die Gebäude schon 16-18 Jahre alt. Dann kommt noch der Aufschlag bis alle Bedenkenträger gehört, Genehmigungsverfahren durchlaufen und das neue Projekt aufgesetzt ist dazu. Sind also weitere 4-6 Jahre. Dann sind wir schon bei dem, für Gewerbeimmobilien üblichen, Ende des Lebenszyklus von ca. 22 Jahren.

    Die Wahl der Hainbuchhecken finde ich gar nicht schlimm. Die passen sogar hervorragend zu den vier Jahreszeiten in Deutschland. Viel schlimmer finde ich, wie von DUS-FAN unter "Düsseldorfer Schauspielhaus" beschrieben, den trostlosen Vorplatz zu selbigem. Während das Schauspielhaus selbst wieder richtig schick rüber kommt, meinten die Verantwortlichen wohl, den trostlosten Vorplatz auch wiederherstellen zu müssen. Wenigstens ist das Schauspielhaus aus Sicht Schadowstraße (P&C) jetzt angemessen eingerahmt. Und zu dieser positiven Einrahmung gehören auch die Hainbuchhecken, auch wenn diese ein viertel des Jahres Braun sind.

    Auch auf die Gefahr hin, dass das nicht hier ins Forum gehört, stelle ich dennoch die Frage: Wie schlägt sich das Konzept der "Mietpreisdämpfung" auf die Preise der anderen Wohnungen durch? Heißt das, dass die Preise der freiverkäuflichen Wohnungen nach oben getrieben werden um die mietpreisgedämpften Wohnungen quer zu finanzieren, damit sich diese überhaupt rechnen?


    Anders kann ich mit die rund 10.000 €/qm kaum erklären. Die Lage ist nicht berauschend, die Ausstattung normal. Andererseits ist Pandion allgemein nicht gerade für seine günstigen Preise bekannt.

    ^


    Was haben bitte Hochhäuser mit einer modernen europäischen Großstadt zu tun? Ich finde diese eher abschreckend. Es gibt genügend Großstädte in Europa, die sehr gut ohne Hochhäuser auskommen. Vor allem für Wohnzwecke sind diese nur bedingt geeignet. Wenn ich an meine Verwandtschaft und deren Wohnumfeld in New York denke, dann kann ich immer nur den Kopf schütteln wie man sich das antun kann. Deren Wohnturm ist gut gepflegt und mit Sicherheit kein sozialer Brennpunkt. Aber in einer Wohnung eingesperrt zu sein, in der ich nicht einmal ein Fenster öffnen kann, geschweige denn ein Balkon verfügbar ist, wäre für mich auf Dauer undenkbar.



    Mod: Bitte keine sinnlosen Vollzitate des vorstehenden Beitrags. Der Bezug versteht sich von selbst.

    Da hier scheinbar eine neue Fassade angedacht wird (die alte fand ich schrecklich) ist dieser Baustopp für mich eher positiv.

    Da kann man unterschiedlicher Meinung sein. In dieser grauen verkehrsgünstigen Lage hätte nmM diese bunte Fassade gut getan. Das Argument der Bedenkenträger, dass solch kräftige Farben meist nicht all zu lange halten zählt nicht, da es genügend Materialien gibt, welche das können.