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ja, genau. Ich meine die baulichen Reserven durch die örtlichen Gegebenheiten.
Und ja, die Vorausbemessung von Verkehrsinfrastruktur erfolgt oft über das Widerstandsmodell. Jeder Punkt, welcher wie ein Widerstand entlang der jeweiligen Route wirkt, beeinflusst das Verhalten. Ob das eine Ampel ist, ein Fußgängerüberweg, die Spuranzahl oder Tempolimit - das Ergebnis ist eine zeitliche, räumliche oder modale Umgehung.
Ein Versuch bringt wenig. Denn das Verhalten ändert sich nicht über Nacht, sondern im Laufe mehrerer Jahre. Die B2 im Grafischen Viertel war die ersten Jahre über gähnend leer. Erst nach rund 5 bis 8 Jahren stieg das KfZ Aufkommen deutlich an.
Inhaltlich können die Modellierungen das inzwischen auch gut, so dass die "Versuche" mitsamt dem Aufwand nicht nötig sind.