Neuss: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Quirinusstraße 6

    ^ Den aktuellen Bericht über das Edith-Stein-Haus an der Schwannstraße 11 sieht man auf der vorherigen Seite


    Von den Schulbauten blieb nichts mehr, selbst die meisten Kellerwände wurden abgeräumt. Auf dem ersten Foto kann man im Hintergrund den Neubau Waterfront sehen:





  • Kastellum

    Inzwischen kann man genauso EG-Säulen und Wände wie auch Visualisierungen auf dem Zaun sehen - wie die auf dem ersten Foto. Diese sind hier bereits bekannt - in der Altstadt hätte man zumindest mit mehr verschiedenen Putzfarbein ein altstädtisches kleinteiliges Flair schaffen sollen - wie es an der Krefelder Straße versucht wurde (letztes Foto dort), nur mehr an die Altstadt angelehnt:





  • Erftstraße

    An der Erftstraße, gegenüber der alten Stadtmauer, wird derzeit eine Baulücke bebaut - vermutlich mit einem Wohnhaus:





    Derzeit wird an den Fundamenten gearbeitet:





    Damit man sich besser die Atmosphäre des Ortes vorstellen kann - die Reste der Stadtmauer ungefähr gegenüber der Baustelle:



  • Gymnasium an der Rheinstraße

    ^^ Unter #61 zeigte ich den Abriss der Schule an der Quirinusstraße. Etwas weiter nördlich, an der Rheinstraße, steht ein ähnlich hässliches Gymnasium mit Waschbeton-Fassade. Diesmal erfolgt kein Abriss, dafür bekommt die Schule eine neue silbergraue Fassade - ob diese besser wirkt, kann jeder selbst beurteilen:



  • MFH an der Gielenstraße

    Die Baustelle wurde zuletzt Mitte Juni unter #56 gezeigt. Inzwischen ist das Dach mit Dachgauben fertig, die Fenster wurden alle eingesetzt, die Wärmedämmung ist drauf - so bin ich gespannt, was für eine Fassade der Neubau bekommt:





    Das Googeln nach Neuss+Gielenstraße fand nur diese städtische Broschüre, laut der es an dieser Straße noch Bauland für 40 innenstädtische WE geben könnte - die Werkstätten dort empfand auch ich als Wohnungsbau-Landreserven. Auf der Seite 3 dieser Broschüre kann man einige Beispiele früherer Projekte finden - an der Krefelder Straße und an der Katharina-Braeckeler-Straße schön bunt kleinteilig gestaltete.

  • Rheinstraße 3 - Berufskolleg

    an der Rheinstraße steht ein ähnlich hässliches Gymnasium mit Waschbeton-Fassade. Diesmal erfolgt kein Abriss, dafür bekommt die Schule eine neue silbergraue Fassade - ob diese besser wirkt, kann jeder selbst beurteilen:


    Das Gebäude ist halt ein reiner Zweckbau aus den 70ern, damals baute man nach heutigen Maßstäben selten schöne Häuser - da gebe ich dir recht.
    Der Rest ist nicht so ganz richtig....
    Wie ich unter #51 http://www.deutsches-architekt…php?p=522666&postcount=51 bereits berichtet habe, ist in dem riesigen Gebäudekomplex nicht nur das Erzbischöfliche Gymnasium Marienberg, sondern auch das Erzbischöfliche Berufskolleg Neuss Abteilung Marienberg untergebracht.
    Leider wird die Fassade wohl nicht saniert, sondern nur die Aluminium-Fenster im Altbau (wo die Waschbetonplatten sind) erneuert.
    An der silbergrauen Fassade (bzw. Fensterelemente) im Anbau, wo auch das verglaste Treppenhaus in der Mitte ist, passiert schon länger nichts.
    In diesem Wikimedia-Artikel http://images.google.de/imgres…hNKBUwFQ&bih=775&biw=1600 ist ein Foto vom September 2012, auf dem man rechts (leider von Bäumen verdeckt) bereits den aktuellen Zustand sehen kann.
    Die Brücke auf meinem 3. Foto gehört übrigens auch dazu und verbindet seit 2011 die Schule mit dem "Forum Marienberg" https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnasium_Marienberg_(Neuss) , wo sich neben der Mensa auch die Schulaula befindet, die auch als Veranstaltungssaal genutzt werden kann.

  • Kastellum - Niederstraße 36-38 / Kastellstraße 2

    Der Neubau schreitet relativ zügig voran, deshalb auch neue Fotos und eine Visualisierung vom Bauzaum aus Richtung Rheinwallgraben, die wir hier noch nicht hatten:











    Bilder von mir / 14.08.2016

  • Flüchtlingsheim des Landes NRW

    Zwischen der Rennbahn und den Straßenbahngleisen entsteht derzeit die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW, hier fand ich eine Karte und ein paar weitere Infos dazu. Die gestalterische Qualität ist besser als sonst der temporären Flüchtlingsunterkünfte - zuerst habe ich die Bauten für ein neues Gewerbegebiet gehalten. Auf den ersten beiden Fotos der Empfangsbereich - auf der Karte links:







  • Umbau der Volksbank

    Den Umbau zeigte ich zuletzt Anfang Juli unter #57. Wie man sieht, es gibt nicht nur den stark verglasten Teil an der Ecke, sondern auch weniger exponierte verputzte Teile:









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    Bei Gelegenheit ein paar Blicke auf die Baustelle von KASTELLUM, die letzten Berichte gab es vom 07.08 und eine Woche später. Vom Westen gesehen (Fußgängerzone) - das Haus rechts ist zwar schmal wie sich in der Altstadt gehört, leider nach dem Krieg eher notdürftig wiederaufgebaut. Das Kaufhaus weiter rechts wirkt wie unpassende Bausünde:





    Die Nordseite wird ein wenig gegliedert - differenzierte Farbgebung würde dies unterstreichen:





    Die Ostseite - links gibt es die TG-Zufahrt:





    Bei Gelegenheit noch ein Projekt in der Altstadt, welches viel Interesse weckt, an der Quirinusstraße 6 - die letzten Berichte gab es unter #61 und eine Woche später. Ein Teil der Kellerräume wurde mit Sand verfüllt und verdichtet (auf dem dritten Foto sieht man den Rüttler) - dort wird möglicherweise nichts gebaut, sondern ein Garten eingerichtet? Eigentlich vermutete ich bisher, dass eine so große Tiefgarage wie nur möglich gebaut wird:









    Der neu eröffnete Blick von der Fußgängerbrücke zum Waterfront - rechts alte Kirche, links altstadttypische alte Häuser, in der Mitte und etwas weiter Wohnblöcke, die überhaupt nicht hinpassen:





    Auch diesen Blick auf den Dom gab es bisher so nicht - gerne könnte man ihn erhalten, indem davor ein Garten eingerichtet wird (das wäre die Stelle mit dem Sand), dafür weiter rechts dichter bauen. Der letzte exponiert sichtbare Rest der alten Schule links verschwindet hoffentlich so schnell wie möglich:



  • Arbeitsagentur

    Das Gebäude nördlich vom Hauptbahnhof dürfte neu sein - es wird meist aus unerfreulichen Gründen besucht, dennoch - die Farbigkeit ist ordentlich, der Vorplatz nett eingerichtet. Aus den benachbarten alten Fabrikbauten könnte man noch was machen:







    Bei Gelegenheit die Baustelle Edith-Stein-Haus an der Schwannstraße 11, zuletzt unter #60 gezeigt. Die Baugrube wurde dort fast komplett ausgehoben, derzeit werden noch derer Wände befestigt:





  • Kastellum - Niederstraße 36-38 / Kastellstraße 2

    Bei Gelegenheit ein paar Blicke auf die Baustelle von KASTELLUM
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    Vom Westen gesehen (Fußgängerzone) - das Haus rechts ist zwar schmal wie sich in der Altstadt gehört, leider nach dem Krieg eher notdürftig wiederaufgebaut.
    Das Kaufhaus weiter rechts wirkt wie unpassende Bausünde:


    Dass der Kaufhof nicht gerade schön ist - unbestritten!
    Aber du solltest dich nicht so sehr auf "Altstadt" und "Altstadt-Flair" versteifen - das gibt es in Neuss schon lange nicht mehr und wird es auch nicht mehr geben!
    Selbst Neuss-Marketing sieht das so: http://www.rp-online.de/nrw/st…ltstadt-neu-aid-1.3054890
    Zudem ist deren "kleinste Altstadt Deutschlands" weit weg von deinen Vorstellungen, wo die Altstadt ist und zwar an der Ecke Michaelstraße/Zollstraße https://www.google.de/maps/pla…!3d51.1969517!4d6.6922477

  • Altstadt, Stadtmauer

    Aber du solltest dich nicht so sehr auf "Altstadt" und "Altstadt-Flair" versteifen - das gibt es in Neuss schon lange nicht mehr und wird es auch nicht mehr geben!


    Das stimmt nicht - an vielen Stellen der Altstadt ist ein romantisches Stadtbild erhalten, hier als Beispiel der Süden mit schönen Stadtpalästen und dem Stadttor:





    Beim letzten Besuch ist mir aufgefallen, wieviel von der einstigen Stadtbefestigung weiterhin sichtbar ist. Zum Teil wurde der Rest der alten Stadtmauer überbaut - wie mit dem Romaneum, wo man auch im Foyer archäologische Ausgrabungen sehen kann:









    Im Foyer des Romaneum kann man auf Brücken über der Geschichte gehen:





    Einen überbauten Abschnitt der Stadtmauer gibt es auch in der Nähe des Kastellum - dieser wird gerade restauriert:









    Als Beispiel, was man schaffen kann, wenn man nur will - das Haus Niedertor in der nördlichen Altstadt, sichtbar in der Zeit des Backsteinexpressionismus (1923) errichtet - es passt perfekt ins altstädtische Bild:



  • Edith-Stein-Haus / Schwannstraße 11

    Die Baugrube an der Schwannstraße 11 wird tiefer als ich dachte - sie würde womöglich für zwei Untergeschosse reichen. Ein Baukran wurde bereits aufgestellt:





  • Kastellum

    Inzwischen wird am 1. OG gearbeitet:





    Die Nordseite mit dem entstehenden Treppenhaus - eine Treppe um den Aufzugsschacht gewickelt. Beim Anblick kam mir ein kontroverser Gedanke - ich bin aufgewachsen in Verhältnissen, wo 5 Vollgeschosse meist keinen Aufzug hatten. Aufzüge sind teuer im Bau und noch teurer im Betrieb und in der Wartung - so oft wird aber gejammert, das Wohnen solle bezahlbar sein. Barrierefreiheit schön und gut, die braucht aber nicht jeder - würde nicht ausreichen, wenn nur ein Teil der Neubau-Wohnungen (z.B. die Hälfte) barrierefrei wäre?







    Der rückwärtige Teil mit der TG-Zufahrt:







    Aus dieser Perspektive sieht man die Baustelle (den Bereich mit der TG-Zufahrt) unter einer Living Bridge - Sichtbeton-Brücke mit einem Cafe. Eine traurige Gestaltung, besonders in der Altstadt - man vergleiche sie nur mit der ebenso bebauten Florentiner Brücke Ponte Vecchio:



  • Die Nordseite mit dem entstehenden Treppenhaus - eine Treppe um den Aufzugsschacht gewickelt. Beim Anblick kam mir ein kontroverser Gedanke - ich bin aufgewachsen in Verhältnissen, wo 5 Vollgeschosse meist keinen Aufzug hatten. Aufzüge sind teuer im Bau und noch teurer im Betrieb und in der Wartung - so oft wird aber gejammert, das Wohnen solle bezahlbar sein. Barrierefreiheit schön und gut, die braucht aber nicht jeder - würde nicht ausreichen, wenn nur ein Teil der Neubau-Wohnungen (z.B. die Hälfte) barrierefrei wäre?


    Ein Aufzug alleine macht noch kein Haus bzw. keine Wohnung barrierefrei!
    Wie stellst du dir denn vor, wie die Hälfte von einem Haus barrierefrei sein soll? :confused: Die obere oder die untere Hälfte? :D
    Also entweder Aufzug nur von EG zu dem Wohnungen ab 3. OG aufwärts oder nur bis zum 3. OG aufwärts?
    Oder wenn man 5 Häuser baut, brauch man dann keinen Aufzug, weil nur die EGs barrierefrei sein müssten? :nono:
    Davon abgesehen, dass es gesetzliche Vorgaben gibt, (Neubau-)-Wohnungen ohne Aufzug dürften gerade, wo das Durchschnittsalter in Deutschland immer weiter steigt, nicht vermietbar oder verkaufbar sein.
    Selbst im sozialen Wohnungsbau kann darauf nicht verzichtet werden!

  • Quirinusstraße 6

    Wie stellst du dir denn vor, wie die Hälfte von einem Haus barrierefrei sein soll?


    Einige Treppenhäuser ohne Aufzug - bevorzugt dort, wo es weniger Geschosse (also wohl max. 5) gibt, die Treppenhäuser der höheren Gebäudeteile mit Aufzug.


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    Die alten Betonteile an der Quirinusstraße 6 wurden restlos beseitigt. In der Mitte kann man vermutlich bereits sehen, wo die Neubauten stehen werden - auf einem L. Müssen die dann so weit von der Straße stehen (weiter als einst die Schule)? Die Altstädte waren dicht bebaut - siehe die andere Straßenseite:











    Die alte Backsteinmauer sollte natürlich bleiben - ich glaube, sie könnte noch zu den einstigen Wehranlagen gehören (oder zumindest wirkt sie so):



  • ... Barrierefreiheit schön und gut, die braucht aber nicht jeder - würde nicht ausreichen, wenn nur ein Teil der Neubau-Wohnungen (z.B. die Hälfte) barrierefrei wäre?...


    Laut Bauordnung müssen die Wohnungen einer Etage barrierefrei sein; wenn das EG allerdings mit Läden oder ähnlichen Nutzungen belegt ist (wie hier in der Fußgängerzone von Neuss), muss dieses in einer anderen Etage nachgewiesen werden; damit wäre der Aufzug schon notwendig.


    Zudem wird die Gesellschaft immer älter, es gibt also immer mehr alte und damit mobilitätseingeschränkte Personen; dieser Entwicklung sollte Rechnung getragen werden. Nebenbei sind Wohnungen mit Aufzug besser zu vermarkten, bz. zu vermieten.

  • Erftstraße

    ^ Wenn einer Etage, dann ist es bereits so, dass nur ein Teil der WE barrierefrei sein muss - der Anteil kann aber je nach der Geschossanzahl varieren: 50% bei zwei Geschossen, 20% bei fünf. In einer Anlage wie Kastellum zwingt die Bauordnung zu den Aufzügen - wenn sie aber nur bis zum 1. OG fahren würden, wäre dies zwar absurd, aber gesetzeskonform.
    Ein fester Minimum-Anteil würde es ermöglichen, die Bestimmungen hier mit 1-2 Treppenhäusern mit Aufzügen zu erfüllen.


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    Die Baustelle an der Erftstraße wurde zuletzt unter #63 gezeigt. Inzwischen sieht man viele KG-Wände - rechts wird es anscheinend den Aufzugsschacht und die TG-Zufahrt geben: